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	<title>Alserkirche - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T20:09:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alserkirche&amp;diff=2148069&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dmicha: /* Orgel */ WL</title>
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		<updated>2026-04-27T07:41:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Orgel: &lt;/span&gt; WL&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--österreichbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Alserkirche.JPG|mini|{{center|Alserkirche }}]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dreifaltigkeitskirche der [[Minoriten]] in Wien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, im Volksmund früher &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zu den Weißspaniern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und heute &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alserkirche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, aber auch &amp;#039;&amp;#039;Trinitarierkirche&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Wien Geschichte Wiki|Trinitarierkirche|Trinitarierkirche}}&amp;lt;/ref&amp;gt; genannt, ist die [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] [[Pfarrkirche]] des Bezirksteils [[Alservorstadt]] im 8.&amp;amp;nbsp;[[Wien]]er [[Wiener Gemeindebezirke|Gemeindebezirk]] [[Josefstadt (Wien)|Josefstadt]]. Eng mit der Kirche ist das [[Minoritenkloster Wien]] verbunden. Beide stehen unter [[Denkmalschutz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Das Kirchengebäude steht mit seiner Ostseite entlang der Schlösselgasse, die Westseite des Haupthauses grenzt unmittelbar an den Kreuzgang des Klosters. Die beiden Türme stehen im Norden des Hauses, der Haupteingang zwischen den Kirchtürmen befindet sich in der Alser-Straße&amp;amp;nbsp;17.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Erste christliche Bauten entstehen im 17. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1688 begannen die nach Wien gerufenen [[Trinitarier-Orden|Trinitarier]] (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weißspanier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) an der Alser-Straße mit der Errichtung eines [[Kloster]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1694 bis 1704 wurde im unmittelbaren Anschluss an das Kloster nach Plänen des Architekten [[Mathias Steinl]], der auch die Skulpturen entwarf und die Bildhauerarbeiten ausführte, und unter Leitung des Baumeisters [[Christian Alexander Oedtl]] die Alserkirche errichtet und 1704 [[Kirchweihe|geweiht]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fassade&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
1784 zogen die [[Minoriten]] in das Kloster ein. [[Joseph II. (HRR)|Kaiser Josef II]] hatte die Ordensleute, die zuvor am [[Minoritenplatz]] um die [[Wiener Minoritenkirche|Minoritenkirche]] ansässig waren, in die Alser-Straße umgesiedelt. Die Minoriten übernahmen die [[Seelsorge]] für das nahegelegene [[Allgemeines Krankenhaus der Stadt Wien#Altes AKH|Allgemeine Krankenhaus]] und das dazugehörige [[Wiener Gebär- und Findelhaus|Gebär- und Findelhaus]] und später auch für das Gefangenenhaus des [[Landesgericht für Strafsachen Wien|Landesgerichts]]. Die [[Pfarrei|Pfarren]] hatten rund 250 Jahre, von 1784 bis 1938, auch [[standesamt]]liche Funktion. Durch das Gebärhaus, in dem teilweise anonym auch ledige und arme Mütter entbinden konnten, und das Krankenhaus hat die Pfarre das größte [[Matriken]]archiv Europas. Diese Matrikenbücher sind getrennt von jenen der Pfarre. Nach den Vorschriften von Joseph&amp;amp;nbsp;II. sollten Väter nur auf eigenen Wunsch eingetragen werden, aber die Pfarre hat, wie auch andere, ein eigenes Verzeichnis dafür angelegt, was bei [[Genealogie|genealogischen]] Recherchen hilft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Kirchengebäude ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Abständen ließen die Kirchenoberen ihr Gotteshaus renovieren, so in den Jahren 1825/26, 1879, 1934, 1952, 1970/71, 1982/83, 2002/03.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fassade&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Alserkirche ist auch durch zwei [[Komponist]]en bekannt geworden:&lt;br /&gt;
* Hier wurde am 29. März 1827 der Leichnam [[Ludwig van Beethoven]]s eingesegnet. Sein Tod ist in der hiesigen [[Matrikel|Sterbematrik]] unter dem Datum 26.&amp;amp;nbsp;März 1827 mit den Worten vermerkt: „Ludwig van Beethoven, lediger Tonsetzer, zu Bonn im Reich geb., 57&amp;amp;nbsp;Jahre alt, gest. an Wassersucht, begraben am 29.&amp;amp;nbsp;März auf dem Gottesacker des Dorfes [[Währing]].“&lt;br /&gt;
* Am 2.&amp;amp;nbsp;September 1828 schrieb [[Franz Schubert]] wenige Wochen vor seinem Tod zur [[Glockenweihe]] dieser Kirche den Hymnus &amp;#039;&amp;#039;Glaube, Hoffnung und Liebe&amp;#039;&amp;#039; [[Deutsch-Verzeichnis|D]] 954.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Oktober 1829 fand im Kirchenraum die [[Uraufführung]] von Schuberts [[Messe Nr. 6 Es-Dur (Schubert)|Es-Dur-Messe]] D 950 statt, da hier Schuberts Freund Michael Leitermayer [[Chorleitung|Chorregent]] war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An die beiden Tonkünstler erinnern zwei Bronze[[relief]]s von [[Josef Tautenhayn]] d. J., die der [[Wiener Schubertbund]] an der Kirchenfront 1927/28 anbringen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den bisherigen Renovierungen der Außenseite des Gebäudes konnte erstmals 1952 auch das Kircheninnere gründlich überarbeitet und teilweise modernisiert werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WWiki&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seelsorge der MCI ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Beschluss der [[Erzdiözese Wien]] wurde die Alserkirche ab Februar 2019 zum Sitz der neu gegründeten „Missione Cattolica Italiana“ (MCI)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://mcivienna.org/grusswort_des_seelsorgers/ |titel=Italienische Katholische Seelsorge – Erzdiözese Wien – Willkommen! |abruf=2019-04-13 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; ernannt, nachdem die Italienische Kongregation, Eigentümerin der [[Minoritenkirche (Wien)|Minoritenkirche]], die [[Minoriten]] im Dezember 2018 per 30. Juni 2019 herausgekündigt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=Erzdiözese Wien |url=https://www.erzdioezese-wien.at/site/home/nachrichten/article/72484.html |titel=Übersiedlung der Italienischen Gemeinde |abruf=2019-04-13 |sprache=de }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seitdem existieren in Wien de facto zwei italienischsprachige Gemeinden: die traditionelle italienische Gemeinde der Italienischen Nationalkirche (Minoritenkirche) und die neue italienische Gemeinde in der deutschsprachigen Pfarre Alservorstadt, der Konventskirche des Minoritenordens (Alserkirche).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Italienische Kongregation Maria Schnee |url=https://www.quivienna.com/italiani-a-vienna/un-comunicato-dalla-congregazione-italiana-sui-cambiamenti-nella-comunita-cattolica-di-vienna/ |titel=Un comunicato dalla Congregazione Italiana sui cambiamenti nella comunità cattolica di Vienna |hrsg=QuiVienna – il blog italiano su Vienna |datum=2019-04-10 |abruf=2019-07-22 |sprache=it }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Erzdiözese Wien |url=https://www.erzdioezese-wien.at/minoritenkirche |titel=Minoritenkirche Chiesa Nazionale Italiana |abruf=2019-08-15 |sprache=it }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz aller Änderungen fand im Januar 2024 die 800-Jahr-Feier der Ordensgründung in der Kirche statt, Erzbischof [[Christoph Schönborn|Kardinal Dr. Christoph Schönborn]] zelebrierte den Dankgottesdienst.&amp;lt;ref&amp;gt;Markus Göstl: [https://www.markus-goestl.at/home/2024/01/13/dankgottesdienst-zum-800-jaehrigen-ordensjubilaeum/ Dankgottesdienst zum 800-jährigen Ordensjubiläum], abgerufen am 2. August 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Minoritenkirche wurde die 800-Jahr-Feier indes im Zuge einer reichhaltig gestalteten Festwoche gefeiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://fsspx.at/de/news/rueckblick-auf-das-jubilaeum-800-jahre-minoritenkirche-49022 |titel=Rückblick auf das Jubiläum &amp;quot;800 Jahre Minoritenkirche&amp;quot; {{!}} Distrikt Österreich |datum=2024-11-27 |sprache=de |abruf=2025-07-17 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte September 2025 wurde der Fund großflächiger Fresken mit Malereien aus um 1700 berichtet. Die vier Evangelisten, Matthäus, Lukas, Markus und Johannes blicken von Zwickelfeldern über dem Hochaltar herunter.  Die Restaurationsarbeiten sollen bis Ende November dauern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wien.orf.at/stories/3321876/ |titel=Sensationsfund : 300 Jahre alte Fresken in Alserkirche |werk=orf.at |datum=2025-09-16 |abruf=2025-09-16 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
=== Außen ===&lt;br /&gt;
Das [[Gotteshaus]] ist ein Bau des [[Frühbarock]]s, seine [[Fassade]] gilt als das älteste Beispiel einer Konkavform in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hohe [[Kuppeldach|Kuppeldächer]] schließen die beiden [[Kirchturm|Kirchtürme]] ab. Sie sind 43&amp;amp;nbsp;Meter hoch, symmetrisch angeordnet und wurden zeitgleich mit dem gesamten Sakralbau errichtet. Sie verfügen über einen quadratischen [[Grundriss]], der sich nach oben in Rückspringen verschlankt. An den Turmbauten fallen [[Toskana|toskanische]] [[Pilaster]] und je ein [[Zwiebelhelm]] auf.&amp;lt;ref name= &amp;quot;WWiki &amp;quot;/&amp;gt; Die Helme wurden 1703 fertiggestellt, in der Mitte des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts renoviert und erhielten bei dieser Gelegenheit Turmkreuze. Im September 1879 erfolgte die Weihe der [[Kreuz (Christentum)|Kreuze]], die zwei Monate später aufgesetzt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://alserkirche.at/gebaeude/kirchenfuehrer/k03/tuerme.htm |titel=Türme |abruf=2024-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Helmdächer sind mit Kupferplatten gedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In beiden Türmen gibt es nach allen vier Himmelsrichtungen je eine [[Klangarkade|Schalllade]], aus architektonischen Gründen an beiden Türmen, obwohl nur im Ostturm Glocken installiert sind. In einem zweigeschoß&amp;lt;!-- sic---&amp;gt;igen hölzernen [[Glockenstuhl]] hängen vier [[#Glocken|Glocken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber ist eine [[Turmuhr]] eingebaut, mittlerweile aber nicht mehr das Original. Von der ersten Uhr sind nur die Gewichte erhalten und an der Wand im Treppenturm platziert. Die Uhr hatte unter anderem über die Orgel eine Verbindung zu einer Uhr im Inneren der Kirche und sollte dem Prediger bei der Zeiteinteilung für seinen Dienst behilflich sein. Ein neues Uhrwerk wurde 1968 direkt an der Fassade angebracht, wird elektrisch angetrieben und zeigt an einem runden Zifferblatt die Stunden in römischen Zahlen an. Bis Ende 1987 hatte die Wiener Stadtverwaltung die Verantwortung für die Uhr, seitdem ist der Bezirk Wien zuständig für Wartung, Funktionsfähigkeit und Steuerung. Der Zeitmesser gehört deswegen nicht mehr der Kirchgemeinde, sondern ist eine [[Öffentliche Uhren in Wien|öffentliche Uhr]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://alserkirche.at/gebaeude/kirchenfuehrer/k04/uhren.htm |titel=Uhr |abruf=2024-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Fassade sind an verschiedenen Stellen jeweils in kleinen Rundnischen [[Skulptur]]en aufgestellt, die [[Felix von Valois]], [[Johannes von Matha]] sowie einen Engel in der Kleidung der Trinitarier, vor dem gerade Gefangene ausgetauscht wurden, darstellen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fassade&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein steinernes [[Dreifaltigkeit]]srelief aus dem Jahr 1727, das über dem [[Ädikula]]portal auch nach außen zeigt, beherrscht das Fassadenbild und verdeutlicht damit, wem diese [[Kirchweihe|Kirche geweiht]] ist. An dieser Stelle befand sich ursprünglich eine steinerne Nachbildung des [[Ähre (Architektur)|Ährenkreuzes]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fassade&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Portal wird von [[Ionische Säule|ionischen Säulen]] eingefasst und ist mit barocken Türblättern versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der [[Langhaus (Kirche)|Langhausseite]] der Kirche neben dem südlichen Turm steht eine kleine Kapelle, in der vier Figuren aus dem ursprünglichen Hernalser [[Kreuzweg]] (&amp;#039;&amp;#039;Hernalser Kalvarienberg&amp;#039;&amp;#039;) aufgestellt wurden. Es war die siebte Station des Kreuzwegs, die zum Bau eines neuen Gerichtsgebäudes abgerissen werden sollte. Die Pfarrer der Kirche konnten erwirken, dass die Skulpturen in einem 1833 errichteten Anbau an dem Gotteshaus einen neuen Platz fanden. Die Gruppe stellt [[Christus]] vor der [[Heilige Anna|heiligen Anna]] dar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kweg&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls direkt an das Kirchengebäude schließt sich der [[Kreuzgang]] des Klosters an, an dessen Wänden zahlreiche Gedenktafeln und Grabplatten auch aus der Kirchengeschichte hängen. Neben der Klosterpforte steht eine Skulptur des heiligen [[Johannes Nepomuk]] auf einem Steinfundament im Alsergrund.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WWiki&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.eichinger.ch/eichifamilyhom/Nepomuk_Sammlung/NepomukSammlung_Wien.htm#Alsergrund Ansicht der Nepomuk-Statue], abgerufen am 2. August 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Innen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Alserkirche Wien.jpg|mini|Innenraum]]&lt;br /&gt;
Das Innere hat einen [[Kreuz (Christentum)|kreuzförmigen]] [[Grundriss]], ein [[Kreuzrippengewölbe]] auf [[Gurtbogen|Gurten]] trägt die Hochbauten. Die echte [[Vierung]] wird von einer Rundkuppel mit aufgelegten Rippen und [[Laterne (Architektur)|Laterne]] überwölbt, an beiden Seiten des Hauptraumes sind [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapellen]] eingebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WWiki&amp;quot;/&amp;gt; Zwischen den Kapellen sind eine geschichtete Pflastergliederung, Gebälk mit [[Metope (Architektur)|Metopenfries]] und ausladendem profiliertem und verkröpftem Gesims als Architekturelemente verwendet worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Innen&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Chor (Architektur)|Chorraum]] ist [[Joch (Architektur)|zweijochig]] und gerade geschlossen mit einem fast quadratischen Grundriss.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WWiki&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rundbogige [[Arkade]]n bilden die bauliche Trennung zwischen Haupt- und Seitenschiffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Westempore]] trägt die [[#Orgel|Orgel]], deren [[Prospekt (Orgel)|Prospekt]] direkt in die reich geschmückte Brüstung eingefügt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Holy Trinity Vienna fc02.jpg|mini|hochkant|Hochaltar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Altar ===&lt;br /&gt;
[[Datei: GuentherZ 2010-12-16 0003 Wien09 Alserkirche Johannes-Nepomuk-Altar.jpg |mini |hochkant |links|Nepomuk-Altar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wandfüllende rundbogige [[Hochaltar]]-Bild aus dem Jahr 1826, wahrscheinlich ein Werk von [[Josef von Hempel]], zeigt die Allerheiligste [[Dreifaltigkeit]].&amp;lt;ref name= &amp;quot;WWiki&amp;quot;/&amp;gt; Umrahmt wird das Gemälde von zwei Dreiergruppen freistehender Kompositsäulen auf hohen Podesten, die ausladende vorschwingende Gebälkfragmente und einen [[pilaster]]gerahmten Auszug mit [[Volute]]ngiebel tragen. Vor den Säulen stehen Skulpturen des [[Josef von Nazaret|heiligen Josef]], des [[Heiliger Leopold|heiligen Leopold]], der [[Katharina von Alexandrien|heiligen Katharina]] und der [[Agnes (Heilige)|heiligen Agnes]]. Abgeschlossen wird der Altar mit dem [[Trinität]]ssymbol in einem Strahlenwolkenkranz, hinter dem zahlreiche Engelfiguren schweben.&lt;br /&gt;
Zuvor gab es an gleicher Stelle bereits einen [[Hochaltar]], den [[Andrea Pozzo]] im Jahr 1704 gestaltet hatte und dessen Herstellung auf eine Spendensammlung zurückging.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hochaltar&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In einer Seitennische befindet sich ein dem heiligen Nepomuk gewidmeter Altar.&lt;br /&gt;
Unmittelbar vor dem Altar ist ein kleines Vorsatzbild über dem [[Tabernakel]] platziert, das eine Kopie des [[Muttergottes]]-Bildes (&amp;#039;&amp;#039;Heilige Maria mit Jesuskind&amp;#039;&amp;#039;) von [[Carlo Cignani]] darstellt. Der Schöpfer der Kopie ist nicht eindeutig geklärt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hochaltar&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchenschiffe, Kanzel, Gestühl, Fenster und Weiteres ===&lt;br /&gt;
Im linken Querschiff befindet sich ein [[Marienaltar]] mit dem Bild der [[Unbefleckte Empfängnis|Unbefleckten Empfängnis]] von [[Leopold Kupelwieser]]. Ebenfalls hier stehen auf Konsolen die Figuren des [[Sebastian (Heiliger)|heiligen Sebastian]] und des [[Johannes Nepomuk]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quer&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im rechten Querschiff ist der Altar des [[Franz von Assisi|Heiligen Franziskus]] erwähnenswert, dessen Bild Pater Innozenz Moscherosch gemalt hat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WWiki&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Davor sind, auch auf Konsolen, die Figuren des [[Florian von Lorch|heiligen Florian]] und des [[Antonius von Padua|heiligen Antonius]] aufgestellt. – Alle Figuren wurden hier vor 1826 in der Kirche platziert, weil ein Dokument deren Reinigung in diesem Jahr ausweist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quer&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im rechten Seitenschiff steht der Kreuzaltar, auch &amp;#039;&amp;#039;Reliquienaltar&amp;#039;&amp;#039; genannt. Er wird beherrscht von einem mächtigen geschnitzten [[Kruzifix]] und gelangte zum 30. November 1708 in diese Kirche. Er soll aus der Werkstatt des Bildhauers [[Veit Stoß]] stammen und vom General und Befehlshaber in Siebenbürgen, [[Jean-Louis de Bussy-Rabutin|Johann Ludwig Graf Rabutin de Bussy]], in einer Gerätekammer entdeckt worden sein. Seine Ehefrau, [[Elisabeth Dorothea Herzogin von Schleswig-Holstein]], hatte es der Kirchengemeinde geschenkt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WWiki&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dunkelbraun gebeizte hölzerne [[Kanzel]] im [[Klassizismus|klassizistischen Stil]] wurde vor einer Säule des Hauptschiffes platziert. Tischlermeister Peter Zangl hat sie 1826 angefertigt und mit goldenem Zierrat versehen. Sie wird seit 1970 nicht mehr benutzt, für die Predigten dient nun ein [[Ambo]]. Auf dem Schalldeckel trägt die Kanzel eine [[Salvator]]statue (Salvator mundi).&amp;lt;ref name=&amp;quot;WWiki&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://alserkirche.at/gebaeude/kirchenfuehrer/k04/kanzel.htm |titel=Die Kanzel |abruf=2024-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Reihen hölzerner [[Kirchengestühl|Bänke]] mit geschnitzten [[Gestühlwange|Wangen]] bieten Platz für rund 500 Kirchenbesucher. Sie lassen einen Mittelgang frei, dessen Fußboden mit kleinen quadratischen Fliesen ausgelegt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirchenfenster Alserkirche Wien.jpg|mini|hochkant|Kirchenfenster auf der Orgelempore über dem Eingangsportal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fenster der Seitenschiffe sind in [[Bogen (Architektur)#Stichbogen|Stichbogenform]] ausgeführt und unbunt verglast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links vom Haupteingang der Kirche befindet sich neben dem Emporenaufgang der Abgang in die [[Krypta]], die ursprünglich als Grabstätte für die Trinitarier und Wohltäter der Kirche diente. Später wurden auch mehrere hochgestellte Persönlichkeiten wie der [[Graf Carossa]] (gestorben 1693), die Fürstin [[Leopoldine Marie von Anhalt-Dessau|Maria Leopoldine von Hohenzollern]], der Graf [[Rabutin de Bussy]] hier in der Krypta beigesetzt. Bis 3. April 1782 wurden 241 Tote unter der Kirche bestattet. Danach erfolgten die Beisetzungen auf einem gesonderten Friedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gruft sind zahlreiche [[Kolumbarium|Kolumbarien]] mit Grabstätten von Mitgliedern des Minoritenordens erhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WWiki&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein tonnengewölbter Gang mit tiefen [[Stichkappe]]n und Seitennischen führt unter dem [[Kirchenschiff]] hindurch in eine Hallenkrypta unterhalb der [[Sakristei]]. Von hier aus verliefen auch Tunnel in die anderen von den Pfarrern betreuten Einrichtungen, direkt in den Gängen fanden zudem Gläubige Unterschlupf bei Überfällen oder Belagerungen in Kriegszeiten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WWiki&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An vielen Wandflächen und Pfeilern befinden sich Grab- und Gedenkplatten aus allen Geschichtsepochen der Kirchennutzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgel ==&lt;br /&gt;
[[Datei: Alserkirche Orgel.JPG|mini|Blick auf die Empore und den reich geschmückten [[Prospekt (Orgel)|Prospekt]] der Orgel]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1984 erhielt die Kirche eine [[Orgel]] vom [[Rieger Orgelbau|Orgelbau Rieger]] aus [[Schwarzach (Vorarlberg)|Schwarzach]], das Gehäuse aus 1763 stammt von [[Johann Hencke]]. Sie verfügt über 25 [[Register (Orgel)|Register]], zwei Manuale und [[Pedal (Orgel)|Pedal]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://organindex.de/index.php?title=Wien/Alservorstadt,_Minoritenkirche |titel=Orgelinfos der Alserkirche |abruf=2024-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Disposition (Orgel)|Disposition]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;20&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I. Manual (Hauptwerk)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gedeckt || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Principal || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Rohrgedeckt || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Octav || {{0}}4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spitzflöte || {{0}}4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Sesquialtera II || 2 2/3′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Superoctav || {{0}}2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Mixtur IV-VI || 1 1/3′ &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trompete || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Tremulant 	|| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;II. Manual ([[Rückpositiv]])&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Holzgedackt || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gamba || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Principal || {{0}}4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Rohrflöte || {{0}}4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Schwiegel || {{0}}2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Terz || 1 3/5′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Quinte || 1 1/3′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Scharff III || {{0}}1′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Krummhorn || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|Tremulant || &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pedalwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–f&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Subbass || 16′ &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Octav || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gedeckt || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Choralbass || {{0}}4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Rauschpfeife IV || 2 2/3′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Posaune || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Schalmey || {{0}}4′ &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glocken ==&lt;br /&gt;
Das Gotteshaus hatte bei seiner Ersteinweihung ein Geläut aus drei [[Kirchenglocke|Glocken]], die alle im östlichen Turm aufgehängt waren. Im westlichen Turm gab und gibt es keine Glocken bzw. keine Glockenstube.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://alserkirche.at/gebaeude/kirchenfuehrer/k04/glockenturm.htm |titel=Glockenturm |abruf=2024-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;In den 1730er Jahren bekam die Kirche ein neues [[Kirchenglocke|Geläut]] aus vier [[Bronze]]glocken. Sie wurden von [[Johann Baptist Divall]] gegossen, im Jahr 1828 [[Glockenweihe|geweiht]] und in den Turm aufgezogen. – Am Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] fehlten die größte und die kleinste Glocke, wodurch eine Ablieferung für Kriegszwecke angenommen wird, was jedoch nicht belegt ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Glocken&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischen]] Besatzer die Kirche der Öffentlichkeit 1955 zurückgegeben hatten, ließ die Dreifaltigkeitsgemeinde zwei neue Glocken bei [[Josef Pfundner]] in Wien gießen. Die Finanzierung erfolgte durch Spenden, die Pfarrer Klein erbettelt hatte. Die [[Glockenweihe|Weihefeier]] fand in der [[Vierung]] der Kirche statt, in der ein hölzernes Behelfsgerüst aufgestellt worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://alserkirche.at/gebaeude/kirchenfuehrer/k04/glockenweihe.htm |titel=Bilder und Infos zur Glockenweihe 1956|datum= |abruf=2024-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Glockenübersicht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable toptextcells zebra&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Nummer || Name, &amp;lt;br /&amp;gt;Namenspatron || Gewicht &amp;lt;br /&amp;gt; in kg || Durchmesser &amp;lt;br /&amp;gt;in cm || [[Schlagton]] || Gießerei || Gussjahr || class=unsortable|Inschrift || class=unsortable|Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| I || [[Christophorus|Heiliger Christoph]] || 1091 || 120 || e/1 || Josef Pfundner || 1956 || || Bild des Heiligen auf dem Glockenkörper&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| II || nicht mehr erkennbar || {{0}}650 || 100 || g/1 || Johann Baptist Divall || 1733||  || zählt zu den ältesten Kirchenglocken in Wien&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| III || nicht mehr erkennbar || {{0}}270 || {{0}}78|| h/1 || Johann Baptist Divall || 1733 || || Mönch mit Fahne, zählt zu den ältesten Kirchenglocken in Wien&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| IV || – || {{0}}189 || {{0}}68 || d/1 || Josef Pfundner || 1956 ||  || &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Glocken werden mittels einer elektromechanischen Vorrichtung nach einer festen Läuteordnung geläutet. Richtung Hochaltar gibt es eine zusätzliche Schallöffnung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://alserkirche.at/gebaeude/kirchenfuehrer/k04/glockenmechanik.htm |titel=Elektromechanische Aufhängung der Glocken |abruf=2024-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung der Kirche, Gemeindearbeit, Pfarrer ==&lt;br /&gt;
In der Kirche finden außerhalb der kirchlichen Angelegenheiten auch Konzerte statt, beispielsweise gab es hier im Mai 2019 die Aufführung von Schuberts 5.&amp;amp;nbsp;Symphonie aus Anlass des 10. Orchesterjubiläums vom Verein &amp;#039;&amp;#039;Symphonia Unanima&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.symphonia-unanima.com/ Franz Schubert, 5. Symphonie], abgerufen am 2. August 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=TSWhBEP6G6o Die 5. Symphonie auf youtube], 31 Minuten.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 2021 trat die Wiener Tonkunstvereinigung mit Chor und Orchester und Musik von Mozart und Beethoven hier auf.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://flakagoranci.com/upcoming_/ A tribute to James Joyce], abgerufen am 2. August 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch Benefizkonzerte werden in der Kirche gegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://philharmonie.wien%2Fcontent%2F3-konzerte%2Farchiv%2F10-benefizkonzert%2Fbenefiz.pdf&amp;amp;usg=AOvVaw0f969JbX8Z_TLUUvpPAEiq Benefizkonzert der Wiener Philharmonie in der Alserkirche].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchgemeinde unterhält selbst einen Kirchenchor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Juni 2015 entstand die neu errichtete Pfarre &amp;#039;&amp;#039;Zum Göttlichen Wort&amp;#039;&amp;#039;, zu dem die Alserkirchgemeinde nun gehört.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pfarrer&amp;quot;&amp;gt;[https://www.erzdioezese-wien.at/pages/pfarren/9064 P. Mag. Matthias Felber ], abgerufen am 2. August 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfarrkirche und Sitz der neuen Pfarre ist am Keplerplatz 6&lt;br /&gt;
; Pfarrer (Auswahl):&lt;br /&gt;
* 1945–1955: amerikanische Militärpfarrer&amp;lt;ref name=&amp;quot;WWiki&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1956– ?: Wolfgang Klein&lt;br /&gt;
* um 1970: Pater Hilarius Breitinger (unter seiner Leitung wurden einige Umbauten im Kircheninneren vorgenommen)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Innen&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1980er Jahre: Norbert Kalcher&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kweg&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2020er Jahre: P. Mag. Matthias Felber&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pfarrer&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Minoritenkloster Wien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alfred Wolf: &amp;#039;&amp;#039;Alsergrund-Chronik. Von der Römerzeit bis zum Ende der Monarchie&amp;#039;&amp;#039;. Wien 1981.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Pfarrkirche Alser Vorstadt, Vienna|Alserkirche}}&lt;br /&gt;
* [http://www.pfarre-alservorstadt.at/ Webpräsenz der Pfarre Alservorstadt]&lt;br /&gt;
* [https://alserkirche.at/kirchenfuehrer.htm Kirchenführer: &amp;#039;&amp;#039;Dreifaltigkeitskirche der Minoriten&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* {{Wien Geschichte Wiki|Alser Kirche|Alser Kirche}}&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=VOb5wR-9O9g Diaschau über die Alserkirche], Außen- und Innenansichten. Dauer: 3:53 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;WWiki&amp;quot;&amp;gt;{{Wien Geschichte Wiki|Alser Kirche|Alser Kirche}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Glocken&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://alserkirche.at/gebaeude/kirchenfuehrer/k04/glocken.htm |titel=Die technischen und musikalischen Daten der Glocken |abruf=2024-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hochaltar&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://alserkirche.at/gebaeude/kirchenfuehrer/k04/hochaltar.htm |titel=Hochaltar |abruf=2024-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quer&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://alserkirche.at/gebaeude/kirchenfuehrer/k04/querschiff/heilige.htm |titel=Querschiff, Heilige |abruf=2024-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fassade&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url= https://alserkirche.at/gebaeude/kirchenfuehrer/k03/fassade.htm |titel=Fassade |abruf=2024-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Innen&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://alserkirche.at/gebaeude/kirchenfuehrer/k04/innenraum.htm |titel=Innenraum |abruf=2024-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kweg&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://alserkirche.at/gebaeude/kirchenfuehrer/k03/kreuzwegstation.htm  |titel=Kreuzwegstation |werk=Kirchenführer |abruf=2024-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Sakralbauten in der Josefstadt}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=48.214491|EW=16.352798|type=landmark|region=AT-9}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4654738-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barocke Kirche|Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Josefstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franz Schubert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dreifaltigkeitskirche|Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfarrkirche in der Erzdiözese Wien|Wien, Alserkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1700er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 18. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtdekanat 8/9 (Erzdiözese Wien)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dmicha</name></author>
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