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	<title>Aloys Heuvers - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T17:37:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Ucm-ge: /* Literatur */Titel hinzugefügt.</title>
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		<updated>2025-06-12T16:24:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt;Titel hinzugefügt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aloys Heuvers&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Dezember]] [[1888]] in [[Dreierwalde]], heute Stadtteil von [[Hörstel]]; † [[1. Juni]] [[1967]] in [[Recke (Westfalen)|Recke]]-[[Steinbeck (Westfalen)|Steinbeck]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Maschinenbau]]-[[Ingenieur]]. Der langjährige Betriebsdirektor der Stahlgießereibetriebe des [[Bochumer Verein]]s zählte zu den bekanntesten Gießereifachleuten in Deutschland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Aloys Heuvers kam 1888 auf dem Heuvershof in Dreierwalde zur Welt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IVZ1977&amp;quot;&amp;gt;N.N.: &amp;#039;&amp;#039;Ehrung für einen Dreierwalder. In Bochum gibt es bald eine Aloys-Heuvers-Straße&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Ibbenbürener Volkszeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 28. Mai 1977&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Eltern waren der Landwirt Gerhard Hermann Heuvers (1861–1924) und dessen Frau Josephina Agnes Maria geborene Borchert (1858–1942).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Juling&amp;quot;&amp;gt;[http://lesum.de/juling/ahnen/famreport.php?ID=10547 Familienbericht in der Familiendatenbank Herbert Juling]; abgerufen am 5. Juni 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Eines seiner sechs Geschwister war der spätere Missionar und Hochschullehrer Pater [[Hermann Heuvers]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;IVZ1985&amp;quot;&amp;gt;N.N.: &amp;#039;&amp;#039;Zwei Brüder machten Geschichte. Dipl.-Ing. Aloys Heuvers schuf vor 33 Jahren Friedensglocke für Hiroshima&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Ibbenbürener Volkszeitung]]&amp;#039;&amp;#039; vom 11. September 1985&amp;lt;/ref&amp;gt; S.J. (Dreierwalde 1890-Tokio 1977). Zusammen mit ihm besuchte er auch das [[Gymnasium Dionysianum (Rheine)|Gymnasium Dionysianum]] in [[Rheine]], wo er bereits einen speziellen zusätzlichen Unterricht im technischen Zeichnen erhielt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IVZ1969&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Dreierwalder Professor schreibt aus Tokio. Dr. Hermann Heuvers fühlt sich auch heute noch mit seiner alten Heimat verbunden&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Ibbenbürener Volkszeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 19. April 1969&amp;lt;/ref&amp;gt; Zunächst wollte er sich jedoch den [[Jesuit]]en anschließen, nahm dafür auch an [[Exerzitien]] in [[Exaten]] teil.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IVZ1969&amp;quot; /&amp;gt; Seine anfängliche Begeisterung für das Ordensleben kühlte sich jedoch wieder ab, und so studierte er nach dem 1907 abgelegten Abitur&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dionysianer.de/chron/1907main3.php Abiturientia 1907 des Gymnasiums Dionysianum] in der Webpräsenz des Vereins Alter Dionysianer e.V. Rheine 1927; abgerufen am 5. Juni 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; zunächst [[Katholische Theologie]] in [[Münster]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;IVZ1969&amp;quot; /&amp;gt; Doch nach zwei Semestern brach Aloys Heuvers dieses Studium ab und wechselte an die [[Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover|Königliche Technische Hochschule Hannover]]. Sein dortiges Studium schloss er als [[Ingenieur|Diplom-Ingenieur]] in der Fachrichtung Maschinenbau ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-P016311, Berlin, Olympiaglocke.jpg|miniatur|Olympiaglocke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. April 1913 trat er seinen Dienst als Betriebsassistent in der Stahlgießerei des Bochumer Vereins an, wo er mehr als vier Jahrzehnte tätig war,  zuletzt als Betriebsdirektor der Stahlgießerei-Betriebe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IVZ1985&amp;quot; /&amp;gt; In dieser Zeit trieb er den [[Stahlguss|Stahlform-]] und vor allem den [[Glockenguss]] entscheidend voran.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IVZ1977&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heuvers zählte schon bald zu den bekanntesten Gießerei-Fachleuten im [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;IVZ1985&amp;quot; /&amp;gt; Die von ihm auf wissenschaftlicher Basis entwickelte [[Heuverssche Kreismethode]] (1929)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.giessereilexikon.com/giesserei-lexikon/Encyclopedia/show/heuverssche-kreismethode-1038/?cHash=8b1a894ab6cde93d18d8ce7070c9b2c7 |titel=Heuverssche Kreismethode |werk=Giesserei Lexikon |hrsg=Foundry Technologies &amp;amp; Engineering |abruf=2023-05-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; revolutionierte weltweit die Produktion großer, makelloser Stahlformguss-Stücke.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IVZ1977&amp;quot; /&amp;gt;  Vor allem die Glockengießerei erhielt unter Aloys Heuvers neue Impulse. Unter seiner Leitung wurden beim Bochumer Verein insgesamt rund 5000 [[Glocke]]n gegossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IVZ19670612&amp;quot;&amp;gt;N.N.: &amp;#039;&amp;#039;Direktor Heuvers aus Dreierwalde in Bochum ehrenvoll beigesetzt&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Ibbenbürener Volkszeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 12. Juni 1967&amp;lt;/ref&amp;gt; Besonders bekannt sind davon unter anderem die &amp;#039;&amp;#039;Olympiaglocke&amp;#039;&amp;#039; (1936) für die [[Olympische Sommerspiele 1936|Olympischen Sommerspiele 1936]], die &amp;#039;&amp;#039;Jahrhundertglocke&amp;#039;&amp;#039; (1948) für die [[Frankfurter Paulskirche]] und die vier &amp;#039;&amp;#039;Friedensglocken&amp;#039;&amp;#039; (1952) für die [[Weltfriedenskirche (Hiroshima)|Weltfriedenskirche]] in [[Hiroshima]], die er im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland den Japanern auch vor Ort überbrachte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IVZ1977&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;IVZ1985&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web | author = Michael Weeke | title = Friedens-Glocken aus Bochum für Japan auch Werbung für Bochumer Verein | url = http://www.derwesten.de/staedte/bochum/friedens-glocken-aus-bochum-fuer-japan-auch-werbung-fuer-bochumer-verein-id4448941.html | publisher = waz.de | date = 2011-03-22 | accessdate = 2012-09-01 | archiveurl = https://web.archive.org/web/20160103140450/http://www.derwesten.de/staedte/bochum/friedens-glocken-aus-bochum-fuer-japan-auch-werbung-fuer-bochumer-verein-id4448941.html | archivedate = 2016-01-03 | offline = 0}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben entstanden aber beispielsweise auch 56 Geläute für Bochumer Kirchen sowie das Glockenspiel im Innenhof des [[Rathaus Bochum|Bochumer Rathauses]], das der Bochumer Verein 1951 der Stadt schenkte. Dieses Glockenspiel besteht aus 28 Gussstahlglocken mit einem Gesamtgewicht von 2300 Kilogramm. Und für Heuvers Heimatort Dreierwalde schuf der Bochumer Verein 1947/48 vier neue Gussstahlglocken für die dortige [[St. Anna (Dreierwalde)|St.-Anna-Kirche]], wobei Aloys Heuvers  die größte dieser Glocken selbst stiftete.&amp;lt;ref&amp;gt;N.N.: &amp;#039;&amp;#039;Die Glocken von St. Anna Dreierwalde – Innerhalb von wenigen Jahren wurden Glocken eingeschmolzen und wieder angeschafft&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Ibbenbürener Volkszeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 3. Dezember 1984&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;IVZ1985&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Fachwissen stellte Heuvers unter anderem in Gastvorlesungen an verschiedenen Universitäten sowie in Fachgremien des In- und Auslandes zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918 hatte er die aus [[Dutum]] stammende Ida Maria Schulte Werning (1886–1961)&amp;lt;ref&amp;gt;Familienarchiv&amp;lt;/ref&amp;gt; geheiratet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Juling&amp;quot; /&amp;gt; Von 1935 bis zu seinem Tode wohnte er an der Vödestraße 48 in Bochum.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IVZ1977&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gießereidirektor i. R. Aloys Heuvers starb am 1. Juni 1967 im Alter von 78 Jahren überraschend während eines Kuraufenthalts im Schwefelbad Steinbeck in Recke-Steinbeck.&amp;lt;ref&amp;gt;N.N.: &amp;#039;&amp;#039;Direktor Heuvers †&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Ibbenbürener Volkszeitung]]&amp;#039;&amp;#039; vom 3. Juni 1967&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine letzte Ruhe fand er in der Familiengruft auf dem Friedhof Bochum-Grumme.&amp;lt;ref&amp;gt;Todesanzeige der Familie in der &amp;#039;&amp;#039;[[Ibbenbürener Volkszeitung]]&amp;#039;&amp;#039; vom 5. Juni 1967&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;IVZ19670612&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits zu Lebzeiten sind Aloys Heuvers Leistungen mehrfach gewürdigt worden. Der Verein Deutscher Giessereifachleute (VDG) ernannte ihn 1957 zum Ehrenmitglied.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.vdg.de/der-vdg-partner/ehrenmitglieder/ Liste der Ehrenmitglieder des VDG]; abgerufen am 5. Juni 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Papst [[Pius XII.]] ehrte ihn für die Verdienste um die [[Römisch-katholische Kirche]] und den Stahlglockenguss mit dem Komturkreuz mit Stern des [[Gregoriusorden]]s. Außerdem verlieh ihm 1953 der Bundespräsident das [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuz]].&amp;lt;ref name=IVZ1985/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Ehren Heuvers‘ benannte die Stadt Bochum Ende der 1970er Jahre die &amp;#039;&amp;#039;Vödestraße&amp;#039;&amp;#039; im Bezirk [[Wattenscheid]] in &amp;#039;&amp;#039;Heuversstraße&amp;#039;&amp;#039; um. Zur Begründung hieß es seinerzeit, Heuvers habe die weltweit bekannte Tradition Bochums als Stadt des Stahlgusses und der Stahlgussglocken wachgehalten.&amp;lt;ref name=IVZ1977/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* N.N.: &amp;#039;&amp;#039;Zwei Brüder machten Geschichte. Dipl.-Ing. Aloys Heuvers schuf vor 33 Jahren Friedensglocke für Hiroshima&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Ibbenbürener Volkszeitung]]&amp;#039;&amp;#039; vom 11. September 1985.&lt;br /&gt;
* Theo Fehn: &amp;#039;&amp;#039;Der Glockenexperte.&amp;#039;&amp;#039; Band I-III. Band III: &amp;#039;&amp;#039;Die Bochumer Gussstahlglocken und Theo Fehn. Briefwechsel - Dokumente - Beiträge.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von Gertrud Fehn, Badenia Verlag, Karlsruhe 1997, 559 Seiten. ISBN 3 7617 0337 6. Zahlreiche Abbildungen und Tabellen. Liste der größten Gussstahlglocken und -geläute des Bochumer Vereins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1160357862|VIAF=10373946}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heuvers, Aloys}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ingenieur, Erfinder, Konstrukteur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glockengießer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Gregoriusordens (Komtur mit Stern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hörstel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bochum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1888]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1967]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Heuvers, Aloys&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maschinenbauer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Dezember 1888&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hörstel]]-[[Dreierwalde]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Juni 1967&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Recke (Westfalen)|Recke]]-[[Steinbeck (Westfalen)|Steinbeck]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ucm-ge</name></author>
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