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	<title>Alpenkalk - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alpenkalk&amp;diff=557117&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler am 3. Juni 2023 um 13:08 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alpenkalk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Wissenschaftsgeschichte|wissenschaftshistorischer]] Sammelbegriff für verschiedene [[Kalkstein]]e des [[Alpen]]gebietes. Der &amp;#039;&amp;#039;Alpenkalk&amp;#039;&amp;#039; war in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine der vier erfassten Formationen in den [[Kalkalpen]]. Er umfasste als eine von vier [[Formation (Geologie)|Formationen]] im Wesentlichen die Gesteine aus der [[Trias (Geologie)|Triaszeit]] und der [[Jura (Geologie)|Jurazeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
Neben der &amp;#039;&amp;#039;Alpenkalk-Formation&amp;#039;&amp;#039; gab es die &amp;#039;&amp;#039;Salzlagerstätten&amp;#039;&amp;#039;, die etwa der heutigen [[Alpine Haselgebirge-Formation|Alpinen Haselgebirge-Formation]] entsprechen, dann die &amp;#039;&amp;#039;Gruppe der Roten Schiefer und Sandsteine&amp;#039;&amp;#039;, die heute etwa dem [[Permoskyth]]-Komplex entsprechen und als vierte Formation die &amp;#039;&amp;#039;[[Gosau-Gruppe|Gosau]]-&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[Flysch]]-Formation&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Nach einer ersten Phase der geologischen Erforschung der Kalkalpen Ende des 18. Jahrhunderts, etwa durch [[Mathias von Flurl]] oder [[Leopold von Buch (Geologe)|Leopold von Buch]] wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts die Methodik verfeinert und die Forschung planmäßiger organisiert, unter anderem auch durch die Gründung der &amp;#039;&amp;#039;[[Geologische Bundesanstalt|k.k. geologischen Reichsanstalt]]&amp;#039;&amp;#039; in Wien im Jahr 1849. Offene Fragen waren damals die relative Stellung der Formationen in den Kalkalpen zueinander und auch ihre Vergleichbarkeit mit außeralpinen Formationen. So etwa dachte sich der deutsche Geologe &amp;#039;&amp;#039;Christian Keferstein&amp;#039;&amp;#039; den Alpenkalk noch im [[Hangendes|Hangenden]] der Gosau-Formation. Da aber das Alter der großteils [[Kreide (Geologie)|kreidezeitlichen]] Gosau-Formation damals schon bekannt war, ordnete er den Alpenkalk als &amp;#039;&amp;#039;Formation der harten Kreide&amp;#039;&amp;#039; auch in die Kreide ein. Erstmals richtig erfasst hatte die Reihenfolge [[Karl Lill von Lilienbach]] im Jahr 1830. Er unterschied dabei auch eine &amp;#039;&amp;#039;Untere Gruppe des Alpenkalkes&amp;#039;&amp;#039; von einer &amp;#039;&amp;#039;Oberen Gruppe des Alpenkalkes&amp;#039;&amp;#039;. Unklar blieb aber lange die zeitliche Einordnung des Alpenkalkes. So war man zwischen 1829 und 1847 meist der Annahme, der Alpenkalk repräsentiere &amp;#039;&amp;#039;Lias und Jura&amp;#039;&amp;#039;. 1848 ordnete [[Adolph von Morlot]] den tiefsten Abschnitt des Alpenkalkes in die Trias ein. Faktisch hatte diese Einordnung aber bereits zwei Jahre zuvor [[Franz von Hauer (Geologe)|Franz von Hauer]] durch [[Paläontologie|paläontologische]] Untersuchungen vollzogen, und bereits 1824 hatte [[Ami Boué]] den deutschen [[Muschelkalk]] mit dem Alpenkalk altersmäßig gleichgesetzt, was damals aber von der Fachwelt nicht anerkannt worden war. Durch immer feinere [[Lithologie|lithologische]] und altersmäßige Unterscheidungen wurde der Überbegriff &amp;#039;&amp;#039;Alpenkalk&amp;#039;&amp;#039; zusehends unbrauchbar, er konnte sich aber noch bis etwa 1860 in der geologischen Literatur halten. Franz von Hauer bezeichnete ihn schließlich 1875 als ungeeignet und veraltet.&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Ritter von Hauer: &amp;#039;&amp;#039;Die Geologie und ihre Anwendung auf die Kenntnis der Bodenbeschaffenheit der österr.-ungarischen Monarchie&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Alfred Hölder, Wien 1875, S. 322.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alexander Tollmann: &amp;#039;&amp;#039;Analyse des klassischen nordalpinen Mesozoikums. Stratigraphie, Fauna und Fazies der Nördlichen Kalkalpen&amp;#039;&amp;#039;, Teil II der Monographie der Nördlichen Kalkalpen. Verlag Deuticke, Wien 1976. ISBN 3-7005-4412-X. Seite 1–9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.geologie.ac.at/RockyAustria/entstehung_der_alpen.htm | wayback=20130103134228 | text=Entstehung der Ostalpen}} Geologische Bundesanstalt Wien (archivierte Webseite)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lithostratigraphie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesteinseinheit der Trias]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesteinseinheit des Jura]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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