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	<title>Alma Motzko - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T10:20:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alma_Motzko&amp;diff=1638017&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Robotje am 21. September 2025 um 10:45 Uhr</title>
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		<updated>2025-09-21T10:45:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Dr. Alma Motzko, 1928-29 photograph by Underwood &amp;amp; Underwood (cropped).jpg|mini|Alma Motzko (1929)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alma Motzko&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Juni]] [[1887]] in [[Kierling]], [[Niederösterreich]]; † [[22. November]] [[1968]] in [[Wien]]; auch &amp;#039;&amp;#039;Alma Motzko-Seitz&amp;#039;&amp;#039;) war eine [[österreich]]ische [[Historiker]]in und Politikerin ([[Christlichsoziale Partei (Österreich)|CSP]]/[[Vaterländische Front|VF]]) und von 1920 bis 1934 Stadträtin in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Alma Seitz besuchte als Privatistin ein deutschsprachiges Gymnasium in [[Prag]]. An der [[Universität Wien]] studierte sie Geschichte, Geographie und Philosophie und wurde 1912 zum &amp;#039;&amp;#039;Dr. phil.&amp;#039;&amp;#039; promoviert. Am 21. September 1920 heiratete sie den Hochbauingenieur Ludwig Motzko, einen Beamten der Bauabteilung des [[Magistrat der Stadt Wien|Magistrats der Stadt Wien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie engagierte sich als Generalsekretärin der Katholischen Frauenorganisation für Niederösterreich im sozialpolitischen und kreativen Bereich und wurde Präsidentin der katholischen Frauenorganisation für die [[Erzdiözese Wien]] sowie Vizepräsidentin der Reichsorganisation katholischer Frauen Österreichs. Im April 1918 wurde sie zudem im [[Ministerium Seidler]] von [[Viktor Mataja]], dem ersten Sozialminister Europas, als Referentin für Frauenarbeit in das Ende 1917 gegründete [[Cisleithanien#Regierung und Behörden|k.k. Ministerium für soziale Fürsorge]] berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang November 1918 wurde das zuletzt [[Ministerium Lammasch|für wenige Tage]] von [[Ignaz Seipel]] geleitete Ministerium in [[Deutschösterreich]] vom [[Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz|Staatsamt für soziale Fürsorge]] unter dem Sozialdemokraten [[Ferdinand Hanusch]] abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 1918 wurde Motzko von der [[Christlichsoziale Partei (Österreich)|Christlichsozialen Partei]] in den damals provisorischen [[Wiener Landtag und Gemeinderat|Wiener Gemeinderat]] entsandt, dem sie von der [[Gemeinderatswahl in Wien 1919|Gemeinderatswahl im Mai 1919]] an als gewählte Mandatarin bis 1934 angehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem gehörte sie als Vertreterin ihrer Partei ab Mai 1919 dem [[Stadtrat#Österreich|Stadtrat]], dem Exekutivausschuss des Gemeinderates und, ab Juni 1920, dem [[Wiener Stadtsenat und Wiener Landesregierung|Stadtsenat]] an. Sie war im [[Landesregierung und Stadtsenat Reumann|Stadtrat bzw. Stadtsenat Reumann]] und in den Stadtsenaten [[Landesregierung und Stadtsenat Seitz I|Seitz I]] bis [[Landesregierung und Stadtsenat Seitz III|Seitz III]] bis zur Abschaffung der demokratischen Stadtregierung durch die diktatorische [[Bundesregierung Dollfuß II/Schuschnigg I|Bundesregierung Dollfuß II]] am 12. Februar 1934 die einzige weibliche Stadträtin in Wien. Jedoch blieb Motzko auf Grund der absoluten Mehrheit der Sozialdemokraten immer ohne eigenes Ressort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn sie dem von einigen ihrer Parteifreunde herbeigeführten [[Ständestaat (Österreich)|„Ständestaat“]] grundsätzlich bejahend gegenüberstand, kritisierte sie die gegen Frauen gerichteten Maßnahmen, wie die Wiedereinführung des Heiratsverbots für Beamtinnen und Lehrerinnen, die Kürzung von Budgetmitteln für Mädchengymnasien und die Rückschritte bei der Gleichstellung der Frauen. Sie wehrte sich auch gegen den zunehmenden Einfluss der Amtskirche auf die katholische Frauenorganisation. Statt einer demokratischen Wahl setzte Kardinal [[Theodor Innitzer|Innitzer]] gegen ihren Widerstand für die [[Erzdiözese Wien]] das Recht auf die Ernennung von Funktionärinnen durch. 1935 wurde sie deshalb zum Rücktritt als Präsidentin genötigt. 1937 übernahm sie als Leiterin das Frauenreferat der Einheitspartei [[Vaterländische Front]], die bis zum [[Anschluss (Österreich)|„Anschluss“ Österreichs]] an das [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|nationalsozialistische Deutschland]] im März 1938 bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre allfällige berufliche Tätigkeit während des NS-Regimes ist nicht ermittelt. Nach dessen Ende, 1945, übernahm sie im [[Zweite Republik (Österreich)|wieder erstandenen Österreich]] keine politische Funktion mehr und arbeitete als Wiener Landesgeschäftsführerin des sozialen [[Hilfswerk Österreich|Hilfswerks]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alma Motzko wurde am 28. November 1968 auf dem [[Ober Sankt Veiter Friedhof|Ober-St.-Veiter Friedhof]] in Wien bestattet; das Grab wurde nun als [[Gewidmete Gräber der Stadt Wien|Ehrengrab]] geführt (Gruppe J, Reihe 10, Nr. 14). In diesem Grab war 1949 ihr Ehemann Ludwig Motzko, 68-jährig verstorben, beigesetzt worden, der 1942 in Lehmann mit der Berufsbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Technischer Zentralinspektor a.&amp;amp;nbsp;D.&amp;#039;&amp;#039; aufschien.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/periodical/pageview/265578 Lehmann, Ausgabe 1942, Band 1, S. 789, S. 893 der digitalen Darstellung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nach 1945 errichtete Gebäude in [[Innere Stadt (Wien)|Wien 1.]], [[Schwedenplatz]] 3–4, in dem sich heute unter anderem das &amp;#039;&amp;#039;Hotel Capricorno&amp;#039;&amp;#039; befindet, wurde vom Bauherrn nach ihr &amp;#039;&amp;#039;Dr.-Alma-Motzko-Seitz-Hof&amp;#039;&amp;#039; benannt. (Alma Motzko hatte dem Stadtrat angehört, der 1919 den Namen &amp;#039;&amp;#039;Schwedenplatz&amp;#039;&amp;#039; beschloss.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;P. Heinrich Giese. Ein Lebensbild. Nach den Aufzeichnungen seiner Freunde&amp;#039;&amp;#039;. St.-Gabriel, Mödling bei Wien 1955.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Klara Fietz, eine Begnadete&amp;#039;&amp;#039;. St.-Gabriel, Mödling bei Wien 1955.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Frauenbilder aus Österreich. Eine Sammlung von 12 Essays&amp;#039;&amp;#039;. Obelisk, Velden a.W./Wien 1955.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Johanna Weiß. Ein Lebensbild&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. v. Verband christlicher Hausgehilfinnen, Wien 1957.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Weg der Frau zu Recht und Geltung&amp;#039;&amp;#039;. Österreichischer Bundesverlag, Wien 1959.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Über die Persönlichkeit der Frau&amp;#039;&amp;#039;. Gerold, Wien 1962.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Leben, Welt und Gott&amp;#039;&amp;#039;. Mit einem Vorwort von Pia Maria Plechl. Selbstverlag der Wiener Katholischen Akademie, Wien 1972.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Fritz Planer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Jahrbuch der Wiener Gesellschaft. Biographische Beiträge zur Wiener Zeitgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Planer, Wien 1929, {{ZDB|89077-7}}.&lt;br /&gt;
* [[Pia Maria Plechl]]: &amp;#039;&amp;#039;Alma Motzko&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Christliche Demokratie. Schriften des Karl-von-Vogelsang-Instituts. Vierteljahresschrift für Zeitgeschichte, Sozial-, Kultur- und Wirtschaftsgeschichte&amp;#039;&amp;#039; 2, 1984, {{ISSN|0254-4334}}, S. 231–234.&lt;br /&gt;
* [[Felix Czeike]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Lexikon Wien&amp;#039;&amp;#039;. Band 6: &amp;#039;&amp;#039;Ergänzungsband&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Kremayr &amp;amp; Scheriau / Orac, Wien 2004, ISBN 3-218-00741-0, S.&amp;amp;nbsp;138.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ARIADNE|1149}}&lt;br /&gt;
* [https://www.mediathek.at/nc/type/8000/searchQuery/394/hash/nztJEIEE/ Archivaufnahme mit Alma Motzko] im Onlinearchiv der [[Österreichische Mediathek|Österreichischen Mediathek]] (Rede)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=127977279|VIAF=47232216}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Motzko, Alma}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrat und Mitglied der Landesregierung (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1887]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1968]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Motzko, Alma&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Motzko-Seitz, Alma (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichische Historikerin und Politikerin (CSP/VF) und Stadträtin in Wien (1920–1934)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Juni 1887&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kierling]], [[Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. November 1968&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Robotje</name></author>
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