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	<title>Alt-Laatzen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T07:58:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alt-Laatzen&amp;diff=1475369&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
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		<updated>2026-01-04T13:01:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Laatzen&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Laatzen in Deutschland.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52/18/52/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 09/47/05/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Niedersachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 61&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 3.3&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ohne Beleg| Einwohner              = 6287&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2017-08-22 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1974-03-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 30880&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 0511&lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Niedersachsen&lt;br /&gt;
| Bild                   = Alt-Laatzen in Laatzen.png&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Lage Alt-Laatzens in der Stadt Laatzen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alt-Laatzen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Ortschaft der Stadt [[Laatzen]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.laatzen.de/datei/anzeigen/id/49086,1191/anlage_1_zur_aenderungssatzung.pdf &amp;#039;&amp;#039;Hauptsatzung für die Stadt Laatzen&amp;#039;&amp;#039;], [https://www.laatzen.de/ laatzen.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; in der [[Region Hannover]] in [[Niedersachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Urnenfunde aus vorrömischer Zeit lassen auf eine frühzeitige Besiedlung schließen.&lt;br /&gt;
Die erste namentliche Erwähnung datiert vom 6. Juli 1259.&lt;br /&gt;
Die erste Erwähnung der alten Laatzener Kapelle, des südlichsten Bauwerkes der norddeutschen [[Backsteingotik]], stammt vom 13. Januar 1325. Laatzen war damals ein Dorf von überwiegend abhängigen Bauern.&lt;br /&gt;
Die Familie von Lathusen war zu dieser Zeit der größte Grundbesitzer am Ort. Der heutige Name Laatzen ist eine Abwandlung dieses Namens. Die Besitzrechte dieser Familie gingen später an das [[Kloster Marienrode]] über.&lt;br /&gt;
Mit [[Döhren (Hannover)|Döhren]] und [[Wülfel]] gehörte Laatzen danach zum sogenannten „Kleinen Freien“. Ähnlich wie im „[[Das Große Freie|Großen Freien]]“ durften die Bewohner dieser Dörfer ihre Höfe ohne Genehmigung des Obereigentümers verkaufen, konnten die Jagd ausüben und hatten das Recht, Handwerk und Gewerbe ohne Konzession zu betreiben. Dafür hatten sie Zins an den König zu zahlen und die Pflicht zum Kriegsdienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laatzen war in seiner Struktur bis tief in das 19. Jahrhundert hinein bäuerlich geprägt. Im Zuge der [[Industrielle Revolution|Industriellen Revolution]] entwickelte sich Laatzen nach und nach zu einer Industriearbeitersiedlung mit zunächst noch deutlich ländlichem Charakter. Der Zweite Weltkrieg traf mit schweren Bombenangriffen auch Laatzen; in der Nachkriegszeit setzte sich mit dem neuen Aufschwung die Umwandlung vom alten Dorf zur städtischen Siedlung umso lebhafter fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 erfolgte die freiwillige Vereinigung Laatzens mit dem benachbarten [[Grasdorf (Laatzen)|Grasdorf]] zur Stadt [[Laatzen]].&lt;br /&gt;
Im Zuge der Gebietsreform zum 1. März 1974 wurde die Stadt Laatzen mit den selbstständigen Gemeinden [[Rethen (Leine)|Rethen]], Grasdorf, [[Gleidingen]] und [[Ingeln-Oesselse]] zusammengeschlossen. Im Gegenzug kam das [[Messegelände Hannover|Messegelände]] zur Stadt [[Hannover]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Altes Rathaus Laatzen rIMG 4205.jpg|mini|Altes Rathaus]]&lt;br /&gt;
=== Ortsrat und Ortsbürgermeister ===&lt;br /&gt;
Auf kommunaler Ebene wird Alt-Laatzen von dem Ortsrat des Kernortes Laatzen vertreten.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Laatzen#Ortsrat Laatzen (Kernort)|titel1=„Ortsrat Laatzen (Kernort)“ im Artikel Laatzen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Der Entwurf des [[Wappen]]s von Alt-Laatzen ist von unbekannter Herkunft.&lt;br /&gt;
* Die Genehmigung des Wappens wurde durch den Oberpräsidenten der Provinz Hannover in den Jahren 1930/31 erteilt.&lt;br /&gt;
* Die am 1. März 1974 durch Gesetz neugebildete Stadt Laatzen hat das Wappen der bisherigen Stadt Laatzen übernommen, das vom Regierungspräsidenten in Hannover am 30. April 1974 genehmigt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wappen&amp;quot;&amp;gt;Landkreis Hannover: [https://www.zvab.com/buch-suchen/titel/wappenbuch-des-landkreises-hannover/autor/landkreis-hannover/ &amp;#039;&amp;#039;Wappenbuch Landkreis Hannover.&amp;#039;&amp;#039;] Im Selbstverlag des Autors veröffentlicht, Hannover 1985.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Wappenbild=Wappen Laatzen in Deutschland.png&lt;br /&gt;
|Größe=100&lt;br /&gt;
|Blasonierung = Im [[Teilung (Heraldik)|geteilten]] [[Wappenschild|Schild]] oben auf [[Rot#Heraldik|rotem]] Grund ein [[Wachsend und halb (Heraldik)|wachsender]], [[Gold#Heraldik|goldener]] [[Löwe (Wappentier)|Löwe]] und unten auf [[Grün#Heraldik, Phaleristik und Vexillologie|Grün]] ein [[Silber#Heraldik|silberner]] [[Fluss (Heraldik)|Wellenbalken]].&lt;br /&gt;
|Begründung = Bei der Wappengestaltung der oberen Schildhälfte ist man davon ausgegangen, dass der heutige Ortsteil Laatzen der gleichnamigen Stadt zusammen mit den jetzigen hannoverschen Stadtteilen [[Wülfel]] und [[Döhren (Hannover)|Döhren]] zum sogenannten „Kleinen Freien“ gehörte, dem alten Gerichtsverband der drei damals selbständigen Gemeinden. Dieses Gebiet bildete seinerseits einen Teil der sogenannten „Großen Grafschaft“ und ging 1248 von den [[Grafen von Roden|Grafen von Lauenrode]] auf die [[Welfen]] über. Beide Geschlechter, die Grafen von Lauenrode und die [[Herzogtum Braunschweig-Lüneburg|Herzöge von Braunschweig-Lüneburg]], führen einen steigenden Löwen im Wappen. Da die Herrschaft der Lauenroder Grafen im Kleinen Freien bereits 1248 endete, ist bei der Wappengestaltung sicherlich an den welfischen Löwen gedacht worden. Der silberne Wellenbalken auf grünem Untergrund in der unteren Schildhälfte soll die Lage Laatzens an der in grüne Wiesen eingebetteten Leine versinnbildlichen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wappen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lindenplatz.JPG|mini|hochkant|Straßenzug am Lindenplatz (Städtische Siedlung)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kapelle Alt-Laatzen IMG 3415.jpg|mini|[[Alte Kapelle (Laatzen)|Backsteinkapelle]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Laatzen StMathilde-2.jpg|mini|hochkant|[[St. Oliver (Laatzen)#Geschichte|St.-Mathilden-Kirche]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Laatzener Masch verfügt der Ortsteil über ein biologisch vielfältiges Feuchtbiotop. Hier befinden sich das Laatzener Luftbad, ein ehemaliges Freibad, und das „Wiesendachhaus“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die „Städtische Siedlung“ Laatzen ist eine in den Jahren 1918–1921 erbaute Vorstadtsiedlung mit 98 Backsteinhäusern. Sie wurde geplant vom hannoverschen Stadtbaurat Paul Wolf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Luftfahrtmuseum (Geschichte der Luftfahrt) verfügt über eine Sammlung von Flugzeugmodellen. Das alte Rathaus soll 1731 erbaut worden sein. Nach einem Brand wurde es 1812 wieder errichtet und diente ab 1872 als Herrenhaus des Rittergutes von Schwake. Von 1937 bis 1976 war es Rathaus von Laatzen, heute dient es als Standesamt. Das Rudolf-Schröder-Haus wurde 1912/13 als Verwaltungsgebäude der Konsum-Gesellschaft erbaut. Das zweigeschossige, auf einem hohen verputzten Sockel stehende Haus hat eine denkmalgeschützte Fassade und steht heute auf dem Gelände der Firma [[Siemens]] an der [[Hildesheimer Straße (Laatzen)|Hildesheimer Straße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Alte Kapelle (Laatzen)|Kapelle]] in nordischer Backsteingotik wurde erstmals 1325 urkundlich erwähnt. 1943 durch Kriegseinwirkung zerstört, wurde sie 1953/54 wieder aufgebaut und 1954 neu eingeweiht. Sie befindet sich an der Alten Rathausstraße und gehört zur Immanuel-Kirchengemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholische Kirche [[St. Oliver (Laatzen)#Geschichte|St. Mathilde]], benannt nach der [[Mathilde die Heilige|Heiligen Mathilde]], befindet sich an der Eichstraße. Sie wurde 1938 geweiht und bei Luftangriffen im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] am 22. September 1943, am 11. April 1944 und am 14. März 1945 erheblich beschädigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Seeland: &amp;#039;&amp;#039;Die im Zweiten Weltkrieg zerstörten Kirchen in Hannover.&amp;#039;&amp;#039; In: Unsere Diözese in Vergangenheit und Gegenwart, S. 108. Hannover 1952.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1982 gehört sie als Stadtteilkirche zur Laatzener Pfarrgemeinde [[St. Oliver (Laatzen)|St. Oliver]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die evangelisch-lutherische Immanuelkirche wurde 1959–61 erbaut, da die nahegelegene gotische Backsteinkapelle für die wachsende Gemeinde zu klein wurde. Ihre gleichnamige Kirchengemeinde gehört zum Kirchenkreis Laatzen-Springe der [[Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers|Landeskirche Hannovers]]. Im Jahr 2000 wurde zur [[Expo 2000|EXPO]] im Vorraum der Kirche ein Café eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baudenkmäler ===&lt;br /&gt;
Siehe [[Liste der Baudenkmale in Laatzen#Alt-Laatzen|Liste der Baudenkmale in Alt-Laatzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport- und andere Vereine ===&lt;br /&gt;
Alt-Laatzen ist Heimat der [[SpVg Laatzen|Sportlichen Vereinigung Laatzen von 1894]]. Das 1. [[Wasserball]]-Herrenteam, aus dem der Nationalspieler [[Marc Politze]] hervorgegangen ist, tritt aktuell in der 2. Bundesliga Nord an. Die SpVg Laatzen hat zirka 1200 Mitglieder in 9 Abteilungen bzw. 12 Sportarten und unterhält das Sportgelände „Auf der Dehne“ mit 3 [[Fußball]]- und mehreren [[Tennis]]plätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Straße Steinbrink steht das Schützenhaus, der Sitz des 1904 gegründeten [[Schützenverein]]s Laatzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls in Alt-Laatzen ist der Stahlradverein Laatzen von 1897 e.&amp;amp;nbsp;V. zu Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alt-Laatzen ist der Heimatort des Freien Fanfarenkorps Alt-Laatzen, eines modernen Musikvereins in der Tradition der [[Fanfarenzug|Fanfarenzüge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* Eichstraßenfest&lt;br /&gt;
* Schützenfest&lt;br /&gt;
* Abschied vom Sommer im Park am Alten Rathaus&lt;br /&gt;
* Aufführung der böhmischen Weihnachtsmesse von [[Jakub Jan Ryba]] durch die Kantorei der Immanuelgemeinde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
In Alt-Laatzen befindet sich die aus der Laatzener [[Volksschule]] hervorgegangene [[Grundschule|Grund-]] und [[Hauptschule]] Rathausstraße, die bis 2004 auch eine von zwei Laatzener [[Orientierungsstufe]]n beherbergte. 2007 wurde an dieser Schule ein Ganztagsangebot eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Alt-Laatzen sind zwei Kindertagesstätten angesiedelt. Neben der städtischen Kita „An der Masch“ mit insgesamt sieben Gruppen wird der Kindergarten St. Mathilde mit zwei altersgemischten Gruppen von der katholischen Kirchengemeinde betrieben (eine Krippe befindet sich im Bau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
In Alt-Laatzen liegt der von der [[S-Bahn Hannover]] im Stundentakt bediente [[Bahnhof Hannover Messe/Laatzen]]. Während der großen Messen wird er zusätzlich als Regional- und Fernverkehrsbahnhof genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Hildesheimer Straße (Laatzen)|Hildesheimer Straße]] verkehren Linien der [[Stadtbahn Hannover]]. Eine Buslinie verbindet den Stadtteil mit dem [[Expo Park Hannover]], dem Laatzener Stadtzentrum sowie mit [[Pattensen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.laatzen.de/ Website der Stadt Laatzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Stadt Laatzen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Alt Laatzen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Region Hannover]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Laatzen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1259]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
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