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	<title>Alt-Holz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T18:25:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alt-Holz&amp;diff=663728&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2024-04-30T15:33:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = (Alt-)Holz&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Jüchen&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51.090882&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 6.466889&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = ca.&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 90 &amp;lt;!--www.tim-online.nrw.de--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 0&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2011&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 41363&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02164&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Rheinisches Braunkohlerevier DE.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage des ehemaligen Ortes Holz im Rheinischen Braunkohlerevier&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tranchot Otzenrath.jpg|mini|Holtz und Nachbarorte auf der [[Jean Joseph Tranchot|Tranchotkarte]] um 1806]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Holz Sprengung des Wasserturms.jpg|mini|Sprengung des [[Wasserturm Holz|Wasserturms]] von Alt-Holz am 22. Januar 2011]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Holz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein Ortsteil der Gemeinde [[Jüchen]]. Er musste dem [[Tagebau Garzweiler]] weichen. Die Bewohner wurden nach [[Holz (Jüchen)|(Neu-)Holz]] umgesiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Tagebau Garzweiler deutsch 2023.png|mini|Geplantes Abbaugebiet Garzweiler II]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Holz1 07-2007.jpg|mini|Hauptstraße im alten Dorf am späten Abend (2007)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Holz 2010c.jpg|mini|Hauptstraße und ehemaliger Standort der Kapelle (rechts) im Jahr 2010]]&lt;br /&gt;
An Alt-Holz grenzten die Orte Hochneukirch (nördlich), [[Alt-Otzenrath]] (südlich) sowie [[Borschemich]] (westlich). Östlich des ehemaligen Ortes verlief ein Teilstück der [[Bundesautobahn 44|A 44]], welches 2005–2018 dem Tagebau Garzweiler weichen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ortsname geht auf einen Hof aus dem 15. Jahrhundert zurück, dessen Besitzer „Wynandt“ genannt wurde und nach dem das Dorf zeitweilig in verschiedenen Schreibweisen Weinandts- oder Winanddtsholz genannt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mackes118&amp;quot;&amp;gt;Karl L. Mackes: &amp;#039;&amp;#039;Erkelenzer Börde und Niersquellgebiet.&amp;#039;&amp;#039; Mönchengladbach 1985, S. 118.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kapelle holz 1.jpg|mini|Kapelle (2006)]]&lt;br /&gt;
1665 stiftete der Kölner Bürger Goddert Fassbender in seinem Geburtsort Holz eine „Loreta-Kapelle“, die nach dem Vorbild der Kölner Kapelle B.V. Maria Lauretana in der Kölner Kupfergasse errichtet wurde. Damit verband er auch ein [[Pfründe|Benefizium]]. 1820 wurde die baufällige Kapelle durch einen schlichten Neubau mit je zwei seitlichen Spitzbogenfenstern ersetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl L. Mackes: Erkelenzer Börde und Niersquellgebiet. Mönchengladbach 1985, S. 377 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 18. Jahrhundert besaß das Dorf ein Schulgebäude, musste aber die Kinder zeitweise nach Hochneukirch zur Schule schicken. Um 1860 entstand ein neues Schulgebäude mit Lehrerwohnung. Die zweiklassige katholische Volksschule wurde 1969 in eine Grundschule umgewandelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl L. Mackes: &amp;#039;&amp;#039;Erkelenzer Börde und Niersquellgebiet.&amp;#039;&amp;#039; Mönchengladbach 1985, S. 435.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des 19. Jahrhunderts stieg die Einwohnerzahl von 326 (1799) auf 560 (1905) Einwohner in nun 92 Häusern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mackes118&amp;quot; /&amp;gt; Im August 1909 nahm die Gemeinde Hochneukirch an der Straße nach Otzenrath ein neu erbautes Wasserwerk mit Pumpstation und einem 48 Meter hohen [[Wasserturm Holz|Wasserturm]] mit stählernem Hochbehälter in Betrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Saatz: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte von Otzenrath und Spenrath.&amp;#039;&amp;#039; Jüchen 2008, S. 119.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2010 wurde bei Alt-Holz ein Gräberfeld aus der Zeit etwa 5300–4900 vor Christus entdeckt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://rp-online.de/kultur/graeberfeld-im-tagebau-garzweiler-entdeckt_aid-12708875 &amp;#039;&amp;#039;Gräberfeld im Tagebau Garzweiler entdeckt.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Rheinische Post.&amp;#039;&amp;#039; 25. August 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. Januar 2011 wurde mit der Sprengung des Wasserturms der letzte Teil von Alt-Holz abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen ist auf dem ehemaligen Ortsgebiet die Braunkohleförderung abgeschlossen worden und es wird landschaftlich genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Wie auch in [[Alt-Otzenrath]] konnte sich in Holz die reformierte Konfession behaupten. 1708 wurden von 36 Haushalten 11 dem reformierten und 25 dem katholischen Bekenntnis zugerechnet. Die Katholiken des Dorfes gehören zur Pfarrei St. Pantaleon in Hochneukirch und die Protestanten zur evangelischen Kirchengemeinde Jüchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
Im Zuge der Industrialisierung am Ende des 19. Jahrhunderts ist auch in Holz ein Anstieg der Einwohner registriert:&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnerzahlen nach: Karl L. Mackes: &amp;#039;&amp;#039;Erkelenzer Börde und Niersquellgebiet.&amp;#039;&amp;#039; Mönchengladbach 1985, S. 118.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1767&lt;br /&gt;
| 257&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1799&lt;br /&gt;
| 326&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1832&lt;br /&gt;
| 474&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1871&lt;br /&gt;
| 489&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1895&lt;br /&gt;
| 505&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1905&lt;br /&gt;
| 560&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1961&lt;br /&gt;
| 528&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1970&lt;br /&gt;
| 512&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2007&lt;br /&gt;
| 27&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2010&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2011&lt;br /&gt;
| 0&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
* Die alte Ortslage wurde von einem weithin sichtbaren {{Höhe|48}} hohen [[Wasserturm Holz|Wasserturm]] an der ehemaligen Straße nach Otzenrath überragt.&lt;br /&gt;
* Im Zentrum auf dem Dorfplatz des alten Ortes stand eine kleine Kapelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Holz Dorfstraße.jpg|Unbewohnte Hauptstraße&lt;br /&gt;
   Holz Bäckerei Ehms.JPG|Bäckerei, 20. März 2008.&lt;br /&gt;
   Wohnhaus Holz.jpg|Zugemauertes [[Einfamilienwohnhaus|Einfamilienhaus]]&lt;br /&gt;
   Holz11.jpg|Abgerissenes Haus&lt;br /&gt;
   Holz Gärten.JPG|Ehemalige Gärten.&lt;br /&gt;
   Holz Dorfstraße2.JPG|Der Abriss schreitet fort&lt;br /&gt;
   Holz Dorfplatz.JPG|Dorfplatz mit Kapelle&lt;br /&gt;
   Holz10.jpg|Im Vordergrund bereits abgebrochenes Haus, Wasserturm im Hintergrund&lt;br /&gt;
   Wasserturm Holz Beh.jpg|Ehemals weithin sichtbares Wahrzeichen des alten Dorfes: Der Wasserturm&lt;br /&gt;
   Wasserturm Holz Kugel nach der Sprengung.jpg|Nach der Sprengung ist die Spitze des Wasserturms den Hoffnungen zum Trotz zerstört.&lt;br /&gt;
   Jüchen Holz.jpg|Google Earth:Jüchen-Alt Holz vom 3. Okt. 2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Der nächstgelegene Bahnhof befand sich von Alt-Holz aus in Jüchen-Hochneukirch. Mit dem Auto war Holz über die [[Bundesautobahn 61|A 61]] mit den Anschlussstellen Wanlo und Güdderath und über die [[Bundesautobahn 44|A 44]] mit den Anschlussstellen Mönchengladbach-Odenkirchen und Otzenrath zu erreichen. Das [[Autobahndreieck Holz]] wurde nicht umbenannt, es wird weiterhin an die Ortschaft erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christian Kandzorra: &amp;#039;&amp;#039;Holz – der Umzug eines Dorfes im Niederrheinischen Braunkohlenrevier. Die Dokumentation einer Umsiedlung im Gebiet Garzweiler II.&amp;#039;&amp;#039; Hundt, Köln 2013, ISBN 978-3-00-040522-8 ([https://rp-online.de/nrw/staedte/juechen/gymnasiast-verfasst-buch-ueber-umsiedlung-in-alt-holz_aid-15642369 Jüchen: Gymnasiast verfasst Buch über Umsiedlung in Alt-Holz]).&lt;br /&gt;
* Jürgen Kiltz: &amp;#039;&amp;#039;Hochneukirch, Holz, Otzenrath und Spenrath auf Ansichtskarten.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Gemeinde Jüchen.&amp;#039;&amp;#039; Band 14). Hundt Druck, Köln 2015, ISBN 978-3-00-049507-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://garzweiler.com/holz/ Infoseite „Holz“] auf garzweiler.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Jüchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Jüchen|Alt-Holz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgebaggerter Ort im Rheinischen Braunkohlerevier|Alt-Holz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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