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	<title>Alois Gotsmich - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T01:16:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alois_Gotsmich&amp;diff=1869740&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Marcus Cyron am 11. Oktober 2023 um 18:28 Uhr</title>
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		<updated>2023-10-11T18:28:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alois Gotsmich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. April]] [[1895]] in [[Omlenice|Laschkles]]; † [[15. Mai]] [[1974]] in [[Erlangen]]) war ein deutscher [[Klassische Archäologie|Klassischer Archäologe]], [[Epigraphik]]er und [[Klassische Philologie|Altphilologe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Alois Gotsmich stammte aus einer südböhmisch-niederösterreichischen Bauernfamilie. Sein Vater war der Landwirt Wenzel Gotsmich, seine Mutter Anna Pölz. Geboren wurde Gotsmich in Laschkles bei [[Kaplice|Kaplitz]] in Südböhmen. Bis 1913 besuchte er das Gymnasium im [[Stift Wilhering|Zisterzienserstift Wilhering]] in der Nähe von [[Linz]], das Abitur machte er am &amp;#039;&amp;#039;k. und k. deutschen Staatsgymnasium&amp;#039;&amp;#039; in [[Budweis]]. Nach dem Abitur begann er an der [[Deutsche Universität Prag|Deutschen Universität Prag]] mit dem Studium der Klassischen Archäologie, der Klassischen Philologie und der [[Alte Geschichte|Alten Geschichte]], das er 1921 mit der Promotion über die Schachtgräberkeramik abschloss. Seine wichtigsten Lehrer waren [[Alois Rzach]], [[Heinrich Swoboda (Althistoriker)|Heinrich Swoboda]] und insbesondere [[Wilhelm Klein (Archäologe)|Wilhelm Klein]], der ihn letztlich zur Archäologie brachte. Schon während des Studiums machte Klein Gotsmich zu seinem Assistenten. 1930 folgte die Habilitation bei [[Camillo Praschniker]]. Daran schloss sich eine kurze Dozententätigkeit sowie die Lehrstuhlvertretung an, bis Gotsmich 1935 Ordinarius für Klassische Archäologie in Prag wurde. 1945 geriet Gotsmich in tschechische Gefangenschaft, aus der er 1946 wieder entlassen wurde, doch seine Heimat Prag verlassen musste. Es verschlug Gotsmich nach Bayern, wo er gleichzeitig Dozent an der [[Otto-Friedrich-Universität Bamberg|Philosophisch-theologische Hochschule Bamberg]], der [[Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg|Universität Erlangen]] und der [[Universität Regensburg|Philosophisch-theologische Hochschule Regensburg]] wurde. In Bamberg musste er Altphilologie lehren, in Erlangen Epigraphik und in Regensburg Archäologie. Erst 1954 endete dieses strapaziöse Leben, als Gotsmich als außerordentlicher Professor und als Vorstand der Epigraphischen Abteilung nach Erlangen berufen wurde. 1963 wurde er emeritiert, lehrte jedoch noch lange darüber hinaus. In Erlangen gehörte zu seinen Aufgaben auch die Betreuung eines Studentenwohnheimes, zudem engagierte er sich in der Studentenführsorge. Der [[Bayern|Freistaat Bayern]] verlieh ihm 1972 den [[Bayerischer Verdienstorden|Bayerischen Verdienstorden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gotsmich erweiterte schon während seines Studiums durch Eigenstudien in allen Bereichen der [[Klassische Altertumswissenschaft|Klassischen Altertumswissenschaften]], insbesondere auch der Epigraphik, seine Ausbildung und war somit schon früh in der Lage, einen Zeitraum vom 3. Jahrtausend v. Chr. bis zur [[Spätantike]] und von den [[Alter Orient|Altorientalischen Kulturen]] bis zur [[Antike]] abzudecken. Eines der Hauptforschungsgebiete war die [[Minoische Kultur|minoisch]]-[[Mykenische Kultur|mykenische]] Welt. So befasste er sich 1923 in seiner Monografie &amp;#039;&amp;#039;Entwicklungsgang der kretischen Ornamentik&amp;#039;&amp;#039; mit der Entwicklungsgeschichte und den Gefäßformen der [[Minoische Keramik|minoischen Keramik]], 1930 befasste er sich im Buch &amp;#039;&amp;#039;Studien zur ältesten griechischen Kunst&amp;#039;&amp;#039; mit dem Verhältnis von der spätmykenischen Keramik zur [[Geometrische Keramik|Geometrischen Keramik]]. In späteren Werken befasste er sich zudem mit der griechischen Plastik, darunter mit der „[[Frauenstatue mit Granatapfel|Berliner Göttin]]“, der [[Nike von Delos]], der [[Venus vom Esquilin]] und den [[Betende Knaben des Kalamis|Betenden Knaben des Kalamis]]. In seiner Prager Zeit beschäftigte er sich zudem mit der Katalogisierung von öffentlichen und privaten Sammlungen in [[Böhmen]], [[Mähren]] und der [[Slowakei]]. Zur Veröffentlichung gelangte davon jedoch nur ein kleiner Teil, der Rest blieb in Vorarbeiten und kleineren Schriften stecken. Nach der Vertreibung aus Prag konnte er die Arbeiten nicht zuletzt wegen des Verlustes seiner Unterlagen nicht fortsetzen. In seinen späten Jahren beschäftigte Gotsmich sich vermehrt mit der spätantiken Kunst, etwa mit dem [[Mausoleum des Theoderich|Theoderich-Grabmal]] in [[Ravenna]]. Sein Erlangener Schüler [[Gerhard Pfohl]] kümmerte sich um die Würdigung seines Lehrers nach dessen Tod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Pfohl]]: &amp;#039;&amp;#039;Archäologie, Philologie, Epigraphik. Das wissenschaftliche Werk des Professors Dr. phil. Alois Gotsmich&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Innsbrucker Beiträge zur Kulturwissenschaft&amp;#039;&amp;#039; 20 (1979), S. 263–272.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Schiering]] nach Gerhard Pfohl: &amp;#039;&amp;#039;Alois Gotsmich&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Reinhard Lullies]], Wolfgang Schiering (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Archäologenbildnisse]]&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage, Zabern, Mainz 1991, ISBN 3-8053-0971-6, S. 266 f.&lt;br /&gt;
* [[Clemens Wachter]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Professoren und Dozenten der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen 1743–1960. Teil 3: Philosophische Fakultät, Naturwissenschaftliche Fakultät.&amp;#039;&amp;#039; Erlangen 2009, S. 68f. ([https://opus4.kobv.de/opus4-fau/files/1421/S._I_358ProfessorenT3.pdf Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|101109857}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Klassische Archäologie in Prag}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=101109857|VIAF=52050413}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gotsmich, Alois}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Archäologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altphilologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epigraphiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Karl-Ferdinands-Universität Prag)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Standort Erlangen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1895]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gotsmich, Alois&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Klassischer Archäologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. April 1895&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Omlenice|Laschkles]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Mai 1974&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Erlangen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Marcus Cyron</name></author>
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