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	<title>Alois Spaniol - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alois_Spaniol&amp;diff=2692766&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 21. Januar 2026 um 02:25 Uhr</title>
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		<updated>2026-01-21T02:25:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Alois Spaniol.jpg|mini|Alois Spaniol, um 1934]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alois Spaniol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. September]] [[1904]] in [[Lisdorf]] bei [[Saarlouis]]; † Januar [[1959]] in [[Ettlingen]], [[Landkreis Karlsruhe]]) war ein deutscher [[Nationalsozialismus|Nationalsozialist]], von 1933 bis 1934 Landesleiter der NSDAP im [[Saargebiet]] sowie Führer der [[Deutsche Front|Deutschen Front]] und von 1935 bis 1945 [[Bürgermeister]] von [[Andernach]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Spaniol war Sohn von Johann Spaniol und Anna, geb. Breinig; er hatte vier jüngere Geschwister.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hans Peter Klauck&amp;quot;&amp;gt;Hans Peter Klauck: {{Webarchiv|url=http://www.hpklauck.de/spaniol.pdf |wayback=20150222223912 |text=&amp;#039;&amp;#039;Alois Spaniol – Ein strammer NSDAP-Funktionär aus Lisdorf.&amp;#039;&amp;#039;}} (PDF; 127&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; 1918 verließ der Lehrersohn Alois Spaniol in der [[Jahrgangsstufe|Obertertia]] das [[Saarlouis]]er Gymnasium, das heutige [[Gymnasium am Stadtgarten (Saarlouis)|Gymnasium am Stadtgarten]], und begann eine Ausbildung an der Lehrerausbildungsanstalt Merzig, die er jedoch nach drei Jahren abbrach. Er verdiente seinen Lebensunterhalt danach in verschiedenen ungelernten Berufen, unter anderem als [[Notstandsarbeiter]], als Rohrtransporteur und als Ofenmann.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GP181&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Gerhard Paul (Historiker)|Gerhard Paul]] |Titel=Die NSDAP des Saargebiets 1920–1935 |Verlag=Saarbrücker Druckerei und Verlag (SDV) |Ort=Saarbrücken |Datum=1987 |ISBN=3-925036-11-3 |Seiten=181}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine politische Karriere begann 1923 bei einem Saarbergarbeiterstreik, bei dem er festgenommen wurde und nach eigenen Angaben „mehrfach mißhandelt“ wurde. Diese Begebenheit schilderte er 1925 bei der Rheinischen Jahrhundertfeier und klagte gleichzeitig das „Diktat von [[Friedensvertrag von Versailles|Versailles]]“ an. Anschließend geriet er in nationalsozialistische Kreise. Der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] schloss er sich zum 1. Mai 1931 an (Mitgliedsnummer 519.608).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/41970879&amp;lt;/ref&amp;gt; In Lisdorf wurde er Ortsgruppenführer. Er wurde außerdem [[Sturmabteilung|SA-Mitglied]] und stieg bis zum SA-Truppenführer im SA-Sturm 4/1/70 in Saarlouis auf. 1932 wurde er Kreisleiter der NSDAP in Saarlouis-Merzig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem [[Josef Bürckel]] auf Anordnung der [[Regierungskommission des Saargebietes]] sein Amt als Gauleiter niederlegen musste, da er als Reichsdeutscher nicht die saarländischen Parteien vertreten durfte, wurde Spaniol als Strohmann Bürckels eingesetzt. Damit wurde Spaniol zugleich Führer der [[Deutsche Front|Deutschen Front]] (DF), die als Massenbewegung nach einer scheinbar aufgelösten NSDAP die unterschiedlichen nationalen Parteien vereinigen sollte. Jedoch weigerte sich Spaniol, die NSDAP aufzulösen. Er hatte daher eine Auseinandersetzung mit Bürckel, die schließlich von [[Robert Ley]] gelöst werden musste. Dieser gab Spaniol zwar eine selbstständige Stellung als Landesleiter der Deutschen Front, als Auflage war er jedoch an die Weisungen Bürckels gebunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GP182&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gerhard Paul |Titel=Die NSDAP des Saargebiets 1920–1935 |Datum=1987 |Seiten=71}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1934 wurde Spaniol schließlich von Josef Bürckel aus beiden Ämtern verdrängt, nachdem ein Interview mit einer schwedischen Zeitung das Ansehen Spaniols beschädigte. Führer der DF wurde [[Jakob Pirro]]. Bürckel betrieb zudem ein Parteiausschlussverfahren gegen Spaniol, das jedoch nicht erfolgreich war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gerhard Paul |Titel=Die NSDAP des Saargebiets 1920–1935 |Datum=1987 |Seiten=71f}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Spaniol, der zuvor auch bei der &amp;#039;&amp;#039;Eisernen Brigade Spaniol&amp;#039;&amp;#039; (Tarnorganisation für die illegale SA) führend tätig war und Herausgeber  der NS-Schriften &amp;#039;&amp;#039;Saarfront&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Front&amp;#039;&amp;#039; war, bekleidete ab März 1934 eine Stellung als Saar-Referent im [[Reichswirtschaftsministerium]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hans Peter Klauck&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Saarabstimmung|Anschluss des Saargebiets]] an das [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsche Reich]] wurde Spaniol am 1. April 1935 [[Bürgermeister]] von Andernach. Offiziell bekleidete er das Amt bis zum 8. März 1945.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GP182&amp;quot; /&amp;gt; Ab 1936 betätigte er sich als [[Reichsredner]]. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] leistete Spaniol Militärdienst bei der [[Wehrmacht]] und war hauptsächlich bei einer Propagandakompanie auf verschiedenen Kriegsschauplätzen eingesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende befand er sich von 1946 bis 1948 im britischen [[Internierungslager Recklinghausen-Hillerheide]]. Nach seiner Entlassung lebte er in Ettlingen und arbeitete in der Holzbranche.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hans Peter Klauck&amp;quot; /&amp;gt; Sein Todeszeitpunkt wurde 1985 von [[Gerhard Paul (Historiker)|Gerhard Paul]] recherchiert und ist laut „Auskunft der Personalabteilung der Stadtverwaltung Andernach“ der Januar 1959.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gerhard Paul |Titel=Die NSDAP des Saargebiets 1920–1935 |Datum=1987 |Seiten=228}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Ehefrau Gerda Spaniol war Leiterin des [[Bund Deutscher Mädel]] im Saargebiet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gerhard Paul |Titel=Die NSDAP des Saargebiets 1920–1935 |Datum=1987 |Seiten=124}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Gerhard Paul (Historiker)|Gerhard Paul]] |Titel=Die NSDAP des Saargebiets 1920–1935 |Verlag=Saarbrücker Druckerei und Verlag (SDV) |Ort=Saarbrücken |Datum=1987 |ISBN=3-925036-11-3}}&lt;br /&gt;
* Hans Peter Klauck: [http://www.hpklauck.de/spaniol.pdf &amp;#039;&amp;#039;Alois Spaniol – Ein strammer NSDAP-Funktionär aus Lisdorf&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 127&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1078023611|VIAF=184144782957243651274}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Spaniol, Alois}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisleiter (NSDAP)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gauleiter (NSDAP)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Andernach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Landkreis Mayen-Koblenz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichsredner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Saarland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1959]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Spaniol, Alois&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Nationalsozialist, Gauleiter des Saargebiets und Bürgermeister von Andernach&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. September 1904&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lisdorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=Januar 1959&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ettlingen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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