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	<title>Alpine Gebirgsschrecke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T06:43:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alpine_Gebirgsschrecke&amp;diff=1447741&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kalorie am 13. September 2023 um 20:25 Uhr</title>
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		<updated>2023-09-13T20:25:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Alpine Gebirgsschrecke&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Miramella alpina&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Vincenz Kollar|Kollar]], 1833)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Miramella&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Knarrschrecken&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Calliptaminae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Feldheuschrecken&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Acrididae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Kurzfühlerschrecken&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Caelifera&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Heuschrecken&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Orthoptera&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Miramella alpina02.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Alpine Gebirgsschrecken (&amp;#039;&amp;#039;Miramella alpina&amp;#039;&amp;#039;) bei der Paarung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Miramella alpina collina male.jpg|thumb|&amp;#039;&amp;#039;Miramella alpina collina&amp;#039;&amp;#039; mit längeren Flügeln, ♂]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alpine Gebirgsschrecke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Miramella alpina&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Kurzfühlerschrecken|Kurzfühlerschrecke]] aus der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Feldheuschrecken]] (Acrididae).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Die Tiere werden 16 bis 23 Millimeter (Männchen) bzw. 22 bis 31 Millimeter (Weibchen) lang. Beide Geschlechter haben eine glänzend grüne Grundfarbe und eine variable schwarze Musterung, die bei den Männchen kontrastreicher ausgeprägt ist. An den Seiten des [[Halsschild]]es verläuft jeweils ein schwarzer Längsstreifen. Dieser dehnt sich vor allem bei den Männchen auch nach unten aus. Die Schenkel ([[Femur (Gliederfüßer)|Femora]]) der Hinterbeine sind auf der Unterseite rot gefärbt, die Schienen ([[Tibia (Gliederfüßer)|Tibien]]) der Hinterbeine sind bei den Weibchen gelblich bis ocker gefärbt, bei den Männchen sind sie schwarzblau und verlaufen zur Spitze hin nach rosa. Die Dornen an den Schienen der Männchen sind hell und haben eine schwarze Spitze. Der komplette Körper ist kurz, abstehend hell behaart. Die hellbraunen Flügel variieren in ihrer Länge zwischen der des Halsschildes und der des halben Hinterleibs. Gelegentlich kann man auch [[Melanismus|melanistische]] Tiere beobachten, deren schwarze Musterung mehr oder weniger stark dominierend ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ähnliche Arten ===&lt;br /&gt;
Die Alpine Gebirgsschrecke kann von den sich in den [[Südalpen|Süd-]] und [[Ostalpen]] in ihrer Verbreitung überschneidenden, sehr ähnlichen Arten &amp;#039;&amp;#039;[[Miramella carinthica]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Miramella irena]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Miramella formosanta]]&amp;#039;&amp;#039; nur durch [[Genitaluntersuchung (Entomologie)|Genitaluntersuchungen]] unterschieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich [[Disjunktion (Ökologie)|disjunkt]] über folgende Gebirge: [[Pyrenäen]], [[Zentralmassiv]], [[Jura (Gebirge)|Jura]], [[Vogesen]], [[Schwarzwald]], [[Alpen]] und [[Karpaten]], wobei man sie in 1000 bis 2800 Meter Höhe findet. Man geht davon aus, dass etwa die Populationen im Schwarzwald von denen der Alpen seit etwa 10.000 Jahren isoliert sind. Die Alpine Gebirgsschrecke bevorzugt feuchte Lebensräume, wie etwa üppige und feuchte Wiesen, [[Niedermoor]]e, feuchte Lichtungen oder lichte Wälder. Man findet die adulten Tiere von Mitte Juli bis September, gelegentlich auch schon im Juni.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Miramella alpina - Alpine Gebirgsschrecke 197358527.jpg|mini|Alpine Gebirgsschrecke, Nymphe (Larve) Mai 2022]]&lt;br /&gt;
Die Schrecken ernähren sich von Flechten, Moosen, Gräsern sowie von jungen Trieben aufkeimender Gehölze. Sie bevorzugen vor allem [[Blaubeere]] (&amp;#039;&amp;#039;Vaccinium myrtillus&amp;#039;&amp;#039;), [[Preiselbeere]] (&amp;#039;&amp;#039;Vaccinium vitis-idaea&amp;#039;&amp;#039;) sowie [[Blaues Pfeifengras]] (&amp;#039;&amp;#039;Molinia caerulea&amp;#039;&amp;#039;), man findet sie aber auch an zahlreichen anderen Arten. Die Weibchen legen von August bis Oktober 5 bis 23 Eier etwa 15 Millimeter tief im feuchten Boden ab. Meistens werden die Eiablageplätze im Frühling zumindest kurzzeitig überflutet, weswegen man davon ausgeht, dass die Eier gegenüber einem solchen Einfluss tolerant sind. Larven findet man von Mai bis September, wobei diese empfindlich gegenüber Kälteeinbrüchen im Frühjahr sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Balz und Paarung ==&lt;br /&gt;
Wie die übrigen Vertreter der [[Knarrschrecken]] können auch die Männchen der Alpinen Gebirgsschrecke nicht [[Stridulation|stridulieren]]. Sie können aber mit den [[Mandibel]]n leise Knarr- und Klicklaute erzeugen. Weibchen werden von exponierten Stellen aus, meist großen Blättern, angelockt. Zusätzlich zu den Mandibelgeräuschen werden die Hinterschenkel im Rhythmus hin und her bewegt. Entdeckt das Männchen eine Partnerin, wird die Balz zunächst gestoppt. Es nähert sich dem Weibchen anschließend mit wiederholten Schenkelbewegungen. Ab einer Entfernung von etwa 10 Zentimetern wird das Weibchen angesprungen und mit den Vorderbeinen umklammert. Die anschließende Paarung dauert zwischen 10 und 60 Minuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
*[[Heiko Bellmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Kosmos Heuschreckenführer, Die Arten Mitteleuropas sicher bestimmen&amp;#039;&amp;#039;, Franckh-Kosmos Verlags-GmbH &amp;amp; Co KG, Stuttgart 2006, ISBN 3-440-10447-8.&lt;br /&gt;
*Peter Detzel: &amp;#039;&amp;#039;Die Heuschrecken Baden-Württembergs.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Eugen Ulmer GmbH &amp;amp; Co, Stuttgart 1998, ISBN 3-8001-3507-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Miramella alpina|Alpine Gebirgsschrecke}}&lt;br /&gt;
*[http://www.orthoptera.ch/arten/item/miramella-kisella-alpina-alpina &amp;#039;&amp;#039;Miramella alpina&amp;#039;&amp;#039; bei Orthoptera.ch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feldheuschrecken]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kalorie</name></author>
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