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	<title>Alois Neuman - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Silewe: Normdaten korrigiert</title>
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		<updated>2024-09-05T12:50:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Normdaten korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Alois Neuman-barva.jpg|mini|Alois Neuman (1948)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alois Neuman&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. März]] [[1901]] in [[Smidary]], [[Bezirk Neubydžow]], [[Königreich Böhmen|Böhmen]]; † [[27. Juli]] [[1977]] in [[Prag]]) war ein [[Tschechoslowakei|tschechoslowakischer]] Politiker ([[Česká strana národně sociální|ČSS]]), [[Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]] und [[Häftling]] im [[KZ Buchenwald]]. Er war Bürgermeister von [[Budweis]] (1937–39 und 1946–48), Post- bzw. Kommunikationsminister (1948–1960) und [[Justizminister]] (1960–68) der Tschechoslowakei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Neuman war Sohn eines [[k.k. Gendarmerie|Gendarmeriewachtmeisters]], er wuchs bei seinen Großeltern in Smidary auf und besuchte dann das [[Realgymnasium]] in [[Nový Bydžov]]. Nach der Matura arbeitete er zunächst als Hilfslehrer in [[Psáry]], dann als Sachbearbeiter in der Stadtverwaltung von [[Brandýs nad Labem]]. Berufsbegleitend studierte er von 1920 bis 1924 [[Rechtswissenschaften]] an der [[Karlsuniversität]] von Prag und wurde 1925 zum Doktor der Rechte [[promoviert]]. Nach seinem Wehrdienst bei der Kavallerie in Klatovy arbeitete er für die Allgemeine Krankenversicherungsanstalt in Prag und stieg zu deren stellvertretendem Direktor auf. Zudem wurde er Dozent für Sozialversicherungsrecht an der [[Tschechische Technische Universität Prag|Technischen Universität Prag]]. Er wechselte 1931 als Direktor der Krankenkasse nach [[Budweis]] (České Budějovice).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.smidary.cz/e_download.php?file=data/editor/56cs_10.doc&amp;amp;original=neuman.doc JUDr. Alois Neuman (12.3.1901 – 27.7.1977)]&amp;#039;&amp;#039; Biographie auf der Website der Gemeinde Smidary, abgerufen am 9. Dezember 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neumann trat 1918 als Gymnasiast der [[Česká strana národně sociální|Tschechoslowakischen (Volks-)Sozialistischen Partei]] (ČSS bzw. ČSNS) bei, wurde 1922 Vizevorsitzender der sozialistischen Jugend und später [[Vizepräsident]] des [[Zentralkomitee]]s der ČSNS. Von 1935 bis 1939 gehörte er der tschechoslowakischen Nationalversammlung an, zudem war er von 1937 bis 1939 Bürgermeister von [[Budweis]] (České Budějovice). Nach dem [[Münchner Abkommen]] und der Auflösung der ČSNS trat er Ende 1938 der Fraktion der herrschenden [[Strana národní jednoty]] bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der „[[Zerschlagung der Rest-Tschechei]]“ verhaftete die [[Gestapo]] Neuman im September 1939 während der lange vorbereiteten „[[Aktion Albrecht I.]]“ und lieferte ihn in das [[KZ Buchenwald]] ein. Hier beteiligte er sich am Lagerwiderstand und gehörte zum [[Widerstand im KZ Buchenwald|Internationalen Lagerkomitee]] (ILK). Als die NS-Herrschaft beseitigt war, gehörte er zu den vier Unterzeichnern einer Grußadresse des tschechoslowakischen [[Nationalausschuss]]es, die dieser am 15. April an das ILK richtete.&amp;lt;ref&amp;gt;Autorenkollektiv: &amp;#039;&amp;#039;Buchenwald. Mahnung und Verpflichtung. Dokumente und Berichte&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1983, S. 653&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Rückkehr in die Heimat wurde er 1945 Mitglied der verfassunggebenden Nationalversammlung und war von 1946 bis 1948 erneut Bürgermeister von Budweis. Er gehörte wieder der Volkssozialistischen Partei an, die nach dem [[Februarumsturz]] 1948 zur [[Blockpartei#Tschechoslowakei|Blockpartei]] degradiert wurde. Neuman gehörte innerhalb seiner Partei zu den Befürwortern einer Zusammenarbeit mit den [[Komunistická strana Československa|Kommunisten]]. Von 1948 bis 1960 war er stellvertretender Vorsitzender der Partei, die nun wieder ČSS hieß, und gehörte dem Aktionsausschuss der Nationalen Front an. Unter [[Klement Gottwald]] wurde er Postminister, das Amt behielt er (ab 1952 als Kommunikationsminister) bis 1960. Im Jahre 1957 gab er einen Erinnerungsbericht über den Widerstand der tschechoslowakischen Häftlinge in Buchenwald heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Juli 1960 bis April 1968 war Neuman Minister der Justiz in der Regierung der ČSSR und zugleich Parteivorsitzender der ČSS. Anschließend zeichnete die Partei ihn als Ehrenvorsitzenden aus. Bis 1969 gehörte Neuman der Nationalversammlung an, dann bis 1976 der Volkskammer in der Föderalversammlung der ČSSR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Německý lid na nových cestách.&amp;#039;&amp;#039; Orbis, Prag 1953.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;N[emecká] D[emokratická] R[epublika], nový stát, nový lid, nový život.&amp;#039;&amp;#039; Orbis, Prag 1956.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jak jsem žil.&amp;#039;&amp;#039; Melantrich, Prag 1971.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Emil Carlebach]], [[Willy Schmidt (Gewerkschafter)|Willy Schmidt]], [[Ulrich Schneider (Historiker)|Ulrich Schneider]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Buchenwald, ein Konzentrationslager. Berichte – Bilder – Dokumente&amp;#039;&amp;#039;. Bonn 2000, ISBN 3-89144-271-8, S. 120.&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000010330|Alois Neumann||in: &amp;#039;&amp;#039;Internationales Biographisches Archiv&amp;#039;&amp;#039; 42/1977 vom 10. Oktober 1977}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.totalita.cz/vysvetlivky/o_neumana.php &amp;#039;&amp;#039;Alois Neuman&amp;#039;&amp;#039;] auf www.totalita.cz. Abgerufen am 16. Juni 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1338624806|VIAF=267390787}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Neuman, Alois}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Justizminister (Tschechoslowakei)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Postminister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Budweis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter des Tschechoslowakischen Abgeordnetenhauses]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Föderationsversammlung (Tschechoslowakei)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteivorsitzender (Tschechoslowakei)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ČSNS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Widerstandskämpfer im KZ Buchenwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowake]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1977]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Neuman, Alois&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=tschechoslowakischer Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. März 1901&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Smidary]], [[Bezirk Neubydžow]], [[Königreich Böhmen|Böhmen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. Juli 1977&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Prag]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Silewe</name></author>
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