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	<title>Alois Ludwig - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lómelinde: kl.</title>
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		<updated>2026-03-11T13:46:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;kl.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Architekten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alois Ludwig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; zum Theologen siehe [[Aloys Ludwig]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alois Ludwig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Aloys&amp;#039;&amp;#039;;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.nordostkultur-muenchen.de/biographien/ludwig_alois.htm |titel=Alois (Aloys) Ludwig (1872–1969) |hrsg=Verein für Stadtteilkultur im Münchner Nordosten e.&amp;amp;nbsp;V. |abruf=2016-01-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; * [[15. Mai]] [[1872]] in [[Brünn]]; † [[4. April]] [[1969]] in [[München]]) war ein [[österreich]]ischer [[Architekt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Er war mit &amp;#039;&amp;#039;Klara Margarete Wanniek&amp;#039;&amp;#039; (* um 1875) verheiratet und hatte mit ihr drei Kinder: [[Johannes Ludwig (Architekt, 1904)|Johannes Ludwig]] (1904–1996), der später Architekt und Professor an der [[Technische Universität München|Technischen Hochschule München]] wurde, dann Eva und Wolfram. Alois Ludwig war ein Bruder von Gustav Ludwig (1876–1952).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
=== Wirken in Brünn und unter Otto Wagner ===&lt;br /&gt;
Nach dem Abschluss an der [[Staatsgewerbeschule]] Brünn (1892) und einem sich anschließenden dreijährigen Praktikum (1892–1895) hatte er die berufliche Grundausbildung eines Baumeisters erhalten. Um eine Ausbildung als Architekt zu erhalten, besuchte er von 1895 bis 1898 die [[Akademie der bildenden Künste Wien]] bei [[Otto Wagner]]. Dort wurde er mit dem [[Haggenmüller-Preis]] (1897) und dem Spezialschulpreis der Wiener Akademie (1898) ausgezeichnet. Seine Arbeiten wurden in den Sonderheften der Otto-Wagner-Schule mehrfach veröffentlicht. Ab 1898 arbeitete er im Atelier von Otto Wagner, wo er als Nachfolger von [[Joseph Maria Olbrich]] zeitweise Bürochef war.&lt;br /&gt;
* 1895/96: Villa Schreibwald, Veslarska 228 in Brünn&lt;br /&gt;
* 1898: Florale Dekoration zum [[Wienzeilenhäuser von Otto Wagner|Majolikahaus]] (Wien 6, Linke Wienzeile 40) im [[Jugendstil]] der [[Wiener Secession]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Image-Wienzeile40 c.jpg|Majolikahaus&lt;br /&gt;
 Otto Wagner Vienna June 2006 013.jpg|Majolikahaus&lt;br /&gt;
 Mariahilf Linke Wienzeile 40.jpg|Majolikahaus&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirken im Rheinland mit Gottfried Wehling ===&lt;br /&gt;
Für die Zeit von 1900 bis 1903 ist die Zusammenarbeit mit dem Architekten [[Gottfried Wehling]] in [[Düsseldorf]] belegt. Auch in [[Köln]] entstanden Bauten dieses Büros, erhalten ist dort die [[Villa Bestgen]].&lt;br /&gt;
* 1900: Umbau und Erweiterung des Geschäftshauses [[Schadowstraße 23]] in Düsseldorf für die Firma Gebrüder Mangold&amp;lt;ref&amp;gt;[[Architekten- und Ingenieurverein Düsseldorf|Architekten- und Ingenieur-Verein zu Düsseldorf]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Düsseldorf und seine Bauten.&amp;#039;&amp;#039; L. Schwann, Düsseldorf 1904, S. 332–333.&amp;lt;br /&amp;gt;Das Haus zeigte eine glasierte Fayencenplatten-Verkleidung mit figürlichen Darstellungen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Kick (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Moderne Neubauten&amp;#039;&amp;#039;, 4. Jahrgang, Stuttgarter Architektur-Verlag Kick, Stuttgart 1902, Tafel 82 (mit Beschreibung zum Haus Schadowstraße 23 in Düsseldorf)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1900: Geschäftshaus [[Ibach-Haus (Düsseldorf)|Schadowstraße 52]] in Düsseldorf für den Fotografen Thomas Lantin&amp;lt;ref&amp;gt;Architekten- und Ingenieur-Verein zu Düsseldorf (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Düsseldorf und seine Bauten.&amp;#039;&amp;#039; L. Schwann, Düsseldorf 1904, S. 347.&amp;lt;br /&amp;gt;Das Haus brachte den „bemerkenswerten Versuch, Glasflächen zur Verkleidung von Mauernkörpern an der Aussenfront [mit] reicher Farbenwirkung“ zu nutzen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1901/02: Bau der „[[Wehling’sche Geschäftsgruppe Königsallee 9/11|Wehlingschen Geschäftsgruppen]]“, Königsallee 9/11 (heute Königsallee 20/21) und Blumenstraße 7/9 in Düsseldorf&amp;lt;ref&amp;gt;Architekten- und Ingenieur-Verein zu Düsseldorf (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Düsseldorf und seine Bauten.&amp;#039;&amp;#039; L. Schwann, Düsseldorf 1904, S. 333.&amp;lt;br /&amp;gt;Auch die Fassaden an der Blumenstraße zeigten zwischen Putzflächen „anmutige Glaseinlagen“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1903: Bau einer Reihe kleiner Einfamilienhäuser in der Parkstraße in Düsseldorf, die bei niedrigen Baukosten möglichst „viele gesunde“ Räume haben sollten&amp;lt;ref&amp;gt;Architekten- und Ingenieur-Verein zu Düsseldorf (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Düsseldorf und seine Bauten.&amp;#039;&amp;#039; L. Schwann, Düsseldorf 1904, S. 382.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1903/04: Villa Bestgen, Theodor-Heuss-Ring 9 in Köln&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Hiltrud Kier]] |Titel=Die Kölner Neustadt |Ort=Düsseldorf |Datum=1978 |Seiten=194, Bildnr. 470}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Haiko |Titel=Die Architektur des XX. Jahrhunderts – Zeitschrift für moderne Baukunst. Repräsentativer Querschnitt durch die 14 erschienen Jahrgänge 1901 bis 1914 |Verlag=Ernst Wasmuth |Ort=Tübingen |Datum=1989 |ISBN=3-8030-3039-0}} [1905; 10], Nr. 161.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Alexander Kierdorf: &amp;#039;&amp;#039;Köln. Ein Architekturführer.&amp;#039;&amp;#039; Dietrich Reimer, Berlin 1999.&amp;lt;br /&amp;gt;Im Architektenregister (S. 204–211) werden Alois Ludwig (auf S. 207) und Gottfried Wehling (auf S. 211) für die Villa Bestgen (Nr. 116, S. 70) aufgeführt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Haus in Düsseldorf, Schadowstr. 23, Architekt Gottfried Wehling Düsseldorf.jpg|Geschäftshaus Schadowstraße 23 in Düsseldorf&lt;br /&gt;
 Haus Schadowstraße 52 für den Photographen Th. Lantin, Düsseldorf , 1900 von Architekt Gottfried Wehling und Alois Ludwig.jpg|Geschäftshaus Schadowstraße 52 in Düsseldorf&lt;br /&gt;
 Köln Villa Bestgen, Architekten Wehling und Ludwig, Die Architektur des XX. Jahrhunderts - Zeitschrift für moderne Baukunst. Jahrgang 1905, 10.jpg|Villa Bestgen in Köln&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirken in Wien, Bozen und Meran ===&lt;br /&gt;
Ludwig heiratete die Tochter eines Direktors der &amp;#039;&amp;#039;Prager Eisenindustrie AG&amp;#039;&amp;#039;, für die er ein Verwaltungsgebäude (Wien 3, Heumarkt 10) errichtete. Für seinen Schwiegervater erbaute er eine Villa in München, wo er ab 1905 sein eigenes Atelier hatte, dem 1907 später sein Bruder Gustav beitrat. Als „Brüder Ludwig“ errichteten sie mehrere Gebäude, so das Haus des Schriftstellers [[Thomas-Mann-Villa (München)|Thomas Mann]] an der Poschingerstraße 1&amp;lt;ref&amp;gt;das Haus wurde im Krieg zerstört; Thomas Mann ließ die Ruine 1952 abreißen und verkaufte das Grundstück. 2001 ließ [[Alexander Dibelius]] das villenartige Gebäude auf der Grundlage von Originalplänen nachbauen.&amp;lt;/ref&amp;gt; in München, sowie die Villa Wannieck an der Möhlstraße 32&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nordostkultur-muenchen.de/architektur/moehlstrasse_32.htm Fotos und Infotext]&amp;lt;/ref&amp;gt; ebenfalls in München. 1911 eröffnete Ludwig ein Atelier in [[Bozen]], ab Mitte der 30er-Jahre lebte er in [[Meran]].&lt;br /&gt;
* 1907: [[Südtiroler Sparkasse|Sparkassengebäude]] in Bozen&lt;br /&gt;
* 1910: [[Parkhotel Laurin]] in Bozen&lt;br /&gt;
* 1910: Wohn- und Geschäftshaus Neustiftgasse 87 in Wien&lt;br /&gt;
* 1911: Schulhausbauten in Bozen, darunter die [[Grundschule Gries|Volksschule Gries]]&lt;br /&gt;
* 1912: Direktionsgebäude für die &amp;#039;&amp;#039;Prager Eisenindustrie AG&amp;#039;&amp;#039;, [[Heumarkt (Wien)|Heumarkt]] 10 in Wien&lt;br /&gt;
* 1912/13: Stadthotel am [[Waltherplatz]] in Bozen&lt;br /&gt;
* 1913: Haus Petzold, Endresstraße 94–96 in Wien&lt;br /&gt;
* 1914: Umbau von [[Palais Menz]] in Bozen&lt;br /&gt;
* o.&amp;amp;nbsp;J.: Villa Salgart in [[Untermais]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Enthalten diese Publikationen tatsächlich biografische Informationen, oder sind es nicht zum Teil eigentlich mehr Einzelnachweise zu Bauten?--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Dehio Wien/2 (II.–IX. und XX. Bezirk)&lt;br /&gt;
* Dehio Wien/3 (X.–XIX. und XXI.–XXIII. Bezirk)&lt;br /&gt;
* Otto Antonia Graf: &amp;#039;&amp;#039;Die vergessene Wagnerschule.&amp;#039;&amp;#039; München, Jugend &amp;amp; Volk 1969.&lt;br /&gt;
* G. Hajos: &amp;#039;&amp;#039;Die Profanbauten des III., IV. und V. Bezirks.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1980.&lt;br /&gt;
* M. Pozzetto: &amp;#039;&amp;#039;Die Schule Otto Wagner 1894–1912.&amp;#039;&amp;#039; München 1980.&lt;br /&gt;
* P. Zatloukal: &amp;#039;&amp;#039;A guide to the Architecture of Brno 1815–1915.&amp;#039;&amp;#039; Brno 2000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.architektenlexikon.at/de/372.htm Vita im Architektenlexikon Wien 1880–1945], abgerufen am 27. Januar 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1242048820|VIAF=84698286}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ludwig, Alois}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1872]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1969]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ludwig, Alois&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ludwig, Aloys&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Architekt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Mai 1872&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Brünn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. April 1969&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lómelinde</name></author>
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