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	<title>Alpha-1-Fetoprotein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T03:05:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alpha-1-Fetoprotein&amp;diff=341175&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Antonsusi: /* top */ Vorlagenfix: Entferne veraltete Parameter mit AWB</title>
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		<updated>2026-03-01T14:14:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;top: &lt;/span&gt; Vorlagenfix: Entferne veraltete Parameter mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Protein&lt;br /&gt;
| Name            = &lt;br /&gt;
| Bild            = &lt;br /&gt;
| Bild_legende    = &amp;lt;!-- nach {{PDB|ABCD}} --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| PDB             = &amp;lt;!-- {{PDB2|1YY1}}, {{PDB2|ABCD}} --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Groesse         = 591 Aminosäuren&lt;br /&gt;
| Kofaktor        = &lt;br /&gt;
| Precursor       = &lt;br /&gt;
| Struktur        = Monomer; selten Di-/Trimer&lt;br /&gt;
| Isoformen       = &lt;br /&gt;
| HGNCid          = 317&lt;br /&gt;
| Symbol          = AFP&lt;br /&gt;
| AltSymbols      = &lt;br /&gt;
| OMIM            = 104150&lt;br /&gt;
| UniProt         = P02771&lt;br /&gt;
| MGIid           = &lt;br /&gt;
| CAS             = &lt;br /&gt;
| CASergänzend    = &lt;br /&gt;
| ATC-Code        = &amp;lt;!-- {{ATC|X99|XX99}} --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| DrugBank        = &lt;br /&gt;
| Wirkstoffklasse = &lt;br /&gt;
| TCDB            = &lt;br /&gt;
| TranspText      = &lt;br /&gt;
| EC-Nummer       = &lt;br /&gt;
| Kategorie       = &lt;br /&gt;
| Peptidase_fam   = &lt;br /&gt;
| Inhibitor_fam   = &lt;br /&gt;
| Reaktionsart    = &lt;br /&gt;
| Substrat        = &lt;br /&gt;
| Produkte        = &lt;br /&gt;
| Homolog_fam     = &lt;br /&gt;
| Taxon           = [[Säugetiere]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://omabrowser.org/cgi-bin/gateway.pl?f=DisplayGroup&amp;amp;p1=P02771 Homologe von P02771.] OMA.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Taxon_Ausnahme  = &lt;br /&gt;
| Orthologe       = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alpha-1-Fetoprotein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (AFP), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alphafoetoprotein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;α&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt;-Foetoprotein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist ein [[Glykoprotein]] in [[Säugetiere]]n, das während der menschlichen [[Embryonalentwicklung]] im Laufe der [[Schwangerschaft]] vom [[entoderm]]alen Gewebe und der fetalen [[Leber]], oder bei Erwachsenen insbesondere in Tumorzellen der Leber gebildet wird. Physiologisch hat das Alpha-1-Fetoprotein die Funktion eines fetalen [[Transportprotein]]s, das insbesondere [[Kupfer]], [[Nickel]], [[Fettsäuren]] und [[Bilirubin]] im fetalen [[Blutplasma]] transportiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;UniProt&amp;quot;&amp;gt;{{UniProt|P02771}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AFP ist strukturell eng verwandt mit den Transportproteinen [[Albumin]], [[Vitamin-D-bindendes Protein]] und [[Afamin]]. Die Produktion beginnt im vier Wochen alten Embryo, ist in der zwölften bis sechzehnten Woche am höchsten und stoppt nahezu vollständig nach der Geburt. Im Erwachsenen liegt der Plasmagehalt gewöhnlich bei weniger als 40&amp;amp;nbsp;ng/ml.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ebi.ac.uk/interpro/IEntry?ac=IPR001703 INTERPRO: &amp;#039;&amp;#039;Alpha-fetoprotein&amp;#039;&amp;#039;.] ebi.ac.uk&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;UniProt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
Sehr hohe AFP-Konzentrationen im mütterlichen Blut oder im [[Fruchtwasser]] gelten als Hinweis auf Verschlussdefekte des ungeborenen Kindes. Dazu gehören Bauchwanddefekte wie die [[Omphalocele]] und die [[Gastroschisis]] sowie [[Neuralrohr]]defekte, wie die [[Spina bifida aperta]] und die [[Anenzephalie]]. Bei Männern und nicht-schwangeren Frauen können hohe AFP-Konzentrationen auf eine aktive [[Hepatitis]], [[Leberzirrhose]] und [[Leberzellkarzinom]] (Hepatozelluläres Carcinom, HCC) oder einen nichtseminomatösen Keimzelltumor hinweisen. Niedrige AFP-Werte gelten zwischen der 14. und 20. Schwangerschaftswoche als Hinweis auf ein [[Down-Syndrom]] (Trisomie-21) beim ungeborenen Kind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Labortests ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schwangerschaft ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Im Serum =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Messung der [[Blutserum|Serum]]-AFP-Konzentration in der Schwangerschaft kann als isolierte Untersuchung im Labor angefordert werden. Auch kann die Bestimmung des Serum-AFP-Wertes in Kombination mit anderen Serumwerten durchgeführt werden. Dann ist sie Bestandteil von vorgeburtlichen Screening-Untersuchungen wie dem so genannten [[Triple-Test]] oder dem [[Quadruple-Test]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grenzwerte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Deutschland wurden [[medizinische Leitlinie]]n für Serum-AFP-Grenzwerte publiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;H.-U. Pauer, R. Rauskolb: &amp;#039;&amp;#039;Blutuntersuchung bei Schwangeren zur pränatalen Risikopräzisierung für Chromosomenanomalien und Neuralrohrdefekte (Triple-Test)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;medgen&amp;#039;&amp;#039;, 1999, 11, S. 36–39 (Kommentar: Zusammenfassender Bericht über die 4. Konsensustagung)&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach ihnen gelten Werte über 2,5 [[MoM-Wert|MoM]] als Hinweis auf einen Verschlussdefekt. Als Empfehlung wird dann eine detaillierte Ultraschalluntersuchung und auf Wunsch der Patientin eine [[Amniozentese]] zur Untersuchung des AFP und der [[Acetylcholinesterase|AChE]] im Fruchtwasser vorgeschlagen.&lt;br /&gt;
Serum-AFP-Werte zwischen 2,0 und 2,5 MoM gelten als Normwerte im grenzwertigen Bereich, bei denen eine gezielte Ultraschalluntersuchung angeboten werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fehlerquellen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Fehlerquellen bei der Interpretation der gemessenen AFP-Werte gelten:&lt;br /&gt;
Fehleinschätzung des Schwangerschaftsalters, Nichtberücksichtigung des mütterlichen Körpergewichts, Nichtberücksichtigung des Raucherstatus und Nichtberücksichtigung der [[Ethnie|ethnischen]] Herkunft der untersuchten Patientin. So weisen insbesondere schwangere Frauen afrikanischer Herkunft deutlich höhere Serum-AFP-Werte auf als Frauen europäischer Herkunft. Außerdem muss berücksichtigt werden, dass die AFP-Konzentrationen bei Frauen mit Zwillingsschwangerschaft durchschnittlich doppelt erhöht sind, dass Verletzungen der Plazenta (Blutungen, [[Hämatom|Placentahämatome]]) zur AFP-Erhöhung im mütterlichen Serum führen können, und dass extrem hohe AFP-Werte bei Skandinavierinnen auf eine finnische Nephrose (synonym: [[nephrotisches Syndrom]] – finnischer Typ) hinweisen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Im Fruchtwasser =====&lt;br /&gt;
Der [[Fruchtwasser]]-AFP-Wert wird in Deutschland üblicherweise in jeder Fruchtwasserprobe zur Suche nach [[Neuralrohrdefekt]]en mitgemessen, auch bei anders lautender [[Indikation]] zur Amniozentese. Ein erhöhter AFP-Wert im Fruchtwasser gilt ebenso wie im Serum nicht als beweisend für das Vorliegen eines Neuralrohrdefektes oder anderer Verschlussdefekte. Als beweisend gilt nur der Nachweis des Defektes im [[Sonografie|Ultraschall]]. In Kombination mit dem AFP-Wert wird häufig auch die Acetyl-Cholinesterase (AChE) im Fruchtwasser untersucht. Ein positiver AChE-Wert gilt in Verbindung mit einem erhöhten AFP-Wert als deutlicher Hinweis auf einen Neuralrohrdefekt beim Fetus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grenzwerte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Deutschland bestehen keine allgemein gültigen Grenzwerte für das AFP im Fruchtwasser. Üblicherweise definiert jedes Labor diesen Grenzwert selbst, wobei es sich auf entsprechende Literaturstellen aus Publikationen beruft, die solche Grenzwerte vorschlagen. Als eine der in diesem Zusammenhang bedeutendsten Publikationen gilt die U.K. Collaborative Study on Alpha-fetoprotein in Relation to Neural-tube Defects.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Amniotic-fluid alpha-fetoprotein measurement in antenatal diagnosis of anencephaly and open spina bifida in early pregnancy&amp;#039;&amp;#039;. Second report of the U.K. Collaborative Study on Alpha-fetoprotein in Relation to Neural-tube Defects. In: &amp;#039;&amp;#039;[[The Lancet]]&amp;#039;&amp;#039;, 29. September 1979, 2(8144), S. 651–662.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dieser Studie verändert sich der Grenzwert für erhöhte AFP-Konzentrationen im Laufe der Schwangerschaft stufenartig. Zwischen der 13. und 15. Woche sollte die Grenze bei 2,5 MoM liegen, zwischen der 16. und 18. Woche bei 3,0 MoM, zwischen der 19. und 21. Woche bei 3,5 MoM, und zwischen der 22. und 24. Woche bei 4 MoM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fehlerquellen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Fehlerquellen bei der Interpretation der gemessenen AFP-Werte gelten:&lt;br /&gt;
Blutiges Fruchtwasser ([[Kontamination (Medizin)|Kontamination]] mit fetalen [[Erythrozyten]]) führt häufig zu erhöhten AFP-Werten,&lt;br /&gt;
Punktion nach [[Fruchtwasserauffüllung]] führt zu extrem niedrigen AFP-Werten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tumormarker ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AFP dient als [[Tumormarker]] bei folgenden [[Tumor]]en:&lt;br /&gt;
* [[Keimzelltumor]]en von [[Hoden]] und [[Eierstock|Ovar]]&lt;br /&gt;
* [[Dottersack]]-Tumor&lt;br /&gt;
* [[Leberzellkarzinom|Hepatozelluläres Carcinom (HCC)]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=JM Ertle, D Heider, M Wichert, B Keller, R Kueper, P Hilgard, G Gerken, JF Schlaak |Titel=A combination of α-fetoprotein and des-γ-carboxy prothrombin is superior in detection of hepatocellular carcinoma |Sammelwerk=Digestion |Band=87 |Nummer=2 |Datum=2013 |Seiten=121–131 |PMID=23406785}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Hepatoblastom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Klaus Dörner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Klinische Chemie und Hämatologie&amp;#039;&amp;#039;. 4. Auflage. Stuttgart 2001, S. 118.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transportprotein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pränatalmedizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tumormarker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Codiert auf Chromosom 4 (Mensch)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Antonsusi</name></author>
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