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	<title>Alois Bohn - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T15:38:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Morgenröte: +com</title>
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		<updated>2025-04-25T06:09:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+com&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alois Johann Bohn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. November]] [[1879]] in [[Aradul Nou|Neu-Arad]]; † [[7. Januar]] [[1937]] in [[Baden (Niederösterreich)]]) war ein österreichischer [[Architekt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Alois Bohn war das älteste Kind des Musiklehrers und Militärmusikkapellmeisters Johann Bohn. Der Vater stammte aus [[Lenauheim]] (Csatád), übersiedelte dann allerdings in den Heimatort seiner Frau, nach [[Aradul Nou|Neu-Arad]], einem nicht weit entfernt liegenden Ort, wo auch seine zehn Kinder, darunter eben der spätere Architekt Alois, geboren wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vater Alois Bohns beherrschte vielerlei Instrumente. Unter seinem Einfluss lernte der auch musikalisch begabte Alois schon als Knabe das [[Violine|Geigenspiel]]. Perfekte ungarische Sprachkenntnisse fehlten dem Vater Johann Bohn aber, sonst hätte er in [[Budapest]] als Orchesterleiter Karriere machen können. Alois Bohn hingegen beherrschte neben der deutschen auch die ungarische und rumänische Sprache. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon in der Schulzeit tat sich Alois Bohn vor allem zeichnerisch hervor und gewann bereits in dieser frühen Phase seines Lebens einige Preise. Von 1898 bis Ende März 1901 besuchte er die vier Wintersemester der Budapester Königlich-Ungarischen staatlichen Ober-Baugewerbeschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er arbeitete dann bei einigen Architekten. Ab 1. März 1894 bis zum 28. August 1897 war Alois Bohn teilweise als [[Praktikum|Praktikant]], teilweise als [[Bauzeichnung|Zeichner]] bei dem Arader Architekten Emil Tabakovits angestellt. Im ungarischen Sprachraum arbeitete und signierte er mit &amp;#039;&amp;#039;Alajos Bohn&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 1. Juli 1897 bis zum 15. Februar 1905 war Alois Bohn dann bei dem bekannten und renommierten Budapester Architekten [[Ignác Alpár]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr fruchtbar war dann auch seine folgende Anstellung im weit über die Grenzen der Monarchie hinaus bekannten Wiener Architektur-Atelier [[Büro Fellner &amp;amp; Helmer|Fellner &amp;amp; Helmer]] (Wien IX. Bezirk, Servitengasse 7). Auch hier war er bei der Planung einiger Monumentalbauten maßgeblich beteiligt und betreute diese auch als [[Bauleitung|Bauleiter]], so vor allem das Nationaltheater von [[Cluj-Napoca|Klausenburg]] (Kolozsvár).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1910/11 wurde das bekannte Rathaus in [[Szentes]] nach Bohns Plänen und unter dessen Leitung errichtet. Weiters wurde in Szentes von ihm 1911 auch das bemerkenswerte Gebäude der Hanffabrik sowie eine Brotfabrik unter dem sogenannten Husarenturm errichtet. 1914 entstand das eklektizistische Gebäude der Petöfi-Sándor-Grundschule nach seinen Entwürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alois Bohn übersiedelte 1907 nach [[Baden (Niederösterreich)|Baden bei Wien]], wo er in der Frauengasse ein Architekturatelier eröffnete. Er erhielt bald zahlreiche Aufträge im Bereich des privaten Haus- und Villenbaus. Bei der Verwirklichung des [[Stadttheater Baden|Badener Stadttheater]]s hatte er die Bauleitung inne.&lt;br /&gt;
[[Datei:Opening of Hungarian National Theatre - 1906.09.08.jpg|miniatur|Nationaltheater in Klausenburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1910 heiratete er in Baden die Hotelierstochter Brigitte Ebruster vom gleichnamigen Hotelbetrieb am Josefsplatz&amp;amp;nbsp;1 in Baden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1913 wurde Bohn die Bauleitung zur Errichtung des Central-Kinos (Breyerstraße 3; heute: 1a) übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] war er der K.u.k. Militärbauabteilung des Militärkommandos in [[Temešvár]] zugeteilt, wo er als königlich-ungarischer [[Landsturm]]ingenieur nicht nur für die Beaufsichtigung des gesamten ärarischen Grundbesitzes in Temesvar zuständig war, sondern auch als Technischer Beirat und als Mitglied der Salubritätskommission die Militärgebäudeverwaltung von Temesvar leitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch vor und während des Ersten Weltkrieges kaufte er gemeinsam mit seiner Frau diverse Grundstücke in Baden, auch einen Bauernhof in [[Siegenfeld]] bei Baden als nahes Urlaubsdomizil. Auf der Liegenschaft Grabengasse&amp;amp;nbsp;6a (heute: Am Fischertor&amp;amp;nbsp;5) baute er ein vierstöckiges Gebäude für seine Frau und für sich, in der Mozartstraße&amp;amp;nbsp;6 und 6a (Identadressen: Andreas-Hofer-Zeile&amp;amp;nbsp;4a und 5) fünf Wohneinheiten für jeweils eines seiner Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 realisierte er in Baden das über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt gewordene [[Strandbad Baden|Thermalstrandbad]], eine großzügige Anlage, ein riesiges Freiluftbad mit weiten Sandflächen und einer Parkanlage. Dieser Bau konnte damals in nur drei Monaten fertiggestellt werden, wobei zeitweise dort 3.000 Arbeiter am Bau beschäftigt waren. Das [[Strandbad]] ist auch heute noch im Vollbetrieb. Es wurde nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] durch [[Schwefel]]wasserbecken ergänzt, und ein weites Parkareal kam dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Entstehungsjahr 1926 galt dieses Bad als Weltsensation, denn eine derartige Anlage gab es damals noch nirgends, und Fachleute aus vielen Ländern besichtigten es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Architekt Alois Bohn war Mitglied zahlreicher ehrenamtlicher Organisationen. Er war Träger des [[Zivil-Verdienstkreuz|Goldenen Verdienstkreuzes]] mit der Krone und den Schwertern am Bande, der Tapferkeitsmedaille, des [[Karl-Truppenkreuz]]es, des deutschen [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuzes II. Klasse]] u.&amp;amp;nbsp;a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde am 11. Januar 1937 in der Familiengruft Bohn-Ebruster am Städtischen Friedhof in Baden bei Wien beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeiten und Entwürfe ==&lt;br /&gt;
* Königlich-ungarisches Landesmuseum in Budapest&lt;br /&gt;
* Nationaltheater in Klausenburg&lt;br /&gt;
* Rathaus in Szentes&lt;br /&gt;
* Badener Strandbad&lt;br /&gt;
* Anlagen des Trabrennplatzes in Baden&lt;br /&gt;
* Palais Musil-Mollenbruck in Baden&lt;br /&gt;
* Hotel Ebruster in Baden&lt;br /&gt;
* zahlreiche Villen und Privathäuser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl Josef Bohn, Gerlinde Bohn: &amp;#039;&amp;#039;Alois Bohn – ein banater Architekt im Sog der Monarchie.&amp;#039;&amp;#039; Banater Kalender 2011, S. 186 ff.&lt;br /&gt;
* Archiv des Städtischen [[Rollettmuseum]]s, Baden bei Wien&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alois Bohn.&amp;#039;&amp;#039; G.Hirth Verlag AG, München 1931, [[Thermalstrandbad Baden]]&lt;br /&gt;
* Rudolf Maurer: &amp;#039;&amp;#039;„... keine Stadt, die ein solches Bad besitzt“: das Badener Strandbad 1926-2001.&amp;#039;&amp;#039; Katalogblätter des Rollettmuseums Baden, Band 32, Baden 2001, ISBN 3-901951-32-6&lt;br /&gt;
* Privatarchiv Jürgen Leyerer, Salzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Alajos Bohn|Alois Bohn}}&lt;br /&gt;
* [http://www.badenonline.at/de/unsere-stadt/familie-gesellschaft/freizeit/strandbad/ Thermalstrandbad Baden auf der Homepage der Gemeinde]&lt;br /&gt;
* [http://www.szentes.hu/?page_id=978&amp;amp;lang=de Sehenswürdigkeiten von Szentes mit Informationen zum Rathaus auf der Homepage der Gemeinde]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129062472|VIAF=40445339}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bohn, Alois}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes II. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Karl-Truppenkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1879]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1937]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bohn, Alois&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bohn, Alajos Johann&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Architekt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. November 1879&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Aradul Nou|Neu-Arad]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Januar 1937&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Baden (Niederösterreich)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Morgenröte</name></author>
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