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	<title>Aloys Boller - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T20:48:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Aloys_Boller&amp;diff=2644066&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bungert55: aktualisiert</title>
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		<updated>2025-08-29T13:36:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Doppeltes Bild|rechts|Boller3b.JPG|200|Boller2a.JPG|200|Aloys Boller; Büste auf seinem Grab, Hauptfriedhof Worms|Grabmal der Familie Boller auf dem Wormser Hauptfriedhof}}&lt;br /&gt;
{{Doppeltes Bild|rechts|VD Frontal vorne.jpg|200|Boller Signatur Worms 1a.JPG|200|[[Veteranendenkmal (Worms)|Veteranendenkmal Worms]], 1848 von Aloys Boller|Werksignatur 1848, [[Veteranendenkmal (Worms)|Veteranendenkmal, Worms]]}}&lt;br /&gt;
{{Doppeltes Bild|rechts|Grethen Grabstein von Boller1.JPG|226|Aloys Boller, Grabmal Wilhelm Seltsam, Grünstadt1.JPG|174|Signierter Grabstein mit Weinlaub und Trauben, 1874, Friedhof [[Grethen (Bad Dürkheim)]]|Signierter Grabstein für Fam. Seltsam, Friedhof [[Grünstadt]], 1875}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aloys Boller&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Februar]] [[1825]], in [[Freiburg im Üechtland|Freiburg]], [[Schweiz]]; † [[28. Juli]] [[1882]], [[Worms]])&amp;lt;ref&amp;gt;Daten laut Grabstein und Stadtarchiv Worms&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein deutscher [[Bildhauer]] und [[Steinmetz]] des späten [[Klassizismus]] und des [[Historismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Boller kam aus dem schweizerischen Freiburg im Üechtland. Sein Vater, Peter Joseph Nikolaus Boller, besaß das Wormser Heimatrecht, seine Mutter Anna, geb. Stempfel, war Schweizerin. Aloys Boller erhielt wohl eine Ausbildung als Steinmetz, denn 1843 beantragte er bei der Wormser Stadtverwaltung ein [[Wanderbuch]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werner144&amp;quot;&amp;gt;Werner: &amp;#039;&amp;#039;Der Bahnhof und seine Folgen.&amp;#039;&amp;#039; S. 144.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem spätklassizistische [[Veteranendenkmal (Worms)|Denkmal für die Veteranen der Napoleonischen Kriege]] auf dem alten Friedhof Worms (heute [[Albert-Schulte-Park]]) gelang ihm als 23-Jähriger 1848 der berufliche Durchbruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aloys Boller gehörte von 1864 bis zu seinem Tode dem Wormser Stadtrat an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war mit Karoline Dorothea, geb. Schwind, (1836–1910) verheiratet. Sie hatten einen Sohn, Aloys Boller II. (1860–1899).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eheleute sind auf dem Wormser [[Hauptfriedhof Hochheimer Höhe]] bestattet und haben dort das aufwändigste und prächtigste Grabmal, das aus dem 19. Jahrhundert erhalten ist. Es wurde [[Kapelle (Kirchenbau)|kapellenartig]], in [[Neugotik|neugotischem]] Stil errichtet. Eine Marmorbüste von Aloys Boller steht zentral als optischer Mittelpunkt in dem Bauwerk. Die Büste wurde von seinem Sohn, Aloys Boller II., gefertigt, der den Vater im Geschäft unterstützte und dieses nach seinem Tod weiterführte. 1918 befand sich der Betrieb in der Hand von Heinrich Groll.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner: &amp;#039;&amp;#039;Der Bahnhof und seine Folgen.&amp;#039;&amp;#039; S. 146.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachkommen von Aloys Boller nahmen den Familiendoppelnamen &amp;#039;&amp;#039;Schwind-Boller&amp;#039;&amp;#039; an und die Familie ist noch heute existent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Aloys Boller besaß eigene Steinbrüche für roten und weißen Sandstein&amp;lt;ref&amp;gt;Werbeanzeige im Wormser Adressbuch von 1867.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie für [[Kapuzinerstein]] in der [[Pfalz (Region)|Pfalz]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werner144&amp;quot; /&amp;gt; und betrieb in Worms eine Steinmetz- und Bildhauerwerkstätte. Von hier aus belieferte er [[Provinz Rheinhessen|Rheinhessen]], [[Provinz Starkenburg|Starkenburg]], [[Pfalz (Bayern)|Pfalz]] und das nördliche [[Großherzogtum Baden|Baden]] mit seinen Produkten, vornehmlich [[Grabstein]]en. Seine signierten Werke sind heute zumeist [[Kulturdenkmal|Kulturdenkmäler]] nach den Denkmalschutzgesetzen der jeweiligen [[Bundesland (Deutschland)|Bundesländer]], in denen sie heute liegen. Der Firmensitz befand sich in der [[Wilhelm-Leuschner-Straße (Worms)|Karmeliter Straße]].&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Später: &amp;#039;&amp;#039;Kaiser-Wilhelm Straße&amp;#039;&amp;#039;, nicht zu verwechseln mit der heutigen &amp;#039;&amp;#039;Karmeliterstraße&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Werner: &amp;#039;&amp;#039;Der Bahnhof und seine Folgen.&amp;#039;&amp;#039; S. 144&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Erfolg mit dem Veteranendenkmal in Worms ließen sich auch die Veteranen im pfälzischen [[Grünstadt]] 1852 ein gleiches, jedoch gusseisernes Denkmal im dortigen Peterspark errichten, so dass das von Boller entworfene Monument heute in doppelter Ausführung, jedoch in unterschiedlichem Material existiert. Das Grünstadter Denkmal wurde in Einzelteilen bei der [[Ludwig von Gienanth|Firma Gienanth]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.gienanth.com/geschichte.php |text=Webseite zur Firma Gienanth |wayback=20120331073922}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Eisenberg (Pfalz)|Eisenberg]] gegossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-88462-215-3|Seiten=206|Kommentar=Ausschnitt aus der Quelle, zum Grünstadter Denkmal [http://books.google.de/books?id=-XbsAAAAMAAJ&amp;amp;q=Veteranendenkmal+worms&amp;amp;dq=Veteranendenkmal+worms&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=9MG7T4jJOMig4gSi8rCeCQ&amp;amp;ved=0CD8Q6AEwAg books.google.de]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Bildhauerei war die Firma von Aloys Boller auch im Bauhandwerk aktiv. Sie fertigte und vertrieb weiter [[Mahlgang|Mühlsteine]] aus weißem [[Neckartenzlingen|Neckartenzlinger]] [[Sandstein]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=6O1DAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA247-IA2&amp;amp;dq=A.+Boller+worms&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=Ety7T4fMB67a4QSF5MzfCQ&amp;amp;ved=0CD0Q6AEwAg#v=onepage&amp;amp;q=A.%20Boller%20worms&amp;amp;f=false Werbeanzeige] in der „Pfälzer Zeitung“ [[Ludwigshafen am Rhein|Ludwigshafen]], Nr. 246, vom 15. Oktober 1856.&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1888 war der Bildhauer- und Steinmetzbetrieb bereits zu einer solchen Größe angewachsen, dass er eine eigene Betriebskrankenkasse besaß.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=2WBZMgAACAAJ&amp;amp;dq=A.+Boller+worms&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=gdu7T5KoO83N4QTnv-HCCQ&amp;amp;ved=0CDUQ6AEwAA Statuten der Betriebskrankenkasse, Fa. A. Boller, Worms, 1888]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--nach Autoren / Herausgebern alphabetisch geordnet--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Berthold Forster: &amp;#039;&amp;#039;Kulturhistorischer Rundgang in Gernsheim&amp;#039;&amp;#039;; in &amp;#039;&amp;#039;Gernsheimer Anzeigenblatt&amp;#039;&amp;#039; Nr. 46. vom 12. November 1998&lt;br /&gt;
* {{KulturdenkmälerRP |Stadt=Worms |Stand=aktuell}}&lt;br /&gt;
* Fritz Reuter: &amp;#039;&amp;#039;Karl Hofmann und „das neue Worms“: Stadtentwicklung und Kommunalbau 1882–1918.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag der Hessischen Historischen Kommission Darmstadt und der Historischen Kommission für Hessen, 1993, ISBN 3-88443-180-3, S. 369 und 473.&lt;br /&gt;
* Irene Spille (Bearbeiterin): &amp;#039;&amp;#039;Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz. Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Band 10: &amp;#039;&amp;#039;Stadt Worms.&amp;#039;&amp;#039; Werner, Worms 1992, ISBN 3-88462-084-3&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand Werner (Verleger)|Ferdinand Werner]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Bahnhof und seine Folgen. Von der Karmelitergasse zur Kaiser-Wilhelm Straße – Bürgerliches Bauen in Worms 1850–1914.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Wormsgau]].&amp;#039;&amp;#039; 33/2017 (2018), S. 127–192 (hier der Abschnitt: &amp;#039;&amp;#039;Das Grabsteinlager von Aloys Boller&amp;#039;&amp;#039;, S. 144–146).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://denkxweb.denkmalpflege-hessen.de/cgi-bin/mapwalk.pl?obj=426&amp;amp;event=Query.Details Webseite zu Kunstdenkmälern in Bensheim] (mit Hinweis auf ein aufwändiges Grabmal der Familie Müller, gefertigt von Aloys Boller)&lt;br /&gt;
* [http://www.adressbuecher.net/entry/show/3228723 Datenseite zu Aloys Boller]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13995483X|VIAF=103277623}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Boller, Aloys}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer des Klassizismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer des Historismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildender Künstler (Worms)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1825]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1882]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Boller, Aloys&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-schweizerischer Bildhauer und Steinmetz des späten Klassizismus und des Historismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Februar 1825&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Freiburg im Üechtland|Freiburg]], [[Schweiz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Juli 1882&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bungert55</name></author>
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