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	<title>Alpini - Versionsgeschichte</title>
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		<updated>2026-02-28T12:31:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL ersetzt mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:CennoxX/js/bkl-replace.js&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:CennoxX/js/bkl-replace.js (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;bkl-replace&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die italienischen Gebirgsjäger. Zum italienischen Arzt und Botaniker siehe [[Prospero Alpini]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Fregio alpini (per personale in servizio permanente).png|mini|Hutabzeichen der Alpini]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Alpini Btn Feltre - Ex Falzarego 2011 005.jpg|mini|Alpini des 7° Reggimento Feltre]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Alpinis on exercise; Italian Army.jpg|mini|Soldaten der [[Brigata alpina “Taurinense”|Alpini-Brigade Taurinense]]]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alpini&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man die [[italien]]ischen [[Gebirgsjäger]]. Sie wurden im Jahr 1872 gegründet und gelten als die älteste aktive Gebirgsjägertruppe der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Alpini sind als Gebirgsjäger eine Untergattung der [[Infanterie]] des [[Esercito Italiano|italienischen Heeres]]. Zusammen mit der [[Artillerie|Gebirgsartillerie]], den [[Pionier (Militär)|Gebirgspionieren]] und weiteren auf das [[Gebirge]] spezialisierten Truppen anderer [[Waffengattung]]en bilden sie die italienischen [[Gebirgstruppe]]n (&amp;#039;&amp;#039;truppe alpine&amp;#039;&amp;#039;). Ihnen gemeinsam ist eine besondere Kopfbedeckung, der sogenannte „Alpini-Hut“, der Ausdruck eines starken [[Korpsgeist]]es ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Gebirgstruppenkommando in [[Bozen]] (&amp;#039;&amp;#039;Comando Truppe Alpine – COMALP&amp;#039;&amp;#039;) unterstehen derzeit zwei [[Brigade|Gebirgsbrigaden]] mit insgesamt acht Alpini-[[Regiment]]ern in [[Bataillon]]sstärke. Mit einer Ausnahme sind diese Regimenter im italienischen [[Alpen]]raum stationiert. Seit dem Ende des [[Kalter Krieg|Kalten Krieges]] ist die [[Landesverteidigung]] in den Hintergrund getreten. Das Gebirge dient als Grundlage zur Vorbereitung auf internationale Einsätze in schwierigem Gelände und unter extremen Witterungsbedingungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:BGM-71 TOW Italian Army.jpg|mini|Alpino mit [[BGM-71 TOW|TOW]] bei der Übung &amp;#039;&amp;#039;Strong Resolve&amp;#039;&amp;#039; 1995]]&lt;br /&gt;
=== Vorläufer ===&lt;br /&gt;
Als entferntere Vorgänger der Alpini können die [[Miliz (Volksheer)|Gebirgsmilizen]] der [[Geschichte des italienischen Heeres|piemontesischen Armee]] betrachtet werden. Diese wurden im 17. und 18. Jahrhundert in den [[Westalpen]] gegen [[Königreich Frankreich (987–1792)|Frankreich]] eingesetzt. Die 1836 aufgestellten &amp;#039;&amp;#039;[[Bersaglieri]]&amp;#039;&amp;#039; („[[Schütze (Militär)|Schützen]]“) dienten als [[leichte Infanterie]] bis zur Gründung der Alpini auch als Gebirgsjäger. 1859 kämpften die „Alpenjäger“ (&amp;#039;&amp;#039;[[Cacciatori delle Alpi]]&amp;#039;&amp;#039;) während des [[Risorgimento]] als [[Freischar]] unter [[Giuseppe Garibaldi|Garibaldi]]. Da sie 1861 in die italienische [[Linieninfanterie]] eingegliedert wurden, haben sie nur einen indirekten Bezug zu den Alpini.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründung ===&lt;br /&gt;
1872 wurden 15 Alpini-[[Kompanie (Militär)|Kompanien]] zur Verteidigung der Alpengrenze aufgestellt. Zur Motivation bei der Schaffung dieser besonderen Einheiten hieß es damals:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Die Alpenjäger liegen fortwährend in ihren Bezirken und erlangen grosse Vertrautheit mit dem Kriege in der heimischen Alpennatur überhaupt und in ihrem Bezirke insbesondere. Bei Kriegsausbruch in ihren Bezirken gesammelt und ausgerüstet, besetzen sie sofort die Alpenpässe und die Sperren, verzögern den Marsch des Gegners und verschaffen der eigenen Armee Zeit zur Mobilisirung und Concentrirung. Ist der eigene Bezirk nicht bedroht, so bleibt zu dessen Schutz nur das Miliz-Bataillon zurück; das active Bataillon stösst zur Armee. […] Wenn noch in den Alpen die nöthigen Sperren errichtet, und diese mit dem Inneren des Landes durch Eisenbahnen verbunden würden, dann besässe Italien einen Grenz-Schutz, um welchen es alle Staaten beneiden könnten.&lt;br /&gt;
|Quelle=Streffleur&amp;#039;s Österreichische Militärische Zeitschrift, XIII. Jahrgang 3. Band&lt;br /&gt;
|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nmz|03|01|1872|1087|Zeitschriften|NAME=Streffleur&amp;#039;s Österreichische militärische Zeitschrift|ALTSEITE=149f.|anno-plus=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge wurde die neue Gebirgstruppe durch eine Reihe von Reformen ausgebaut. 1878 bestanden bereits zehn [[Bataillon]]e, ab 1882 wurden die ersten [[Regiment]]er gebildet. Mit der Neuordnung von 1882 entstanden neben den aktiven auch Reserveeinheiten, die im Bedarfsfall aus der &amp;#039;&amp;#039;Milizia mobile&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Milizia territoriale&amp;#039;&amp;#039; rekrutiert werden konnten. Während sich die 36 Alpinikompanien der &amp;#039;&amp;#039;Milizia mobile&amp;#039;&amp;#039; aus Reservisten der Alpini zusammensetzte, entsprach die &amp;#039;&amp;#039;Milizia territoriale&amp;#039;&amp;#039; der [[Landwehr (Militär)|Landwehr]]. Aus Letzterer konnten ab 1882 weitere 76 Kompanien mobilisiert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Edoardo Scala: &amp;#039;&amp;#039;Gli alpini: 1.&amp;#039;&amp;#039; S. 29.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1914 entstanden von den [[Seealpen]] bis zu den [[Julische Alpen|Julischen Alpen]] acht von Westen nach Osten durchnummerierte Alpini-Regimenter mit 26 aktiven Bataillonen als Friedensstärke. Die aktiven Bataillone trugen die Namen von Gebirgsorten, die der Reserve der &amp;#039;&amp;#039;Milizia mobile&amp;#039;&amp;#039; die Namen von Bergen, die der &amp;#039;&amp;#039;Milizia territoriale&amp;#039;&amp;#039; die von Gebirgstälern. Auf Grund der historischen Entwicklung wurden die Kompanien durchgehend nummeriert, das heißt jede Kompanie hatte (und hat bis heute) unabhängig vom übergeordneten Verband eine eigene Nummer. 1877 wurden die ersten [[Batterie (Militär)|Gebirgsartilleriebatterien]] aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange die [[Wehrpflicht]] bestand, wurden die Alpini im Gegensatz zur Linieninfanterie lokal rekrutiert, in der Regel in den Alpen, aber auch in einigen Gebieten des [[Apennin]]. Es war Tradition, geeignete Wehrpflichtige eines Bezirks jedes Jahr zu denselben Terminen zu den Alpini einzuberufen und sie nach Abschluss der Ausbildung geschlossen einem Bataillon zuzuweisen. Dies führte zu einer sehr starken Bindung der Alpini-Verbände zu ihren Rekrutierungsgebieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kolonialkriege ===&lt;br /&gt;
Die Alpini erlebten ihre Feuertaufe am 1. März 1896 im fernen [[Kaiserreich Abessinien|Abessinien]] in der für Italien verheerenden [[Schlacht von Adua]], mit der der [[Italienisch-Äthiopischer Krieg (1895–1896)|italienisch-äthiopische Krieg]] sein Ende fand. Das erste kleinere Alpini-Kontingent war bereits während des [[Eritreakrieg (1886–1889)|Eritreakrieges]] 1887 nach [[Kolonie Eritrea|Eritrea]] geschickt worden, nahm aber nicht an Kampfhandlungen teil.&amp;lt;ref&amp;gt;Edoardo Scala: &amp;#039;&amp;#039;Gli alpini: 1.&amp;#039;&amp;#039; S. 68–72.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vor dem Ersten Weltkrieg folgten weitere Einsätze im [[Italienisch-Türkischer Krieg|Italienisch-Türkischen Krieg]] in [[Libyen]] (1911–1912).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erster Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Italian alpine troops.jpg|mini|Alpini im Ersten Weltkrieg, 1915]]&lt;br /&gt;
Zum Zeitpunkt des [[Londoner Vertrag (1915)|italienischen Kriegseintrittes]] am 23. Mai 1915 standen dem italienischen Oberkommando 52 Alpini-Bataillone mit 192 Kompanien zur Verfügung.&amp;lt;ref&amp;gt;Edoardo Scala: &amp;#039;&amp;#039;Gli alpini: 1.&amp;#039;&amp;#039; S. 29.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Verlauf des Krieges stieg ihre Zahl auf 88 mit insgesamt 274 Kompanien an. Während des Krieges wurde nur ein Bataillon – das Bataillon „Pieve di Teco“ – nach schweren Verlusten bei den Kämpfen um den Mont Cukla in den [[Julische Alpen|Julischen Alpen]] im Februar 1916 aufgelöst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Einführung neuer Waffen und Kriegstaktiken entstanden neue Spezialabteilungen in den Bataillonen. Im Winter 1916/17 wurden 26 Skikompanien aufgestellt, die in der Folge in sieben Ski-Bataillonen zusammengefasst wurden und im Mai 1917 in gewöhnliche Alpini-Bataillone umgewandelt wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ministero269&amp;quot;&amp;gt;Ministero della Guerra, Ufficio Storico: &amp;#039;&amp;#039;Annuario ufficiale delle forze armate del Regno d’Italia. Anno 1938.&amp;#039;&amp;#039; Tipografia Regionale, Rom 1938, S. 269.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1917 wurden Maschinenpistolen-, [[Minenwerfer]]- sowie eigene Sturmabteilungen, auch als &amp;#039;&amp;#039;Arditi Alpini&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Fiamme verdi&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, aufgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.vecio.it/cms/index.php/curiosita/182-gli-arditi |titel=Gli Arditi Alpini |datum=2011-07-26 |abruf=2022-02-17 |sprache=it}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1918 wurde jedes Bataillon mit einer eigenen Maschinengewehrkompanie und einer [[Flammenwerfer]]abteilung ausgestattet.&amp;lt;ref&amp;gt;Edoardo Scala: &amp;#039;&amp;#039;Gli alpini: 1.&amp;#039;&amp;#039; S. 48–49.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Alpini operierten dem Gelände und den hochalpinen Schwierigkeiten entsprechend meist in Form kleiner Angriffstruppen. Schauplätze bedeutenderer Einsätze waren die [[Adamellogruppe]], der [[Pasubio]], die [[Dolomiten]] (unter anderem die [[Marmolata]], die [[Tofane|Tofanen]], der &amp;#039;&amp;#039;Passo della Sentinella&amp;#039;&amp;#039; – die Sentinellascharte in der [[Sextner Rotwand]]) und der &amp;#039;&amp;#039;[[Krn|Monte Nero]]&amp;#039;&amp;#039;. Die verlustreichen Kämpfe der [[52ª Divisione alpina|52. Gebirgs-Division]] in der [[Ortigaraschlacht]] gelten als Sinnbild für die Opferbereitschaft der Truppe, auch bei offenkundigen Fehleinschätzungen der höheren Führung. Ende 1917 leisteten die Alpini bei der Verteidigung des strategisch wichtigen [[Monte Grappa]] einen entscheidenden Beitrag. Zahlreiche weitere Gefechte begründeten in dieser Zeit den Ruf der Alpini als ausgezeichnete Gebirgstruppe. Strategische Erfolge blieben ihnen in den Alpen jedoch verwehrt, auch weil das Gelände die Verteidiger wesentlich begünstigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende des Krieges wurden die im Krieg aufgestellten Bataillone bis auf zwei („Lavana“ und „Trento“) wieder aufgelöst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ministero269&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einer 1930 veröffentlichten Statistik waren im Ersten Weltkrieg 260.000 Alpini mobilisiert worden, wobei fast 25.000 fielen. 28 Angehörige der Alpini wurden mit dem [[Militärorden von Savoyen]] ausgezeichnet. 39 erhielten die [[Tapferkeitsmedaille (Italien)|Tapferkeitsmedaille]] in Gold, 3551 erhielten sie in Silber und 5151 in Bronze.&amp;lt;ref&amp;gt;Edoardo Scala: &amp;#039;&amp;#039;Gli alpini: 1.&amp;#039;&amp;#039; S. 203.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kriegsgliederung ====&lt;br /&gt;
In der Anfangszeit des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] operierten die Alpini meist nur in Kompanie- oder Bataillonsstärke. Die übergeordneten acht Alpini-Regimenter (1. bis 8. Alpini-Regiment, 1919 wurde noch ein neuntes Regiment geschaffen)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ministero269&amp;quot; /&amp;gt; hatten nur administrative Aufgaben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Notwendigkeit heraus, mehrere Bataillone zusammen einzusetzen, entstanden sogenannte Alpini-Gruppen (it. &amp;#039;&amp;#039;Gruppo Alpini&amp;#039;&amp;#039;). Letztere führten anstelle von Zahlen Buchstaben als Kennung. Im Laufe des Jahres 1916 wurden sie als taktische Verbände einheitlich strukturiert. So bestand eine Alpini-Gruppe aus drei Alpini-Bataillonen, zwei Maschinengewehrkompanien sowie jeweils einer Gebirgsartillerie-, einer Infanteriegeschütz- und einer Versorgungseinheit. Zwischen 1917 und März 1918 entstanden so 20 von I bis XX durchnummerierte Alpini-Gruppen. Letztere wurden wiederum zu &amp;#039;&amp;#039;Raggruppamenti Alpini&amp;#039;&amp;#039; (it. für Alpini-Gruppierungen) zusammengefasst, die die Stärke einer Brigade besaßen. Auf diese Weise entstanden neun &amp;#039;&amp;#039;Raggruppamenti&amp;#039;&amp;#039;, die von I bis IX durchnummeriert waren. Ein &amp;#039;&amp;#039;Raggruppamento&amp;#039;&amp;#039; bestand aus zwei Alpini-Gruppen. Die Gruppen und Gruppierungen operierten sowohl einzeln als auch in vier übergeordneten [[Division (Militär)|Divisionen]], die als Gebirgsdivisionen bezeichnet wurden und die Nummern 5, [[52ª Divisione alpina|52]], 75 und 80 trugen. Zwei dieser Divisionen – 5. und 52. – wurden ursprünglich als Infanteriedivisionen aufgestellt und 1917 in Gebirgsdivisionen umgewandelt. Die beiden anderen Divisionen wurden von vornherein als Gebirgsdivisionen aufgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Stato Maggiore dell’Esercito – Ufficio Storico (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;L’esercito e i suoi corpi: Sintesi Storica. Volume terzo, tomo I.&amp;#039;&amp;#039;  Tipografia Regionale, Rom 1979 S. 338 ([https://issuu.com/rivista.militare1/docs/l_esercito-e-i-suoi-corpi-vol-iii-tomo1-testo Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Alle vier Gebirgsdivisionen hatten rein taktische Aufgaben und bestanden aus jeweils zwei Gruppierungen. Sie wurden nach Ende des Krieges wieder aufgelöst, die letzte im Januar 1920.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwischenkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Nach dem Ersten Weltkrieg wurden die Alpini-Regimenter mit ihren Bataillonen zu geschlossenen Kampfverbänden formiert. 1921 wurde ein 9. Alpini-Regiment aufgestellt, das zunächst für die Julischen Alpen vorgesehen war, dem später jedoch als Rekrutierungs- und Stationierungsgebiet die mittelitalienischen [[Abruzzen]] zugewiesen wurden. Das fiktive 10. Alpini-Regiment ist bis heute die inoffizielle Bezeichnung der &amp;#039;&amp;#039;Associazione Nazionale Alpini&amp;#039;&amp;#039;, einer Vereinigung von aktiven Alpini und [[Reserve (Militärwesen)|Reservisten]]. 1935 entstanden wegen des [[Abessinienkrieg]]es die Regimenter 11 und 12 (letzteres bis 1937).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 wurden die Alpini-Regimenter zu drei Gruppen zusammengefasst, die 1926 die Bezeichnung „[[Brigade]]n“ erhielten. In den Westalpen bildeten die Regimenter 1 bis 4 zusammen mit dem 1. Gebirgsartillerieregiment die 1. Brigade. In [[Südtirol]] und in den [[Dolomiten]] befand sich die 2. Brigade mit den Regimentern 5, 6 und 7 und dem 2. Gebirgsartillerieregiment. Die 3. Brigade war mit den Regimentern 8 und 9 und dem 3. Gebirgsartillerieregiment für die [[Karnische Alpen|Karnischen]] und Julischen Alpen zuständig. Ende 1935 entstanden aus diesen „Brigaden“ fünf [[Division (Militär)|Divisionen]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1. Alpini-Division &amp;#039;&amp;#039;Taurinense&amp;#039;&amp;#039; in [[Turin]] (3. und 4. Alpini-Regiment in [[Pinerolo]] und [[Aosta]], 1. Gebirgsartillerieregiment in Turin)&lt;br /&gt;
* 2. Alpini-Division &amp;#039;&amp;#039;Tridentina&amp;#039;&amp;#039; in [[Meran]] (5. und 6. Alpini-Regiment in Meran und [[Sterzing]], 2. Gebirgsartillerieregiment in Meran)&lt;br /&gt;
* 3. Alpini-Division &amp;#039;&amp;#039;Julia&amp;#039;&amp;#039; in [[Udine]] (8. und 9. Alpini-Regiment in Udine und [[Görz]], 3. Gebirgsartillerieregiment in Udine)&lt;br /&gt;
* 4. Alpini-Division &amp;#039;&amp;#039;Cuneense&amp;#039;&amp;#039; in [[Cuneo]] (1. und 2. Alpini-Regiment in [[Mondovì]] und Cuneo, 4. Gebirgsartillerieregiment in Cuneo)&lt;br /&gt;
* [[5ª Divisione alpina “Pusteria”|5. Alpini-Division &amp;#039;&amp;#039;Pusteria&amp;#039;&amp;#039;]] in [[Bruneck]] (7. und 11. Alpini-Regiment in [[Belluno]] und Bruneck, 5. Gebirgsartillerieregiment in Belluno)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1941 kam noch eine [[6ª Divisione alpina “Alpi Graie”|6. Alpini-Division &amp;#039;&amp;#039;Alpi Graie&amp;#039;&amp;#039;]] ([[Ivrea]]) dazu, die vorwiegend gegen Partisanen in [[Unabhängiger Staat Montenegro|Montenegro]] eingesetzt wurde. Sie führte Reserveverbände und das 6. Gebirgsartillerieregiment.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:I pezzo da Bargullas. 1941 - panoramio.jpg|mini|Alpini im Zweiten Weltkrieg, 1941]]&lt;br /&gt;
Auch im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zeigten die [[Liste italienischer Regimenter#Alpini|Alpini-Regimenter]], dass sie vergleichbaren Verbänden anderer Streitkräfte in nichts nachstanden. Im desaströsen [[Königreich Italien (1861–1946)|italienischen]] [[Griechisch-Italienischer Krieg|Feldzug]] gegen [[Königreich Griechenland|Griechenland]] zeichnete sich die Alpini-Division &amp;#039;&amp;#039;Julia&amp;#039;&amp;#039; im [[Pindos]]-Gebirge besonders aus. Ihr isoliertes Vordringen brachte sie jedoch bald in eine unhaltbare Lage. Im September 1942 wurde auf Wunsch [[Benito Mussolini|Mussolinis]] ein ganzes [[Corpo d’armata alpino|Alpini-Armeekorps]] als Teil der italienischen [[8ª Armata|8. Armee]] in die russische Steppe geschickt. Es bestand aus den Alpini-Divisionen &amp;#039;&amp;#039;Tridentina&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Julia&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Cuneense&amp;#039;&amp;#039;. Am 13. Januar 1943 wurde es im Verlauf einer Kesselschlacht am [[Don (Asowsches Meer)|Don]] von der [[Rote Armee|Roten Armee]] abgeschnitten. Hinter der Front kämpfte es bei starkem Frost zwei Wochen lang ununterbrochen gegen überlegene [[Sowjetunion|sowjetische]] Kräfte, bis es sich am 26. Januar in der Schlacht bei Nikolajewka unter enormen Verlusten durchsetzte und sich bis Ende des Monats wieder [[Wehrmacht|deutschen Truppen]] anschließen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem am 8. September 1943 verkündeten [[Waffenstillstand von Cassibile|Waffenstillstand]] spalteten sich die Alpini. Ein Teil kämpfte in [[Partisan]]enverbänden gegen die deutschen Besatzungstruppen in Italien und auf dem [[Balkanhalbinsel|Balkan]]. In [[Montenegro]] entstand unter anderem aus der Division &amp;#039;&amp;#039;Taurinense&amp;#039;&amp;#039; die Partisanendivision &amp;#039;&amp;#039;Garibaldi&amp;#039;&amp;#039;. Drei Bataillone kämpften in Süditalien mit den Alliierten. In der mit Deutschland verbündeten [[Italienische Sozialrepublik|faschistischen Sozialrepublik]] in Norditalien wurde Anfang 1944 die Alpini-Division &amp;#039;&amp;#039;Monterosa&amp;#039;&amp;#039; gebildet. Sie bestand aus zwei Alpini-Regimentern (ein drittes blieb selbständig) und aus einem Gebirgsartillerieregiment. Die Division schlug Ende 1944 zusammen mit deutschen Verbänden alliierte Kräfte (92. US-Division) in den [[Apuanische Alpen|Apuanischen Alpen]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kalter Krieg ===&lt;br /&gt;
Zwischen 1949 und 1953 wurden fünf Alpini-Brigaden aufgestellt, zum Teil mit den alten Divisionsnamen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;[[Brigata alpina “Taurinense”|Taurinense]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Turin]] (4. Alpini-Regiment in Turin, 1. Gebirgsartillerieregiment in [[Rivoli]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Orobica&amp;#039;&amp;#039; in [[Meran]] (5. Alpini-Regiment in Meran, 5. Gebirgsartillerieregiment in Meran)&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;[[Brigata alpina “Tridentina”|Tridentina]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Brixen]] (6. Alpini-Regiment in [[Bruneck]], 2. Gebirgsartillerieregiment in [[Bozen]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Cadore&amp;#039;&amp;#039; in [[Belluno]] (7. Alpini-Regiment in Belluno, 6. Gebirgsartillerieregiment in Belluno)&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;[[Brigata alpina “Julia”|Julia]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Udine]] (8. Alpini-Regiment in [[Tolmezzo]], 3. Gebirgsartillerieregiment in Udine, [[Gemona]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie unterstanden dem IV. (Alpini-)Korps in Bozen. Letzteres hatte im [[Kalter Krieg|Kalten Krieg]] die Aufgabe, in den italienischen [[Ostalpen]] einen eventuellen Angriff von Streitkräften des [[Warschauer Pakt]]s abzuwehren. Die als Reserve vorgesehene Alpini-Brigade &amp;#039;&amp;#039;Taurinense&amp;#039;&amp;#039; stellte der [[NATO]] lange Jahre einen Verband für die &amp;#039;&amp;#039;[[Allied Command Europe Mobile Forces|Allied Mobile Force – Land]]&amp;#039;&amp;#039; (AMF-L) zur Verfügung, die häufig in [[Norwegen]] übte. Das Kontingent mit der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Cuneense&amp;#039;&amp;#039; bestand aus einem Alpini-Bataillon, einer Artilleriebatterie, einer Sanitätseinheit und kleineren Unterstützungsteileinheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Heeresreform von 1975 wurde in Italien die Regimentsebene abgeschafft. Die Bataillone unterstanden den Brigaden danach direkt. Anfang der 1990er Jahre nahmen die Alpini-Bataillone aus Traditionsgründen wieder die Bezeichnung Regiment an, haben aber weiterhin nur Bataillonsstärke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkleinerung ===&lt;br /&gt;
{{Doppeltes Bild|rechts|Pattugliamento strada.jpg|236|Alpini ISAF.jpg|211|Soldaten des 32. Gebirgspionierregiments (Turin) in [[Afghanistan]]|Alpini des [[4º Reggimento alpini paracadutisti|4. Rgt.]] in Afghanistan}}&lt;br /&gt;
Aufgrund der neuen weltpolitischen Lage wurde 1991 die Alpini-Brigade &amp;#039;&amp;#039;Orobica&amp;#039;&amp;#039; in Meran aufgelöst, 1997 die &amp;#039;&amp;#039;Cadore&amp;#039;&amp;#039; in Belluno, 2002 schließlich die &amp;#039;&amp;#039;Tridentina&amp;#039;&amp;#039; in Brixen. Aus dem IV. Gebirgskorps in Bozen ([[Gries-Quirein]]) wurde 1997 das Gebirgstruppenkommando (&amp;#039;&amp;#039;Comando Truppe Alpine&amp;#039;&amp;#039; – COMALP). COMALP unterstehen seit 2002 das für Auslandseinsätze vorgesehene Divisionskommando &amp;#039;&amp;#039;[[Brigata alpina “Tridentina”|Tridentina]]&amp;#039;&amp;#039;, die beiden verbliebenen Brigaden &amp;#039;&amp;#039;[[Brigata alpina “Taurinense”|Taurinense]]&amp;#039;&amp;#039; in Turin (2., 3. und 9. Alpini-Regiment) und &amp;#039;&amp;#039;[[Brigata alpina “Julia”|Julia]]&amp;#039;&amp;#039; in Udine (5., 7., und 8. Alpini-Regiment) sowie das Gebirgs- und Winterkampfausbildungszentrum in [[Aosta]] mit dem teilaktiven, mit Ausbildungsaufgaben betraute 6. Alpini-Regiment im [[Pustertal]]. Das 2010 von Bozen nach [[Verona]] verlegte [[4º Reggimento alpini paracadutisti|4. Alpini-Fallschirmjägerregiment]] unterstand COMALP lange unmittelbar. Seit 2013 untersteht dieses Regiment dem neuen [[Esercito Italiano#Spezialkräfte|Spezialkräftekommando]] des Heeres. Alle verbliebenen aktiven Alpini-Regimenter wurden in den letzten Jahren im Ausland eingesetzt, insbesondere in [[Afghanistan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alpini in der Berufsarmee ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Alpini recruiting areas.png|mini|hochkant|Rekrutierungsbereiche der fünf Alpinibrigaden]]&lt;br /&gt;
Seit Aussetzung der [[Wehrpflicht]] im Jahr 2005 können sich [[Freiwilliger (Militär)|Freiwillige]] (Mannschaften) zunächst für eine einjährige Dienstzeit verpflichten und dann gegebenenfalls um weitere vier Jahre verlängern. Die Professionalisierung der italienischen Streitkräfte und ihre Umwandelung in eine [[Berufsarmee]] brachte zunächst Probleme für die Alpini mit sich, da nicht genügend Freiwillige aus den Alpentälern zur Verfügung standen. Die Regelung, nach der Bewerber nur dann zu den [[Carabinieri]] und zu anderen Polizei- und Zivilschutzkräften zugelassen werden, wenn sie sich zuvor „freiwillig“ bei der Armee verpflichten, brachte Abhilfe, wie auch eine „Soldzulage“ für die Gebirgstruppen. Von vielen ehemaligen Angehörigen der Alpini wird heute beklagt, dass die neuen Bewerber nicht mehr vorwiegend aus Norditalien kommen und somit der traditionelle Korpsgeist ausgehöhlt werde. Durch die ständigen Auslandseinsätze mit ihren oftmals eher polizeiähnlichen Anforderungen werde auch der eigentliche Charakter der Alpini als Hochgebirgstruppe immer mehr verwischt und letztlich eine beliebige leichte Infanterietruppe geschaffen. Andere verweisen darauf, dass diese Argumente vorwiegend von der einflussreichen &amp;#039;&amp;#039;Associazione Nazionale Alpini&amp;#039;&amp;#039; vorgebracht werden, weil diese den besonderen regionalen Charakter der Truppe und damit auch ihr eigenes, norditalienisch geprägtes Vereinsleben erhalten wolle. Das Militär und auch die Alpini müssten hingegen den Anforderungen der heutigen Zeit gerecht werden, und die Ausbildungspraxis zeige, dass man nicht als Gebirgsjäger geboren werde, sondern die Ausbildung über den Wert der Truppe entscheide. Die Ausbildung habe sich nach dem Ende des Kalten Krieges an der neuen [[Asymmetrische Kriegführung|asymmetrischen Bedrohungslage]] auszurichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Uniform ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Riccardo Cristoni - L&amp;#039;Aquila 2013.JPG|mini|hochkant|Oberst der Alpini&amp;lt;br /&amp;gt;(Kdr. 9. Alpini-Rgt, 2013)]]&lt;br /&gt;
Die besondere Kopfbedeckung der Alpini wurde bereits im März 1873 eingeführt. Sie orientierte sich an Modellen, die während der [[Risorgimento|Volksaufstände]] von 1848 in [[Repubblica di San Marco|Venedig]], [[Mailand]] und im [[Cadore]] getragen wurden. Der damalige Hut war [[Melone (Hut)|melonenförmig]] und bestand aus schwarzem [[Filz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der graugrünen Uniform wurde 1910 auch der Alpini-Hut in seiner noch heute verwendeten Version eingeführt. Vorn befindet sich das Emblem der Waffengattung mit der Regimentsnummer. Bei den Alpini handelt es sich um einen Adler mit [[Jagdhorn]] und gekreuzten Gewehren, die anderen Gebirgstruppen haben statt der Gewehre beispielsweise gekreuzte Kanonenrohre (Gebirgsartillerie), Äxte (Gebirgspioniere) oder andere, für die jeweilige Gebirgstruppengattung typische Symbole. Das Emblem war ursprünglich nur bei [[Offizier]]en goldfarben, ansonsten schwarz. Schwarze Embleme haben heute nur Zeitsoldaten in Mannschaftsrängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der linken Seite des Hutes sind bei Offizieren und [[Unteroffizier]]en mit [[Portepee]] besondere Ausführungen der [[Dienstgrade der italienischen Streitkräfte|Dienstgradabzeichen]] zu sehen. Dabei handelt es sich um Sterne bei Generalen, ansonsten um ein System von Winkeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinzu kommt die traditionelle Feder, die im Allgemeinen schwarz, bei [[Stabsoffizier]]en und [[General]]en jedoch weiß ist. Die Halterung der Feder ziert eine kleine Quaste, deren Farbe – weiß, rot, grün, blau – Auskunft gibt über die Zugehörigkeit von Mannschaften zum ersten bis zum eventuell vorhandenen vierten Bataillon eines Regiments. Wegen der Verkleinerung der Truppe findet dieses System heute nur mehr eingeschränkt Anwendung. Andere Farben oder Farbkombinationen (auch mit Buchstaben oder Zahlen) werden von verschiedenen anderen Gebirgstruppenteilen und Stäben verwendet. Bei Unteroffizieren und Offizieren besteht die Halterung nur aus Metall. Wegen der charakteristischen Feder am Filzhut nennen sich die Alpini „Le Penne Nere“ (Die Schwarzen Federn).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rimini&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der traditionelle Alpini-Hut wird heute in der Regel nur zum Dienstanzug getragen, zum Kampfanzug hingegen eine [[Bergmütze]], die jener der [[Gebirgsjägertruppe (Bundeswehr)|deutschen Gebirgstruppe]] sehr ähnlich ist. Im Gegensatz zu allen anderen Waffengattungen des italienischen Heeres haben die Alpini kein [[Barett (Uniform)|Barett]]. Am [[Stahlhelm]] befestigen die Alpini ihre Feder bis heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1883 tragen die Alpini grüne [[Kragenspiegel]] zum Dienstanzug. Bei den übrigen Gebirgstruppen werden die Farben ihrer eigentlichen Waffengattung (Artillerie, Pioniere, Fernmelder usw.) mit dem Grün der Alpini kombiniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;5&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Cappello Alpino.jpg|Hut der italienischen Gebirgstruppen – hier eines Gebirgskampfpioniers&lt;br /&gt;
Copricapo8.GIF|Alpini-Hut Mannschaften&lt;br /&gt;
Copricapo6.GIF|Alpini-Hut eines Generalleutnants&lt;br /&gt;
Berretto Norvegese.jpg|Die als „Norweger“ bezeichnete Bergmütze der Alpini&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
Beim jährlichen Reservistentreffen der Alpini, zu denen sich 80.000 Reservisten, mit Angehörigen und Freunden insgesamt etwa 520.000 Besucher, einfanden, soll es in [[Rimini]] Anfang Mai 2022 zu Fällen sexualisierter Gewalt gekommen sein. Mehr als 200 Frauen haben sich mit derartigen Beschwerden an die Behörden gewendet. Schon bei früheren Jahrestreffen der Alpini hatte es immer wieder Berichte und Beschwerden über sexuelle Übergriffe gegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rimini&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Matthias Rüb]] |url=https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/gebirgsjaeger-fest-in-rimini-dutzende-frauen-belaestigt-18024729.html |titel=Herumgezerrt, begrapscht und obszön beschimpft |werk=faz.net |datum=2022-05-12 |abruf=2022-05-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Fall wurde schließlich angezeigt. Die Staatsanwaltschaft in Rimini stellte die Ermittlungen jedoch Anfang Juli 2022 ein, da laut ermittelnder Staatsanwältin die Identifikation der vermeintlichen Täter aufgrund der zahlreichen Personen am Tatort auch wegen fehlender Überwachungskameras nicht möglich gewesen sei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ansa.it/emiliaromagna/notizie/2022/07/05/molestie-a-raduno-alpini-pm-rimini-chiede-archiviazione_14aaf3c7-a237-404c-a51b-4cb3fc794ef4.html |titel=‘Molestie a raduno alpini’, pm Rimini chiede archiviazione |werk=ansa.it |datum=2022-07-05 |sprache=it |abruf=2023-03-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museum ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Conegliano Alpinimuseum.jpg|mini|[[Conegliano]], Museo degli Alpini]]&lt;br /&gt;
In [[Trient]] unterhält das Militär das &amp;#039;&amp;#039;[[Museo Nazionale Storico degli Alpini]]&amp;#039;&amp;#039;. Darüber hinaus gibt es eine ganze Reihe von Museen, die den Alpini gewidmet sind. Diese Museen werden meist von der &amp;#039;&amp;#039;Associazionale Nazionale Alpini&amp;#039;&amp;#039; unterhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.ana.it/dotAsset/0585f559-226d-4057-bede-861c1434e629.pdf |wayback=20151226033513 |text=Liste der ANA-Museen }}. Abgerufen am 6.&amp;amp;nbsp;April 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;5&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Fre ftr alp.jpg|Emblem der Alpini&lt;br /&gt;
Datei:Alp art.jpg|Emblem [[Artillerie|Gebirgsartillerie]]&lt;br /&gt;
Datei:Alp trs.jpg|[[Fernmeldetruppe|Gebirgsfernmelder]]&lt;br /&gt;
Datei:Fiamme verdi.jpg|Kragenspiegel der Alpini&lt;br /&gt;
Datei:Alpini Mostreggiature.png|Kragenspiegel der&amp;lt;br /&amp;gt; Gebirgstruppen&lt;br /&gt;
Datei:Distintivo del Comando Truppe Alpine.png|Wappen Gebirgstruppen-Kommando&lt;br /&gt;
Datei:COMALP.svg|Organigramm Gebirgstruppen-Kommando&lt;br /&gt;
Datei:Italian Army - 4th Alpine Army Corps 1986.png|Organigramm&amp;lt;br /&amp;gt; 4. Gebirgskorps, 1986&lt;br /&gt;
Datei:2a Divisione Alpina Tridentina.png|Wappen der ehemaligen Division &amp;#039;&amp;#039;Tridentina&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Datei:3a Divisione Alpina Julia.png|Wappen der ehemaligen Division &amp;#039;&amp;#039;Julia&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Datei:CoA 3 Artimon Rgt.png|Wappen 3. Gebirgsartillerieregiment&lt;br /&gt;
Datei:CoA mil ITA rgt alpini 006.png|Wappen des 6. Alpini-Regiments&lt;br /&gt;
Datei:CoA of Centro di Alpinismo.svg|Wappen Ausbildungszentrum Aosta&lt;br /&gt;
Datei:CoA mil ITA alp bde Taurinense.png|Wappen der Brigade&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Taurinense&amp;#039;&amp;#039; (Turin)&lt;br /&gt;
Datei:CoA mil ITA alp bde Orobica.png|Wappen der Brigade&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Orobica&amp;#039;&amp;#039; (Meran)&lt;br /&gt;
Datei:CoA mil ITA alp bde Tridentina.png|Wappen der Brigade&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Tridentina&amp;#039;&amp;#039; (Brixen)&lt;br /&gt;
Datei:CoA mil ITA alp bde Cadore.png|Wappen der Brigade&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Cadore&amp;#039;&amp;#039; (Belluno)&lt;br /&gt;
Datei:CoA mil ITA alp bde Julia.png|Wappen der Brigade&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Julia&amp;#039;&amp;#039; (Udine)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste italienischer Regimenter#Alpini|Liste italienischer Regimenter (Alpini)]]&lt;br /&gt;
* [[Liste italienischer Großverbände]]&lt;br /&gt;
*[[Militärische Ausrüstung der Infanterie im Ersten Weltkrieg|Militärische Ausrüstung im Ersten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Mario Berti: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.treccani.it/enciclopedia/alpini_%28Enciclopedia-Italiana%29/ Alpini]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Enciclopedia Italiana]], Rom 1929.&lt;br /&gt;
* Laurent Mirouze: &amp;#039;&amp;#039;Infanteristen des Ersten Weltkriegs&amp;#039;&amp;#039;. Dissberger, Düsseldorf 1990, ISBN 3-924753-28-8.&lt;br /&gt;
* Edoardo Scala: &amp;#039;&amp;#039;Gli alpini: 1.&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;#039;&amp;#039;Storia delle fanterie italiane.&amp;#039;&amp;#039; Band X). Difesa Servizi, Rom 2020 ([https://issuu.com/rivista.militare1/docs/storia-delle-fanterie-vol-10-testo Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Edoardo Scala: &amp;#039;&amp;#039;Gli alpini: 2.&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;#039;&amp;#039;Storia delle fanterie italiane.&amp;#039;&amp;#039; Band XI). Difesa Servizi, Rom 2020 ([https://issuu.com/rivista.militare1/docs/storia-delle-fanterie-vol-11-testo Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Alpini}}&lt;br /&gt;
* [http://www.esercito.difesa.it/organizzazione/armi-e-corpi/Fanteria/Le-Specialita/Gli-Alpini Offizielle Website] (italienisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.ana.it/ Associazione Nazionale Alpini] (italienisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heer (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirgstruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet 1872]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M2k~dewiki</name></author>
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