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	<title>Alphabet-Symptom - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T13:53:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alphabet-Symptom&amp;diff=1219444&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-02-19T16:44:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
| BREITE = &lt;br /&gt;
| 01-CODE = H50.-&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG = Sonstiger Strabismus&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alphabet-Symptom&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Begriff aus der Schielheilkunde ([[Strabologie]]), einem Teilbereich der [[Augenheilkunde]]. Man bezeichnet damit den Umstand, dass ein horizontales [[Schielen]], je nachdem ob man nach unten, geradeaus oder nach oben schaut, unterschiedlich groß sein kann. Diese Unterschiedlichkeit wird auch &amp;#039;&amp;#039;[[Inkomitanz]]&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Häufig tritt ein Alphabet-Symptom im Zusammenhang mit einem Innenschielen auf. Dabei wird als &amp;#039;&amp;#039;A&amp;#039;&amp;#039;-Inkomitanz eine Zunahme, als &amp;#039;&amp;#039;V&amp;#039;&amp;#039;-Inkomitanz eine Abnahme der Schielabweichung beim Blick nach &amp;#039;&amp;#039;oben&amp;#039;&amp;#039; beschrieben. Entsprechend bedeutet dies bei Blick nach &amp;#039;&amp;#039;unten&amp;#039;&amp;#039; eine Abnahme des Schielwinkels für die A-, dessen Zunahme für die V-Inkomitanz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezieht man diese Symptome auf eine Exo-Deviation, also ein Außenschielen, wird als &amp;#039;&amp;#039;A&amp;#039;&amp;#039;-Inkomitanz eine Abnahme, als &amp;#039;&amp;#039;V&amp;#039;&amp;#039;-Inkomitanz eine Zunahme der Schielabweichung beim Blick nach &amp;#039;&amp;#039;oben&amp;#039;&amp;#039; beschrieben. Bei Blick nach &amp;#039;&amp;#039;unten&amp;#039;&amp;#039; bedeutet dies eine Zunahme des Schielwinkels für die A-, dessen Abnahme für die V-Inkomitanz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den A- und V-Inkomitanzen kennt man zudem &amp;#039;&amp;#039;X&amp;#039;&amp;#039;-, &amp;#039;&amp;#039;Y&amp;#039;&amp;#039;- und &amp;#039;&amp;#039;λ&amp;#039;&amp;#039;-Inkomitanzen mit entsprechender Veränderung der jeweiligen Horizontaldeviation beim Auf- und Abblick. Dies zeigt, dass die Progression der Winkeländerungen bei Auf- und Abblick nicht zwangsläufig harmonisch verlaufen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin tritt bei A- und λ-Inkomitanzen häufig ein Tieferstand (Hypotropie) des jeweils &amp;#039;&amp;#039;adduzierten&amp;#039;&amp;#039; Auges auf, bei V- und Y-Inkomitanzen ein entsprechender Höherstand (Hypertropie). Diese Symptomatik fasst man auch unter den Begriffen [[Strabismus deorsoadductorius]] bzw. [[Strabismus sursoadductorius]] zusammen, die auch Bestandteil des so genannten &amp;#039;&amp;#039;[[kongenitales Schielsyndrom|kongenitalen Schielsyndroms]]&amp;#039;&amp;#039; sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursache ==&lt;br /&gt;
Als Ursache werden im Allgemeinen Funktionsstörungen der schrägen [[Augenmuskel]]n beschrieben. Danach sind A- und λ-Inkomitanzen meistens auf Überfunktionen der [[Musculus obliquus superior|Mm. obliqui superiores]] und/oder Unterfunktionen der [[Musculus obliquus inferior|Mm. obliqui inferiores]] zurückzuführen, während V- und Y-Inkomitanzen mit einer Unterfunktion der oberen und/oder Überfunktion der unteren schrägen Augenmuskeln einhergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den erwähnten Über- und Unterfunktionen der Mm. obliqui finden sich als Ursache gelegentlich auch solche an den &amp;#039;&amp;#039;geraden&amp;#039;&amp;#039; Vertikalmotoren ([[Musculus rectus superior|Mm. recti superiores]] und [[Musculus rectus inferior|Mm. recti inferiores]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungeachtet der jeweiligen Konzentration der Funktionsstörungen auf eine Muskelgruppe kann jedoch insgesamt davon ausgegangen werden, dass das Zusammenspiel &amp;#039;&amp;#039;aller&amp;#039;&amp;#039; Vertikalmotoren nur sehr unvollkommen dem &amp;#039;&amp;#039;Hering’schen Gesetz der seitengleichen Innervation&amp;#039;&amp;#039; folgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Therapie ==&lt;br /&gt;
Sinnvolle Therapieform, so notwendig, ist eine [[Augenmuskeloperation|Schieloperation]], die in der Regel an den Mm. obliqui durchgeführt wird, da hier auch ggf. ein bestehendes rotatorisches Schielen (Zyklotropie) besser ausgeglichen werden kann, als bei Operationen an den geraden Vertikalmotoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Herbert Kaufmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Strabismus.&amp;#039;&amp;#039; Unter Mitarbeit von Wilfried de Decker u. a. Enke, Stuttgart 1986, ISBN 3-432-95391-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Strabologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitssymptom in der Augenheilkunde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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