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	<title>Alt Placht - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T21:21:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-11-20T12:33:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alt Placht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein ehemaliges Gutsdorf, das heute zum Ortsteil [[Densow]] der Stadt [[Templin]] im brandenburgischen [[Landkreis Uckermark]] gehört. Es ist Sitz einer [[Försterei]] und ist bekannt durch eine kleine [[Fachwerkkirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Der [[Uckermark|uckermärkische]] Ort Alt Placht liegt im Norden [[Brandenburg]]s, etwa in der Mitte zwischen [[Lychen]] und Templin in einer hügeligen, durch die Eiszeit geprägten [[Endmoräne]]nlandschaft im [[Naturpark Uckermärkische Seen]]. Er befindet sich in einer [[Uckermärkische Seen|seen-]] und waldreichen Gegend, die von [[Kiefern]] dominiert wird und in der aufgrund der kargen Böden nur wenig Landwirtschaft betrieben wird. Schon seit über 100 Jahren&amp;lt;!-- Bezugsjahr? --&amp;gt; ist hier der Sitz der Försterei (vormals Oberförsterei) Alt Placht. Die jährliche Niederschlagsmenge beträgt 640 Millimeter und die jährliche Durchschnittstemperatur knapp acht Grad Celsius.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberförsterei&amp;quot;&amp;gt;Vgl. {{internetquelle |url=http://forst.brandenburg.de/sixcms/detail.php/bb1.c.378131.de |hrsg=Land Brandenburg, Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz |titel=Informationen zur Oberförsterei Boitzenburg |datum= |zugriff=2016-07-12 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160712191726/http://forst.brandenburg.de/sixcms/detail.php/bb1.c.378131.de |archiv-datum=2016-07-12 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://forst.brandenburg.de/sixcms/detail.php/528857 |titel=Oberförsterei Boitzenburg |hrsg=Landesbetrieb Forst Brandenburg |zugriff=2024-03-22 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160707084030/http://forst.brandenburg.de/sixcms/detail.php/528857 |archiv-datum=2016-07-07 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Alt Placht houses.jpg|mini|Straße &amp;#039;&amp;#039;Alt-Placht&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Der Ort Alt Placht ist heute verkehrlich abgelegen. Er ist über einen etwa zwei Kilometer langen unbefestigten Verbindungsweg von der Straße Lychen–Templin erreichbar. Im [[Mittelalter]] lag er an einem Handelsweg, der von [[Frankfurt (Oder)]] über Templin nach Mecklenburg verlief.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Steyer&amp;quot;&amp;gt;Vgl. {{internetquelle |url=http://www.altekirchen.de/Artikel/dez2404.htm |hrsg=Der Tagesspiegel |autor=Claus-Dieter Steyer |titel=Erbe der Hugenotten.|titelerg= Französisches Fachwerk: das „Kirchlein im Grünen“ in Alt Placht |datum=2004-12-24 |abruf=2020-07-09 |offline= |archiv-url=https://web.archive.org/web/20110906054154/http://www.altekirchen.de/Artikel/dez2404.htm |archiv-datum=2011-09-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In etwa einem Kilometer Entfernung führte [[Bahnstrecke Britz–Fürstenberg|Bahnstrecke Templin–Fürstenberg]] vorbei, an der ab 1899 die [[Haltestelle]] Alt Placht bestand. Die Gleise wurden zuletzt als [[Eisenbahn-Draisine|Draisinenstrecke]] genutzt und 2022 abgebaut. Außerdem führt der Radweg [[Tour Brandenburg]] am Ort vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Dorf Placht wurde erstmals 1307 als [[Askanier|askanische]] Kolonisation urkundlich erwähnt. Die Besiedlungsgeschichte geht jedoch bis in die Zeit der [[Völkerwanderung]] zurück. Der Ortsname stammt wahrscheinlich aus der [[Urslawisch|altslawischen]] (platha = [[Plane (Abdeckung)|Blache]]) oder polnischen Sprache (plachta = Hache oder Tuch).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geschichte_Dorf&amp;quot;&amp;gt;Vgl. {{internetquelle |url=http://www.annenwalde.de/texte/seite.php?id=19964 |archiv-url=https://archive.is/20140202150649/http://www.annenwalde.de/texte/seite.php?id=19964 |archiv-datum=2014-02-02 |hrsg=Oliver Sajons |titel=Geschichte Densow – Alt Placht |datum=2010 |zugriff=2010-09-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende des [[Mittelalter]]s wurde der Ort [[Wüstung|wüst]] und die zur Stadt Templin gehörende [[Gemarkung]] wechselte ab 1608 mehrmals den Besitzer. 1696 wurde ein [[Gutshof]] gegründet. Schließlich vernichtete im Jahr 1758 ein großes Feuer das Dorf, wobei nur die Kirche stehen blieb. 1763 wurde das herrschaftliche Gut wieder aufgebaut und 1773 in Alt Placht und Neu Placht aufgeteilt, wobei es sich bei [[Neu Placht]] um das [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] handelt. In Alt Placht wurde zwischen 1846 und 1869 eine [[Glashütte]] betrieben. Nach weiteren Besitzerwechseln wurde das Gut 1899 an den [[Preußen|preußischen Staat]] verkauft, der dort eine [[Oberförster]]ei einrichtete. Anschließend wurden die umliegenden, kargen Böden weitgehend aufgeforstet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Faltblatt&amp;quot;&amp;gt;vgl. Faltblatt&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fachwerkkirche ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Alt Placht church.jpg|mini|„Kirchlein im Grünen“]]&lt;br /&gt;
Die bekannteste Sehenswürdigkeit ist das [[Kirchlein im Grünen]]. Dabei handelt es sich um eine kleine [[Fachwerkkirche]] mit [[reet]]gedecktem Satteldach und einem hölzernen Kirchturm. Sie steht allein und umgeben von 500 Jahre alten [[Linden (Botanik)|Linden]] in der [[Flur (Gelände)|Flur]]. Erbaut wurde sie um 1700 an der Stelle der alten Dorfkirche als Kapelle des Gutes Placht. Zu Zeiten der [[DDR]] war die Kirche dem Verfall preisgegeben und sollte abgerissen werden. Auf Grund der Baufälligkeit wurde die Glocke abtransportiert und 1980 in einem [[Glockenstuhl]] auf dem Hof des [[Eberswalder Straße#St. Elisabeth Stift, erbaut 1877|St. Elisabeth-Stiftes]] in der [[Eberswalder Straße]] in [[Berlin]] neu eingeweiht.&lt;br /&gt;
Seit der [[Wende (DDR)|Wende]] kümmert sich der Förderverein Kirche Alt Placht&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kirchlein-im-grünen.de/ Förderverein Kirche Alt Placht e. V.]&amp;lt;/ref&amp;gt; um den Wiederaufbau und die Restaurierung, die inzwischen nahezu abgeschlossen ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Faltblatt&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Faltblatt „Das Kirchlein im Grünen. Die ehemalige Gutskirche von Alt Placht in der Uckermark“, Förderverein Kirche Alt Placht e. V., um 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Stadt Templin}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=53/09/34|EW=13/24/21|type=city|region=DE-BB}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7534932-2|VIAF=248308722}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Templin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Uckermark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1307]]&lt;/div&gt;</summary>
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