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	<title>Alt-Berlin - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alt-Berlin&amp;diff=992788&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Feurio! am 4. April 2026 um 12:10 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-04T12:10:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die mittelalterliche &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stadt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Berlin&amp;#039;&amp;#039; und späteren &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;historischen Stadtteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Alt-Berlin&amp;#039;&amp;#039;. Für die &amp;#039;&amp;#039;Bierbar Alt-Berlin&amp;#039;&amp;#039; siehe [[Alt-Berlin (Bar)]]. Zur Briefmarkenserie siehe [[Alt-Berlin (Briefmarkenserie)]].}}&lt;br /&gt;
{{Linkbox Historische Stadtteile in Berlin-Mitte}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- zu wenig Platz [[Datei:Seal Berlin 1280.jpg|mini|hochkant|Offizielles [[Wappen Berlins|Berliner Siegel]] vom 22.&amp;amp;nbsp;März 1280]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Klödenplan-Berlin-Kölln-Anfang-13tes-Jahrhundert.jpg|mini|hochkant=1.5|Berlin und Cölln im Anfang des 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts. Wiederherstellungs&amp;amp;shy;&amp;#039;&amp;#039;versuch&amp;#039;&amp;#039; von [[Karl Friedrich von Klöden]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ZLB-Berliner Ansichten-Januar.jpg|mini|hochkant=1.5|Alt-Berlin rot markiert, 1688]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alt-Berlin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Berliner Bezirke#Kommunale Gliederung im 19. Jahrhundert|historischer Stadtteil]] im heutigen [[Berlin]]er Ortsteil [[Berlin-Mitte|Mitte]] und ein Kernstück der [[Historische Mitte (Berlin)|Altstadt Berlins]]. Er entspricht der spätmittelalterlichen Stadt &amp;#039;&amp;#039;Berlin&amp;#039;&amp;#039;, die zusammen mit [[Alt-Kölln|Kölln]] die Doppelstadt &amp;#039;&amp;#039;Berlin-Kölln&amp;#039;&amp;#039; bildete, den Gründungsursprung der heutigen Metropole Berlin. 1244 erstmals urkundlich erwähnt, war Berlin vom 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert bis 1307 und von 1442 bis 1710 eine eigenständige Stadt mit engen Beziehungen zum benachbarten Kölln. 1710 bildete Berlin zusammen mit vier weiteren Städten die [[Königreich Preußen|preußische]] Residenzstadt Berlin. Die Bezeichnung war von da an zur Unterscheidung von der Residenzstadt und späteren Hauptstadt &amp;#039;&amp;#039;Alt-Berlin&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Alt-Berlin liegt am rechten Ufer der Spree und war bis 1875 auf der nordöstlichen Seite umgeben vom Festungsgraben. Nach dessen Zuschüttung wurde an seiner Stelle bis 1882 die [[Berliner Stadtbahn]] errichtet, deren Viadukt heute die nordöstliche Grenze bildet. Alt-Berlin ist über vier Spreebrücken, den [[Mühlendamm (Berlin)|Mühlendamm]], die [[Rathausbrücke (Berlin)|Rathausbrücke]], die [[Liebknechtbrücke]] und die [[Friedrichsbrücke]], mit Alt-Kölln verbunden. Weitere angrenzende historische Stadtteile sind die Luisenstadt im Süden, die Stralauer Vorstadt und Königsstadt im Osten/Nordosten, und die Spandauer Vorstadt im Norden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gliederung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:BMA Stadtviertel Stadtkern Berlin.jpg|mini|Stadtviertel im Stadtkern Berlins ab ca. 1727]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alt-Berlin war ab ca. 1727 in vier Viertel eingeteilt:&amp;lt;ref&amp;gt;C. E. Geppert: &amp;#039;&amp;#039;Chronik von Berlin von Entstehung der Stadt bis heute&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1840, S. 483; {{archive.org |bub_gb_664DAAAAcAAJ |Blatt=483}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin-left:1.6em&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1a&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Nikolaiviertel]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1b&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Heilige-Geist-Viertel]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1c&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Marienviertel (Berlin)|Marienviertel]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1d&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Klosterstraße (Berlin-Mitte)|Klosterviertel]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts erfolgte eine Einteilung in 17 Stadtbezirke:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Berliner Adressbuch|1852|905| 1 – der Stadt-Bezirke … |Teil=Teil 6, Nachweis |Seite=331}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Heiligegeiststraßen-Bezirk&lt;br /&gt;
# Landschaftsbezirk&lt;br /&gt;
# Neue Markt-Bezirk&lt;br /&gt;
# Garnison-Kirch-Bezirk&lt;br /&gt;
# Stadtgerichtsbezirk&lt;br /&gt;
# Rathaus-Bezirk&lt;br /&gt;
# Molkenmarkt-Bezirk&lt;br /&gt;
# Nikolai-Kirch-Bezirk&lt;br /&gt;
# Postbezirk&lt;br /&gt;
# Kadettenhaus-Bezirk&lt;br /&gt;
# Waisenhaus-Bezirk&lt;br /&gt;
# gehört zu Waisenhaus-Bezirk&lt;br /&gt;
# Graue-Kloster-Bezirk&lt;br /&gt;
# Hohe Steinweg-Bezirk&lt;br /&gt;
# Königsbrücken-Bezirk&lt;br /&gt;
# Marien-Kirch-Bezirk&lt;br /&gt;
# Kleine Jüdenhof-Bezirk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BMA Stadtbezirke Berlin Koelln.jpg|mini|Stadtbezirke in Alt-Berlin und Alt-Kölln 1852 bis 1884]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1852 wurden die Stadtbezirke auf acht reduziert:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Berliner Adressbuch|1866|1121| 1 – der Stadt-Bezirke … |Teil=Teil 6, Nachweis |Seite=68}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Rathausbezirk&lt;br /&gt;
# Graue-Kloster-Bezirk&lt;br /&gt;
# Stralauerstraße-Bezirk&lt;br /&gt;
# Nikolaikirch-Bezirk&lt;br /&gt;
# Postbezirk&lt;br /&gt;
# Neue Markt-Bezirk&lt;br /&gt;
# Kalandsbezirk&lt;br /&gt;
# Garnison-Kirch-Bezirk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1884 bis 1920 gab es nur noch fünf namenlose, durchnummerierte Bezirke.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Berliner Adressbuch|1920|3321|Historische Stadttheile und Stadtbezirke |Teil=Teil 2 |Seite=73}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach gab es keine administrative Einteilung des Stadtteils Alt-Berlin mehr, dessen Bezeichnung auch selbst nur noch informellen Charakter hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1987 wurde mit Fertigstellung des Wohn- und Geschäftsviertel rund um die Nikolaikirche der Name [[Nikolaiviertel]] wieder eingeführt. In der gegenwärtigen Stadtdebatte werden auch die Namen [[Klosterviertel]], [[Marienviertel (Berlin)|Marienviertel]] und [[Heilige-Geist-Viertel]] wieder verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Alt-Berlin 1893.jpg|mini|Alt-Berlin nach dem Bau der [[Berliner Stadtbahn|Stadtbahn]] auf einem Plan von 1893]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin panorama postcard pre 1914 Heilige-Geist-Viertel (49960852212).jpg|mini|Bild vom [[Heilige-Geist-Viertel]] in Alt-Berlin, im Hintergrund das [[Berliner Schloss]] und der [[Berliner Dom]], gemacht vom Turm des [[Rotes Rathaus|Roten Rathauses]], ca. 1910]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin-Mitte Postkarte 023.jpg|mini|„Alt-Berlin“; [[Ansichtskarte]] Nr.&amp;amp;nbsp;62 der [[Kunstanstalt J.&amp;amp;nbsp;Miesler]], um&amp;amp;nbsp;1900]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Namenserläuterung ===&lt;br /&gt;
Mit der Eingemeindung der Stadt Berlin in die preußische Residenzstadt wurde sie ein Stadtteil und hieß fortan Alt-Berlin. Zeitweise wurde der Stadtteil dennoch als Berlin bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
→ Namensherkunft &amp;#039;&amp;#039;Berlin&amp;#039;&amp;#039; siehe &amp;#039;&amp;#039;Hauptartikel [[Berlin#Geschichte|Berlin]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kurzer Überblick über die Geschichte ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Geschichte Berlins}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 13. Jahrhundert bis 1945 ====&lt;br /&gt;
Die auf der [[Spreeinsel]] gelegene Stadt Cölln wurde 1237 erstmals urkundlich erwähnt, 1244 folgte dann die Erwähnung Berlins, das sich auf dem nördlichen Ufer der Spree befand. Die beiden Städte bekamen 1307 einen gemeinsamen [[Magistrat (Deutschland)|Magistrat]] und 1309 ein gemeinsames [[Rathaus]] auf der Langen Brücke (heute Rathausbrücke). Im Jahr 1442 wurde die gemeinsame Stadtverwaltung von Berlin und Kölln durch [[Friedrich II. (Brandenburg)|Kurfürst Friedrich&amp;amp;nbsp;II.]] wieder aufgehoben. Die fünf Städte Berlin, Cölln, [[Berlin-Friedrichswerder|Friedrichswerder]], [[Berlin-Dorotheenstadt|Dorotheenstadt]] und [[Berlin-Friedrichstadt|Friedrichstadt]] wurden 1710 endgültig zur &amp;#039;&amp;#039;Königlichen Haupt- und Residenzstadt Berlin&amp;#039;&amp;#039; vereinigt. Das Wachstum der Stadt führte zu zunehmenden Eingriffen in die gewachsene Gebäudestruktur der Altstadtbereiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Bildung von [[Groß-Berlin]] im Jahr 1920 wurde Alt-Berlin in den neugebildeten Bezirk [[Berlin-Mitte|Mitte]] eingegliedert. In der Zeit des Nationalsozialismus mussten – trotz des zunehmenden Bewusstseins der Bevölkerung für die Bewahrung der alten Bausubstanz – zahlreiche weitere Gebäude repräsentativeren Neubauten weichen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ardmediathek.de/video/geheimnisvolle-orte/das-verlorene-alt-berlin/rbb-fernsehen/Y3JpZDovL3JiYl85NGY3OTEwMi1lODE3LTQ4YTYtYTUwZS03YWFiMWNkYWQzMGVfcHVibGljYXRpb24 |titel=Geheimnisvolle Orte: Das verlorene Alt-Berlin |werk=RBB |datum=2024-05-15 |sprache=de |abruf=2024-05-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] war Alt-Berlin zu großen Teilen zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachkriegszeit bis 1990 ====&lt;br /&gt;
Ab 1965 wurde Alt-Berlin völlig umgestaltet und erhielt unter weitgehender Aufgabe des historischen Stadtgrundrisses und nach dem Abriss der verbliebenen Bausubstanz in den 1960er und 1970er Jahren ein völlig neues Aussehen. Neben vielgeschossigen Wohn- und Geschäftshäusern wurde der [[Berliner Fernsehturm]] errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer dem [[Berliner Rathaus|Roten Rathaus]] und der [[Marienkirche (Berlin-Mitte)|Marienkirche]] erinnert in dem vom Berliner Fernsehturm dominierten zentralen Bereich nichts mehr daran, dass man sich im historischen Stadtkern befindet, der bis zum Zweiten Weltkrieg eng bebaut war. Es ist seitdem ein weiträumiger Fußgängerbereich mit einzelnen Baumgruppen, Blumenrabatten und den Wasserspielen am Fuße des Fernsehturms. Außerdem wurde der ehemalige Schloßbrunnen mit dem neuen Namen [[Neptunbrunnen (Berlin)|Neptunbrunnen]] in die neu gestalteten Freianlagen einbezogen. Westlich der Spandauer Straße entstand eine Parkanlage, die seit dem Aufstellen des Marx-Engels-Denkmals im Jahr 1986 [[Marx-Engels-Forum]] heißt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1983 bis 1987 wurde das [[Nikolaiviertel]] wie auch die namensgebende [[Nikolaikirche (Berlin)|Nikolaikirche]] wiederaufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wenigen historischen Gebäude, die den Krieg überdauert hatten bzw. ebenfalls wiederaufgebaut wurden stehen heute unter Denkmalschutz, so das [[Landgericht Berlin]], das [[Altes Stadthaus (Berlin)|Alte Stadthaus]] an der [[Jüdenstraße (Berlin-Mitte)|Jüdenstraße]], die [[Heilig-Geist-Spital (Berlin)|Heilig-Geist-Kapelle]], die Ruine der [[Franziskaner-Klosterkirche (Berlin)|Franziskanerklosterkirche]] und die [[barock]]e [[Parochialkirche (Berlin)|Parochialkirche]]. In der [[Littenstraße]] ist noch ein Rest der alten [[Berliner Stadtmauer|Stadtmauer]] erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Seit 1990 ====&lt;br /&gt;
Das vom ehemaligen Stadtbaudirektor [[Hans Stimmann]] im Auftrag der [[Senat von Berlin|Senatsverwaltung für Stadtentwicklung]] erarbeitete und 1993 beschlossene [[Planwerk Innenstadt]] sieht unter der [[Prämisse]] „Die Innenstadt als Wohnort“ die Wiederherstellung von Teilbereichen der innerstädtischen Stadtstruktur vor. Insbesondere sollen die Straßen und Plätze wieder erlebbar werden und die durch Verkehrsschneisen der 1960er Jahre zerschnittenen Stadträume neu verbinden. In Alt-Berlin soll der Molkenmarkt durch eine angrenzende Bebauung wieder eingefasst werden. Dazu soll die Straßenführung geändert und durch eine dichtere Bebauung schmaler gestaltet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.stadtentwicklung.berlin.de/planen/staedtebau-projekte/molkenmarkt/de/verkehrsplanung/index.shtml |titel=Verkehrsplanung Molkenmarkt |werk= |hrsg=Senatsverwaltung für Stadtentwicklung |datum=2003 |abruf=2024-03-22 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20081007082840/http://www.stadtentwicklung.berlin.de/planen/staedtebau-projekte/molkenmarkt/de/verkehrsplanung/index.shtml |archiv-datum=2008-10-07 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die geplante [[Straßenbahn Berlin|Straßenbahn]] soll die Verbindung zwischen [[Leipziger Straße (Berlin)|Leipziger Straße]] und Spandauer Straße herstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 2015/2016 wurde in dem Bürgerbeteiligungsverfahren &amp;#039;&amp;#039;Alte-Mitte – Neue Liebe&amp;#039;&amp;#039; und seit 2018 wird in der &amp;#039;&amp;#039;Stadtwerkstatt&amp;#039;&amp;#039; über die Neugestaltung des Stadtkerns, also auch Alt-Berlins diskutiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Rotes Rathaus.jpg|[[Rotes Rathaus]], einst dicht umbaut – heute umgeben von DDR-Bauten und Freiflächen&lt;br /&gt;
   MarKirche 1a.jpg|[[Marienkirche (Berlin-Mitte)|Marienkirche]], einziges erhaltenes Vorkriegs&amp;amp;shy;gebäude des [[Marienviertel (Berlin)|Marienviertels]]&lt;br /&gt;
   Klostekirche, Berlin - panoramio.jpg|Ruine der im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zerstörten [[Franziskaner-Klosterkirche (Berlin)|Franziskaner-Klosterkirche]]&lt;br /&gt;
   Klosterstraße 2021.jpg|[[Klosterstraße (Berlin-Mitte)|Klosterstraße]] mit [[Parochialkirche (Berlin)|Parochialkirche]]&lt;br /&gt;
   View Berlin TV Tower Jan2015 img4.jpg|Luftbild von der [[Nikolaikirche (Berlin)|Nikolaikirche]] im [[Nikolaiviertel]]&lt;br /&gt;
   Nikolaiviertel - Propststraße 02.jpg|Probststraße im Nikolaiviertel&lt;br /&gt;
   Mitte Nikolaikirchplatz-001.jpg|Nikolaikirchplatz im Nikolaiviertel&lt;br /&gt;
   Rosenstrasse Denkmal 3.jpg|Denkmal des [[Rosenstraße-Protest]]es im ehemaligen [[Heilig-Geist-Viertel]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wichtige Örtlichkeiten und Begebenheiten ====&lt;br /&gt;
* [[Burgstraße (Berlin)|Burgstraße]] 16 (12), hier befand sich das Hotel „König von Portugal“&lt;br /&gt;
* Burgstraße 29 wohnte 1849 [[Max Liebermann]] als Kind mit seinen Eltern.&lt;br /&gt;
* [[Klosterstraße (Berlin-Mitte)|Klosterstraße]] 25, [[Christian Morgenstern]] zog hierher im Jahr 1894&lt;br /&gt;
* [[Spandauer Straße]] 33 (68), hier wirkte [[Moses Mendelssohn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
Im Mittelalter hatte Alt-Berlin rund 2600 Einwohner. Die Einwohnerzahl stieg auf 18.300 im Jahr 1747 und 35.000 im Jahr 1834. Bei der [[Volkszählung]] von 1910 wurden noch 10.844 Einwohner festgestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;leyden&amp;quot;&amp;gt;Friedrich Leyden: &amp;#039;&amp;#039;Groß-Berlin. Geographie der Weltstadt&amp;#039;&amp;#039;. Hirt, Breslau 1933 (darin: &amp;#039;&amp;#039;Entwicklung der Bevölkerungszahl in den historischen Stadtteilen von Alt-Berlin&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;206)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit der Revitalisierung des Stadtkerns soll Alt-Berlin auch als Kulturstandort entwickelt werden. Zurzeit werden Konzepte erarbeitet, die eine Umnutzung der [[Alte Münze (Berlin)|Alten Münze]] zum Kulturstandort vorsehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Theater ===&lt;br /&gt;
Neben temporären Theaterprojekten gibt es zurzeit das &amp;#039;&amp;#039;Theaterdiscounter&amp;#039;&amp;#039; im ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;Fernmeldeamt-Ost&amp;#039;&amp;#039; in der Klosterstraße&amp;amp;nbsp;44. Außerdem ist das [[Palais Podewils]] Spielort des [[Grips-Theater]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere kulturelle Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
Das [[Podewil]] im Palais Podewils in der Klosterstraße 68 war schon als [[Haus der jungen Talente|Haus der Jungen Talente]] ein Ort der Kunstdarbietung und -produktion und versteht sich heute als zentraler Ort für die Kulturelle Bildung in Berlin. In der [[Franziskaner-Klosterkirche (Berlin)|Franziskaner-Klosterkirche]] hat das Bezirksamt Mitte von Berlin einen Kulturort für Ausstellungen, Theater und Konzerte etabliert. In der Klosterstraße&amp;amp;nbsp;44 gibt es ein Atelierhausprojekt, das allerdings durch Abbruchpläne der Hauseigentümer in seiner Existenz bedroht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedeutende Bauten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht mehr vorhandene Bauten ====&lt;br /&gt;
Eine Übersicht über wichtige, nicht mehr vorhandene Bauwerke gibt es auf den Seiten zu den einzelnen Viertel von Alt-Berlin, dem [[Nikolaiviertel]], dem [[Heilige-Geist-Viertel]], dem [[Marienviertel (Berlin)|Marienviertel]] und dem [[Klosterstraße (Berlin-Mitte)|Klosterviertel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Denkmalgeschützte Bauten ====&lt;br /&gt;
Es gibt 33 Einzeldenkmale in Alt-Berlin und drüberhinaus noch Gartendenkmale, Bodendenkmale, Denkmalensembles und Gesamtanlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmale in Berlin-Mitte/Alt-Berlin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Moderne Bauten ====&lt;br /&gt;
Das städtebauliche Ensemble zwischen dem [[Bahnhof Alexanderplatz]] und der [[Spandauer Straße]] bzw. zwischen [[Rathausstraße (Berlin)|Rathausstraße]] und [[Karl-Liebknecht-Straße (Berlin)|Karl-Liebknecht-Straße]], das zwischen 1966 und 1972 entstanden ist, hat das Stadtbild Alt-Berlins entscheidend verändert. Mit einem von hohen Wohnhäusern flankierten Freiraum mit dem [[Berliner Fernsehturm|Fernsehturm]] sollte [[Ost-Berlin]] ein markantes Gesicht gegeben werden. Elemente des Ensembles sind die [[Rathauspassagen]] mit den fünf darüberliegenden aufgestelzten, neungeschossigen Wohnhäusern, die Bebauung an der Karl-Liebknecht- und Spandauer Straße, ebenfalls mit aufgestelzten Wohnhäusern und der ehemaligen [[Markthallen in Berlin|Markthalle]] (jetzt ein Supermarkt), der Fernsehturm mit seiner Umbauung und die Freiflächengestaltung vom Bahnhof bis zur Spandauer Straße mit Wasserspielen und [[Neptunbrunnen (Berlin)|Neptunbrunnen]]. Ebenfalls dazu gehörte die Mehrzweckgaststätte Alextreff, die im Jahr 2000 abgebrochen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
   2018-04-22-19-35-14-IMG 8656 (40142891133).jpg|[[Rathauspassagen]]&lt;br /&gt;
   19860930270NR Berlin-Mitte Berliner Fernsehturm Marienkirche.jpg|[[Fernsehturm Berlin|Fernsehturm]]&lt;br /&gt;
   Brunnen in Berlin-Mitte, Wasserkaskaden 1.jpg|Wasserspiele am Fernsehturm&lt;br /&gt;
   Neptunbrunnen (Berlin-Mitte).Blick vom Fernsehturm.2.09011281.ajb.jpg|[[Neptunbrunnen (Berlin)|Neptunbrunnen]] (Schlossbrunnen)&lt;br /&gt;
   Gebaeudekomplex-Karl-Liebknecht-Str-Ecke-Spandauer-Str-Berlin-Mitte-September-2016.jpg|Wohn- und Geschäftshäuser [[Karl-Liebknecht-Straße (Berlin)|Karl-Liebknecht-Straße]] Ecke [[Spandauer Straße]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter von Alt-Berlin ==&lt;br /&gt;
* [[Paul Heyse]] (1830–1914), Schriftsteller, geboren in der Heiliggeiststraße&amp;amp;nbsp;52&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museale Zeugnisse ==&lt;br /&gt;
Im [[Märkisches Museum (Berlin)|Märkischen Museum]] (Eröffnung 1908) wird u.&amp;amp;nbsp;a. die Baugeschichte der Stadt Berlin erzählt. Vorgänger war das &amp;#039;&amp;#039;Märkische Provinzialmuseum&amp;#039;&amp;#039; von 1874. Aufgegangen ist das Museum 1995 als ein Teil in der [[Stiftung Stadtmuseum Berlin]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein altes Möbel zeugt zum Beispiel von der Rechtshoheit der Stadt: die Schöffenbank aus der ehemaligen [[Gerichtslaube]] des ehemaligen Rathauses.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://sammlung-online.stadtmuseum.de/Details/Index/336457 Möbel | Berlin, ca. 1264-1270.] sammlung-online.stadtmuseum.de (mit Bild)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Mondrian Graf v. Lüttichau&lt;br /&gt;
   |Titel=Architektur im alten Berlin – und was davon übrig ist&amp;amp;nbsp;!&lt;br /&gt;
   |Verlag=Autonomie und Chaos&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=2019&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-945980-37-8&lt;br /&gt;
   |Online=https://autonomie-und-chaos.de/die-buecher/mondrian-graf-v-luettichau-architektur-im-alten-berlin&lt;br /&gt;
   |Abruf=2021-03-06}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Alt-Berlin}}&lt;br /&gt;
* [http://berlin-nikolaiviertel.com/ berlin-nikolaiviertel.com – Offizielles Stadtteilportal des Nikolaiviertel e.&amp;amp;nbsp;V.]&lt;br /&gt;
* [http://www.berliner-historische-mitte.de/ Berliner Historische Mitte e.&amp;amp;nbsp;V. – Förderverein zur Wiedergewinnung des alten Stadtkerns]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52/31/05/N |EW=13/24/34/E |type=landmark |region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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