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	<title>Alsum - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alsum&amp;diff=140303&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Monandowitsch: /* Literatur */</title>
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		<updated>2026-04-18T18:39:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt ein ehemaliges Dorf in der Stadt Duisburg, das bis ins 20. Jahrhundert existierte. Zu der ehemaligen Dorfwurt in der [[Wurster Nordseeküste]] mit demselben Namen siehe [[Dorum]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Duisburg&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51.495893&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 6.727774&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = &lt;br /&gt;
| Höhe-von               = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = &lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Alsumer Steiger um 1910.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Anlegestelle der Alsumer Fähre (um 1910)&lt;br /&gt;
| Bilderwunsch           = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alsum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Dorf]] in der Stadt [[Duisburg]], das im 20. Jahrhundert [[Devastierung|devastiert]] wurde. Das Gebiet mit dem Dorf gehörte zu [[Hamborn (Duisburg)|Hamborn]], das 1929 mit Duisburg vereinigt wurde. Ursprünglich lag das Mündungsgebiet der mehrmals verlegten [[Emscher]] ebenfalls in Alsum. Heute gehört das Areal zum Stadtteil [[Marxloh]] der Stadt Duisburg und ist der Standort des Stahlwerks der [[Thyssen-Krupp AG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Alsum.jpg|mini|Blick vom Ausgang des [[Matenatunnel]]s auf die Thyssen-Werksanlagen des früheren Alsum (2007). Auf dem [[Kopfsteinpflaster]] sind noch die Meterspurgleise der ehemaligen Straßenbahnlinie 21 (später Linie 10) zu erkennen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tramtracks.de/duisburg_matenastrasse.html |titel=Matenastraße |werk= |abruf=2022-06-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Bei Bauarbeiten im Hafengelände wurde 1945 ein Gräberfeld mit 18 Bestattungen entdeckt und unter der Leitung von [[Rudolf Stampfuß]] ergraben; es wurde etwa 530–640 n. Chr. benutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rudolf Stampfuß |Titel=Der fränkische Friedhof von Alsum, Stadtkreis Duisburg |Sammelwerk=Ausgrabungen am Niederrhein |Verlag=Habelt |Ort=Bonn |Datum=1974 |Reihe=Quellenschriften zur Westdeutschen Vor- und Frühgeschichte |BandReihe=9 |DNB=740444743 |Seiten=165–199}} {{Literatur |Autor=Frank Siegmund |Titel=Merowingerzeit am Niederrhein |Verlag=Rheinland-Verlag |Ort=Köln |Datum=1998 |Reihe=Rheinische Ausgrabungen |BandReihe=34 |ISBN=3-7927-1247-4 |Seiten=271f}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es lag etwa mittig zwischen den Höfen von Alsum und [[Schwelgern]], weshalb die Zuordnung zu Alsum umstritten ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Franz Rommel |Titel=Alsum und Schwelgern. Zur Geschichte des untergegangenen Rheindorfes und der Hafenlandschaft in Duisburgs Nordwesten |Verlag=Braun |Ort=Duisburg |Datum=1974 |Reihe=Duisburger Forschungen |BandReihe=19 |ISBN=3-87096-030-2 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wie sich die Besitzverhältnisse zwischen den Herren von Hochstaden, die als Lehensherren auf der Motte [[Husterknupp]] saßen, und [[Otto I. (Sachsen)|Otto I.]] im 9. Jahrhundert darstellten, ist ebenfalls noch nicht abschließend geklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1139 wurde Alsum (&amp;#039;&amp;#039;Urlouchem&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Urkundendenbuch für die Geschichte des Niederrheins |Hrsg=[[Theodor Joseph Lacomblet]] |Band=1 |Verlag=Schönian |Ort=Elberfeld |Datum=1840 |OCLC=420280920 |Seiten=&amp;lt;!--223--&amp;gt; |ArtikelNr=333 |Online={{Google Buch |BuchID=m-VUl_LUaJsC |Seite=223 |Hervorhebung=Urlouchem |Linktext=Volltext}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; erstmals urkundlich erwähnt. Für 1348 ist eine Schenkung von Graf [[Engelbert III. von der Mark|Engelbert von der Mark]] dokumentiert: Er überließ den Alsumern den [[Schwelgernbruch]] als Weideland.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bis1855&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.alsum.de/zeittafel/bis1855.html |titel=Alsumer Chronik bis zum Jahr 1855 |werk=Alsum |hrsg=Robert Schmidt |abruf=2024-07-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1789 wurde die [[Bauerschaft]] Alsum mit Schwelgern von [[Beeck (Duisburg)|Beeck]] verwaltet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bis1855&amp;quot; /&amp;gt; 1856 fand [[Daniel Morian]] im angrenzenden [[Hamborn]] dann erstmals [[Steinkohle]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.alsum.de/zeittafel/bis1883.html |titel=Alsumer Chronik von 1856 bis 1883 |werk=Alsum.de |hrsg=Robert Schmidt |abruf=2024-07-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1865 auch brauchbare, worin der Beginn der Industrialisierung des späteren Duisburg und damit auch der Untergang der Bauerschaft gesehen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1891 wurde das erste Stahlwerk [[ThyssenKrupp#Thyssen AG|Thyssens]] in [[Bruckhausen]] in Betrieb genommen. Alsum hatte zu der Zeit einen kleinen Rheinhafen in der Emschermündung; eine Bahntrasse der Thyssenfabrik führte bis zu diesem Hafen. Im Dorf mit rund 500 Einwohnern gab es eine Straßenbrücke über die Emscher, die nach Süden nach Beeckerwerth führte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tim-online.nrw.de/ Tim Online]: Historische Karten, Neuaufnahme 1891–1912.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dem Wunsch August Thyssens nach einem Ausbau des Alsumer Hafens wurde aber nicht stattgegeben, er wich daher mit dem Bauvorhaben nach Schwelgern aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.alsum.de/zeittafel/bis1900.html |titel=Alsumer Chronik von 1885 bis 1900 |werk=Alsum.de |hrsg=Robert Schmidt |abruf=2024-07-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1906 erreichte der Alsumer Hafen mit 1,75 Millionen Tonnen Umschlag seine Höchstleistung,&amp;lt;ref name=&amp;quot;bis1911&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.alsum.de/zeittafel/bis1911.html |titel=Alsumer Chronik von 1903 bis 1911 |werk=Alsum.de |hrsg=Robert Schmidt |abruf=2024-07-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1913 war er bereits unter die Millionengrenze gesunken,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.alsum.de/zeittafel/bis1922.html |titel=Alsumer Chronik von 1912 bis 1922 |werk=Alsum.de |hrsg=Robert Schmidt |abruf=2024-07-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1926 wurde er durch ein verheerendes Rheinhochwasser stark beschädigt und danach zugeschüttet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bis1945&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.alsum.de/zeittafel/bis1945.html |titel=Alsumer Chronik von 1923 bis 1945 |werk=Alsum.de |hrsg=Robert Schmidt |abruf=2024-07-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 wurde die Emscher von Alsum weg nach Norden verlegt. Der alte Verlauf blieb als [[Alte Emscher]] erhalten und wurde als Abwasserkanal genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bis1911&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alsum erhielt im Mai 1930 eine neue, katholische Nikolaus-Kirche. Eine Zählung im Jahre 1939 nannte 3262 Einwohner und 252 Wohngebäude. 1944 und 1945 wurden über 60 % der Wohnhäuser teilweise oder ganz durch Bombenangriffe beschädigt oder zerstört.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bis1945&amp;quot; /&amp;gt; Alleine in den wenigen Jahren von 1950 bis 1953 sank das Gelände durch den darunter stattfindenden Bergbau über einen Meter ab, weitere Bergsenkungen waren prognostiziert. Der Stadtrat beschloss 1954 die Umsiedlung der Einwohner in benachbarte Stadtteile, die aber zunächst nur teilweise ausgeführt wurde. 1956 hatte Alsum noch 1293 Einwohner, ungefähr so viel wie fünfzig Jahre zuvor; eine transportable Holzkirche mit etwa 200 Plätzen wurde als evangelische Kirche geweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.alsum.de/zeittafel/bis1956.html |titel=Alsumer Chronik von 1949 bis 1956 |werk=Alsum.de |hrsg=Robert Schmidt |abruf=2024-07-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1962 waren es noch 744 Einwohner, zwei Jahre später noch 155.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.alsum.de/details/einwohner.html |titel=Einwohnerzahlen – Alsum und Schwelgern |werk=Alsum.de |hrsg=Robert Schmidt |abruf=2024-07-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1965 verließ der letzte Einwohner Alsum. Die Fläche wurde zugeschüttet und der [[Alsumer Berg]] angelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.alsum.de/zeittafel/bis1965.html |titel=Alsum – die letzten Jahre: bis 1965 |werk=Alsum.de |hrsg=Robert Schmidt |abruf=2024-07-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Thyssen-Werke sich weiter ausdehnen wollten, wurden ihnen ab 1965 große Teile von Alsum und Schwelgern zur Verfügung gestellt. Daher ist Alsum heute als Wohngebiet nicht mehr existent, und Schwelgern ist auf ein das [[Schwelgernstadion]], das Erholungsgebiet [[Volkspark Schwelgern]] und wenige Häuserzeilen geschrumpft. Der Name Schwelgern lebt hauptsächlich durch den [[Werkshafen Schwelgern]] im [[ThyssenKrupp-Hochofenwerk Schwelgern]] fort. An seiner Stelle befand sich im 19. Jahrhundert u. a. eine Hofanlage namens Schwelling, die schon lange verschwunden und nur noch auf alten Karten zu finden ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Karte von 1821 |Sammelwerk=Oberhausener Heimatbuch |Hrsg=Wilhelm Seipp |Verlag=Stadt Oberhausen |Ort=Oberhausen |Datum=1964 |DNB=451909232 |Seiten=177}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen der früheren [[Schiffsanleger|Anlegestelle]] &amp;#039;&amp;#039;Alsumer Steig&amp;#039;&amp;#039; in Alsum und dem linksrheinischen [[Baerl]] verkehrte noch bis in die Mitte der 1960er Jahre eine [[Personenfähre]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rheinruhronline.de/duisburg/duisburgnord/alsumer-berg.htm |titel=Alsumer Berg |werk=rheinruhronline.de |hrsg=Paul Sippel |abruf=2022-07-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis dahin verband die durch den [[Matenatunnel]] geführte [[meterspur]]ige [[Straßenbahn Duisburg|Straßenbahnlinie]] 10 (vorher Linie 21) den Alsumer Schiffsanleger mit dem Bahnhof [[Buschhausen (Oberhausen)|Oberhausen-Buschhausen]]. Insbesondere für Industriearbeiter und den Ausflugsverkehr bestand somit eine wichtige Verbindung zwischen dem linken Niederrhein und den beiden Ruhrgebietsstädten Duisburg (speziell Hamborn) und [[Oberhausen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rheinische-industriekultur.de/objekte/Duisburg/Maternatunnel/maternatunnel.html |titel=Matenatunnel |hrsg=Verein Rheinische Industriekultur |abruf=2022-07-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Franz Rommel]] |Titel=Alsum und Schwelgern. Zur Geschichte des untergegangenen Rheindorfes und der Hafenlandschaft in Duisburgs Nordwesten |Verlag=Braun |Ort=Duisburg |Datum=1974 |Reihe=Duisburger Forschungen |BandReihe=19 |ISBN=3-87096-030-2 |Seiten=}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Adressbuch Alsum |Verlag= |Ort= |Datum=1891 |Online={{Webarchiv |url=http://www.ahnenforschung-bildet.de/forum/viewtopic.php?f=236&amp;amp;t=245 |text=ahnenforschung-bildet.de |archive-is=20130211014502 |()=[]}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.alsum.de/ |titel=Alsum im Duisburger Norden gibt es schon lange nicht mehr … |hrsg=Robert Schmidt |abruf=2024-07-11 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Duisburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstung in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Emscher)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1139]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marxloh]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Monandowitsch</name></author>
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