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	<title>Alt-Eberstein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T04:11:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alt-Eberstein&amp;diff=214950&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;A. Wagner: /* Geschichte */ + Galerie</title>
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		<updated>2026-01-26T19:44:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; + Galerie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Burg Alt-Eberstein&lt;br /&gt;
|Bild = Alt Ebersteinburg.JPG&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Burg Alt-Eberstein – Gesamtansicht von Norden&lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = um 1100&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg in Spornlage&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Ruine&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Grafen&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Baden-Baden]]-[[Ebersteinburg]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 48/47/2/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 8/16/14/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-BW&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 480&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Baden-Baden 10-2015 img06 View from Merkur.jpg|mini|Ruine Alt-Eberstein aus Sicht vom [[Merkur (Baden-Baden)|Merkur]]]]&lt;br /&gt;
Die Burg &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alt-Eberstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die [[Ruine]] einer [[Spornburg]] auf einer dem Schlossberg nördlich vorgelagerten Bergkuppe direkt über dem [[Baden-Baden]]er Stadtteil [[Ebersteinburg]] in [[Baden-Württemberg]]. Sie ist die Stammburg der [[Grafschaft Eberstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Spornburg, auf einem strategisch günstigen {{Höhe|480|DE-NN|link=true}} hohen Bergkegel gelegen, entstand vermutlich um 1100 als Sitz der [[Eberstein (südwestdeutsches Adelsgeschlecht)|Grafen von Eberstein]]. Der älteste Teil der Burg ist die [[Schildmauer]]. Erstmals erwähnt wurde die Burg 1197 als &amp;#039;&amp;#039;Castrum Eberstein&amp;#039;&amp;#039;. Die Grafen von Eberstein errichteten in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts die nahe [[Schloss Eberstein (Gernsbach)|Burg Neu-Eberstein]] und nahmen beginnend mit [[Otto I. von Eberstein|Otto&amp;amp;nbsp;I.]] (1207–1279) dort auch ihren Hauptsitz, während die alte Burg 1240 im Zuge der Hochzeit von [[Kunigunde von Eberstein]] mit [[Markgraf]] [[Rudolf I. (Baden)|Rudolf&amp;amp;nbsp;I. von Baden]] jeweils hälftig als Mitgift an Kunigunde und durch Verkauf an Rudolf&amp;amp;nbsp;I. kam. 1288 kam auch der Burgweiler Ebersteinburg an die Badener.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Burg Alt-Eberstein an die [[Markgrafschaft Baden]] übergangen war, ließen die [[Markgraf]]en wohl bedeutend erweitern und nutzten sie zeitweise sogar als [[Residenzschloss|Residenz]]; bald wurde sie jedoch an [[Burgmann]]en vergeben. 1290 wird Johann von Berwartstein als Burgmann genannt. Um 1400 brachte man auf der Burg das markgräfliche [[Archiv]] unter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1434 wurde auf der Burg [[Agnes von Baden (1408–1473)|Agnes von Baden]] interniert. Diese hatte durch den „[[Zwillingssturz von Gottorf]]“ Kinder ihres Gatten [[Gerhard VII. (Holstein)|Gerhard VII.]] geboren, die vor der Ehe gezeugt waren, was zu Erbstreitigkeiten nach dem frühen Tod Gerhards führte. Als Agnes dann noch die weiteren Heiratspläne ihres Bruders [[Jakob I. (Baden)|Jakob&amp;amp;nbsp;I. von Baden]] durch eine Verlobung mit Hans von Höwen, einem Verehrer aus früheren Tagen, durchkreuzte, ließ Markgraf Jakob&amp;amp;nbsp;I. seine Schwester für den Rest ihres Lebens auf der Burg Eberstein internieren. Agnes starb dort erblindet in den ersten Wochen des Jahres 1473.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Agnes’ Tod bezog der badische Haushofmeister Hans von Bergen die Burg, ihm folgten weitere [[Amtsträger]]. Spätestens 1573 war Alt-Eberstein unbewohnt und die zugehörigen Güter wurden an die Gemeinde vergeben. Die Ruine entwickelte sich schließlich zum beliebten [[Steinbruch]] für an Baumaterial interessierte [[Ebersteinburg]]er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konservatorische Maßnahmen an der Ruine finden seit dem 19. Jahrhundert statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery caption=&amp;quot;Die Burg um 1837&amp;quot; perrow=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 J. Jacottet Baden-Baden Blatt 16.jpg&lt;br /&gt;
 J. Jacottet Baden-Baden Blatt 17.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlage ==&lt;br /&gt;
Von der einstigen Burganlage sind heute im Wesentlichen nur noch die [[Schildmauer]] und der nachträglich auf die Schildmauer aufgesetzte [[Bergfried]] vorhanden. Der Bergfried in der Südostecke der Anlage hat einen quadratischen Grundriss und eine Höhe von 18 Metern. Die sich vom Bergfried nach Westen anschließende Schildmauer aus [[Porphyr]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;konglomeratblöcken hat eine Höhe von 14 Metern und eine Länge von 30 Metern. Nach Nordwesten erstreckt sich von Bergfried und Schildmauer aus der etwa 20 Meter × 20 Meter große Burghof, der nach Westen und Osten jeweils von Mauern und [[Zwinger (Architektur)|Zwingern]], nach Norden durch einen geräumigen [[Palas]] abgeschlossen war. Südöstlich der [[Kernburg]] schloss sich eine [[Vorburg]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Nutzung ==&lt;br /&gt;
Die Ruine Alt-Eberstein zählt zu den landeseigenen Monumenten und wird von der Einrichtung [[Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg]] betreut. Im Innern des Bergfrieds führt eine Treppe zur Aussichtsplattform, von der sich ein Ausblick bietet auf Ebersteinburg und den [[Nordschwarzwald]], in das untere [[Murg (Nordschwarzwald)|Murgtal]] bei [[Gaggenau]] sowie in die [[Oberrheinische Tiefebene]] und ihre Randgebirge [[Pfälzerwald]], [[Odenwald]] und [[Vogesen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|Murgtalblick.jpg|600|Blick nach Nordost auf das Murgtal und Gaggenau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Baden-Baden-Trinkhalle-Fresko06-Alt-Eberstein2-gje.JPG|mini|Fresko von [[Jakob Götzenberger]] in der Trinkhalle Baden-Baden, 1844]]&lt;br /&gt;
Um die Burg Alt-Eberstein rankt sich eine [[Sage]], die in der [[Trinkhalle Baden-Baden]] bildlich dargestellt ist:&lt;br /&gt;
Der [[Erzbistum Straßburg|Straßburger]] [[Bischof]] lag im Streit mit Kaiser [[Otto I. (HRR)|Otto&amp;amp;nbsp;I.]], in dem die Grafen von Eberstein dem Bischof zur Seite stehen. Der Kaiser ist darüber wenig erfreut und beschließt die Belagerung der [[Burg]], um die Grafen auszuhungern. Als nach über einem Jahr noch kein Erfolg der Belagerung abzusehen ist, denkt sich der Kaiser eine List aus, um der Burg habhaft zu werden. Er lädt die Grafen zu einem Turnier nach [[Speyer]] ein. Sein Hintergedanke ist, ohne die Anwesenheit der Grafen die Burg leicht einzunehmen. Des Kaisers Tochter findet jedoch Gefallen am jüngsten Grafen und verrät ihm den Plan ihres Vaters. Die eiligst zurückkehrenden Grafen von Eberstein können den erneuten Angriff der kaiserlichen Soldaten gerade noch abwehren und bleiben siegreich. Da die Soldaten des Kaisers nicht allzu strebsam waren, sind die [[Kornkammer]]n und [[Weinkeller]] der Grafen gut gefüllt und können noch einer längeren Belagerung standhalten. Um dies auch dem Kaiser zu verdeutlichen, zeigen die Grafen den kaiserlichen Inspektoren ihre Vorräte. Der Kaiser, den die Belagerung zu viel Geld kostet, zeigt sich von der Listigkeit der Grafen beeindruckt und macht sie zu seinen Verbündeten, indem er seine Tochter Wendelgard dem jüngsten Grafen Eberhard zur Frau gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gerhard Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Burg Alt-Eberstein&amp;#039;&amp;#039;. In: Hugo Schneider (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser in Mittelbaden&amp;#039;&amp;#039;. Schriftenreihe: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortenau: Zeitschrift des Historischen Vereins für Mittelbaden.&amp;#039;&amp;#039; Band 64. Verlag des Historischen Vereins für Mittelbaden, Offenburg 1984, {{ISSN|0342-1503}}, S. 85–89.&lt;br /&gt;
* Alexander Antonow: &amp;#039;&amp;#039;Burgen des südwestdeutschen Raums im 13. und 14. Jahrhundert – unter besonderer Berücksichtigung der Schildmauer&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Konkordia, Bühl/Baden 1977, ISBN 3-7826-0040-1, S. 106–108.&lt;br /&gt;
* Dieter Buck: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Ruinen im nördlichen Schwarzwald – 33 Ausflüge auf den Spuren der Ritter&amp;#039;&amp;#039;. Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 2002, ISBN 3-8062-1601-0, S. 37–38.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.burg-alteberstein.de Burg Alt-Eberstein] – [[Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
* [https://sketchfab.com/3d-models/ruine-eberstein-5d5fe4d7a33d45648ccbc4d758787819 3D-Modell der Burg Alt-Eberstein]&lt;br /&gt;
* [https://jimdo-storage.freetls.fastly.net/image/146837949/f100cb50-a958-4b0d-86fd-8cc8599dcf7c.gif? Historische Rekonstruktionszeichnung] aus [https://www.burgrekonstruktion.de/ Burgrekonstruktion.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser in Baden-Baden}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine in Baden-Baden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Baden-Baden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Eberstein (südwestdeutsches Adelsgeschlecht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Schwarzwald]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;A. Wagner</name></author>
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