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	<title>Alois Pisnik - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T07:11:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alois_Pisnik&amp;diff=254047&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SK Sturm Fan: Ergänzungen laut angebenen Quellen</title>
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		<updated>2025-02-25T08:26:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ergänzungen laut angebenen Quellen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-1982-0610-350, Alois Pisnik.jpg|mini|Alois Pisnik (1982)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alois Pisnik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. September]] [[1911]] in [[Donawitz]]; † [[2. Oktober]] [[2004]] in [[Rostock]]) war ein [[österreich]]isch-[[Deutschland|deutscher]] [[SED]]-Funktionär. Er gehörte u.&amp;amp;nbsp;a. als [[Liste der Kandidaten des Politbüros des ZK der SED|Kandidat]] dem [[Politbüro des ZK der SED|Politbüro]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Alois Pisnik wurde am 8. September 1911 als uneheliches Kind des damaligen Küchenmädchens Maria Pisnik, selbst eine uneheliche Tochter der aus der [[Untersteiermark]] stammenden Maria Pisnik, in Donawitz geboren und am 13. September auf den Namen Alois getauft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Taufbuch, Alois&amp;quot;&amp;gt;Taufbuch Leoben-Waasen, tom. XII, fol. 330 ([https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/graz-seckau/leoben-waasen/12489/?pg=330 Faksimile]), abgerufen am 25. Februar 2025&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Mutter (* 21. September 1887)&amp;lt;!-- NICHT GEFUNDEN IN https://data.matricula-online.eu/de/slovenia/maribor/ribnica-na-pohorju/ --&amp;gt; stammte aus [[Hudi Kot|Bösenwinkel]] (heute Hudi Kot), einer Ortschaft der [[Gemeinde Ribnica na Pohorju|Gemeinde Reifnig am Bachern]] (heute Ribnica na Pohorju) und war auch dahin zuständig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Taufbuch, Alois&amp;quot;/&amp;gt; Am 18. Juni 1923 wurde Pisnik [[Firmung|gefirmt]] und trat mit 22. April 1939 aus der römisch-katholischen Kirche aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Taufbuch, Alois&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Österreich war er Mitglied sozialdemokratischer Jugend- und Gewerkschaftsorganisationen. 1928 gehörte er der [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]] an. 1926 bis 1929 absolvierte er eine Berufsausbildung zum Maschinen- und Elektroschlosser. Von 1930 bis 1933 absolvierte er ein [[Fernstudium]] als Elektroingenieur und trat 1933 der [[Kommunistische Partei Österreichs|KPÖ]] bei. 1934 nahm er in der [[Steiermark]] an den [[Februarkämpfe]]n teil und wurde verhaftet. Beim Prozess im Juni 1935&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|gre|14|06|1935|13|Gerichtssaal – Spitzen der kommunistischen Partei vor dem Schwurgericht.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; vor dem Schwurgericht Leoben gab Pisnik zu Protokoll, mit den ebenfalls angeklagten [[Franz Walcher]] und Erna Kofler&amp;lt;!-- seltener auch Kosler geschrieben --&amp;gt; in Verbindung gewesen, jedoch an keiner kommunistischen Betätigung beteiligt gewesen zu sein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|tag|15|06|1935|9|Kommunistische Propaganda}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter dem Decknamen „Louis“ gehörte er der Kreisleitung der Partei an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|sch|15|06|1935|16|Hochverratsprozeß gegen Kommunisten}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Walcher, der zu zwölf Jahren verurteilt wurde, erhielt Pisnik mit sieben Jahren Kerker die zweithöchste Strafe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|tag|16|06|1935|13|Der Leobner Kommunistenprozeß}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurde er amnestiert und 1940 als illegaler KPÖ-Funktionär in der Obersteiermark wieder verhaftet und von einem nationalsozialistischen [[Sondergericht]] zu zehn Jahren Haft verurteilt. Nach seiner Befreiung aus dem Zuchthaus Halle (Saale) wurde Pisnik nach mehreren Zwischenstationen in Funktionen der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] und [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] in [[Sachsen-Anhalt]] im Jahr 1952 Erster Sekretär der SED-Bezirksleitung [[Bezirk Magdeburg|Magdeburg]]. Dieses Amt bekleidete er bis 1979. Parallel dazu war er von 1952 bis 1958 Abgeordneter des [[Bezirkstag (DDR)|Bezirkstags]] Magdeburg. Er galt als eines der langjährigsten Mitglieder des [[ZK der SED]], dem er von 1950 bis zur Auflösung 1989 angehörte. 1958 bis 1963 war er Kandidat des Politbüros und von 1958 bis März 1990 Abgeordneter der Volkskammer der DDR. Von 1960 bis 1979 war Pisnik Mitglied des [[Nationaler Verteidigungsrat der DDR|Nationalen Verteidigungsrates]].&amp;lt;ref&amp;gt;Mitglieder des NVR beim NVR-Projekt des [[Militärgeschichtliches Forschungsamt|MGFA]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem [[Kurt Tiedke]] ihn als Parteichef des Bezirkes Magdeburg abgelöst hatte, gehörte er von 1980 bis zu den ersten freien [[Volkskammer]]wahlen im März 1990 dem [[Staatsrat der DDR]] an und nahm nur noch protokollarische Pflichten wahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Beschluss der Stadtverordnetenversammlung [[Wernigerode]] konnte Pisnik kurz vor der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|friedlichen Revolution]] 1989 ein etwa 2000 Quadratmeter großes Grundstück mit Einfamilienhaus am Eichberg im Stadtteil [[Hasserode]] als Altersruhesitz erwerben. Im November 1993 wurde er vor dem [[Landgericht Berlin|Berliner Landgericht]] wegen Mitverantwortung für das Grenzregime der DDR angeklagt. Das Verfahren wurde aus gesundheitlichen Gründen [[Einstellung des Strafverfahrens (Deutschland)|eingestellt]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/alois-pisnik |titel=Pisnik, Alois {{!}} Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur |abruf=2021-12-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* Von 1971 bis 1990 war Pisnik [[Liste der Ehrenbürger von Magdeburg|Ehrenbürger von Magdeburg]]. Das Ehrenbürgerrecht wurde ihm 1990 durch Beschluss der Stadtverordnetenversammlung wieder aberkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=alois-pisnik|lemma=Pisnik, Alois|autor=[[Andreas Herbst]], [[Helmut Müller-Enbergs]]|band=2|idNum=2665}}&lt;br /&gt;
* Mario Nieman: [https://www.kommunismusgeschichte.de/jhk/jhk-2006/article/detail/vom-standpunkt-des-pessimismus-jedoch-kann-man-keine-erfolgreiche-parteiarbeit-organisieren-die-absetzung-des-1-sekretaers-des-bezirks-magdeburg-alois-pisnik-im-februar-1979 »Vom Standpunkt des Pessimismus jedoch kann man keine erfolgreiche Parteiarbeit organisieren« - Die Absetzung des 1. Sekretärs des Bezirks Magdeburg Alois Pisnik im Februar 1979]. In: [https://www.kommunismusgeschichte.de/jhk/jhk-2006 Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung 2006]. ISBN 978-3-351-02686-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Erste Sekretäre der SED-Bezirksleitung Magdeburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=132126915|VIAF=28222255}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pisnik, Alois}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Magdeburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kandidat des Politbüros des ZK der SED]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Sachsen-Anhalt 1946–1952)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Staatsrates der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Bezirkstags Magdeburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter der Volkskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Karl-Marx-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens (Ehrenspange)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Sterns der Völkerfreundschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Banners der Arbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Emigrant in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPÖ-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPÖ-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2004]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pisnik, Alois&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher SED-Funktionär, MdV&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. September 1911&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Donawitz]], [[Österreich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Oktober 2004&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rostock]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SK Sturm Fan</name></author>
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