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	<title>Alois Senefelder - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Bartleby08: /* Ehrungen */</title>
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		<updated>2026-01-14T06:40:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ehrungen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Senefelder.jpg|miniatur|Aloys Senefelder, gezeichnet von Lorenzo Quaglio dem Jüngeren (1818)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Alois Senefelder2.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039; Alois Senefelder&amp;#039;&amp;#039; 1834]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alois Senefelder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aloys Senefelder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. November]] [[1771]] in [[Prag]]; † [[26. Februar]] [[1834]] in [[München]]) war der [[Erfinder]] der [[Lithografie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie und Jugendjahre ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stelenbüste von Alois Senefelder Detail Marsplatz Muenchen-2.jpg|mini|160px|links|Stelenbüste auf dem Marsplatz in München, von [[Julius Zumbusch]]]]&lt;br /&gt;
Alois Senefelder war Sohn des aus [[Bad Königshofen im Grabfeld|Königshofen]] in [[Franken (Region)|Franken]] stammenden Münchner Hofschauspielers [[Franz Peter Sennfelder]] und dessen Frau Katharina Sennfelder, geborene von Volk. Alois Senefelder wurde in Prag geboren, weil seine Eltern dort gastierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Schulzeit absolvierte er bis 1787 am [[Jesuitengymnasium]] München (heute: [[Wilhelmsgymnasium München]])&amp;lt;ref&amp;gt;Max Leitschuh: &amp;#039;&amp;#039;Die Matrikeln der Oberklassen des Wilhelmsgymnasiums in München&amp;#039;&amp;#039;. Band 3, München 1973, S. 183.&amp;lt;/ref&amp;gt; und erhielt daneben Klavier- und Gesangsunterricht durch anerkannte Musiker, wie dem Hoforganisten Anton Ferchl. In den Jahren 1789 bis 1793 studierte Senefelder an der Universität [[Ingolstadt]] Rechtswissenschaften, die er mit Auszeichnung absolvierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Studium zeigte er Freude am Schauspiel und versuchte sich als Literat. Nach dem Studienende schloss er sich zeitweise einer fahrenden Schauspielertruppe an, betätigte sich aber zunehmend schriftstellerisch. Erfolgreich wurde sein erstes größeres Stück, das Lustspiel &amp;#039;&amp;#039;Die Mädchenkenner&amp;#039;&amp;#039;. Es wurde im Münchner Hoftheater uraufgeführt, wo Senefelder als Requisiteur angestellt war,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Aus der Mappe eines Theaterfreundes. Ein berühmter Requisiteur.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Dresdner Nachrichten&amp;#039;&amp;#039; Jg. 16, Nr. 218, 6. August 1871 ([https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/243168/2/0/ Web-Ressource]).&amp;lt;/ref&amp;gt; und erschien 1792 gedruckt. In der Absicht, aus Kostengründen seine Stücke zukünftig selbst drucken zu können, wandte sich Senefelder den Problemen der [[Drucktechnik]] zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erfindung der Lithografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Alois-Senefelder-Denkmal Solnhofen.jpg|mini|links|Das [[Alois-Senefelder-Denkmal]] in der Ortsmitte von [[Solnhofen]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Pohle, Rudolf 1892 Senefelder 2.jpg|mini|links|Das Denkmal für Alois Senefelder auf dem [[Senefelderplatz]] in Berlin von [[Rudolf Pohle (Bildhauer)|Rudolf Pohle]], 1892. Man beachte den von einem [[Putto]] wie bei einer Lithografie spiegelverkehrt geschriebenen Namen, der andere Putto liest ihn mittels Handspiegel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während eines Spaziergangs an einem Regentag bemerkte er 1796, dass sich ein Blatt auf einem Kalkstein abgebildet hatte. Diese Beobachtung brachte ihn auf den Gedanken, auf Stein zu ätzen. Mangels Zeichenkenntnissen versuchte der ausgebildete Musiker, mit dieser Technik Notenblätter zu vervielfältigen. „Ein Stückchen äußerst schlecht gedruckter Musiknoten aus einem alten Gesangbuch weckten sogleich die Idee, dass ich mit meiner neuen Druckart auch Musikalien weit schöner als bleierne Lettern liefern könnte.“&amp;lt;ref&amp;gt;Alois Senefelder: &amp;#039;&amp;#039;Vollständiges Lehrbuch der Steindruckerei&amp;#039;&amp;#039;, 2. Ausgabe 1821 (Neuauflage 1909), S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits im Juli 1797 erschien Senefelders erstes Werk, „XII Lieder mit Begleitung des Claviers von [[Franz Gleißner]]“. Schnell erregte die neue Drucktechnik „Aufmerksamkeit im In- und Ausland wegen der Schönheit und Deutlichkeit der Schrift, wegen der Glätte des Druckes auf dem Papier und der überraschenden Wohlfeilheit“.&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Maria Ferchl: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Errichtung der Ersten Lithographischen Kunstanstalt bei der Feiertagsschule für Künstler und Techniker in München&amp;#039;&amp;#039;. München 1862, S. 104.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Solnhofener Plattenkalk]] ([[Oberjura]]), ein ausgesprochen feinkörniger [[Kalkstein]], eignete sich gut als Grundlage für das Druckverfahren. Senefelder zeichnete zunächst auf die plangeschliffene Steinplatte mit fetthaltiger [[Tinte#Tusche|Tusche]] oder Kreide seitenverkehrt die zu druckenden Partien, wodurch diese Stellen wasserabweisend wurden. Danach befeuchtete er die Druckform mit einer wässrigen Lösung aus [[Gummiarabikum]] und verdünnter [[Salpetersäure]], was bewirkte, dass die nicht beschrifteten Stellen Wasser hielten und so fettabweisend wurden. Die im dritten Arbeitsgang mit einer Rolle aufgebrachte fetthaltige Druckfarbe haftete nur noch an den wasserabweisenden Partien. Schließlich wurde ein Bogen Papier auf den Stein gelegt und die Druckfarbe durch kräftiges Aufpressen übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erfindung der Lithografie bedeutete eine große technische Innovation, da diese Drucke auch bedeutend kostengünstiger hergestellt werden konnten. Die Erstellung von Notenblättern im Steindruck kostete nur noch ein Fünftel des bis dahin eingesetzten [[Kupferstich]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beruflicher Werdegang ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1796 traf Senefelder in München auf den Hofmusiker [[Franz Gleißner]], bei dem er umsonst Kost und Logis fand. Als Gegenleistung erteilte er dessen Töchtern Klavierunterricht. Gleißner und seine Frau, die beide an die Anwendbarkeit der neuen Drucktechnik glaubten, unterstützten ihn finanziell und förderten ihn „bis zur Selbstaufgabe“. 1797 baute Senefelder eine brauchbare Stangen- bzw. Galgenpresse für das neue Druckverfahren und machte Versuche im Mehrfarbendruck. Seine Erfindung nannte er &amp;#039;&amp;#039;chemische Druckerei&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Steindruckerei&amp;#039;&amp;#039;. 1797 erschienen 12 Blätter „Giftpflanzen für Schulen“. In Frankreich wurde sie seit etwa 1803 Lithografie genannt. Seine Brüder Theobald, Georg, Karl und Clement assistierten ihm dabei.&lt;br /&gt;
1799 erfolgte die erste kommerzielle Anwendung der Lithografie in [[Offenbach am Main]], nachdem der Musikverleger [[Johann Anton André]] von Senefelder das Patentrecht für das „… Geheimnis, Noten und Bilder auf Stein drucken zu können …“ erworben hatte, um das neue Verfahren für den Notendruck zu nutzen. Senefelder selbst richtete in Offenbach die ersten fünf Steindruckpressen ein und wies die Mitarbeiter Andrés persönlich in den Gebrauch der Maschinen ein. André erkannte die Bedeutung der Erfindung und ließ kurz darauf, im Jahr 1800, durch seine Brüder umgehend Filialen des Verlags – unter Sicherung der dortigen Patentrechte – in Paris und London einrichten. [[Wolfgang Amadeus Mozart|Mozart]]s Klavierkonzerte erschienen ab 1800 als erste lithografische Notendrucke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über diese frühesten lithografischen Werkstätten erfolgte bald auch der Druck von Künstlergrafiken, nachdem der Nutzen der Lithografie – beispielsweise für die Vervielfältigung von Zeichnungen ohne Verfälschung der jeweiligen künstlerischen Handschrift – erkannt worden war. Senefelder nannte seine ersten Steindrucke selbst &amp;#039;&amp;#039;Polyautografien&amp;#039;&amp;#039;. Das Original seiner Stangenpresse steht in München im [[Deutsches Museum|Deutschen Museum]]. Im [[Haus der Stadtgeschichte (Offenbach am Main)|Haus der Stadtgeschichte]] in Offenbach am Main befinden sich ein funktionsfähiger Nachbau der Stangenpresse, zahlreiche frühe Steindruckplatten, zumeist aus dem Bestand der Andréschen Manufaktur, und frühe Steindruck-Erzeugnisse derselben Druckerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr früh erkannten auch die Vermessungsämter die Bedeutung eines preiswerten und genauen Druckverfahrens wie der Lithografie. So wurde Senefelder 1809 zum Inspektor für die eigens gegründete &amp;#039;&amp;#039;Lithographische Anstalt&amp;#039;&amp;#039; in München ernannt. Ähnliche Anstalten entstanden unter seiner Anleitung in Berlin, Paris, London und Wien.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://vermessung.bayern.de/file/pdf/4847/download_faltblatt_Lithographie.pdf | wayback=20140427140758 | text=„Faltblatt des Landesamts für Vermessung und Geographie Bayern“}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine ersten lithografischen Meisterwerke waren 1807/08 die nach [[Albrecht Dürer]]s Originalzeichnungen kopierten &amp;#039;&amp;#039;Randzeichnungen im Gebetbuch [[Maximilian I. (HRR)|Kaiser Maximilians]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Kaiser Maximilian, Albrecht Dürer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Oratio ad suum proprium angelum.&amp;#039;&amp;#039; Augsburg, 1514 ({{Digitalisat|1=https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0008/bsb00087482/images/index.html?fip=193.174.98.30&amp;amp;seite=1&amp;amp;pdfseitex=}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;, und 1808/09 als lithografische Kopien &amp;#039;&amp;#039;Albrecht Dürers christliche-mythologische Handzeichnungen&amp;#039;&amp;#039;  (gemeinsam mit [[Johann Nepomuk Strixner]]) und dazu als Ergänzung lithografische Kopien von Zeichnungen Lucas Cranachs. Diese wurden insbesondere auch von [[Johann Wolfgang von Goethe]] voller Begeisterung gewürdigt. In der „[[Jenaische Allgemeine Literatur-Zeitung]]“ schrieb Goethes Freund [[Heinrich Meyer (Maler)|Heinrich Meyer]] 1808 und 1809 Kritiken über diese Werke unter dem Signet „W.K.F.“ (Weimarische Kunstfreunde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1808/09 gab Senefelder gemeinsam mit Franz Gleissner das &amp;#039;&amp;#039;Musterbuch über alle lithographische Kunst Manieren: welche die königliche alleinprivilegirte steindruckerey von Aloys Senefelder, Franz Gleissner &amp;amp; Comp. in München in solchen arbeiten, so die Kupferstecher-, Formschneide-, und Buchdrucker-Kunst nachahmen, zu liefern im Stande ist&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Titel=Über die Erfindung des Steindruckes|Sammelwerk=Wöchentlicher Anzeiger für Kunst– und Gewerb–Fleiß im Königreiche Bayern|Band=3|Nummer=6|Datum=1817-02-08 |Seiten=87|Online=https://books.google.de/books?id=tf1EAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA87&amp;amp;dq=Musterbuch+%C3%BCber+alle+Lithographischen&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=YzKxU_HpMMfLPfTrgZgI&amp;amp;ved=0CFUQ6AEwBw#v=onepage&amp;amp;q=Musterbuch%20%C3%BCber%20alle%20Lithographischen&amp;amp;f=false}}&amp;lt;/ref&amp;gt; heraus, wobei jedoch nur das erste der angekündigten vier Hefte tatsächlich erschien. In jener Zeit arbeitete der Lithograf [[Franz Seraph Weishaupt]] (1785–1866) in seiner Werkstatt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1818 (2. Ausgabe 1821) verfasste Senefelder ein komplettes Lehrbuch zur &amp;#039;&amp;#039;Steindruckerey&amp;#039;&amp;#039;. Für seine erweiterte Erfindung, anstelle von Steinplatten Metallplatten für den Druck zu verwenden, erhielt Senefelder am 22. Januar 1818 von „Sr. königl. Majestät von Baiern“ ein sechsjähriges „Privilegium“, also ein Patent.&amp;lt;ref&amp;gt;Mitteilung in der &amp;#039;&amp;#039;Augsburgische Ordinari Postzeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 4. Februar 1818.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1818 wurde in Wien nach Münchner Vorbild das &amp;#039;&amp;#039;Lithographische Institut des Grundsteuerkatasters&amp;#039;&amp;#039; gegründet. Dazu wurde Senefelder nach Wien berufen und er übernahm den Aufbau.&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Dickinger: &amp;#039;&amp;#039;Der Baum mitten in der Welt am Gusterberg bei Kremsmünster. Ausgangspunkt f. Landaufnahmen u. Triangulierungen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Oberösterreichische Heimatblätter.&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 1883, Heft 1, S. 41, {{OoeGeschichte|pdf=hbl1983_1_34-53.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1826 gelang Senefelder der Druck farbiger Motive und 1833 der Druck auf Stein übertragener Ölgemälde auf Leinwand. Seine metallografischen Versuche, von Stahl-, Zink-, Messing- und Kupferplatten zu drucken, wurden später zur Grundlage des [[Offsetdruck]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Anwendungsfeld eröffnete sich 1802 für die Lithografie im Stoffdruck. In einer [[Spinnen (Garn)|Baumwollspinnerei]]- und [[Weberei]] in [[Pottendorf]] bei [[Wien]], die von dem Engländer [[Johann Thornton]] betrieben wurde, gelang Senefelder sein kostengünstigeres Druckverfahren auch beim [[Kattundruck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grabstätte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Alter Suedfriedhof Senefeldergrab-1.jpg|mini|Grab von Alois Senefelder auf dem [[Alter Südfriedhof (München)|Alten Südlichen Friedhof]] in München]]&lt;br /&gt;
Die Grabstätte von Alois Senefelder befindet sich auf dem [[Alter Südfriedhof (München)|Alten Südlichen Friedhof]] in München (Gräberfeld 5 – Reihe 2 – Platz 1, {{Coordinate|text=Standort|name=Grab von Alois Senefelder|NS=48/7/45.80/N |EW=11/33/59.20/E|type=landmark|region=DE-BY}}). Das Grabmal wurde von Ludwig I. gestiftet und von Leo von Klenze entworfen&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Julian Raff |url=https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-senefelder-stelenbueste-1.5551071 |titel=München: Gedenken an Alois Senefelder, Erfinder der Lithografie |hrsg=[[Süddeutsche Zeitung]] |sprache=de |abruf=2022-03-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stamps of Germany (BRD) 1972, MiNr 715.jpg|mini|[[Briefmarken-Jahrgang 1972 der Deutschen Bundespost|Deutsche Briefmarke von 1972]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Imprimerie et Publicité Charles Verneau 1899.jpg|mini|Darstellung von Alois Senefelder auf einer Aktie der Druckerei „Imprimerie et Publicité Charles Verneau“ vom 1. Februar 1899]]&lt;br /&gt;
* Am 17. Mai 1808 besuchten der bayerische Kronprinz [[Ludwig I. (Bayern)|Ludwig]] und dessen Schwester [[Karoline Auguste von Bayern|Charlotte]] die Werkstatt von Senefelder und ließen sich die neue Erfindung zeigen. Dort&amp;lt;!-- Wo? Bezug fehlt! --&amp;gt; wurde ihm der Titel &amp;#039;&amp;#039;primus auctor&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!-- Was heißt das auf Deutsch? Wie ist dieser Titel zu bewerten? --&amp;gt; verliehen.&lt;br /&gt;
* Um 1808 wurde seine Büste angefertigt und in der [[Ruhmeshalle (München)|Ruhmeshalle]] in München aufgestellt.&lt;br /&gt;
* In Solnhofen steht das 1845 geschaffene [[Alois-Senefelder-Denkmal]].&lt;br /&gt;
* Verschiedene Straßen wurden nach ihm benannt u.&amp;amp;nbsp;a. seit 1871 in [[Wien]]-[[Favoriten]] die &amp;#039;&amp;#039;Senefeldergasse&amp;#039;&amp;#039;, in Bremen wie in über 50 weiteren Städten in Deutschland.&lt;br /&gt;
* Eine Stelenbüste, 1877 geschaffen von [[Julius Zumbusch]], stand von 1877 bis Mitte der 1950er-Jahre am Sendlinger-Tor-Platz in der Münchner [[Altstadt (München)|Altstadt]], bevor sie für den autogerechten Ausbau des Platzes weichen musste und 1958 an den Marsplatz in München-[[Maxvorstadt]] zur nach ihm benannten Berufsschule versetzt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In Berlin-Prenzlauer Berg wurde 1896 ein [[Senefelderplatz|Platz mit seinem Denkmal]] nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Internationale Senefelder-Stiftung&amp;#039;&amp;#039; wurde 1971 gegründet. Sie vergibt den &amp;#039;&amp;#039;Internationalen Senefelder-Preis&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.senefelderstiftung.de/de/der-preis/ |titel=Der &amp;quot;Preis&amp;quot; |werk=Internationale Senefelder Stiftung |hrsg=Internationale Senefelder-Stiftung Offenbach |abruf=2023-09-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In Offenbach, wo die erste kommerzielle Anwendung der Lithografie erfolgte, wurde 2019 bei der Bildung neuer Stadtteile das [[Offenbach-Senefelderquartier|Senefelderquartier]] nach ihm benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url= https://www.offenbach.de/medien/bindata/of/bauverwaltung/6.000-Stadtteilsatzung.pdf |titel=&amp;#039;Satzung zur Festlegung und Benennung der Stadtteile im Gebiet der Stadt Offenbach am Main (Stadtteilsatzung) |werk=offenbach.de |hrsg= |datum=2019-07-15 |abruf=2024-01-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die Gesamtschule in [[Treuchtlingen]] trägt den Namen &amp;#039;&amp;#039;[[Senefelder-Schule]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Das Berufsschulzentrum für Druck- und Medientechnik in München trägt den Namen &amp;#039;&amp;#039;Berufliches Schulzentrum Alois Senefelder München&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Nach Senefelder benannt sind die Pflanzengattungen &amp;#039;&amp;#039;[[Senefeldera]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Mart.}} und &amp;#039;&amp;#039;[[Senefelderopsis]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Steyerm.}} aus der Familie der [[Wolfsmilchgewächse]] (Euphorbiaceae).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burkhardt_2018&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Mädchenkenner, oder So ein Gelehrter, und nur Famulus: Ein Lustspiel in drey Aufzügen.&amp;#039;&amp;#039; Hübschmann, München 1792.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mathilde von Altenstein, oder die Bärenhöhle: Ein ritterliches Schauspiel in fünf Aufzügen.&amp;#039;&amp;#039; Hübschmann, München 1793.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vollständiges Lehrbuch der Steindruckerey, enthaltend eine richtige und deutliche Anweisung zu den verschiedenen Manipulations-Arten derselben in allen ihren Zweigen und Manieren belegt mit den nöthigen Musterblättern nebst einer vorangehenden ausführlichen Geschichte dieser Kunst von ihrem Entstehen bis auf gegenwärtige Zeit&amp;#039;&amp;#039;. Thienemann-Gerold, München/Wien 1818.&lt;br /&gt;
** 2. Ausgabe, Fleischmann, München 1821 ([https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10259136?page=5 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BLKÖ|Senefelder, Alois|34|102|108}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|34|8|23|Senefelder, Alois|[[Hyacinth Holland]]|ADB:Senefelder, Alois}}&lt;br /&gt;
* Franz Maria Ferchl: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Errichtung der Ersten Lithographischen Kunstanstalt bei der Feiertagsschule für Künstler und Techniker in München&amp;#039;&amp;#039;. München 1862.&lt;br /&gt;
* Carl Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Alois Senefelder. Sein Leben und Wirken und die weitere Entwicklung der Lithographie&amp;#039;&amp;#039;. Giesecke &amp;amp; Devrient, Leipzig 1914, 2. Auflage 1943.&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Weber (Kunsthistoriker)|Wilhelm Weber]]: &amp;#039;&amp;#039;Aloys Senefelder, Erfinder der Lithographie. Daten zum Leben und Wirken.&amp;#039;&amp;#039; Polygraph-Verlag, Frankfurt am Main 1981.&lt;br /&gt;
* Alice Arnold: &amp;#039;&amp;#039;Alois Senefelder&amp;#039;&amp;#039;. In: Jürgen Wurst, Alexander Langheiter (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Monachia&amp;#039;&amp;#039;. Städtische Galerie im Lenbachhaus, München 2005, ISBN 3-88645-156-9, S. 168.&lt;br /&gt;
* {{NDB|24|251|252|Senefelder, Johannes Nepomuk Franz Alois|Winfrid Glocker|118613219}}&lt;br /&gt;
* [[Hans-Michael Körner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Große Bayerische Biographische Enzyklopädie]].&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter Saur, Berlin/New York 2005, Reprint 2010, S. 1828&lt;br /&gt;
* {{BoslBayerBio|1|721|722|Senefelder, Johann Nepomuk Franz Alois|autor=Na}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118613219}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118613219}}&lt;br /&gt;
* [https://www.senefelderstiftung.de/de/stiftung/ Internationale&amp;amp;nbsp;Senefelder&amp;amp;nbsp;Stiftung] – 1971 in Offenbach am Main gegründet, abgerufen am 7. September 2023.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burkhardt_2018&amp;quot;&amp;gt;Lotte Burkhardt: &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis eponymischer Pflanzennamen – Erweiterte Edition.&amp;#039;&amp;#039; Teil I und II. [[Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem|Botanic Garden and Botanical Museum Berlin]], [[Freie Universität Berlin]], Berlin 2018, ISBN 978-3-946292-26-5, [[doi:10.3372/epolist2018]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;		&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118613219|LCCN=n/50/9785|VIAF=66587153}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Senefelder, Alois}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ingenieur, Erfinder, Konstrukteur (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erfinder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lithograf (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Drucktechnik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Offenbach am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1771]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1834]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Senefelder, Alois&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Erfinder der Lithografie&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. November 1771&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Prag]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Februar 1834&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bartleby08</name></author>
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