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	<title>Aloys Meister - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T05:08:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Aloys_Meister&amp;diff=2138376&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonKatBot: Bot: Kategorie:Rektor (Westfälische Wilhelms-Universität) umbenannt in Kategorie:Rektor (Universität Münster): laut Diskussion</title>
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		<updated>2023-10-25T15:32:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Rektor_(Westf%C3%A4lische_Wilhelms-Universit%C3%A4t)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Rektor (Westfälische Wilhelms-Universität) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Rektor (Westfälische Wilhelms-Universität)&lt;/a&gt; umbenannt in &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Rektor_(Universit%C3%A4t_M%C3%BCnster)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Rektor (Universität Münster) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Rektor (Universität Münster)&lt;/a&gt;: laut &lt;a href=&quot;/index.php?title=Wikipedia:WikiProjekt_Kategorien/Diskussionen/2023/Oktober/18&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Wikipedia:WikiProjekt Kategorien/Diskussionen/2023/Oktober/18 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Grab Aloys Meister.jpg|mini|Das Grab von Aloys Meister und seiner Ehefrau Paula, geborene Tilmann, im Familiengrab auf dem [[Mauritz-Friedhof|neuen Friedhof St. Mauritz]] in Münster.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aloys Meister&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Dezember]] [[1866]] in [[Frankfurt am Main]]; † [[27. Januar]] [[1925]] in [[Münster]]) war ein deutscher [[Historiker]]. Verdienste erwarb er sich als Verfasser eines wissenschaftlichen Handbuchs zur Geschichtsforschung (&amp;#039;&amp;#039;Grundriß der Geschichtswissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, 1906) und als Bearbeiter der sechsten Auflage des Gebhardt &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der deutschen Geschichte|Handbuch zur deutschen Geschichte]]&amp;#039;&amp;#039; (1922). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Aloys Meister war der Sohn eines höheren Postbeamten und entstammte einem streng katholischen Elternhaus. Meister legte 1885 die höhere Reifeprüfung ab und studierte seit 1885 Theologie an der [[Westfälische Wilhelms-Universität Münster|Universität Münster]]. 1886 ging er nach [[Universität Straßburg|Straßburg]] und wandte sich dem Studium der Geschichte zu. Meister wurde besonders durch [[Paul Scheffer-Boichorst]] geprägt. 1890 wurde er mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Die Hohenstaufen im Elsaß, 1079–1255&amp;#039;&amp;#039; [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. 1890 erhielt er eine Assistentenstelle am Historischen Institut der [[Görres-Gesellschaft]] in [[Rom]]. Seine Forschungsschwerpunkte in Rom waren die Geschichte des [[Straßburger Kapitelstreit]]es, die Geschichte der päpstlichen [[Apostolische Nuntiatur|Nuntiaturen]] und die italienische [[Kryptographie]]. 1894 erfolgte die [[Habilitation]] mit der Arbeit über das [[Schisma]] im Straßburger Domkapitel 1583–1592. Im selben Jahr wurde er Privatdozent in [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Bonn]]. Während seiner Bonner Zeit beschäftigte er sich schwerpunktmäßig mit rheinischen Themen. 1899 wurde er als Nachfolger von [[Heinrich Finke]] außerordentlicher Professor für mittlere und neuere Geschichte in Münster. 1903 wurde er dort persönlicher Ordinarius. 1907 veröffentlichte er eine Darstellung &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Verfassungsgeschichte von den Anfängen bis ins 15. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. 1908 wurde er ordentlicher Professor in Münster. 1910/11 bekleidete er das Amt des Dekans und war 1911/12 Rektor. 1918 wurde er [[Geheimer Rat|Geheimer Regierungsrat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meister wurde als wissenschaftlicher Organisator bedeutend. Den Mangel an wissenschaftlichen Handbüchern versuchte er durch einen &amp;#039;&amp;#039;Grundriß der Geschichtswissenschaft&amp;#039;&amp;#039; (1906) zu mindern. Für die Mitarbeit konnte Meister zahlreiche namhafte Wissenschaftler gewinnen. Als Meister 1922 Herausgeber der 6. Auflage des klassischen Lehrbuchs der deutschen Geschichte, des &amp;#039;&amp;#039;Gebhardt&amp;#039;&amp;#039;, wurde, nahm er tiefgreifende Änderungen vor. Die Geschichte der deutschen Länder erfuhr ebenso wie neue Fragestellungen zur Sozial- und Parteiengeschichte stärkere Berücksichtigung. Im Interesse des hohen wissenschaftlichen Standards ließ Meister auch mehr Hochschullehrer als bisher für den Gebhardt beschäftigen. Seine Forschungsschwerpunkte waren die Landes-, Territorial- und Heimatgeschichte. Seine Darstellung des Straßburger Kapitelstreites (1899) wurde grundlegend. Er war mit [[Karl Spannagel]] Herausgeber der Schriftenreihe &amp;#039;&amp;#039;Beiträge für die Geschichte Niedersachsens und Westfalens&amp;#039;&amp;#039; (49 Hefte von 1905 bis 1919). Im Jahr 1900 wurde er zum ordentlichen Mitglied der [[Historische Kommission für Westfalen|Historischen Kommission für Westfalen]] gewählt, von 1914 bis zu seinem Tode war er ihr erster Vorsitzender. Teile seines persönlichen und wissenschaftlichen Nachlasses werden im [[Universitätsarchiv der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster]] verwahrt, dessen erster Leiter er war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Richtlinien für das Studium der Geschichte des Mittelalters und der Neuzeit.&amp;#039;&amp;#039; Borgmeyer, Münster 1916.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Verfassungsgeschichte von den Anfängen bis ins 15. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Teubner, Leipzig 1922 ([https://pbc.gda.pl/dlibra/doccontent?id=12085 Digitalisat der 2. Auflage von 1913]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Grafschaft Mark. Festschrift zum Gedächtnis der 300-jährigen Vereinigung mit Brandenburg-Preußen.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. Ruhfus, Dortmund 1909.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Hohenstaufen im Elsaß. Mit besonderer Berücksichtigung des Reichsbesitzes und des Familiengutes derselben im Elsaß 1079–1255.&amp;#039;&amp;#039; Trübner Verlag, Straßburg 1890.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tagebuch 1918/19&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Universitätsarchivs Münster.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 15). Bearbeitet und kommentiert von [[Wilfried Reininghaus]]. Aschendorff, Münster 2020, ISBN 978-3-402-15899-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Bernd Haunfelder]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Rektoren, Kuratoren und Kanzler der Universität Münster 1826–2016. Ein biographisches Handbuch&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Universitätsarchivs Münster.&amp;#039;&amp;#039; Band 14). Aschendorff, Münster 2020, ISBN 978-3-402-15897-5, S. 167–168.&lt;br /&gt;
* {{NDB|16|723|724|Meister, Aloys|[[Bernd Mütter]], [[Robert Meyer (Historiker)|Robert Meyer]]|116870729}}&lt;br /&gt;
* Bernd Mütter: &amp;#039;&amp;#039;Aloys Meister (1866–1925).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Westfälische Zeitschrift]].&amp;#039;&amp;#039; Band 121 (1971), S. 173–247.&lt;br /&gt;
* [[Max Braubach]]: &amp;#039;&amp;#039;Aloys Meister.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;150 Jahre Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität zu Bonn 1818–1968. Bonner Gelehrte. Geschichtswissenschaften&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte der Wissenschaften in Bonn.&amp;#039;&amp;#039; Band 5). Bouvier, Bonn 1968, S. 299–310.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|189542330}}&lt;br /&gt;
* [https://www.uni-muenster.de/Archiv.Findbuecher/Bestand007/ Findbuch zu den Kleinen Nachlässen] im [[Universitätsarchiv der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster]], zu denen auch der Nachlass von Aloys Meister gehört.&lt;br /&gt;
* [https://www.historische-kommission.lwl.org/de/uber-uns/ehemalige-mitglieder/meister-aloys-prof-dr/ Biographische Angaben auf den Seiten der Historischen Kommission für Westfalen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste|AMT=Rektor der WWU Münster|ZEIT=1911–1912|VORGÄNGER=[[Franz Diekamp]]|NACHFOLGER=[[Paul Krückmann]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=189542330|LCCN=no/98/123525|VIAF=17984685}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Meister, Aloys}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neuzeithistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Münster)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Universität Münster)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Historischen Kommission für Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimer Regierungsrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1866]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1925]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Meister, Aloys&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Historiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Dezember 1866&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. Januar 1925&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Münster]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonKatBot</name></author>
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