<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Alpinpolizei</id>
	<title>Alpinpolizei - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Alpinpolizei"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alpinpolizei&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-01T12:37:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alpinpolizei&amp;diff=2158368&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-15934-33: Ext. Link zum Internetauftritt der Alpinpolizei korrigiert. Alter Link führte auf https://www.bmi.gv.at ins leere</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alpinpolizei&amp;diff=2158368&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-13T13:01:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ext. Link zum Internetauftritt der Alpinpolizei korrigiert. Alter Link führte auf https://www.bmi.gv.at ins leere&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Alpinkurs Fels Karlsbader Hütte 2007.jpg|miniatur|Alpinpolizisten am Bergeseil eines Polizeihelikopters]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Police helicopter Austria.jpg|miniatur|Alpinpolizisten beim Verstauen von Ausrüstungsgegenständen]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alpinpolizei&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alpine Einsatzgruppen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, AEG) ist jener Teil der [[Bundespolizei (Österreich)|österreichischen Bundespolizei]], der mit der Durchführung von Exekutivmaßnahmen im alpinen Gelände betraut ist. Insbesondere fallen in die Zuständigkeit der Alpinpolizei Ermittlungen bei Unfällen im alpinen Gelände und bei Sportarten wie [[Skifahren]], [[Langlaufen]] oder [[Paragleiten]]. Des Weiteren werden die AEG auch tätig in Zusammenarbeit mit der [[Flugrettung in Österreich|Flugrettung]], der [[Flugpolizei]] und der [[Österreichischer Bergrettungsdienst|Bergrettung]] zur Bergung und Rettung von im alpinen Gelände verunglückten Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jährlich ereignen sich in Österreich mehr als 7.600 Unfälle im alpinen Gelände. Von diesen entfallen in der Regel allein etwa die Hälfte nur auf das Bundesland [[Tirol (Bundesland)|Tirol]], aber auch die Länder [[Land Salzburg|Salzburg]], [[Vorarlberg]], [[Steiermark]] und [[Oberösterreich]] haben einen großen Anteil an Alpineinsätzen zu verzeichnen. Im Zeitraum 1. November 2012 bis 31. Oktober 2013 ereigneten sich in Österreich 7.697 Alpinunfälle, wovon 296 tödliche Unfälle waren, bei denen insgesamt 302 Menschen getötet wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bmi.gv.at/cms/BMI_Alpindienst/zahlen_fakten/files/Alpinstatistik_2012_2013.pdf Alpinunfallstatistik 2012/13], veröffentlicht durch die Bundespolizei und das österreichische Kuratorium für alpine Sicherheit.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnliche Aufgaben nehmen auch bei der [[Polizei Bayern|Bayerischen Polizei]] fünf Alpine Einsatzgruppen wahr.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.polizei.bayern.de/wir-ueber-uns/aufgaben/dienstellen-mit-speziellen-aufgaben/001800/index.html |titel=Die Bayerische Polizei - Polizeibergführer, Sachbearbeiter Kletterunfälle und Alpinbeamte zur Bewältigung polizeilicher Einsatzlagen und Unfallaufnahmen im alpinen und urbanen Gelände |abruf=2022-06-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgaben ==&lt;br /&gt;
Primäre Aufgabe der Alpinpolizei ist die Hilfe bei Alpinunfällen sowie die nachfolgende Ermittlungsarbeit. Daneben organisieren die Alpinen Einsatzgruppen auch Suchaktionen und [[Fahndung]]en im alpinen Gelände und sorgen für die Aufrechterhaltung von Recht und Ordnung in diesem Bereich. Auch die Unfallprävention und die Aufklärung von Sportlern über die allfälligen Gefahren des Gebirges gehören zum Aufgabengebiet der Alpinpolizei. In jedem Bundesland, in dem die Alpinpolizei Einsatzgruppen unterhält, wurde aufgrund der zunehmenden Unfälle im Bereich der Trendsportart [[Canyoning]] ein so genanntes „Canyoning-Kompetenzteam“ aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisation ==&lt;br /&gt;
In ganz Österreich gibt es derzeit 32 Alpine Einsatzgruppen mit insgesamt 465 Beamten.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Ebner: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.bmi.gv.at/cms/BMI_OeffentlicheSicherheit/2011/03_04/files/ALPINUNFALLSTATISTIK.pdf Gefahr in den Bergen] (PDF; 104&amp;amp;nbsp;kB)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Öffentliche Sicherheit (Zeitschrift)|Öffentliche Sicherheit]].&amp;#039;&amp;#039; (Ausgabe März/April 2011).&amp;lt;/ref&amp;gt; In sieben von neun österreichischen Bundesländern existieren Abteilungen der Alpinpolizei, lediglich die Bundeshauptstadt [[Wien]] und das [[Burgenland]] verfügen aufgrund ihrer geografischen Beschaffenheit über keine eigene AEG. Jeder AEG ist ein Beamter als Leiter zugeteilt, welcher im Einsatzfall über das [[Bezirkspolizeikommando]] alarmiert wird. Diesen Alpinen Einsatzgruppen organisatorisch übergeordnet ist die Einsatzabteilung bei der [[Generaldirektion für die öffentliche Sicherheit]] im [[Bundesministerium für Inneres]], die insbesondere für die Ausbildung und Ausstattung der Alpinpolizisten in ganz Österreich zuständig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell versehen die einer AEG zugeteilten Beamten ihren regulären Dienst auf den jeweiligen Polizeiinspektionen. Im Bedarfsfall können so die – abhängig von der Größe des Einsatzgebiets und der anfallenden Arbeit – zwischen 6 und 31 Beamten starken Alpinen Einsatzgruppen schnell zusammengezogen werden. Die Mitglieder der Alpinen Einsatzgruppen sind speziell ausgebildete Experten im hochalpinen Gelände. Sie können unterschiedliche Qualifikationen erreichen, so etwa als Flugretter oder als Polizei-Bergführer. Im Jahr 2004 waren so 120 Flugretter und 48 staatlich geprüfte Schilehrer als Beamte der Alpinpolizei tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; style=&amp;quot;margin-left:1em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Entwicklung der Alpinunfall-Zahlen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bmi.gv.at/cms/BMI_Alpindienst/zahlen_fakten/start.aspx Alpinunfallstatistiken] im Webauftritt der Alpinpolizei auf den Seiten des Bundesministeriums für Inneres.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Erhebungszeitraum jeweils 1. November bis 31. Oktober&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Quelle der Daten: Die Presse (1. März 2008)&lt;br /&gt;
Colors =&lt;br /&gt;
  id:hellgrau    value:gray(0.7)&lt;br /&gt;
  id:dunkelgrau  value:gray(0.9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ImageSize  = width:350 height:auto barincrement:25&lt;br /&gt;
PlotArea   = left:70 right:20 bottom:25 top:10&lt;br /&gt;
AlignBars  = justify&lt;br /&gt;
DateFormat = yyyy&lt;br /&gt;
Period     = from:0 till:8500&lt;br /&gt;
TimeAxis   = orientation:horizontal&lt;br /&gt;
ScaleMajor = gridcolor:hellgrau    unit:year increment:1000 start:0&lt;br /&gt;
ScaleMinor = gridcolor:dunkelgrau            increment:500 start:0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PlotData=&lt;br /&gt;
  color:skyblue   width:20 shift:(20,-4) fontsize:S&lt;br /&gt;
  bar:2002/03     from:start till:6028 text:&amp;quot;6.028&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:2003/04     from:start till:5625 text:&amp;quot;5.625&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:2004/05     from:start till:6071 text:&amp;quot;6.071&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:2005/06     from:start till:6558 text:&amp;quot;6.558&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:2006/07     from:start till:6820 text:&amp;quot;6.820&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:2007/08     from:start till:7544 text:&amp;quot;7.544&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:2008/09     from:start till:6693 text:&amp;quot;6.693&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:2009/10     from:start till:7200 text:&amp;quot;7.200&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:2010/11     from:start till:8284 text:&amp;quot;8.284&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:2011/12     from:start till:7164 text:&amp;quot;7.164&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:2012/13     from:start till:7697 text:&amp;quot;7.697&amp;quot;&lt;br /&gt;
 &amp;lt;/timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Erste Überlegungen zur Aufstellung einer bewaffneten Gruppe zur Sicherung der alpinen Grenzen zu Italien kamen bereits Anfang des 20. Jahrhunderts auf. Die Offiziere [[Mathias Zdarsky]], [[Georg Bilgeri]] und [[Franz Conrad von Hötzendorf]] wiesen darauf hin, dass es aufgrund der expansiven Politik Italiens ratsam wäre, einen bewaffneten Grenzschutz in den Gebirgen an der Südgrenze der [[Österreich-Ungarn|Österreichisch-Ungarischen Monarchie]] zu installieren. Schließlich wurden im Jahr 1906 zur Sicherung der Grenzen besonders in [[Südtirol]] vom [[k.u.k. Kriegsministerium]] Teile der Landwehr zu Gebirgstruppen umgebildet. Einen Teil dieser Aufgaben übernahm auch die [[k.k. Gendarmerie]], was als Beginn der heutigen Alpinpolizei angesehen werden kann. Bereits zu dieser Zeit wurde in den Gendarmeriedienststellen bedarfsweise einfache Alpinausrüstung wie etwa Schneeschuhe vorrätig gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] begann die eigentliche Alpinausbildung bei der Gendarmerie unter der Leitung von Oberst i.&amp;amp;nbsp;R. [[Georg Bilgeri]], dem Skipionier der damaligen Zeit. Neben einer intensivierten Ausbildung erhielt die Truppe auch eine verbesserte Alpinausrüstung. So wurden ab dem Jahr 1923 [[Breeches]]hosen, [[Gamasche|Wickelgamaschen]] bis zu den Knien und eine Windjacke aus grauem Zeltleinen von den Mitgliedern der Alpintruppe getragen. Zudem wurden die Gendarmen mit Eispickeln, Kletterseilen aus Hanf und hölzernen Bilgeri-Ski ausgestattet. Im Jahr 1927 wurde auch die erste Alpinvorschrift für die Gendarmerie herausgegeben, die von Bilgeri und dem Gendarmerie Oberst Josef Albert entwickelt worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Anschluss (Österreich)|Anschluss]] an das [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsche Reich]] im Jahr 1938 kam auch die Entwicklung des Gendarmerie-Alpinismus kurzfristig zum Erliegen. Schon bald nach der Befreiung durch die Alliierten kamen im Jahr 1947 jedoch Wünsche auf, diesen wegen des wiedererstarkenden Fremdenverkehrs wieder aufleben zu lassen. Im Jahr 1951 wurde eine neue Alpinvorschrift für die Gendarmeriedienststellen erlassen, die jene aus dem Jahr 1927 ablöste. Ein Jahr später richtete das Innenministerium erstmals in jedem Bundesland außer dem Burgenland so genannte Alpine Einsatzgruppen ein. 1962 trat daraufhin eine erweiterte Alpinvorschrift in Kraft. Ihre jüngste Modifizierung erfuhr diese Vorschrift am 9. August 1996, als die aktuell gültigen Alpindienstrichtlinien in Kraft traten und damit auch die gesamte Alpinausbildung umgestaltet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der [[Zusammenlegung von Polizei und Gendarmerie]] im Jahr 2005 änderte sich die Bezeichnung der Alpintruppe von Alpin-Gendarmerie zu Alpinpolizei und die Beamte der Alpinen Einsatzgruppen sind seitdem Teil des [[Wachkörper]]s Bundespolizei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Kurt Schober: &amp;#039;&amp;#039;Alpindienst.&amp;#039;&amp;#039; In: Museumsverein Werfen und Bundesministerium für Inneres (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Gefahr und Berufung. Gendarmerie in Österreich.&amp;#039;&amp;#039; Werfen 1999, ISBN 3-933756-99-5&lt;br /&gt;
* Siegbert Lattacher: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.bmi.gv.at/cms/BMI_OeffentlicheSicherheit/2005/12a/files/Alpinpolizisten.pdf Retten, bergen, ermitteln] (PDF; 181&amp;amp;nbsp;kB)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Öffentliche Sicherheit (Zeitschrift)|Öffentliche Sicherheit]]&amp;#039;&amp;#039; (Sonderausgabe 12a/2005).&lt;br /&gt;
* Hans Ebner: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.bmi.gv.at/cms/BMI_OeffentlicheSicherheit/2013/07_08/files/Groeinstze.pdf Suchaktionen im Gebirge] (PDF; 873&amp;amp;nbsp;kB)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Öffentliche Sicherheit (Zeitschrift)|Öffentliche Sicherheit]]&amp;#039;&amp;#039; (Ausgabe Juli/August 2013).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.bmi.gv.at/202/Alpinpolizei/start.aspx Webauftritt der Alpinpolizei] im Rahmen der Webseite des Bundesministeriums für Inneres.&lt;br /&gt;
* [http://www.bmi.gv.at/cms/BMI_Service/Aus_dem_Inneren/Alpinpolizei.pdf Die Alpinpolizei] (PDF; 2,3&amp;amp;nbsp;MB) – Presseunterlage zum Fachgespräch „Aus dem Inneren“ mit Innenministerin Maria Fekter am 28. Jänner 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste österreichische Polizeiverwaltung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation der Polizei (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Alpinismus)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-15934-33</name></author>
	</entry>
</feed>