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	<title>Alois Grillmeier - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T16:48:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alois_Grillmeier&amp;diff=134319&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mpns: Solche Erweiterungen kann man auch belegen ...</title>
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		<updated>2025-09-05T05:34:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Solche Erweiterungen kann man auch belegen ...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Coat of arms of Alois Grillmeier.svg|mini|hochkant|Wappen von Alois Kardinal Grillmeier]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alois Kardinal Grillmeier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Die Schreibung &amp;quot;Aloys&amp;quot; findet sich vor allem in älteren sowie in englischen Veröffentlichungen.&amp;lt;/ref&amp;gt; (* [[1. Januar]] [[1910]] in [[Pechbrunn]], [[Oberpfalz]]; † [[13. September]] [[1998]] in [[Unterhaching]] bei [[München]]) war ein deutscher [[römisch-katholische Kirche|römisch-katholischer]] [[Theologe]] und [[Jesuiten|Jesuit]]. Ab 1948 war er Professor für Dogmatik und Dogmengeschichte und ab 1994 [[Kardinal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Alois Grillmeier war ein Sohn des Landwirts Joseph Grillmeier (* 26. August 1874 in Pechbrunn bei [[Konnersreuth]]; † 19. April 1943 ebenda) und dessen Ehefrau Maria, geborene Weidner (* 5. August 1879 in Ödwalpersreuth bei [[Windischeschenbach]]; †&amp;amp;nbsp;7. April 1941 in Pechbrunn), hatte acht Geschwister und war ein Enkel des Müllers Ludwig Grillmeier (* 19. August 1843 in Pechbrunn), welcher am 24. April 1866 Margerthe Lindner (* 29. Juli 1847 in Kleinbüchlberg bei [[Mitterteich]]) ehelichte, eine Tochter des Bauern Johann Lindner in Kleinbüchlberg und dessen Ehefrau Katharina geborene Zintl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alois Grillmeier besuchte von 1920 bis 1929 in [[Regensburg]] das &amp;#039;&amp;#039;Alte Gymnasium&amp;#039;&amp;#039; am [[Ägidienplatz (Regensburg)|Ägidienplatz]], die Vorläuferschule vom [[Albertus-Magnus-Gymnasium Regensburg|Albertus-Magnus-Gymnasium]] und trat am 11. April 1929 der Ordensgemeinschaft der [[Jesuiten]] bei. Auf das Noviziat folgten Studienzeiten an Hochschulen des Ordens: von 1931 bis 1934 Philosophie am [[Berchmanskolleg]] in [[Pullach im Isartal|Pullach]] bei München, von 1934 bis 1936 Theologie in [[Valkenburg aan de Geul|Valkenburg]] in den Niederlanden, anschließend bis 1938 an der [[Philosophisch-Theologische Hochschule Sankt Georgen|Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen]] in [[Frankfurt am Main]]. Grillmeier wurde am 24. Juni 1937 zum [[Weihesakrament#Presbyterat|Priester geweiht]]; die [[Primiz]] feierte er am 8. August 1937 in seinem Heimatort Pechbrunn. Nach einem Studienaufenthalt in [[Rom]] 1939/1940 folgte 1942 die [[Promotion (Doktor)|Promotion]] zum &amp;#039;&amp;#039;[[Doctor theologiae|Doktor der Theologie]]&amp;#039;&amp;#039; an der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]]. Im selben Jahr wurde er zum Militärdienst im Zweiten Weltkrieg eingezogen, 1944 aber wegen seiner Zugehörigkeit zum Jesuitenorden entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1944 war Grillmeier Dozent für [[Fundamentaltheologie]] und [[Dogmatik]] an der Hochschule in Pullach bei München, ab 1948 ordentlicher Professor&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wer ist wer? Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; Begründet von Walter Habel. Bundesrepublik Deutschland und West-Berlin. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 407.&amp;lt;/ref&amp;gt; für Dogmatik und [[Dogmengeschichte]] am Mauritiuskolleg (die Theologische Fakultät der Jesuiten) in Büren. An der ebenfalls jesuitischen Theologischen Fakultät der [[Philosophisch-Theologische Hochschule Sankt Georgen|Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen]] in Frankfurt am Main war er von 1950 bis zu seiner [[Emeritierung]] im Jahre 1978 [[Lehrstuhl|Ordinarius]] für Dogmatik und Dogmengeschichte. Als sein Hauptwerk gilt die mehrbändige Geschichte des christologischen Dogmas &amp;#039;&amp;#039;Jesus der Christus im Glauben der Kirche&amp;#039;&amp;#039;, die auch auf Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch übersetzt vorliegt und von [[Theresia Hainthaler]] weitergeführt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Theresia Hainthaler |Titel=„Jesus Christus ist der Herr“ (Phil 2,11) |TitelErg=Zum Werk von Alois Kardinal Grillmeier SJ (1910–1998) |Sammelwerk=Theologie und Philosophie |Band=74 |Datum=1999 |ISSN=0040-5655 |Seiten=85–97 |Online=https://www.sankt-georgen.de/institute/alois-kardinal-grillmeier-institut/alois-grillmeier-sj |Abruf=2019-06-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Grillmeier gründete an der Hochschule in den 1950er Jahren ein &amp;#039;&amp;#039;Institut für Dogmen- und Konziliengeschichte&amp;#039;&amp;#039;, das nach Grillmeiers Tod 1998 als &amp;#039;&amp;#039;Institut für Dogmen- und Liturgiegeschichte&amp;#039;&amp;#039; firmierte und im Jahre 2018 in &amp;#039;&amp;#039;Alois-Kardinal-Grillmeier-Institut für Dogmengeschichte, Ökumene und interreligiösen Dialog&amp;#039;&amp;#039; umbenannt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sankt-georgen.de/institute/alois-kardinal-grillmeier-institut/aktuelles/details/das-institut-konstituiert-sich-neu-283/ |titel=Das Institut konstituiert sich neu |hrsg=Alois-Kardinal-Grillmeier-Institut für Dogmengeschichte, Ökumene und interreligiösen Dialog |datum=2018-10-30 |abruf=2019-06-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren von 1962 bis 1965 nahm Grillmeier als von [[Bischof]] [[Wilhelm Kempf (Bischof)|Wilhelm Kempf]] berufener [[Konzilstheologe]] am [[Zweites Vatikanisches Konzil|Zweiten Vatikanischen Konzil]] teil und war ab 1963 Mitglied in dessen Theologischer Kommission. Die Vermittlung der Reformen des Konzils war ihm ein großes Anliegen: Von 1963 bis 1966 unternahm er vier Reisen nach [[Sambia]] und [[Malawi]], um die Konzilsbeschlüsse zu erläutern und zu verbreiten. Zu Teilen der zentralen Konstitutionen &amp;#039;&amp;#039;[[Lumen gentium]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Gaudium et spes]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Dei verbum]]&amp;#039;&amp;#039; verfasste Grillmeier Kommentare. Er publizierte darüber hinaus Schriften zur Vermittlung von weiteren Themen des Konzils, wie zum Beispiel der Erneuerung des Ordenslebens und des Priesterbildes sowie zur [[Mariologie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grillmeier war von 1964 bis 1977 Hauptschriftleiter der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Scholastik&amp;#039;&amp;#039;, die 1966 in &amp;#039;&amp;#039;[[Theologie und Philosophie]]&amp;#039;&amp;#039; umbenannt wurde, wissenschaftlicher Beirat (1972) und Konsultor der ökumenischen Stiftung &amp;#039;&amp;#039;[[Pro Oriente]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Wien]] (1979) sowie korrespondierendes Mitglied der [[Bayerische Akademie der Wissenschaften|Bayerischen Akademie der Wissenschaften]] (ab 1993).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1977 wurde ihm die [[Ehrendoktor]]würde des Katholisch-Theologischen Fachbereichs der [[Johannes Gutenberg-Universität Mainz]], 1990 der [[Otto-Friedrich-Universität Bamberg]] verliehen. Am 26. November 1994 wurde er in Anerkennung seiner theologischen Verdienste von Papst [[Johannes Paul II.]] als [[Kardinaldiakon]] mit der [[Titeldiakonie]] &amp;#039;&amp;#039;[[San Nicola in Carcere (Kirche in Rom)|San Nicola in Carcere]]&amp;#039;&amp;#039; in das [[Kardinalskollegium]] aufgenommen. Aufgrund seines zu diesem Zeitpunkt schon hohen Alters von 84 Jahren [[Dispens|dispensierte]] ihn Johannes Paul II. von der Verpflichtung zum Empfang der [[Weihesakrament#Episkopat|Bischofsweihe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. Juni 1995 war Alois Grillmeier zu einem letzten Besuch in seinem Geburtsort Pechbrunn. Er starb am 13. September 1998 in Unterhaching bei München und wurde auf dem Friedhof des [[Berchmanskolleg]]s in [[Pullach]] beigesetzt. Der Kardinal-Grillmeier-Platz in Pechbrunn ist nach ihm benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Volker Grunert |url=https://www.pechbrunn.de/fileadmin_gemeinde_pechbrunn/user_upload/Leben/Unsere_Gemeinde/Geschichte/Vom_Seibertsbach.pdf |titel=Vom Seibertsbach |werk=www.pechbrunn.de |datum=2021 |format=PDF |sprache=de |abruf=2025-05-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das [[Konzil von Chalkedon]]. Geschichte und Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von Alois Grillmeier und Heinrich Bacht, 3 Bände Würzburg 1951–1954; 5. Auflage ebenda 1979.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Logos am Kreuz. Zur christologischen Symbolik der älteren Kreuzigungsdarstellung.&amp;#039;&amp;#039; München 1956.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Licht der Völker? Das Kirchenverständnis des Vaticanum II.&amp;#039;&amp;#039; Kevelaer 1965.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Christ in Christian Tradition.&amp;#039;&amp;#039; 1965; 2. Auflage London/Oxford 1975.&lt;br /&gt;
** Erweiterte deutsche Neubearbeitung: &amp;#039;&amp;#039;Jesus der Christus im Glauben der Kirche.&amp;#039;&amp;#039; 3 Bände in 5 Teilbänden, Herder, Freiburg, 1979ff.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wandernde Kirche und werdende Welt.&amp;#039;&amp;#039; Bachem, Köln, 1968.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ermeneutica moderna e cristologia antica.&amp;#039;&amp;#039; Brescia 1973.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mit ihm und in ihm. Christologische Forschungen und Perspektiven.&amp;#039;&amp;#039; Herder, Freiburg 1975; 2. Auflage 1978, ISBN 3-451-17126-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fragmente zur Christologie. Studien zum altkirchlichen Christusbild.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von Theresia Hainthaler. Herder, Freiburg 1997, ISBN 978-3-451-26411-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629150318/http://www.bautz.de/bbkl/g/grillmeier_a.shtml |autor=Theresia Hainthaler|band=17|spalten=493–505}}&lt;br /&gt;
* Theresia Hainthaler: &amp;#039;&amp;#039;Le Cardinal Alois Grillmeier: Renouveau de la christologie.&amp;#039;&amp;#039; In: Dominique Gonnet, Michel Stavrou (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Les Pères de l’Église aux sources de l’Europe&amp;#039;&amp;#039;. Éditions du Cerf, Paris 2014, S. 121–146.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119263432}}&lt;br /&gt;
* {{Catholic-hierarchy|Typ=Bischof|ID=bgril|Artikel=Alois Grillmeier|Abruf=2016-10-26}}&lt;br /&gt;
* {{GCatholic|Typ=Person|ID=253}}&lt;br /&gt;
* {{Miranda|ID=bios1994.htm#Grillmeier|Artikel=Grillmeier, S.J., Alois|Abruf=2016-10-26}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=https://www.sankt-georgen.de/lehrstuehlelehrende/verstorbene-mitglieder-des-lehrkoerpers/alois-kardinal-grillmeier-sj/&lt;br /&gt;
   |titel=Alois Kardinal Grillmeier SJ † (Lebenslauf und Bibliographie)&lt;br /&gt;
   |hrsg=Phil.-Theol. Hochschule Sankt Georgen&lt;br /&gt;
   |abruf=2019-02-08}}&lt;br /&gt;
* [http://gutenberg-biographics.ub.uni-mainz.de/personen/register/eintrag/g/alois-grillmeier.html Alois Grillmeier] im &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der Professorinnen und Professoren der Universität Mainz 1477–1973&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119263432|LCCN=n50031651|VIAF=85152965}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grillmeier, Alois}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jesuit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dogmatiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kardinal (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konzilstheologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (PTH Sankt Georgen Frankfurt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachliteratur (Theologie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Otto-Friedrich-Universität Bamberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Johannes Gutenberg-Universität Mainz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1910]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1998]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Grillmeier, Alois&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Grillmeier, Alois Kardinal&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher römisch-katholischer Theologe und Jesuit&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Januar 1910&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Pechbrunn]], [[Oberpfalz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. September 1998&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Unterhaching]] bei [[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mpns</name></author>
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