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	<title>Alois Hahn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alois_Hahn&amp;diff=620246&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Catullus26: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2026-03-28T10:53:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hahn alois.jpg|mini|Alois Hahn, vor 2008]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alois Hahn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Juli]] [[1941]] in [[Salzkotten]], [[Westfalen]]) ist ein deutscher [[Soziologe]] und [[Emeritus]] der [[Universität Trier]] seit 2010. Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte sind Religionssoziologie, Soziologie des Körpers, der Beichte und der Biografie, Soziologie des Alltags und der Lebensführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Alois Hahn legte 1961 sein Abitur am Friedrich-Harkort-Gymnasium zu [[Herdecke]]/Ruhr ab und wurde in die [[Studienstiftung des deutschen Volkes]] aufgenommen. Von 1961 bis 1963 studierte er Soziologie, Philosophie, Politologie und Nationalökonomie an der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]] im Breisgau, dann bis 1967 Soziologie, Philosophie, Völkerkunde und Nationalökonomie bei [[Theodor W. Adorno]], [[Ludwig von Friedeburg]], [[Jürgen Habermas]], [[Thomas Luckmann]] und [[Friedrich Tenbruck]] (Soziologie); [[Eike Haberland]], Jensen und Schmitz (Völkerkunde); Häuser und Sauermann (Volkswirtschaftslehre) an der [[Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main|Universität Frankfurt am Main]]. 1967 wurde er dort mit der Note &amp;#039;&amp;#039;[[summa cum laude]]&amp;#039;&amp;#039; bei Tenbruck, Habermas und Haberland zum Dr.&amp;amp;nbsp;phil. promoviert (Dissertation: &amp;#039;&amp;#039;Einstellungen zum Tod und ihre soziale Bedingtheit. Eine soziologische Untersuchung&amp;#039;&amp;#039;). Im gleichen Jahr heiratete er die Grundschullehrerin Erika Loll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 bis 1971 wirkte er als Wissenschaftlicher Assistent am Soziologischen Seminar der [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Universität Tübingen]] und erhielt im WS 1970/71 einen Lehrauftrag für „Empirische Sozialforschung“ an der [[Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer|Hochschule für Verwaltungswissenschaften]] in [[Speyer]]. Von 1971 bis 1973 war er Dozent für Soziologie und Politik an der Pädagogischen Hochschule Esslingen/Neckar, erhielt 1971 (bis 1974) einen Lehrauftrag für Soziologie an der Universität Tübingen und habilitierte sich am 5.&amp;amp;nbsp;Februar 1973 an der Universität Tübingen für Soziologie (Habilitationsschrift: &amp;#039;&amp;#039;Systeme des Bedeutungswissens. Prolegomena zu einer Soziologie der Geisteswissenschaften&amp;#039;&amp;#039;, Gutachter: [[Friedrich Tenbruck]] und [[Friedhelm Neidhardt]]) und wurde Privatdozent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1973 wurde er nach Trier, Esslingen und auf eine C-4-Professur an die Universität der Bundeswehr Hamburg gerufen, was er alles ablehnte. 1974 folgte ein Ruf auf eine ordentliche Professur (H 4) an der Universität Trier-Kaiserslautern; ihn nahm er an und wurde am 20. Juni 1974 dort zum ordentlichen Professor für Soziologie ernannt. 1981 bis 1983 war er Dekan des Fachbereichs IV  und 2000–2004 „[[Ombudsmann]] zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis“ der Universität. 1983 wurde ihm der Preis der Fritz-Thyssen-Stiftung „für den besten sozialwissenschaftlichen Aufsatz“ des Zeitschriftenjahrgangs 1982 für den Aufsatz &amp;#039;&amp;#039;Zur Soziologie der Beichte und anderer Formen institutionalisierter Bekenntnisse: Selbstthematisierung und Zivilisationsprozeß&amp;#039;&amp;#039; zuerkannt. 1983–1984 Forschungs- und Lehraufenthalt in Paris an der &amp;#039;&amp;#039;Maison des Sciences de l’Homme&amp;#039;&amp;#039; auf Einladung von Victor Karady und an der &amp;#039;&amp;#039;École Pratique des Hautes Études&amp;#039;&amp;#039; auf Einladung von Jacques Le Brun. Einen Ruf nach Bayreuth lehnte er 1985 ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er lebte bis 1986 in [[Ratingen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 442.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im März 1986 folgte ein Lehr- und Forschungsaufenthalt an der Pariser &amp;#039;&amp;#039;École des Hautes Études en Sciences Sociales&amp;#039;&amp;#039; auf Einladung von [[Pierre Bourdieu]], 1987 dann &amp;#039;&amp;#039;Directeur d’Études Associé&amp;#039;&amp;#039; an der 5. Sektion der &amp;#039;&amp;#039;École Pratique des Hautes Études&amp;#039;&amp;#039;. 1991 erhielt er einen Ruf an die [[Universität Hamburg]], den er ablehnte. 1992 wurde er zum Mitglied des &amp;#039;&amp;#039;Comité National des Centre National de la Recherche Scientifique&amp;#039;&amp;#039; (CNRS) ernannt, wirkte 1993 als Gastprofessor an der &amp;#039;&amp;#039;Clark University&amp;#039;&amp;#039; in Worcester (MA, USA) und wurde 1994 ordentliches Mitglied der [[Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste|Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste]] in Salzburg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.euro-acad.eu/search?utf8=%E2%9C%93&amp;amp;q=Hahn |text=&amp;#039;&amp;#039;European Academy of Sciences and Arts&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20151223134610}} → Alois Hahn → 1994&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere ehrenvolle Aufgaben waren 1994 eine Gastprofessur an der Universität Paris I (&amp;#039;&amp;#039;Panthéon-Sorbonne&amp;#039;&amp;#039;), 1995 die Berufung als &amp;#039;&amp;#039;Professeur associé&amp;#039;&amp;#039; am &amp;#039;&amp;#039;Centre des Mouvements Sociaux&amp;#039;&amp;#039; (CEMS) an der &amp;#039;&amp;#039;École des Hautes Études&amp;#039;&amp;#039; in Paris, ferner die Mitgliedschaft in der Expertenkommission Romanistik der Landesrektorenkonferenz Baden-Württemberg im Rahmen der Fachentwicklungsplanung und ein Forschungsaufenthalt in den USA (Clark-University). 1997 wurde er Gutachter der [[Deutsche Forschungsgemeinschaft|Deutschen Forschungsgemeinschaft]]. 1999 wurde er Mitglied des &amp;#039;&amp;#039;Collège Doctoral des Universités de Strasbourg&amp;#039;&amp;#039;. 2002 hatte er die Otto-von-Freising-Gastprofessur an der [[Universität Eichstätt|Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt]] inne. 2004/5 war Hahn Fellow des [[Wissenschaftskolleg zu Berlin|Wissenschaftskollegs zu Berlin]]. Im Jahr 2008 hatte er die Niklas-Luhmann-Gastprofessur der [[Fakultät für Soziologie der Universität Bielefeld]] inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alois Hahn wurde zum Sommersemester 2009 emeritiert. Sein Nachfolger an der Universität Trier ist [[Martin Endreß]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alois Hahn übernahm zusammen mit [[Hans-Georg Soeffner]] von 2009 bis 2011 die Leitung einer Arbeitsgruppe der „Geisteswissenschaftlichen Akademie“ der [[Studienstiftung des deutschen Volkes]]. Er war von 2009 bis 2010 an der [[Universität Luzern]] als Vertretungsprofessor tätig und wirkte 2010, 2011 und 2012 als Gastprofessor an der [[Universität Klagenfurt]]. Im Jahr 2015 erhielt er einen Lehrauftrag an der Universität Luzern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Einstellungen zum Tod und ihre soziale Bedingtheit. Eine soziologische Untersuchung&amp;#039;&amp;#039;. Enke, Stuttgart 1968&lt;br /&gt;
* mit [[Hans Braun (Soziologe)|Hans Braun]]: &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaft von der Gesellschaft. Entwicklung und Probleme.&amp;#039;&amp;#039; Alber, Freiburg (Breisgau)/München 1973, ISBN 978-3-495-47282-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Soziologie der [[Beichte]] und anderer Formen institutionalisierter Bekenntnisse. Selbstthematisierung und Zivilisationsprozess.&amp;#039;&amp;#039; in [[KZfSS]] Jg. 34, 1982, S. 407–434; wieder in Jürgen Friedrichs, Karl Ulrich Mayer, Wolfgang Schluchter (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Soziologische Theorie und Empirie. KZfSS.&amp;#039;&amp;#039; Westdeutscher Verlag, Opladen 1997, ISBN 3-531-13139-7 S. 150–177&lt;br /&gt;
* Mit Herbert Willems: &amp;#039;&amp;#039;Identität und Moderne.&amp;#039;&amp;#039; Suhrkamp, Frankfurt 1999&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Konstruktionen des Selbst, der Welt und der Geschichte. Aufsätze zur Kultursoziologie&amp;#039;&amp;#039;. Suhrkamp, Frankfurt 2000, ISBN 978-3-518-29105-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erinnerung und Prognose&amp;#039;&amp;#039;.  Leske und Budrich, Opladen 2003, ISBN 978-3-8100-3952-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Glück des Gourmets&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Alfred Bellebaum]], Hans Braun (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Quellen des Glücks – [[Eudämonologie|Glück als Lebenskunst]]&amp;#039;&amp;#039;. Ergon, Würzburg 2004, S. 163–181&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Norm und Krise von Kommunikation&amp;#039;&amp;#039;. Lit, Berlin 2006.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Soziologie der Emotionen&amp;#039;&amp;#039;, Universität Luzern, Kultur- und Sozialwissenschaftliche Fakultät, Soziologisches Seminar (Ed.). Luzern, 2010 (Workingpaper des Soziologischen Seminars 02/2010). {{URN|nbn:de:0168-ssoar-371647}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Körper und Gedächtnis&amp;#039;&amp;#039;. 1. Auflage. VS, Verlag für Sozialwiss., Wiesbaden 2010, ISBN 978-3-531-16924-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Soziologie der Liebe&amp;#039;&amp;#039;. In: Werner Schüßler, Marc Röbel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Liebe – mehr als ein Gefühl: Philosophie – Theologie – Einzelwissenschaften&amp;#039;&amp;#039;. Ferdinand Schöningh, Paderborn 2016, S. 353–371&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stadt – Land – Fluss. Sozialer Wandel im regionalen Kontext&amp;#039;&amp;#039; (zusammen mit: Waldemar Vogelgesang, Johannes Kopp und Rüdiger Jacob). Springer VS, Wiesbaden 2018, ISBN 978-3-658-16000-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Horizonte der Kommunikation.&amp;#039;&amp;#039; Springer VS, Wiesbaden 2024, ISBN 978-3-658-42622-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|123361036}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123361036|LCCN=n85091148|VIAF=59099683}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hahn, Alois}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziologe (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Trier)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Campus Eichstätt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Salzkotten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Goethe-Universität Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hahn, Alois&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Soziologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Juli 1941&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Salzkotten]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Catullus26</name></author>
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