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	<title>Alma Siedhoff-Buscher - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T02:00:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alma_Siedhoff-Buscher&amp;diff=2381533&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Vonneguts M.A.S.H.: ergänze Kategorie:Geschichte (Dreieich)</title>
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		<updated>2026-04-16T10:23:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Geschichte_(Dreieich)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Geschichte (Dreieich) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Geschichte (Dreieich)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[File:Thüringen, Weimar, Bauhaus-Museum NIK 9199 cropped.jpg|mini|[[Wurfpuppe]]n im [[Bauhaus-Museum]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alma Siedhoff-Buscher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren [[4. Januar]] [[1899]] in [[Kreuztal]] bei [[Siegen]]; gestorben [[25. September]] [[1944]] in [[Buchschlag]] bei [[Frankfurt am Main]]) war eine deutsche Designerin und Kunsthandwerkerin am [[Bauhaus]] in Weimar und Dessau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:バウハウス (27206157503).jpg|mini|[[Schiffbauspiel]] von 1923, ausgestellt 2016 in [[Tokio]]]]&lt;br /&gt;
Alma Buscher besuchte das Berliner Margarethen-Lyzeum und die Elisabeth-Frauenschule. Ab 1917 studierte sie drei Jahre an der [[Schule Reimann|Reimann-Kunstschule]] und danach an der [[Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums Berlin]]. Von 1922 bis 1925 studierte sie am Staatlichen [[Bauhaus]] in [[Weimar]]. Dort wurde sie von [[Georg Muche]] und [[Josef Hartwig]] in der [[Holzbildhauerei]] und von [[Paul Klee]] in der Formen- und Farbenlehre ausgebildet. Für das [[Musterhaus Am Horn]] zur Bauhaus-Ausstellung 1923 entwarf sie zusammen mit [[Erich Brendel]] das Kinderzimmer aus Funktionsmöbeln, die viel Aufsehen erregten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bauhausfrauen&amp;quot;&amp;gt;Susanne Radelhof: Bauhausfrauen. Dokumentarfilm des Mitteldeutschen Rundfunks 2019; [https://www.daserste.de/unterhaltung/film/themenabend-frauen-am-bauhaus/doku/index.html online], abgerufen am 13. Februar 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu ihren bekanntesten Arbeiten am Bauhaus zählen das &amp;#039;&amp;#039;Kleine [[Schiffbauspiel]]&amp;#039;&amp;#039; (1923), das aus 22 farbigen hölzernen Spielsteinen besteht, und das aus 39 Teilen bestehende &amp;#039;&amp;#039;Große Schiffbauspiel&amp;#039;&amp;#039; (1924). Für Kinder entwarf sie [[Wurfpuppe]]n (1923), die Bastelbögen &amp;#039;&amp;#039;Kran&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Segelboot&amp;#039;&amp;#039; (1927 im Otto Maier-Verlag Ravensburg veröffentlicht) und Malfibeln (1930).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihrem Aufenthalt in Weimar studierte und arbeitete Alma Buscher von 1926 bis 1927 am [[Bauhaus Dessau]]. Im Jahr 1926 heiratete sie den Schauspieler und Tänzer [[Werner Siedhoff]]. Im gleichen Jahr wurde ihr Sohn, der spätere Schauspieler [[Joost Siedhoff]], und 1928 ihre Tochter Lore geboren. [[Walter Gropius]] weigerte sich, ihre Arbeit am Bauhaus nach der Geburt des ersten Kindes weiter zu unterstützen, weshalb sie 1927 das Bauhaus verließ und ihren Beruf als Designerin aufgab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bauhausfrauen&amp;quot; /&amp;gt; Durch die wechselnden Engagements ihres Mannes zog das Paar mehrmals um. Sie lebten unter anderem ab 1933 in [[Drewitz (Potsdam)|Drewitz]] bei Potsdam und ab 1942 in Frankfurt am Main. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alma Siedhoff-Buscher war in Frankfurt dienstverpflichtet worden, als Näherin in einem Unternehmen zu arbeiten, das Militärbekleidung herstellte. Wegen der vielen Bombenangriffe auf die Mainmetropole hatte der Unternehmer die Fabrikation in sein Wohnhaus in Dreieich-Buchschlag ausgelagert. Dorthin war Alma Siedhoff-Buscher am 25. September 1944 unterwegs, als alliierte Bomber bei einem Angriff auf Frankfurt auch Bomben über Buchschlag abwarfen. Auf dem Weg in den Schutzkeller wurde sie von der tödlichen Druckwelle erfasst.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/erinnerung-an-bauhaus-designerin-alma-siedhoff-buscher-18760837.html Eberhard Schwarz: Eine Grabfläche ohne Namen], faznet.de, Fassung vom 19. März 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alma Siedhoff-Buscher wurde auf dem Friedhof in Buchschlag begraben; seit 2023 laufen Bemühungen, ihr Grab wiederherzustellen und zu pflegen. Außerdem wurde im Juni 2023 das Rondell am Bahnhof Buchschlag in „Alma-Siedhoff-Buscher-Platz“ benannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Frauenbüro&amp;quot; &amp;gt;[https://www.dreieich.de/rathaus-service/presse-medien/pressemitteilungen/frauenbuero-schwerpunktthema-alma-siedhoff-buscher-im-juni/ Pressemitteilung des Frauenbüros der Stadt Dreieich: Schwerpunktthema Alma Siedhoff-Buscher im Juni], 23. Mai 2023&amp;lt;/ref&amp;gt; ({{coordinate|simple=y|NS=50.02208916747446|EW=8.661609475173114|type=landmark|region=DE-HE|name=Alma-Siedhoff-Buscher-Platz, Dreieich-Buchschlag}}). In München wurde 2018 im Stadtteil [[Moosach (München)|Moosach]] der „Alma-Siedhoff-Buscher-Weg“ nach ihr benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://stadtgeschichte-muenchen.de/strassen/d_strasse.php?id=7010 |titel=Münchner Stadtgeschichte - Das Stadtportal zur Geschichte Münchens |sprache=de |abruf=2024-11-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1923: Kinderzimmer im [[Musterhaus Am Horn]].&lt;br /&gt;
* 1997: &amp;#039;&amp;#039;Bützelspiel und Leiterstuhl. Entwürfe für Kinder von Alma Siedhoff-Buscher am Bauhaus in Weimar&amp;#039;&amp;#039; (Deutsches Schloss- und Beschlägemuseum in [[Velbert]])&lt;br /&gt;
* 2004–2006: &amp;#039;&amp;#039;Alma Siedhoff-Buscher: Eine neue Welt für Kinder&amp;#039;&amp;#039; (2004–2005 [[Bauhaus-Museum]] Weimar, 2006 [[Bauhaus-Archiv]] in [[Berlin]])&lt;br /&gt;
* 2021: &amp;#039;&amp;#039;Alma Siedhoff-Buscher – Tochter dieser Stadt&amp;#039;&amp;#039;, Kreuztal&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kreuztal.de/aktuelles/aktuelle-nachrichten/1312/ Stadt Kreuztal: Alma Siedhoff-Buscher – Tochter dieser Stadt: Ausstellung und Vortrag], abgerufen am 8. November 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2023: &amp;#039;&amp;#039;Alma Siedhoff-Buscher – Vom Bauhaus bis Buchschlag&amp;#039;&amp;#039;, Stadtbücherei Dreieich&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.buergerhaeuser-dreieich.de/programm/sonstige/alma-siedhoff-buscher-ausstellung Bürgerhäuser Dreieich: Alma-Siedhoff-Buscher-Ausstellung], abgerufen am 8. November 2023&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
* Alma Siedhoff-Buscher ist das Vorbild für die Protagonistin &amp;#039;&amp;#039;Lotte Brendel&amp;#039;&amp;#039; im Film &amp;#039;&amp;#039;[[Lotte am Bauhaus]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hans Hoff, Gerhard Matzig |url=https://www.sueddeutsche.de/medien/lotte-am-bauhaus-ard-zdf-fernsehen-1.4326828 |titel=Viel Lotte, wenig Bauhaus |hrsg=[[sueddeutsche.de]] |datum=2019-02-13 |abruf=2019-02-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Alma Siedhoff-Buschers Leben und Wirken ist auch Gegenstand des Dokumentarfilms &amp;#039;&amp;#039;Bauhausfrauen&amp;#039;&amp;#039; von 2019.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ardkultur.de/kunst-design/architektur/doku-bauhausfrauen-geschichte-frauen-am-bauhaus-mdr-rbb-100 Visionärinnen der Moderne – Frauen am Bauhaus], abgerufen am 8. November 2023 (offline).&amp;lt;!-- offline, 4.4.2025 --&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Film lief erstmals am 14. Februar 2019 im Anschluss an &amp;#039;&amp;#039;Lotte am Bauhaus&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.daserste.de/unterhaltung/film/themenabend-frauen-am-bauhaus/doku/bauhausfrauen-100.html Das Erste: Bauhausfrauen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Anja Baumhoff]]: &amp;#039;&amp;#039;Verhaltenslehren der Kälte? Implikationen moderner Diskursformen am Bauhaus Dessau am Beispiel der Geschichte der Alma Buscher.&amp;#039;&amp;#039; In: Christoph Wagner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Esoterik am Bauhaus: Eine Revision der Moderne?&amp;#039;&amp;#039; Internationales Wissenschaftliches Symposium. Schnell und Steiner, Regensburg 2009 (Regensburger Schriften zur Kunstgeschichte; 1), ISBN 978-3-7954-2093-2, S. 191–206.&lt;br /&gt;
* Amanda Boyaki: &amp;#039;&amp;#039;Alma Buscher Siedhoff: An Examination of Children’s Design and Gender at the Bauhaus during the Weimar Period&amp;#039;&amp;#039; (Dissertation Mai 2010).&lt;br /&gt;
* Ulrike Müller: &amp;#039;&amp;#039;Alma Buscher. 1899–1944. Innenarchitektin, Gestalterin von Kinderspielzeug&amp;#039;&amp;#039;. In: dies.: &amp;#039;&amp;#039;Die klugen Frauen von Weimar. Regentinnen, Salondamen, Schriftstellerinnen und Künstlerinnen&amp;#039;&amp;#039;. Elisabeth Sandmann Verlag, München 2007, ISBN 978-3-938045-19-0, S. 150–157.&lt;br /&gt;
* Susanne Radelhof: &amp;#039;&amp;#039;Bauhausfrauen.&amp;#039;&amp;#039; Dokumentarfilm des Mitteldeutschen Rundfunks 2019; [https://www.daserste.de/unterhaltung/film/themenabend-frauen-am-bauhaus/doku/index.html online], abgerufen am 13. Februar 2019.&lt;br /&gt;
* Michael Siebenbrodt: &amp;#039;&amp;#039;Die Bauhäuslerin Alma Siedhoff-Buscher – ein Designerleben für Kinder.&amp;#039;&amp;#039; In: Melanie Kurz / Thilo Schwer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Design für Spiel, Spaß, Spannung. Gestaltung von Artefakten zum spielerischen Handeln&amp;#039;&amp;#039;. avdedition, Stuttgart 2023 (Gesellschaft für Designgeschichte, Schriften; 6), ISBN 978-3-89986-396-3, S. 27–36.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|120060663}}&lt;br /&gt;
* [https://bauhauskooperation.de/wissen/das-bauhaus/koepfe/biografien/biografie-detail/person-Siedhoff-Buscher-Alma-1208/ Alma Siedhoff-Buscher] bei bauhauskooperation.de&lt;br /&gt;
* Annette Bußmann: [https://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/alma-siedhoff-buscher/ Alma Siedhoff-Buscher] bei Fembio&lt;br /&gt;
* Jochen Stöckmann: [https://www.deutschlandfunk.de/vor-75-jahren-gestorben-die-bauhaus-designerin-alma.871.de.html?dram:article_id=459501 &amp;#039;&amp;#039;Die Bauhaus-Designerin Alma Siedhoff-Buscher&amp;#039;&amp;#039;] bei [[Deutschlandfunk]] vom 25. September 2019&lt;br /&gt;
* [https://bauhaus-blog.tumblr.com/post/85724738268/der-kinderzimmerdesignklassiker-alma/amp Alma Siedhoff-Buschers Studienausweis am Bauhaus Dessau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120060663|LCCN=nr93049181|VIAF=8208988}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:SiedhoffBuscher, Alma}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Designer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schüler am Bauhaus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Dreieich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Siedhoff-Buscher, Alma&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Buscher, Alma&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Kunsthandwerkerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Januar 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kreuztal]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. September 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Buchschlag]] bei [[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Vonneguts M.A.S.H.</name></author>
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