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	<title>Alpiscorpius alpha - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T22:23:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alpiscorpius_alpha&amp;diff=2143243&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dominik aus Wien: Form</title>
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		<updated>2023-04-17T11:59:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Alpiscorpius alpha&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Ludovico di Caporiacco|Caporiacco]], 1950&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Alpiscorpius&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Euscorpiidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Skorpione&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Scorpionides&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Spinnentiere&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Arachnida&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Kieferklauenträger&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Chelicerata&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Unterstamm&lt;br /&gt;
| Bild             = EuscorpiusAlpha.JPG&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &amp;#039;&amp;#039;Alpiscorpius alpha&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alpiscorpius alpha&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Skorpione|Skorpionart]] aus der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Euscorpiidae]]. Das relativ kleine Verbreitungsgebiet der mit weniger als 30&amp;amp;nbsp;mm Länge sehr kleinen Art ist auf die südlichen [[Alpen]] beschränkt. Ursprünglich zur Gattung [[Euscorpius]] zugehörig, wurden 2019 einige neue Skorpionarten beschrieben und im Zuge dessen die neue Gattungsart [[Alpiscorpius]] eingeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;(PDF) Seven new Alpine species of the genus Alpiscorpius Gantenbein et al., 1999, stat. n. (Scorpiones: Euscorpiidae) (researchgate.net)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Mit weniger als 30&amp;amp;nbsp;mm Länge ist &amp;#039;&amp;#039;A. alpha&amp;#039;&amp;#039; eine der kleinsten Arten der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Euscorpius&amp;#039;&amp;#039;. Schweizer Männchen aus Populationen unterschiedlicher Herkunft hatten mittlere Längen zwischen 19,9 und 23,3&amp;amp;nbsp;mm, die etwas größeren Weibchen erreichten im Mittel 21,0 bis 26,4&amp;amp;nbsp;mm.&amp;lt;ref&amp;gt;M. E. Braunwalder: &amp;#039;&amp;#039;Scorpiones (Arachnida).&amp;#039;&amp;#039; Fauna Helvetica 13, Neuchâtel 2005, ISBN 2-88414-025-5: S. 38&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Tiere sind fast einfarbig schwarz, nur Bauchseite und [[Telson (Skorpione)|Telson]] sind etwas heller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;A. alpha&amp;#039;&amp;#039; unterscheidet sich von den anderen Arten der Gattung durch die fehlende Kielung der Segmente des [[Mesosoma]] sowie durch meist 6, selten 7 [[Trichobothrium|Trichobothrien]] an der Unterseite der [[Pedipalpus|Pedipalpenhand]] (Chela manus). Die morphologischen Unterschiede zwischen &amp;#039;&amp;#039;A. alpha&amp;#039;&amp;#039; und der sehr eng verwandten Art &amp;#039;&amp;#039;[[Euscorpius germanus]]&amp;#039;&amp;#039; sind sehr gering, &amp;#039;&amp;#039;A. germanus&amp;#039;&amp;#039; hat an der Unterseite der Pedipalpenhand im Normalfall 5 Trichobothrien.&amp;lt;ref&amp;gt;M. E. Braunwalder: &amp;#039;&amp;#039;Scorpiones (Arachnida).&amp;#039;&amp;#039; Fauna Helvetica 13, Neuchâtel 2005, ISBN 2-88414-025-5: S. 24 und 28&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Lebensraum ==&lt;br /&gt;
Das relativ kleine Verbreitungsgebiet ist auf die südlichen [[Alpen]] in der Schweiz und Italien beschränkt. In der Schweiz kommt die Art nur in den Südtälern [[Kanton Graubünden|Graubündens]] ([[Puschlav]], [[Bergell]]) und [[Kanton Wallis|Wallis]] (Simplon) vor, dazu im [[Sottoceneri]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.nzz.ch/articleCVZ42-1.159370 |titel=Der perfekte Körper |werk=NZZ |hrsg= |datum=2005-07-24 |abruf=2020-12-01 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in Italien überwiegend westlich der [[Etsch]] in den Regionen [[Piemont]], [[Lombardei]] und [[Trentino-Südtirol]].&amp;lt;ref&amp;gt;M. E. Braunwalder: &amp;#039;&amp;#039;Scorpiones (Arachnida).&amp;#039;&amp;#039; Fauna Helvetica 13, Neuchâtel 2005, ISBN 2-88414-025-5: S. 38–39&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;A. alpha&amp;#039;&amp;#039; bewohnt in der Schweiz etwa zu gleichen Teilen naturnahe und stark [[anthropogen]] beeinflusste Habitate. Erstere sind vor allem Kastanienwälder und Buchen- und andere Laubwälder, seltener andere Waldtypen wie Lärchenwälder und Vorwälder sowie Steinschutt- und Geröllfluren. Die anthropogenen Lebensräume sind vor allem spaltenreiche Bruchsteinmauern innerhalb und außerhalb von Siedlungen.&amp;lt;ref&amp;gt;M. E. Braunwalder: &amp;#039;&amp;#039;Scorpiones (Arachnida).&amp;#039;&amp;#039; Fauna Helvetica 13, Neuchâtel 2005, ISBN 2-88414-025-5: S. 120, S. 126–144&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Art kommt in der Schweiz und in Italien bis in Höhenlagen von 1800 bis 1900&amp;amp;nbsp;m vor.&amp;lt;ref&amp;gt;M. E. Braunwalder: &amp;#039;&amp;#039;Scorpiones (Arachnida).&amp;#039;&amp;#039; Fauna Helvetica 13, Neuchâtel 2005, ISBN 2-88414-025-5: S. 128&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;A. alpha&amp;#039;&amp;#039; wird zusammen mit vier anderen Arten der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Euscorpius&amp;#039;&amp;#039; in die Untergattung &amp;#039;&amp;#039;Alpiscorpius&amp;#039;&amp;#039; gestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fet 2010&amp;quot;&amp;gt; V. Fet: &amp;#039;&amp;#039;Scorpions of Europe.&amp;#039;&amp;#039; Acta Zool. Bulg. 62 (1), 2010: S. 3–12&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;E. alpha&amp;#039;&amp;#039; wurde erst im Jahr 2000 aufgrund genetischer Untersuchungen als eigene Art anerkannt, das [[Taxon]] wurde bis dahin als Unterart von &amp;#039;&amp;#039;E. germanus&amp;#039;&amp;#039; betrachtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gantenbein et al. 2000&amp;quot;&amp;gt; B. Gantenbein, V. Fet, M. Bauer &amp;amp; A. Scholl: &amp;#039;&amp;#039;Nuclear and mitochondrial markers reveal the existence of two parapatric scorpion species in the Alps: Euscorpius germanus (C. L. Koch, 1837) and E. alpha Caporiacco, 1950, stat. nov. (Euscorpiidae).&amp;#039;&amp;#039; Revue Suisse de Zoologie 107 (4): S. 843–869&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zuge einer Studie von 2019 wurde die neue Gattung [[Alpiscorpius]] eingeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;A. alpha&amp;#039;&amp;#039; dürfte wie wohl alle Arten der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Euscorpius&amp;#039;&amp;#039; [[Gliederfüßer]] jeder Art in der passenden Größe fressen. Zur Ernährung im Freiland ist sehr wenig bekannt, in der Schweiz wurden als Beutetiere [[Feldgrille]]n, [[Asseln]] und [[Raupe (Schmetterling)|Raupen]] nachgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;M. E. Braunwalder: &amp;#039;&amp;#039;Scorpiones (Arachnida).&amp;#039;&amp;#039; Fauna Helvetica 13, Neuchâtel 2005, ISBN 2-88414-025-5: S. 66–68&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weibchen mit Jungtieren wurden im Freiland bisher nur im August und September beobachtet, auch die Paarungen finden offenbar nur in diesem Zeitraum statt. Demnach bekommen die Tiere wohl nur einmal im Jahr Junge, wobei die Tragzeit 11–11,5 Monate dauert. &amp;#039;&amp;#039;A. alpha&amp;#039;&amp;#039; ist wie alle Skorpione lebendgebärend ([[vivipar]]), die Jungtiere reißen sofort nach der Geburt ihre Embryonalhaut auf und klettern auf den Rücken der Mutter. Die Anzahl der Jungtiere ist nur von trächtigen Wildfängen bekannt, deren Junge im Labor zur Welt kamen; hier lag die Jungtierzahl je Weibchen zwischen 1 und 18, das Mittel bei verschiedenen Populationen zwischen 10 und 16 Jungtieren. Wie bei Skorpionen üblich verlassen die jungen Skorpione ihre Mutter nach der ersten Häutung, diese erfolgt bei &amp;#039;&amp;#039;E. alpha&amp;#039;&amp;#039; nach 5 bis 7 Tagen.&amp;lt;ref&amp;gt;M. E. Braunwalder: &amp;#039;&amp;#039;Scorpiones (Arachnida).&amp;#039;&amp;#039; Fauna Helvetica 13, Neuchâtel 2005, ISBN 2-88414-025-5: S. 70, 79 und 84&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Gefangenschaftsbeobachtungen benötigen Männchen 4–5, Weibchen 5–6 Häutungen bis zur Geschlechtsreife. Nach Braunwalder dürften die Tiere im Freiland dann ein Alter von mindestens 1,5 (Männchen) beziehungsweise mindestens 2 Jahren (Weibchen) haben. Beide Geschlechter haben im Normalfall wohl eine Lebenserwartung von 3 bis 4 Jahren.&amp;lt;ref&amp;gt;M. E. Braunwalder: &amp;#039;&amp;#039;Scorpiones (Arachnida).&amp;#039;&amp;#039; Fauna Helvetica 13, Neuchâtel 2005, ISBN 2-88414-025-5: S. 84–85 und 93–94&amp;lt;/ref&amp;gt; Angaben zu natürlichen Feinden oder Parasiten liegen aus dem Freiland nicht vor.&amp;lt;ref&amp;gt;M. E. Braunwalder: &amp;#039;&amp;#039;Scorpiones (Arachnida).&amp;#039;&amp;#039; Fauna Helvetica 13, Neuchâtel 2005, ISBN 2-88414-025-5: S. 68&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefährdung ==&lt;br /&gt;
Die Gefährdungssituation wird in verschiedenen Gebieten unterschiedlich eingeschätzt. In Italien gilt die Art als ungefährdet, in der Schweiz als gefährdet. Für die Schweiz sieht Braunwalder die Hauptgefährdungsfaktoren im raschen Zuwachsen von offenen Halbtrockenstandorten, in Erosion und Erdrutschen, in der landwirtschaftlichen Intensivierung sowie in der Zerstörung der von der Art präferierten Trockenmauern durch Neu- und Umbauten von Gebäuden, Straßen, Stützmauern usw.&amp;lt;ref&amp;gt;M. E. Braunwalder: &amp;#039;&amp;#039;Scorpiones (Arachnida).&amp;#039;&amp;#039; Fauna Helvetica 13, Neuchâtel 2005, ISBN 2-88414-025-5: S. 191–193&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* M. E. Braunwalder: &amp;#039;&amp;#039;Scorpiones (Arachnida).&amp;#039;&amp;#039; Fauna Helvetica 13, Neuchâtel 2005, ISBN 2-88414-025-5&lt;br /&gt;
* B. Gantenbein, M. Bauer, V. Fet &amp;amp; A. Scholl: &amp;#039;&amp;#039;Nuclear and mitochondrial markers reveal the existence of two parapatric scorpion species in the Alps: Euscorpius germanus (C. L. Koch, 1837) and E. alpha Caporiacco, 1950, stat. nov. (Euscorpiidae).&amp;#039;&amp;#039; Revue suisse de Zoologie, 107 (4): S. 843–869&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Skorpione]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Scorpiones]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dominik aus Wien</name></author>
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