<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Alt-Otzenrath</id>
	<title>Alt-Otzenrath - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Alt-Otzenrath"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alt-Otzenrath&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T06:54:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alt-Otzenrath&amp;diff=603207&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Leuni am 6. Januar 2025 um 20:40 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alt-Otzenrath&amp;diff=603207&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-01-06T20:40:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = (Alt-)Otzenrath&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Jüchen&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Stadt Jüchen&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/04/14/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 06/27/52/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = ca.&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 90 &amp;lt;!--www.tim-online.nrw.de--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 0&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2010-06-30&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1975-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 41363&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02164&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Rheinisches Braunkohlerevier DE.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage des ehemaligen Ortes Otzenrath im Rheinischen Braunkohlerevier&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tranchot Otzenrath.jpg|mini|Otzenrath und Nachbarorte auf der [[Tranchotkarte]] um 1806]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Otzenrathpano.jpg|mini|525px|Blick auf Alt-Otzenrath mit Abraumbagger am Dorfrand im November 2006]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otzenrath&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein Ortsteil der damaligen Gemeinde [[Jüchen]] im [[Rhein-Kreis Neuss]] in [[Nordrhein-Westfalen]]. &amp;#039;&amp;#039;Otzenrath&amp;#039;&amp;#039; musste dem [[Tagebau Garzweiler]] der [[RWE Power]] weichen und wurde mit dem benachbarten Dorf [[Alt-Spenrath|Spenrath]] gemeinsam nach [[Otzenrath|(Neu)-Otzenrath]] bzw. [[Neu-Spenrath|(Neu)-Spenrath]] umgesiedelt. Während der Umsiedlung und wenn aus dem Kontext nicht klar wird, ob der alte oder neue Ort gemeint ist, wird von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alt-Otzenrath&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Tagebau Garzweiler deutsch 2023.png|mini|Geplantes Abbaugebiet Garzweiler II]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Alt-Otzenrath&amp;#039;&amp;#039; grenzte im Norden an Alt-Holz, im Osten an [[Garzweiler|Alt-Garzweiler]], im Süden an die Dörfer Alt-Spenrath und [[Pesch (Erkelenz)|Pesch]] sowie im Westen an [[Borschemich]]. Alle Nachbarorte von &amp;#039;&amp;#039;Alt-Otzenrath&amp;#039;&amp;#039; befanden sich ebenfalls im Abbaugebiet des Tagebau Garzweiler und wurden somit ebenfalls umgesiedelt und abgerissen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die [[Köhm]] floss aus Richtung [[Garzweiler|Alt-Garzweiler]] nördlich am Rand von Alt-Otzenrath vorbei in Richtung [[Borschemich]] zur späteren Mündung in die [[Niers]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Unter dem Namen „Osrotha“ wurde das Dorf erstmals im 11. Jahrhundert urkundlich erwähnt. Politisch gehörte Otzenrath seit dem Mittelalter zum Amt Grevenbroich im [[Herzogtum Jülich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] fielen 1642 hessische Truppen ein und brannten 16 Häuser nieder. Nach dem Krieg wohnten in Otzenrath noch 54 Familien.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl L. Mackes: &amp;#039;&amp;#039;Erkelenzer Börde und Niersquellengebiet.&amp;#039;&amp;#039; Kühlen, Mönchengladbach 1985, ISBN 3-87448-122-0, S. 325, 183.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1794 wurde der Ort von französischen Revolutionstruppen besetzt. Otzenrath kam an die [[Mairie]] Neukirch im Kanton Odenkirchen im [[Arrondissement de Crévelt]] im [[Département de la Roer]].&lt;br /&gt;
1815 kam Otzenrath an das Königreich [[Preußen]] und ein Jahr später an den Kreis Grevenbroich und an die Bürgermeisterei Neukirchen, die 1873 in Bürgermeisterei Hochneukirchen umbenannt wurden. 1929 kam der Ort an den Kreis Grevenbroich-Neuß. Seit dem 1. Januar 1975 ist Otzenrath ein Teil der Stadt Jüchen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=295}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Industrialisierung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:BundOtzenrath08c.jpg|mini|Vom BUND besetzte Otzenrather Obstwiese]]&lt;br /&gt;
Im Unterschied zu den benachbarten Dörfern war das alte Otzenrath industriell geprägt. Dazu trug der Anschluss an das Netz der [[Bergisch-Märkische Eisenbahn-Gesellschaft|Bergisch-Märkischen Eisenbahn-Gesellschaft]] bei, die am 1. Oktober 1873 die Strecke [[Hochneukirch]]-[[Jülich]] ([[Talbahnlinie]]) eröffnete. Otzenrath erhielt nun einen eigenen Bahnhof. Die 1882 verstaatlichte Strecke war bis zur Stilllegung am 1. Juni 1980 in Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1876 wurde die „Mechanische Kleiderfabrik, Weberei und Zwirnerei Bausch“ gegründet, für die Otzenrath bis zum Zweiten Weltkrieg bekannt war. 1885 beschäftigte sie bereits 125 Arbeiter. Eine weitere Kleiderfabrik gründete Gerhard Dürselen im Jahr 1892. Hier arbeiteten 1968 450 Arbeiter.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl L. Mackes: &amp;#039;&amp;#039;Erkelenzer Börde und Niersquellengebiet.&amp;#039;&amp;#039; 1985, S. 118.&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1900 siedelte sich die Textilfirma Schniewind im Ort an und beschäftigte 1912 181 Arbeitskräfte.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Staatz: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte von Ortzenrath und Spenrath.&amp;#039;&amp;#039; 2008, S. 91.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Protest und Umsiedlung ===&lt;br /&gt;
Seit den 1980er Jahren musste sich die Gemeinde mit den Umsiedlungsplänen des Tagebaubetreibers [[Rheinbraun]] auseinandersetzen und protestierte u.&amp;amp;nbsp;a. mit [[Lichterkette (Demonstration)|Lichterketten]] in den Jahren 1985 und 1987. Eine Bürgerbefragung befürwortete 1995 eine Klage der Gemeinde Jüchen vor dem Verfassungsgerichtshof Münster, die aber abgewiesen wurde. Im Jahr 2000 begann die Umsiedlung der meisten Bewohner (etwa 80 Prozent) an den neuen Standort, die bis 2007 abgeschlossen wurde. Widerstand gegen den Tagebau demonstrierte zu Beginn des Jahres 2008 noch der [[BUND]], der am nördlichen Ortsausgang am Grubenrand eine eigene Obstwiese bis zur Zwangsräumung besetzt hielt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.bund-nrw.de/index.php?id=3378&amp;amp;tx_ttnews&amp;amp;#91;tt_news&amp;amp;#93;=4080&amp;amp;tx_ttnews&amp;amp;#91;backPid&amp;amp;#93;=3347 |wayback=20160312131842 |text=&amp;#039;&amp;#039;Trotz Zwangsräumung weiter Widerstand gegen Braunkohle.&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2022-12-24 20:40:57 InternetArchiveBot }} auf: &amp;#039;&amp;#039;bund-nrw.de&amp;#039;&amp;#039; 11. Januar 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im November 2008 waren alle Straßen im ehemaligen Ortsgebiet zurückgebaut, als letztes Gebäude war die Grundschule abgerissen worden. Zuletzt war nur noch der Sportplatz von Otzenrath an der westlichen Jahnstraße nach [[Borschemich]] erhalten und diente als Materiallager. Seit Ende 2011 besteht dieser auch nicht mehr und mittlerweile wurde die Ortslage Otzenrath komplett durch den [[Tagebau Garzweiler]] abgebaggert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Otzenrath ev Kirche alt.jpg|mini|hochkant|Alte evangelische Barockkirche von 1706]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort lag in der evangelischen Kirchengemeinde Otzenrath-Hochneukirch.&lt;br /&gt;
Anders als in den Dörfern Borschemich und Keyenberg hatte die [[Reformation]] in Otzenrath schon vor 1550 Fuß gefasst, wurde aber in der Zeit der [[Gegenreformation]] wieder eingeschränkt. Religionsfreiheit wurde erst nach dem Tod des Herzogs [[Johann Wilhelm (Jülich-Kleve-Berg)|Johann Wilhelm]] gewährt. 1676 erhielt die Gemeinde schließlich den ersten reformierten Pastor. 1661 nutzte die evangelische Gemeinde eine Scheune als Gotteshaus, das 1706 durch einen [[barock]]en Neubau ersetzt wurde. Nach 1900 wurde dieser denkmalgeschützte Bau allerdings abgerissen, obwohl das Düsseldorfer [[Konsistorium]] den Abriss untersagt hatte. 1910 entstand die [[Jugendstil]]kirche, die bis zum Abriss des Ortes bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1870 wurde die architektonisch eigenwillige katholische [[St. Simon und Judas Thaddäus (Otzenrath)|Pfarrkirche St. Simon und Judas Thaddäus]] nach Plänen von [[Hugo Schneider]] fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem frühen 19. Jahrhundert lebten auch jüdische Familien in Otzenrath. 1832 wurden 23 und 1905 17 jüdische Otzenrather gezählt. Sie besuchten die Synagoge im benachbarten [[Garzweiler]]. Nur eine Überlebende des [[Holocaust]] kehrte in das Dorf zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl L. Mackes: &amp;#039;&amp;#039;Erkelenzer Börde und Niersquellengebiet.&amp;#039;&amp;#039; 1985, S. 430.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Saatz: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte von Otzenrath und Spenrath.&amp;#039;&amp;#039; 2008, S. 142, 151.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
Mit der Industrialisierung stiegen auch die Einwohnerzahlen Otzenraths seit dem späten 19. Jahrhundert deutlich an:&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnerzahlen nach Peter Saatz: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte von Otzenrath und Spenrath.&amp;#039;&amp;#039; 2008, S. 212.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
Colors=&lt;br /&gt;
  id:lightgrey value:gray(0.9)&lt;br /&gt;
  id:darkgrey value:gray(0.7)&lt;br /&gt;
  id:sfondo value:rgb(1,1,1)&lt;br /&gt;
  id:barra value:rgb(0.6,0.7,0.8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ImageSize  = width:700 height:300&lt;br /&gt;
PlotArea   = left:50 bottom:50 top:30 right:30&lt;br /&gt;
DateFormat = x.y&lt;br /&gt;
Period     = from:0 till:2000&lt;br /&gt;
TimeAxis   = orientation:vertical&lt;br /&gt;
AlignBars  = justify&lt;br /&gt;
ScaleMajor = gridcolor:darkgrey increment:500 start:0&lt;br /&gt;
ScaleMinor = gridcolor:lightgrey increment:250 start:0&lt;br /&gt;
BackgroundColors = canvas:sfondo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BarData=&lt;br /&gt;
  bar:1722 text:1722&lt;br /&gt;
  bar:1799 text:1799&lt;br /&gt;
  bar:1816 text:1816&lt;br /&gt;
  bar:1832 text:1832&lt;br /&gt;
  bar:1849 text:1849&lt;br /&gt;
  bar:1855 text:1855&lt;br /&gt;
  bar:1876 text:1876&lt;br /&gt;
  bar:1890 text:1890&lt;br /&gt;
  bar:1900 text:1900&lt;br /&gt;
  bar:1907 text:1907&lt;br /&gt;
  bar:1936 text:1936&lt;br /&gt;
  bar:1940 text:1940&lt;br /&gt;
  bar:1950 text:1950&lt;br /&gt;
  bar:1960 text:1960&lt;br /&gt;
  bar:1970 text:1970&lt;br /&gt;
  bar:1980 text:1980&lt;br /&gt;
  bar:1990 text:1990&lt;br /&gt;
  bar:1999 text:1999&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PlotData=&lt;br /&gt;
  color:barra width:30 align:left&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  bar:1722 from:0 till: 387&lt;br /&gt;
  bar:1799 from:0 till: 608&lt;br /&gt;
  bar:1816 from:0 till: 661&lt;br /&gt;
  bar:1832 from:0 till: 787&lt;br /&gt;
  bar:1849 from:0 till: 1016&lt;br /&gt;
  bar:1855 from:0 till: 1057&lt;br /&gt;
  bar:1876 from:0 till: 963&lt;br /&gt;
  bar:1890 from:0 till: 1112&lt;br /&gt;
  bar:1900 from:0 till: 1186&lt;br /&gt;
  bar:1907 from:0 till: 1269&lt;br /&gt;
  bar:1936 from:0 till: 1468&lt;br /&gt;
  bar:1940 from:0 till: 1368&lt;br /&gt;
  bar:1950 from:0 till: 1735&lt;br /&gt;
  bar:1960 from:0 till: 1589&lt;br /&gt;
  bar:1970 from:0 till: 1724&lt;br /&gt;
  bar:1980 from:0 till: 1816&lt;br /&gt;
  bar:1990 from:0 till: 1717&lt;br /&gt;
  bar:1999 from:0 till: 1569&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PlotData=&lt;br /&gt;
  bar:1722 at: 387 fontsize:S text: 387 shift:(-8,5)&lt;br /&gt;
  bar:1799 at: 608 fontsize:S text: 609 shift:(-10,5)&lt;br /&gt;
  bar:1816 at: 661 fontsize:S text: 661 shift:(-10,5)&lt;br /&gt;
  bar:1832 at: 787 fontsize:S text: 787:(-10,5)&lt;br /&gt;
  bar:1849 at: 1016 fontsize:S text: 1.016 shift:(-10,5)&lt;br /&gt;
  bar:1855 at: 1057 fontsize:S text: 1.057 shift:(-10,5)&lt;br /&gt;
  bar:1876 at: 963 fontsize:S text: 963 shift:(-10,5)&lt;br /&gt;
  bar:1890 at: 1112 fontsize:S text: 1.112 shift:(-10,5)&lt;br /&gt;
  bar:1900 at: 1186 fontsize:S text: 1.186 shift:(-10,5)&lt;br /&gt;
  bar:1907 at: 1269 fontsize:S text: 1.269 shift:(-10,5)&lt;br /&gt;
  bar:1936 at: 1468 fontsize:S text: 1.468 shift:(-10,5)&lt;br /&gt;
  bar:1940 at: 1368 fontsize:S text: 1.368 shift:(-10,5)&lt;br /&gt;
  bar:1950 at: 1735 fontsize:S text: 1.735 shift:(-10,5)&lt;br /&gt;
  bar:1960 at: 1589 fontsize:S text: 1.589 shift:(-10,5)&lt;br /&gt;
  bar:1970 at: 1724 fontsize:S text: 1.742 shift:(-10,5)&lt;br /&gt;
  bar:1980 at: 1816 fontsize:S text: 1.816 shift:(-10,5)&lt;br /&gt;
  bar:1990 at: 1717 fontsize:S text: 1.717 shift:(-10,5)&lt;br /&gt;
  bar:1999 at: 1569 fontsize:S text: 1.569 shift:(-10,5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gut Leuffen.jpg|mini|[[Rittergut Leuffen]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Otzenrath kath Kirche 1.jpg|mini|hochkant|Katholische Pfarrkirche mit Oktagon und Westwerk]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmäler in Jüchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im alten Ort befanden sich folgende Bauwerke:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Evangelische Kirche&amp;#039;&amp;#039; wurde als Ersatz für einen barocken Vorgängerbau 1910 errichtet.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Katholische Pfarrkirche St. [[Simon Zelotes|Simon]] und [[Judas Thaddäus]]&amp;#039;&amp;#039; war ein in Deutschland einzigartiges Bauwerk und bestand aus einem oktogonalen Kirchenschiff, in dem das Gewölbe nur von einer einzigen Säule aus Granit getragen wurde. Der Altarraum schloss sich östlich an das Oktagon an. Diese Baukörpergliederung war dem [[Aachener Dom]] nachempfunden. Am 18. Juni 2006 wurde in der Kirche der letzte Gottesdienst vor dem Abriss gehalten. Am 9. März 2007 folgte der Abriss des Gebäudes bis auf die Granitsäule. Diese wird in den Umsiedlungsstandort transportiert und neu aufgestellt. Weiterhin wurden einige Kirchenbänke und der Altar in die neue errichtete Kapelle in Neu-Otzenrath übernommen.&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;[[Rittergut Leuffen]]&amp;#039;&amp;#039; war eines der ältesten Anwesen in Otzenrath mit Ursprung im 13. Jahrhundert. Der Hof war einst [[Stiftskapitel|Kapitelshof]] des Klosters [[St. Maria im Kapitol|Maria im Kapitol]] in Köln. Nach der [[Säkularisation]] der Klöster während der napoleonischen Besetzung Anfang des 19. Jahrhunderts wurde der Hof von der Familie Leuffen erworben. Ab 1871 durfte sich der Hof „[[Rittergut]]“ nennen. Nach einem Brand wurde an der Straße das zuletzt sichtbare „Schlösschen“ wie auch Teile der dazugehörigen Hofanlagen neu erbaut. Im Mai 2006 fanden im Innenhof und im Park des Gutes umfangreiche Grabungen des [[Rheinisches Amt für Bodendenkmalpflege|Rheinischen Amtes für Bodendenkmalpflege]] statt. Hierbei wurden u.&amp;amp;nbsp;a. frühere Hofanlagen freigelegt. Besonders unter der Scheune werden noch die Reste einer Burganlage aus dem 13. Jahrhundert vermutet. Das Rittergut Leuffen wurde am 26. Februar 2007 abgerissen.&lt;br /&gt;
* Der &amp;#039;&amp;#039;Neuwerkerhof&amp;#039;&amp;#039; (Hofstraße 79) wurde im 12. Jahrhundert als Kapitelshof des Klosters Neuwerk (Mönchengladbach) erstmals erwähnt. Der große fränkische Vierkanthof wurde anfangs von einem [[Halfe|Klosterhalfen]] bewirtschaftet. Der Hof brannte im 17. Jahrhundert nieder, wurde wiederaufgebaut und brannte erneut ab. Das später  im Rahmen einer THW-Übung jedoch stark in Mitleidenschaft gezogene, Wohnhaus wurde 1778 errichtet, die übrigen Hofanlagen stammen teilweise aus den 1950er-Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veranstaltungen ==&lt;br /&gt;
* [[Klompen]]kirmes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
* Dorfgemeinschaft Otzenrath/Spenrath&lt;br /&gt;
* Kolpingsfamilie Otzenrath&lt;br /&gt;
* VfL 1909 eV Otzenrath&lt;br /&gt;
* Spielverein 1909 Otzenrath e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Pfadfinder DPSG Stamm Otzenrath&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Otzenrath Bagger.jpg|Abriss und Einebnung von Otzenrath, 2006&lt;br /&gt;
Otzenrath1 Schule.jpg|Die Schule steht noch als letztes Gebäude, Juli 2007&lt;br /&gt;
Otzenrath 2006b.JPG|Marktstraße Otzenrath, Juni 2006&lt;br /&gt;
Otzenrathpano2.jpg|Marktstraße Otzenrath mit verbliebenen Straßenlampen, Dezember 2007&lt;br /&gt;
Bahnhof otzenrath.jpg|Bahnhof Otzenrath&lt;br /&gt;
Otzenrath Luftaufnahme 1997.jpg|Luftaufnahme 1997&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filme ==&lt;br /&gt;
* Der nahezu ausgestorbene Ort diente 2004 als „Schaffrath“ als Kulisse für die [[Tatort: Schürfwunden|Tatort-Produktion &amp;#039;&amp;#039;Schürfwunden&amp;#039;&amp;#039;]] des [[Westdeutscher Rundfunk|WDR]] mit [[Klaus J. Behrendt]] und [[Dietmar Bär]].&lt;br /&gt;
* Unter der Regie von [[Jens Schanze]] entstanden zwei den Umsiedlungsprozess begleitende [[Dokumentarfilm]]e: &amp;#039;&amp;#039;Otzenrather Sprung&amp;#039;&amp;#039; (2001)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.maschafilm.de/otzenrather_sprung.html Inhalt Otzenrather Sprung]&amp;lt;/ref&amp;gt; und &amp;#039;&amp;#039;[[Otzenrath 3° kälter]]&amp;#039;&amp;#039; (2007). Der erste Film erhielt 2002 den [[Adolf-Grimme-Preis]], der zweite den [[Phoenix-Dokumentarfilmpreis]] 2009.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url= http://www.phoenix.de/content//252211 | wayback= 20090627144042 | text=&amp;#039;&amp;#039;PHOENIX-Dokumentarfilmpreis und Förderpreis 2009 verliehen.&amp;#039;&amp;#039;}} auf: &amp;#039;&amp;#039;phoenix.de&amp;#039;&amp;#039;, 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der Film &amp;#039;&amp;#039;OTZENRATH, Last Day&amp;#039;&amp;#039; entstand 2005/2006. Er ist das Abschlussprojekt von Martijn Smits an der Niederländischen Filmakademie in Amsterdam und gewann 2006 den Zuschauerpreis auf dem Dokumentar- und Kurzfilm-Festival im spanischen Bilbao.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.imdb.com/title/tt0898938/ imdb.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter Staatz: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte von Otzenrath und Spenrath. Von den Anfängen bis zur Umsiedlung.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Gemeinde Jüchen.&amp;#039;&amp;#039; 8). Klartext-Verlag, Essen 2008, ISBN 978-3-8375-0040-0.&lt;br /&gt;
* Jürgen Kiltz: &amp;#039;&amp;#039;Hochneukirch, Holz, Otzenrath und Spenrath auf Ansichtskarten.&amp;#039;&amp;#039; (= Geschichte der Gemeinde Jüchen. Band 14). Hundt Druck, Köln 2015, ISBN 978-3-00-049507-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Otzenrath|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.otzenrath-und-spenrath.de/ Dorfgemeinschaft Otzenrath/Spenrath]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- toter link, kein Archiv * [http://www.virtuelles-garzweiler.de/Otzenrath/Start.html Projektseite Otzenrath, Virtuelles-Garzweiler]&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
; Filme, Reportagen und Dokumentationen&lt;br /&gt;
* Inge Broska: {{Webarchiv | url= http://www.einseitig.info/html/content.php?txtid=357 | wayback= 20130320000557 | text=&amp;#039;&amp;#039;Wenn der Bagger kommt.&amp;#039;&amp;#039;}} Reportage.&lt;br /&gt;
* [http://www.maschafilm.de/otzenrather_sprung.html Otzenrather Sprung, Dokumentarfilm 2001] Offizielle Webseite zum Film&lt;br /&gt;
* [http://www.otzenrath-film.de/ Otzenrath 3° kälter, Dokumentarfilm 2007] Offizielle Website zum Film&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Fotos von (Alt-)Otzenrath&lt;br /&gt;
* [http://garzweiler.com/otzenrath/ Infoseite „Otzenrath“ auf garzweiler.com]&lt;br /&gt;
* [http://www.eisfeldweb.de/galerie/categories.php?cat_id=3 Fotogalerie mit Bildern aus dem alten Ort und dem sterbenden Dorf]&lt;br /&gt;
* [http://view.stern.de/fc/serie/17177/ Bilder aus Otzenrath in der VIEW Fotocommunity] bei stern.de&lt;br /&gt;
* [http://www.radio101.de/otzenrath Bilder der Zerstörung Otzenraths], [http://www.radio101.de/otzenrath/leuffen.htm des Rittergut Leuffen] und [http://www.radio101.de/otzenrath/jpg/index.html weitere Bilder von Otzenrath] bei radio101.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Jüchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgebaggerter Ort im Rheinischen Braunkohlerevier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Jüchen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leuni</name></author>
	</entry>
</feed>