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	<title>Alpentor - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T14:36:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alpentor&amp;diff=1484385&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wischmat am 31. August 2024 um 11:29 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Murnau Alpentor.jpg|mini|Murnauer Moos mit Alpentor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alpentor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird in der [[Geologie]] der Durchbruch eines gesamten [[Gletscher]]s (Eisstromes) während der [[Eiszeitalter|Eiszeit]] aus den [[Alpen]] in das [[Alpenvorland]] bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alpentore in der Würmeiszeit ==&lt;br /&gt;
Insbesondere dort, wo in der [[Würmeiszeit]] mehrere Gletscher aus verschiedenen Tälern zusammentrafen oder am Alpenrand Engstellen durchflossen, staute sich das Eis, sodass solche Engstellen einen wesentlichen Einfluss auf das weitere Ansteigen des Eisniveaus hatten. Somit führten sie dazu, dass schließlich niedrigere [[Gebirgspass|Pässe]] und [[Gebirgskamm|Gebirgskämme]] vom Eis überströmt wurden und sich die Gletscher zu einem [[Eisstromnetz]] vereinigten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alpentore, an denen sich besonders große Eismassen ins umliegende Flachland ergossen, lagen vornehmlich bei den Mündungen großer Längstäler wie etwa [[Inntal|Inn-]], [[Alpenrheintal|Rhein-]] oder [[Salzach]]tal. Diese [[Gletscherzunge]]n drangen bis zu 50 Kilometer weit ins Flachland vor. Aber auch heute eher unbedeutende Täler wie [[Isar]]-, [[Loisach]]- und [[Ammergau|Ammertal]] konnten dann große Eiszungen produzieren, wenn ihre Gletscher von Größeren wie dem [[Inntalgletscher]] (etwa über den [[Fernpass]]) genährt wurden. Im Gegensatz dazu konnten von solchen großen Gletschern weitgehend isolierte Täler wie das [[Iller#Talabschnitte|Iller]]- oder das [[Lechtal]] weitaus geringere Gletscherzungen produzieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Voraussetzung für bis ins Alpenvorland reichende Vergletscherung sind hohe Berge. Östlich des Salzachtals erreichten die Gletscherzungen den Alpenrand kaum mehr, da Gebirge wie die [[Niedere Tauern|Niederen Tauern]] im Gegensatz etwa zu den [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] nicht genug Eis produzieren konnten. Daher waren Alpentore hauptsächlich im [[Bayerisches Alpenvorland|bayrischen Alpenvorland]] zu finden. Eines der wenigen Beispiele am Alpensüdrand war das vergleichsweise kleine Alpentor des heutigen [[Tagliamento]]tals.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Dirk van Husen| Titel=Die Ostalpen in den Eiszeiten | Reihe= Aus der Geologischen Geschichte Österreichs |  Verlag=Geologischen Bundesanstalt | Ort=Wien | Jahr=1987 | ISBN=3-900312-58-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiel Inntalgletscher ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Loisach-Kochelsee-Moore GO-1.jpg|mini|Alpentor Kesselberg]]&lt;br /&gt;
Im Inntal (Richtung [[Rosenheim]]) zwängte sich der [[Inn-Gletscher|Inntalgletscher]] zwischen dem [[Wildbarren]] und dem [[Kranzhorn]] in einer Höhe von ca. {{Höhe|1300|DE-NN|link=true}} hindurch. Ein Nebenarm, der [[Isar-Loisach-Gletscher]], floss südlich von [[Bad Tölz]] zwischen dem [[Blomberg (Bayerische Voralpen)|Blomberg]] und dem [[Rechelkopf]] in einer Höhe von ca. {{Höhe|1000}} ins Flachland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[Walchensee|Walchen-]] und [[Kochelsee]] zog ein Nebenarm des Inntalgletschers in einer Höhe von {{Höhe|1400}} über den [[Kesselberg (Pass)|Kesselberg]] zwischen dem [[Jochberg (Berg)|Jochberg]] und dem [[Herzogstand]] hindurch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Loisachgletscher, ein weiterer Nebenarm, strömte zwischen dem [[Wank (Berg)|Wank]] und dem [[Kramerspitz]] bei [[Garmisch]] in einer Höhe von ca. {{Höhe|1700}} durch. Im heutigen [[Murnau am Staffelsee|Murnau]] reichte der Eisstrom noch bis ca. {{Höhe|1200}}.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rolf K. F. Meyer, [[Hermann Schmidt-Kaler]] |Titel=Auf den Spuren der Eiszeit südlich von München – östlicher Teil |Reihe=Wanderungen in die Erdgeschichte |BandReihe=8 |Auflage=2 |Verlag=Pfeil |Ort=München |Datum=2002 |ISBN=3-931516-09-1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologie der Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glaziale Landform]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wischmat</name></author>
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