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	<title>Alswede - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Bötsy: /* Weblinks */ + 1 (Commons)</title>
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		<updated>2025-10-11T20:39:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; + 1 (Commons)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt den Ort &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alswede&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Für die ehemalige Gemeinde des [[Kreis Posen-Ost|Kreises Posen-Ost]] siehe [[Latalice]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Lübbecke&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52/20/11/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8/33/30/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 51 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 2.80&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1026&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2021-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.luebbecke.de/Unsere-Stadt/Zahlen-Daten/ |titel=Zahlen+Daten {{!}} Stadt Lübbecke |abruf=2023-09-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1973-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 32312&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 05743&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Alswede in Lübbecke.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alswede&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Ortschaft der [[Ostwestfalen|ostwestfälischen]] Stadt [[Lübbecke]] im [[Kreis Minden-Lübbecke]] in [[Nordrhein-Westfalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Falk Oberdorf Alswede2.png|mini|links|Bodennutzung, Siedlungen und Teillandschaften in Alswede]]&lt;br /&gt;
Alswede liegt nördlich bzw. in Teilen am Nordrand des [[Lübbecker Lößland]]. Das [[Wiehengebirge]] liegt nur rund fünf Kilometer südlich in Sichtweite und die Gebirgskulisse ist ein charakterisierender Bestandteil des Landschaftsbildes. Alswede liegt aber dennoch vollumfänglich in der Norddeutschen Tiefebene und ist nicht mehr Teil der [[Mittelgebirgsschwelle]]. Westlich grenzt es an [[Hedem]] (Stadtteil von [[Preußisch Oldendorf]]) und östlich an den Ortsteil [[Stockhausen (Lübbecke)|Stockhausen]] sowie das Industriegebiet von [[Lübbecke (Kernstadt)]]. Nördlich grenzt Alswede an [[Espelkamp]] sowie den [[Mittellandkanal]]. Die [[Große Aue (Weser)|Große Aue]] fließt unmittelbar westlich der Ortschaft, und die [[Kleine Aue (Diepholz)|Kleine Aue]] fließt unmittelbar östlich der Ortschaft. Das Alsweder Gebiet selbst indes wird von dem Alsweder Bach durchflossen. Im Süden befindet sich der Alsweder Bruch, der aber größtenteils auf dem Gebiet [[Blasheim]]s liegt.&lt;br /&gt;
Mit 384 Einwohnern pro km² verfügt die Ortschaft über eine durchschnittliche Bevölkerungsdichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dorfbild ===&lt;br /&gt;
Mit der neuen Entwicklung von Gewerbe und Industrie bestand in Alswede in den 1950er Jahren eine große Nachfrage nach Wohnraum, die durch die Umwandlung des Ackerlands in der Dorfmitte in Bauland befriedigt werden konnte. So dehnte sich Alswede durch die enge Besiedlung eines zentralen Bereiches räumlich nicht aus, sondern wuchs nach innen. Das hatte zur Folge, dass die früher prägende Landwirtschaft bald nur noch eine unbedeutende Rolle spielte und im Ortskern kaum noch erkennbar ist.&lt;br /&gt;
Das Gebiet der Ortschaft ist relativ waldarm. Im Gebiet liegen sieben kleine Wäldchen, deren größtes 2,5 Hektar umfasst und das im äußersten Nordostzipfel der Ortschaft liegt. Im Südwesten grenzt Alswede allerdings unmittelbar an das große [[Hollwinkeler Holz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Folge der Grenzziehung bei der Gebietsreform 1973 ist ein schmaler Gebietskorridor am Mittellandkanal, durch welchen Alswede einen kleinen Anteil am Naturschutzgebiet [[Rauhe Horst – Schäferwiesen]] erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Mittelalter verfügten die [[Grafschaft Tecklenburg|Grafen von Tecklenburg]] über bedeutendes Grundeigentum in Raum Alswede. Die [[St. Andreas (Alswede)|St.-Andreas-Kirche]], eine tecklenburgische Stiftung, gehörte zum damaligen Bistum Minden. Die erste urkundliche Erwähnung von Alswede bezieht sich auf den Tausch des Zehnten in Alswede gegen den in Nienburg unter Bischof Konrad von Minden mit dem Martinstift (21. September 1224).&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Westfälisches Urkundenbuch, sechster Band, Urkunden des Bistums Minden 1201–1300.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tecklenburger übten mit einer Unterbrechung (1240–1295) das [[Kirchenpatronat]] bis 1707 aus, zuvor fiel die Grafschaft an [[Brandenburg-Preußen]]. Bis zur Franzosenzeit war Alswede Sitz einer [[Vogt]]ei im [[Amt Reineberg]] des [[Fürstentum Minden|Fürstentums Minden]]. Von 1807 bis 1810 gehörte Alswede zum [[Kanton Lübbecke]] des [[Napoleon Bonaparte|napoleonischen]] [[Satellitenstaat]]s [[Königreich Westphalen]]. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort unmittelbar zu [[Frankreich]] und war Sitz der [[Mairie]] Alswede im [[Arrondissement Minden]] des [[Département de l’Ems-Supérieur|Departements der Oberen Ems]]. 1816 kam Alswede zum neuen [[Kreis Rahden]], aus dem 1832 der Kreis Lübbecke wurde. Im Kreis Lübbecke war Alswede der Hauptort des [[Amt Alswede|Amtes Alswede]]. Im Verlauf der 1840er Jahre wurden die [[Gutsbezirk]]e [[Ellerburg]] und [[Schloss Hollwinkel|Hollwinkel]] aus der Gemeinde Alswede ausgegliedert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;leesch396&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Wolfgang Leesch|Titel=Verwaltung in Westfalen 1815–1945|Sammelwerk=Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen|Band=38|Verlag=Aschendorff|Ort=Münster|Datum=1992|ISBN=3-402-06845-1|Seiten=396}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gemeinde Alswede bestand aus den [[Bauerschaft]]en Alswede, [[Fiestel]] und [[Gestringen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Auflösung der Gutsbezirke im Kreis Lübbecke wurden 1928 die Gutsbezirke [[Schloss Benkhausen|Benkhausen]] und Ellerburg nach Alswede eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/hd/periodical/pageview/3915792 Amtsblatt der Regierung Minden 1928, S. 145]&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die [[Bielefeld-Gesetz|Kommunalreform]] am 1. Januar 1973 wurden die Bauerschaften abgetrennt und Alswede wurde in die Stadt Lübbecke eingemeindet. Fiestel und Gestringen wurden dem Stadtgebiet [[Espelkamp]] zugeschlagen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=325}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auswirkungen der Gebietsreform ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Falk Oberdorf Das Versailles von Alswede.png|mini|Das Amt und die ehemalige Gemeinde Alswede wurden aufgelöst. Alswedes frühere Bedeutung ging vollständig verloren.]]&lt;br /&gt;
Das Dorf Alswede war der zentrale Kirchenort im [[Amt Alswede]] mit Sitz in [[Fiestel]], dem vier weitere Gemeinden ([[Lashorst]], [[Hedem]], [[Vehlage]] und [[Fabbenstedt]]) sowie bis 1928 die Gutsbezirke Hüffe, Hollwinkel, Ellerburg und Benkhausen zugeordnet waren.&lt;br /&gt;
Während die Gemeindereform bei anderen Gemeinden die historischen Grenzen in der Weise berücksichtigte, dass die Gebiete geschlossen der einen oder anderen Stadt zugeordnet wurden, wurden sowohl das [[Amt Alswede]] als auch die Gemeinde Alswede territorial aufgeteilt. Der Dorfkern von Alswede und einige südlich des Mittellandkanals gelegenen Gebiete wurden der flächenkleinste Stadtteil Lübbeckes, die anderen Teile des Ortes kamen zu Espelkamp. Der heutige Stadtteil Alwede ist beinahe nur auf den alten Dorfkern und die unmittelbar angrenzenden Fluren südlich des Mittellandkanals beschränkt. Die erklärt auch die vergleichsweise hohe Bevölkerungsdichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
* Ortsvorsteher von Alswede ist Michael Tiemeier. Sein Vorgänger Günther Vullriede verstarb nach über 20-jähriger Amtszeit am 21. August 2016.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://dg-alswede.de/|titel=Dorfgemeinschaft Alswede|werk=dg-alswede.de|zugriff=2016-08-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.luebbecke.de/Unsere-Stadt/Pressemitteilungen/Michael-Tiemeier-als-neuer-Alsweder-Ortsvorsteher-vereidigt.php?object=tx%7C2373.1.1&amp;amp;ModID=7&amp;amp;FID=2373.659.1&amp;amp;NavID=522.42|titel=Michael Tiemeier als neuer Alsweder Ortsvorsteher vereidigt |werk=luebbecke.de |abruf=2017-12-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ortsheimatpfleger ist seit April 2024 Hartwig Schwier&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dorfgemeinschaft-alswede.de/?site=heimatpflege &amp;#039;&amp;#039;Heimatpflege.&amp;#039;&amp;#039;] Dorfgemeinschaft Alswede e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Der örtliche Verein &amp;#039;&amp;#039;Hedemer Sport Club Alswede von 1946&amp;#039;&amp;#039; (kurz: &amp;#039;&amp;#039;HSC Alswede&amp;#039;&amp;#039;) ist mit ca. 500 Mitgliedern &amp;#039;&amp;#039;(Stand: 2021)&amp;#039;&amp;#039; der mitgliederstärkste Sportverein im [[Kreis Minden-Lübbecke]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.hsc-alswede.de/unser-verein/ |autor=HSC Alswede |titel=Unser Verein |abruf=2021-01-03 |offline=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Fußball bietet der Verein weitere Breitensportarten wie Badminton, Volleyball, Tischtennis und ein Fitness-Angebot an.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alswede verfügt über einen Sportplatz, eine Sporthalle und einen Spielplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Amt Alswede]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 CHRISTLICHER SYMBOL - DER KREUZ.jpg|Holzkreuz am Friedhof&lt;br /&gt;
 Kirche Alswede.jpg|St.-Andreas-Kirche (seitlich)&lt;br /&gt;
 KIRCHE_TURM.jpg|St.-Andreas-Kirche (von vorne)&lt;br /&gt;
 KAPELLE.jpg|St.-Andreas-Kapelle&lt;br /&gt;
 TOTE AUS ALSWEDE WK.jpg|Gedenktafel für Alsweder Soldaten&lt;br /&gt;
 GOLDENE KREUZE.jpg|Mosaikkreuze an der Kapelle&lt;br /&gt;
 WK SCHILD.jpg|Gedenksteine für Soldaten, die in den Weltkriegen gefallen sind&lt;br /&gt;
 SPIELPLATZ.jpg|Spielplatz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.luebbecke.de/ Website der Stadt Lübbecke]&lt;br /&gt;
* [http://www.dorfgemeinschaft-alswede.de/ Website der Dorfgemeinschaft Alswede]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Lübbecke}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1151740535|REMARK=GND für den selbständigen Ort bis 1972.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Lübbecke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kreis Minden-Lübbecke)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1973]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bötsy</name></author>
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