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	<title>Alma Rogge - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T09:54:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alma_Rogge&amp;diff=286435&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Crazy1880: Vorlagen-fix (PBuB) + Commonscat</title>
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		<updated>2025-12-24T16:30:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagen-fix (PBuB) + Commonscat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alma Rogge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Juli]] [[1894]] in Brunswarden bei [[Rodenkirchen (Stadland)|Rodenkirchen]]; † [[7. Februar]] [[1969]] in [[Rönnebeck|Bremen-Rönnebeck]]) war eine deutsche [[Schriftstellerin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
=== Jugend ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alma Rogge wurde als Tochter des [[Marsch (Schwemmland)|Marschenbauern]] August Rogge geboren. Sie besuchte die einklassige Dorfschule und wechselte später zur Bürgerschule in Rodenkirchen. Schon als Schülerin hatte sie immer ein Heft und einen Bleistift zur Hand, um sich über besondere Vorkommnisse Notizen zu machen. Nach ihrer Schulentlassung sollte sie im bäuerlichen Haushalt mitarbeiten.&lt;br /&gt;
17-jährig schickten die Eltern sie auf ein [[Internat]] nach [[Bad Kreuznach]]. Dort schrieb sie ihre ersten Gedichte und wollte Dichterin werden. Eine ihrer Mitschülerinnen war Hanna Wisser, die Tochter des [[Oldenburg (Oldenburg)|Oldenburger]] Gymnasiallehrers [[Wilhelm Wisser]], der weithin als „Märchenprofessor“ bekannt war und niederdeutsche Sagen und Märchen sammelte. Ihm gefiel, wie Alma in ihrer unverfälschten [[Niederdeutsche Sprache|plattdeutschen]] Sprache bildkräftig zu plaudern verstand. Er ermutigte sie, ein plattdeutsches [[Theaterstück]] zu schreiben. Daraufhin schrieb sie, als sie wieder zu Hause war, heimlich und wo immer sich eine Gelegenheit bot, das Theaterstück &amp;#039;&amp;#039;Up de Freete&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Auf Freiersfüßen&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;https://gso.gbv.de/DB=2.1/SET=1/TTL=1/SHW?FRST=10/PRS=HOL&amp;lt;/ref&amp;gt;. Bei [[Pastor]] Ramsauer in Rodenkirchen nahm sie Unterricht, um sich auf die [[Mittlere Reife]] vorzubereiten. Nebenbei schrieb sie weiterhin [[Gedicht]]e und lyrische Texte, die in verschiedenen [[Zeitung]]en veröffentlicht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Up de Freete&amp;#039;&amp;#039; wurde auf der Dorfbühne in Rodenkirchen aufgeführt und hatte einen so großen Erfolg, dass die „[[Ohnsorg-Theater|Niederdeutsche Bühne]]“ von [[Richard Ohnsorg]] in [[Hamburg]] darauf aufmerksam wurde und es in den Spielplan aufnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Werke und Studium ===&lt;br /&gt;
Durch den Erfolg ihres ersten Theaterstücks bestärkt, holte Alma Rogge 1918 an der [[Gymnasium an der Willmsstraße|Städtischen Oberrealschule in Delmenhorst]] das Abitur nach und studierte Literatur, Kunstgeschichte und Philosophie in Göttingen, Berlin, München und in Hamburg, wo sie Niederdeutsch als Studienfach hinzunahm. In [[Berlin]] traf sie erneut mit Hanna Wisser zusammen, die inzwischen Schauspielerin geworden war und ihr jetzt half, sich im Großstadtleben zurechtzufinden. Dort schrieb Alma Rogge das Lustspiel &amp;#039;&amp;#039;De Vergantschooster&amp;#039;&amp;#039;, das 1921 im „Ammerländer Bauernhaus“ in [[Bad Zwischenahn]] unter großem Beifall uraufgeführt wurde. Neben ihrer [[Doktorarbeit]] (1926) &amp;#039;&amp;#039;Das Problem der dramatischen Gestaltung im deutschen Lustspiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;https://gso.gbv.de/DB=2.1/PPNSET?PPN=446659363&amp;lt;/ref&amp;gt; schrieb sie 1924 noch den Einakter &amp;#039;&amp;#039;De Straf&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Die Strafe&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;https://gso.gbv.de/DB=2.1/SET=4/TTL=1/SHW?FRST=2/PRS=HOL&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1924 gründete sie in [[Bremen]] zusammen mit [[Hans Franck (Schriftsteller)|Hans Franck]], [[Manfred Hausmann]], [[Hans Leip]], [[Hans Friedrich Blunck]], Karl Wagenfeld und [[Wilhelm Scharrelmann]] die Autorenvereinigung [[Die Kogge]] mit dem Ziel, der niederdeutschen Literatur eine Basis zu verschaffen. Die Kogge war damals eine Gruppe vornehmlich anti-moderner, konservativer bis zum Teil völkisch-national gesinnter Autoren der [[Niederdeutsche Bewegung|Niederdeutschen Bewegung]], die von der NS-Literaturpolitik unterstützt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihrer Promotion erhielt sie eine Stelle als Volontärin im Bremer [[Schünemann Verlag]]. Bald darauf übernahm sie die Redaktion der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Niedersachsen. Zeitschrift für Kultur, Geschichte, Heimat und Natur seit 1895|Niedersachsen]]&amp;#039;&amp;#039;. Dadurch lernte sie aus diesem Umfeld zahlreiche Dichter, Schriftsteller und Heimatforscher kennen. Nebenher schrieb sie mehrere plattdeutsche Erzählungen, die im [[Quickborn-Verlag]] erschienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schriftstellerin und Redakteurin ===&lt;br /&gt;
Nach dem Verkauf der Zeitschrift ließ sich Alma Rogge 1932 als [[Freier Schriftsteller|freie Schriftstellerin]] in Bremen nieder. Sie schrieb niederdeutsche und hochdeutsche Bühnenstücke, die z.&amp;amp;nbsp;B. in [[Stralsund]] und Hamburg, aufgeführt wurden. Im Rundfunk standen auch Hörspiele von ihr auf dem Programm. Radio Bremen übernahm das Stück &amp;#039;&amp;#039;[[Schmuggel an der Bucht]]&amp;#039;&amp;#039;, und das Hamburger [[Ohnsorg-Theater]] spielte es mehrmals unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Twee Kisten Rum&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Zwei Kisten Rum&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== In der Zeit des Nationalsozialismus ====&lt;br /&gt;
1936 erhielt Alma Rogge gemeinsam mit [[Wilhelm Scharrelmann]] und [[Moritz Jahn (Autor)|Moritz Jahn]] den Literaturpreis der [[Provinz Hannover]]. Dem Vorwurf, sie habe sich von der [[Blut-und-Boden-Ideologie]] der [[Nationalsozialist]]en vereinnahmen lassen, entgegnete sie, es sei ihr mit ihrer Arbeit mehr um den Erhalt der niederdeutschen Sprache als um die Vermittlung bestimmter Inhalte gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unzweifelhaft dagegen ist, dass sie Mitglied des nationalsozialistisch geprägten [[Eutiner Dichterkreis]]es war, der 1936 vom [[Eutin]]er NS-Regierungspräsidenten und [[Sturmabteilung|SA]]-Gruppenführer [[Johann Heinrich Böhmcker]] gegründet wurde, der von 1937 bis 1944 auch Bremer Bürgermeister war. Die im Eutiner Dichterkreis organisierten „heimatverbundenen“ norddeutschen Schriftsteller pflegten nachweislich engen Kontakt mit Nazi-Größen.&amp;lt;ref&amp;gt;Lawrence D. Stokes: Kleinstadt und Nationalsozialismus: Ausgewählte Dokumente zur Geschichte von Eutin 1918–1945. Neumünster: Wachholtz, 1984. (Quellen und Forschungen zur Geschichte Schleswig-Holsteins; Bd. 82.) ISBN 3-529-02182-2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie nahm u.&amp;amp;nbsp;a. zusammen mit [[Moritz Jahn (Autor)|Moritz Jahn]] und [[August Hinrichs]] an den von der Schrifttumsabteilung des NS-Propagandaministeriums organisierten [[Weimarer Dichtertreffen]] teil.&amp;lt;ref&amp;gt;Krogmann, Ferdinand: Waldemar Augustiny - Schöngeist unterm Hakenkreuz. Weimar 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum 48. Geburtstag Adolf Hitlers besprach sie im Projekt &amp;#039;&amp;#039;Lautarten reichsdeutscher Mundarten&amp;#039;&amp;#039; eine Schallplatte in Rodenkirchener Platt&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bremer Zeitung]] vom 15. August 1937.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war gefeierter Gast auf zahlreichen NS-Veranstaltungen, so las sie u.&amp;amp;nbsp;a. im November 1937 vor den [[Bund Deutscher Mädel|BDM]]-Führerinnen des [[Untergau]]s Bremen&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bremer Zeitung]] vom 2. November 1937, 2. Beilage zu Nr. 301, https://brema.suub.uni-bremen.de/bremzeit/periodical/pageview/2218067?query=%22Alma%20Rogge%22&amp;lt;/ref&amp;gt;. Zu ihrem 50. Geburtstag 1944 erhielt sie Glückwünsche u.&amp;amp;nbsp;a. aus der [[Reichsschrifttumskammer]] sowie persönlich vom Gauleiter [[Paul Wegener (Politiker)|Paul Wegener]] und dem Gaupropagandaleiter Seiffe.&amp;lt;ref&amp;gt;https://brema.suub.uni-bremen.de/bremzeit/periodical/pageview/2265009?query=%22Alma%20Rogge%22&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Boykott jüdischer Geschäfte im April 1933 fand nicht ihren Beifall und ihrem jüdischen Lektor in Berlin hielt sie sogar noch die Treue, als der schon längst keine berufliche Zukunft mehr hatte. Anders als ihr väterlicher Freund August Hinrichs ist sie auch niemals der NSDAP beigetreten. „Nein, Deine kluge Landestochter hat sich aus allem rausgehalten“, schrieb sie ihm im November 1946 in Anspielung auf dessen frühere Position als Landesleiter der Reichsschrifttumskammer für das Gau Weser-Ems. Entsprechend lautet ihre Angabe im Entnazifizierungsbogen: „Meine ganze schriftstellerische Arbeit war rein schöngeistig oder heimatkundlich und niemals politisch, noch tendenziös oder propagandistisch.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;anderewahrheit&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Frank Hethey |url=https://wkgeschichte.weser-kurier.de/die-andere-wahrheit-ueber-alma-rogge/ |titel=Die andere Wahrheit über Alma Rogge |werk=wkgeschichte.weser-kurier.de |abruf=2022-08-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Einer wissenschaftlichen Betrachtung hält diese unkritische Selbsteinschätzung jedoch nicht stand. Die Germanistin Eva-Maria Gehler ordnet in der für ihre [[Dissertation]] erfolgte Untersuchung &amp;#039;&amp;#039;Weibliche NS-Affinitäten. Grade der Systemaffinität von Schriftstellerinnen im »Dritten Reich«&amp;#039;&amp;#039; Alma Rogge ganz eindeutig in die oberste und damit am höchsten belasteste von 5  Kategorien ein: Zustimmung zum Nationalsozialismus.&amp;lt;ref&amp;gt;Eva-Maria Gehler, &amp;#039;&amp;#039;Weibliche NS-Affinitäten. Grade der Systemaffinität von Schriftstellerinnen im »Dritten Reich«&amp;#039;&amp;#039;, Königshausen &amp;amp; Neumann, Würzburg 2010, ISBN 978-3-8260-4405-2, S. 43&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://portal.dnb.de/opac/simpleSearch?reset=true&amp;amp;cqlMode=true&amp;amp;query=auRef%3D142261726&amp;amp;selectedCategory=any&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Antisemitische Tendenzen bei Alma Rogge ====&lt;br /&gt;
„Genauso wie NSDAP-Parteimitgliedschaft nicht automatisch als Beweis für antisemitische Gesinnung herhalten kann, darf fehlende Parteizugehörigkeit nicht voreilig als „Persilschein“ für gesellschaftspolitische Unbedenklichkeit gewertet werden“,&amp;lt;ref name=&amp;quot;anderewahrheit&amp;quot; /&amp;gt; wie es in einigen Publikationen über Rogge versucht wird und sie es für sich selbst in ihrem Entnazifizierungsbogen bescheinigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagegen steht jedoch nicht nur, dass sie bereits 1930 gegen den aus einer ursprünglich jüdischen Familie stammenden Theaterkritiker und Schriftsteller [[Erich Schiff]] (der ein getaufter und gläubiger Christ war) derart polterte, so dass sogar ihr väterlicher Freund und (spätere erst 1935) Landesleiter der NS-[[Reichsschrifttumskammer]] für das Gau Weser-Ems, [[August Hinrichs]], sie brieflich ermahnte: „Es ist kein Grund, eine Kritik abzulehnen, weil der Verfasser Jude ist, kein sachlicher Grund, meine ich, und es ist vornehmer, nur rein sachlich zu bleiben.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;anderewahrheit&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fundstücke aus ihrem Nachlass aus dem Bestand der Landesbibliothek Oldenburg dokumentieren weiter schon früh antisemitische Aussagen, welche die 25-jährige im August 1919 in ihrem Tagebuch festhielt: „In geistiger Hinsicht haben uns die Juden schon besiegt. Jesus war Jude u. seine Religion ist Demokratie. Jetzt brauchen sie nur noch die politische Herrschaft zu erringen – u. wie weit sind sie darin schon gekommen.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;anderewahrheit&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch in einem unveröffentlichten Manuskript aus den Jahren um 1960 zieht sie wieder gegen die „jüdische Rasse“ vom Leder. Eine echte Integrationschance spricht sie den Juden rundheraus ab. Auch wenn sie schon seit Generationen im Lande wohnten, „so wirken doch von der Überlieferung, vom Glauben und von ererbten, unbewussten Wesenheiten her die Grundlagen einer anderen Rasse in ihnen weiter. Darum hat es in allen Jahrhunderten und bei allen Völkern Judenverfolgungen gegeben: eine anders geartete und in ihrem Wesen tiefer verbundene Völkergemeinschaft stößt sie aus.“ Den Holocaust billigt sie nicht. Vielmehr spricht sie von Spannungen, die sich „eines Tages in unheilvoller Weise entladen“. Gleichwohl hält sie „Rassenfeindschaft“ für begreiflich, nur „im höheren Grad“ geschehe dadurch „schweres Unrecht“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;anderewahrheit&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wirken nach 1945 ====&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] übernahm   Rogge wieder die Schriftleitung der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Niedersachsen&amp;#039;&amp;#039;. Drei Jahre später erschien ihr Prosawerk, der humorvolle Roman &amp;#039;&amp;#039;Hochzeit ohne Bräutigam&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;https://gso.gbv.de/DB=2.1/SET=6/TTL=1/SHW?FRST=2/PRS=HOL&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Letzte Lebensjahre ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Erratic alma-rogge hg.jpg|mini|Gedenkstein für Alma Rogge (Text: &amp;#039;&amp;#039;Hier wohnte von 1939–1969 / die Schriftstellerin / Alma Rogge / geb. 1894 in Brunswarden&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
Rogges Eltern waren 1939 gestorben. Aus der Erbschaft baute sie sich auf dem 20 Meter hohen [[Weser]]ufer zwischen Bremen-Blumenthal und Bremen-Farge ein Haus im niedersächsischen Stil mit [[Reetdach|Reithdach]]. Hier zogen auch Hanna Thimig, Tochter des [[Eutin]]er &amp;#039;&amp;#039;Märchenprofessors&amp;#039;&amp;#039; [[Wilhelm Wisser]], und deren Tochter Christine ein, die sie bis zu ihrem Tod pflegten. Häufig waren Schriftstellerkollegen wie die politisch umstrittenen [[Agnes Miegel]], [[Ina Seidel]], [[Waldemar Augustiny]] und Moritz Jahn sowie die Literaturwissenschaftlerin [[Else Hoppe (Literaturwissenschaftlerin)|Else Hoppe]] zu Gast. Nachbar war der Schriftsteller [[Manfred Hausmann]]&amp;lt;ref&amp;gt;Arn Strohmeyer, Der Mitläufer: Manfred Hausmann und der Nationalsozialismus, Bremen, Donat Verlag 1999, ISBN 978-3-931737-84-9&amp;lt;/ref&amp;gt;. Unterhalb der beiden Häuser erinnert ein Denkmal an die beiden Dichter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte der 1960er Jahre las Rogge für die Sprechplattenreihe [[Niederdeutsche Stimmen]] noch einmal aus ihren Werken. Den Sommer 1968 verbrachte Alma Rogge bei [[Ina Seidel]] in deren Haus am [[Starnberger See]]. Sie starb am 7. Februar 1969 vermutlich an [[Krebs (Medizin)|Krebs]]. Sie wurde auf dem Friedhof in Rodenkirchen beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehrungen ===&lt;br /&gt;
* 1936 Literaturpreis der Provinz Hannover, gemeinsam mit [[Wilhelm Scharrelmann]] und [[Moritz Jahn (Autor)|Moritz Jahn]]&lt;br /&gt;
* 1964 [[Quickborn-Preis]]&lt;br /&gt;
* 1966 „Oldenburg-Preis“ der Oldenburg-Stiftung&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alma-Rogge-Straße&amp;#039;&amp;#039; in [[Absen]], einem Teil von [[Rodenkirchen (Stadland)|Stadland]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alma-Rogge-Straße&amp;#039;&amp;#039; in [[Bad Zwischenahn]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alma-Rogge-Straße&amp;#039;&amp;#039; in [[Bremen-Vegesack]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alma-Rogge-Weg&amp;#039;&amp;#039; in [[Cuxhaven]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alma-Rogge-Straße&amp;#039;&amp;#039; in [[Edewecht]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alma-Rogge-Straße&amp;#039;&amp;#039; in [[Kutenholz]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alma-Rogge-Straße&amp;#039;&amp;#039; in [[Oldenburg (Oldb)|Oldenburg]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alma-Rogge-Weg&amp;#039;&amp;#039; in [[Osterholz-Scharmbeck]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alma-Rogge-Weg&amp;#039;&amp;#039; in [[Rohrsen]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alma-Rogge-Weg&amp;#039;&amp;#039; in [[Tarmstedt]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alma-Rogge-Straße&amp;#039;&amp;#039; in [[Wangerland]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alma-Rogge-Straße&amp;#039;&amp;#039; in [[Wardenburg]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alma-Rogge-Straße&amp;#039;&amp;#039; in [[Westerstede]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem style=&amp;quot;margin-left:2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wo ik her kaam,&lt;br /&gt;
is dat Land so free un wiet,&lt;br /&gt;
wasst dat Gras un bleuht de Klee,&lt;br /&gt;
rückt de Luft na Solt un See,&lt;br /&gt;
blänkert Water, ruschelt Reith,&lt;br /&gt;
jagt de Wulken, Wind de weiht,&lt;br /&gt;
wo ik her kaam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Wo ich herkomme&lt;br /&gt;
ist das Land so frei und weit,&lt;br /&gt;
wächst das Gras und blüht der Klee,&lt;br /&gt;
riecht die Luft nach Salz und See,&lt;br /&gt;
schimmert Wasser, raschelt Reet,&lt;br /&gt;
jagt die Wolken, Wind der weht,&lt;br /&gt;
wo ich herkomme.)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1918: Up de Freete: Hamburg, Hermes&lt;br /&gt;
* 1924: De Straf: pläseerlich Spill in eenen Törn. Hamburg: Hermes&lt;br /&gt;
* 1926: Das Problem der dramatischen Gestaltung im deutschen Lustspiel: Dissertation, Hamburg, Hermes&lt;br /&gt;
* 1926: De Straf – Regie: [[Klaus Witt]], mit [[Paul Stahl]], [[Meta Clement]], [[Niko Lucassen]] ([[Nordische Rundfunk AG|NORAG]])&lt;br /&gt;
* 1928: De Straf  – Regie: [[Otto Mensing]], mit [[Bruno Günzel]], [[Helly Glave]], [[Albert Glave]], [[Paul Jessen]] und [[Grete Schmidt]](Gastspiel der [[Niederdeutsche Bühne Kiel|Niederdeutschen Bühne Kiel]] – NORAG)&lt;br /&gt;
* 1929: Sine: Vertelln in Ollnborger Platt, Hamburg: [[Quickborn-Verlag]]&lt;br /&gt;
* 1930: In de Möhl: Hamburg, Hermes&lt;br /&gt;
* 1934: Auswahl: Hamburg, Meißner&lt;br /&gt;
* 1935: Leute an der Bucht: Erzählungen, Bremen: [[Schünemann Verlag]]&lt;br /&gt;
* 1935: [[Schmuggel an der Bucht]]&lt;br /&gt;
* 1936: Dieter und Hille: Eine Liebesgeschichte, Bremen: Schünemann&lt;br /&gt;
* 1936: [[Hans Böttcher (Regisseur)|Hans Böttcher]]: [Gedenkschrift für Hans Böttcher] mit Beiträgen von [[Otto Franz Grund]]; Alma Rogge u.&amp;amp;nbsp;a., Rostock: Hinstorff&lt;br /&gt;
* 1936: Wer bietet mehr? Lustspiel in 4 Akten, Bremen: Schünemann; [B.-Wilmersdorf: Bloch]&lt;br /&gt;
* 1937: Hinnerk mit &amp;#039;n Hot: Geschichten. Mit Zeichn. von Edmund Schaefer, Bremen: Schünemann&lt;br /&gt;
* 1938: Wangerooge, Hamburg: Meißner u. Bremen: Leuwer&lt;br /&gt;
* 1939: In der weiten Marsch: Erzählungen, Bremen: Schünemann&lt;br /&gt;
* 1939: Twee Kisten Rum: Hamburg, Quickborn-Verlag&lt;br /&gt;
* 1943: An Deich und Strom. (1. Aufl. d. Feldausg.). Gütersloh: Bertelsmann&lt;br /&gt;
* 1948: Theda Thorade: Erzählung, Bremen: Schünemann&lt;br /&gt;
* 1949: Der Nagel unter Lenas Fenster: Erzählungen, Bremen: Schünemann&lt;br /&gt;
* 1953: In de Möhl – Regie: [[Walter Bäumer (Regisseur)|Walter Bäumer]], mit [[Walter A. Kreye]], [[Hans Joachim Schenck]], [[Ruth Bunkenburg]] ([[Radio Bremen|RB]])&lt;br /&gt;
* 1954: Dar harr &amp;#039;n Uhl seten: Hamburg, Quickborn-Verlag&lt;br /&gt;
* 1955: De Vergant-Schoster – Regie: [[Hans Robert Helms]], mit [[Carl Hinrichs (Schauspieler)|Carl Hinrichs]], [[Erika Rumsfeld]], [[Ruth Westerholt]] (RB)&lt;br /&gt;
* 1955: Dor harr&amp;#039;n Uhl seten – Regie: [[Günter Jansen (Regisseur)|Günter Jansen]], mit [[Hartwig Sievers]], [[Erna Raupach-Petersen]], [[Hilde Sicks]] ([[Nordwestdeutscher Rundfunk|NWDR Hamburg]])&lt;br /&gt;
* 1955: Op de Freete – Regie: Walter A. Kreye (RB)&lt;br /&gt;
* 1956: Twee Kisten Rum – Regie: [[Bernd Wiegmann]], mit Carl Hinrichs, [[Ursula Tammen]], [[Hermann Menschel]] (RB)&lt;br /&gt;
* 1963: De Straaf ([[Original-Hörspiel]]) – Regie: [[Heini Kaufeld]], mit [[Otto Lüthje]], [[Gisela Wessel]], [[Edgar Bessen]] ([[Norddeutscher Rundfunk|NDR]])&lt;br /&gt;
* 1964: De Vergant-Schoster – Regie: [[Wolfgang Harprecht]], mit [[Heinrich Kunst]], Erika Rumsfeld, [[Ingrid Andersen]] (RB)&lt;br /&gt;
* 1965: Fröhlich durchleuchtet: Bremen, Schünemann&lt;br /&gt;
* 1965: Seid lustig im Leben: Bremen, Schünemann&lt;br /&gt;
* 1966: [[Schmuggel an der Bucht|Twee Kisten Rum]] (Originalhörspiel) – Regie: Heini Kaufeld (NDR)&lt;br /&gt;
* 1970: Land aus dem ich geboren bin: Bremen, Schünemann&lt;br /&gt;
* 1978: Grüße an alle: Bremen, Schünemann&lt;br /&gt;
* 1984: Die Rosenuhr: Bremen, Schünemann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ulf Fiedler]]: &amp;#039;&amp;#039;Dichter an Strom und Deich.&amp;#039;&amp;#039; [[Hauschild Verlag]]: Bremen 1995, ISBN 3-929902-31-1.&lt;br /&gt;
* Helga Fuhrmann: &amp;#039;&amp;#039;Rogge, Alma&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Frauen Geschichte(n)&amp;#039;&amp;#039;, Bremer Frauenmuseum (Hg.). Edition Falkenberg, Bremen 2016, ISBN 978-3-95494-095-0.&lt;br /&gt;
* Thea Strahlmann: &amp;#039;&amp;#039;Alma Rogge. Eine Biographie.&amp;#039;&amp;#039; Isensee Verlag: Oldenburg 1994, ISBN 3-89442-223-8.&lt;br /&gt;
* Siegfried Gruoner: &amp;#039;&amp;#039;Alma Rogge : Erinnerungen an die niederdeutsche Dichterin&amp;#039;&amp;#039;. Fischerhude: Verlag Atelier im Bauernhaus, [2015].&lt;br /&gt;
* Karl-Heinz Saathoff: &amp;#039;&amp;#039;ALMA ROGGE – eine vergessene (Heimat-)Schriftstellerin?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Oldenburgische Landschaft|kulturland oldenburg]]&amp;#039;&amp;#039;, 4/2023, Nr. 198, S. 28f. {{ISSN|1862-9652}}.&lt;br /&gt;
* Anna von der Linde: &amp;#039;&amp;#039;Dr. Alma Rogge&amp;#039;&amp;#039;. In: Ursula Bernhold (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Frauen Lexikon Wesermarsch. Geschichte und Geschichten.&amp;#039;&amp;#039; Isensee Verlag, Oldenburg 2023, ISBN 978-3-7308-1768-1, S. 353–355.&lt;br /&gt;
* [[Rolf Düsterberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Rogge, Alma.&amp;#039;&amp;#039; In: Ders.: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der „ausgezeichneten“ Schriftstellerinnen des Dritten Reiches. 65 biografische Skizzen&amp;#039;&amp;#039;. Brill, Schöningh, Paderborn 2025, ISBN 978-3-506-79701-8, S. 108–110.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119214342}}&lt;br /&gt;
* {{PBuB|ID=627}}&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000008969|Alma Rogge}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Frank Hethey |url=https://wkgeschichte.weser-kurier.de/die-andere-wahrheit-ueber-alma-rogge/ |titel=Die andere Wahrheit über Alma Rogge |werk=wkgeschichte.weser-kurier.de |abruf=2022-08-03 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bremer-frauenmuseum.de/frauenhandbuch/RoggeA.html Rogge, Alma bei bremer-frauenmuseum.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.gegner-suenkler.de/almarogge.htm persönliche Website zu Alma Rogge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119214342|LCCN=n85301220|NDL=01063719|VIAF=25407778}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rogge, Alma}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Publizist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hörspielautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1894]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1969]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rogge, Alma&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=niedersächsische Schriftstellerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Juli 1894&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Brunswarden bei [[Rodenkirchen (Stadland)|Rodenkirchen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Februar 1969&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rönnebeck|Bremen-Rönnebeck]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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