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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Allylgruppe</id>
	<title>Allylgruppe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T19:56:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Allylgruppe&amp;diff=397471&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Anagkai: Strukturformel mit expliziten Methylgruppen</title>
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		<updated>2024-12-07T08:45:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Strukturformel mit expliziten Methylgruppen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Allyl Group General Formulae.png|mini|Allylverbindung (oben): R = Organyl-Rest, Halogen, Hydroxy-Rest etc.&amp;lt;br/&amp;gt; Allyl-Kation (Mitte) und Allyl-Radikal (unten). Der Allyl-Rest ist &amp;lt;span style=&amp;quot;color:blue;&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;blau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/span&amp;gt; markiert.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:S-allyl prop-2-ene-1-sulfinothioate 200.svg|mini|[[Allicin]] enthält zwei Allylgruppen]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allylgruppe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird in der [[Organische Chemie|organischen Chemie]] ein [[ungesättigt]]er [[Kohlenwasserstoffe|Kohlenwasserstoffrest]] bezeichnet, der die Formel H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;C=CH–CH&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;– hat, also eine 2-Propenyl-Gruppe darstellt. Es handelt sich dabei formal um eine &amp;#039;&amp;#039;[[Vinylgruppe]]&amp;#039;&amp;#039; H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;C=CH–, an die eine [[Methylengruppe]] –CH&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;– angehängt ist. Allyl-Kationen und -Radikale sind [[Mesomerie|mesomeriestabilisiert]] und deshalb deutlich stabiler als das entsprechende &amp;#039;&amp;#039;tert&amp;#039;&amp;#039;-Butyl-Kation bzw. -Radikal. Zum Beispiel hat [[Allylalkohol]] die Formel H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;C=CH–CH&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;–OH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Allyl&amp;#039;&amp;#039; wurde 1844 von [[Theodor Wertheim]] geprägt und leitet sich ab von &amp;#039;&amp;#039;Allium&amp;#039;&amp;#039;, [[latein]]isch für [[Knoblauch]], in dem sich eine Reihe von Allylverbindungen wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Allicin]] finden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RÖMPP&amp;quot;&amp;gt;{{RömppOnline|ID=RD-01-01641|Name=Allyl...|Abruf=2020-04-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften und Verwendung ==&lt;br /&gt;
Die Allylgruppe ist durch die leichte Abstrahierbarkeit eines der &amp;#039;&amp;#039;allylständigen&amp;#039;&amp;#039;, d.&amp;amp;nbsp;h. am sp&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;-hybridisierten, der Doppelbindung benachbarten Kohlenstoffatom gebundenen, Wasserstoffatome oder Protonen eine reaktionsfreudige [[funktionelle Gruppe]] in organischen [[Molekül]]en. Sind dort außerdem zwei unterschiedliche weitere Substituenten gebunden, so kann die aufgrund der 1,3-[[Allylspannung]] auftretende eindeutige Orientierung der Gruppen zueinander in der [[stereoselektiv]]en [[Synthese]] ausgenutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allylverbindungen ==&lt;br /&gt;
Es existieren zahlreiche natürliche und synthetische [[organische Verbindungen]], die eine oder mehrere Allylgruppen enthalten. Technisch wichtige Allylverbindungen sind der [[Allylalkohol]], das [[Allylchlorid]] sowie das [[Allylamin]] (mit [[Diallylamin|Diallyl-]] und [[Triallylamin]]). Daneben existieren Allylverbindungen, die meist intermediär bei chemischen Reaktionen auftreten. Dazu zählen Allyl[[Kation|kationen]], -[[Anion|anionen]] sowie -[[Radikal (Chemie)|radikale]]. Diese sind aufgrund der auftretenden [[Mesomerie]] sehr gut stabilisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allyl-Kation ===&lt;br /&gt;
Das Allyl-Kation stellt eine positiv geladene Allylgruppe dar. Es lassen sich folgende zwei gleichwertige [[Mesomere Grenzstruktur|mesomere Grenzstrukturen]] (Resonanzformeln) formulieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Resonance structures of allyl cation.svg|rahmenlos|hochkant=2.0|zentriert|Resonanzstrukturen des Allyl-Kations (mesomere Grenzstrukturen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die positive Ladung ist dabei über das gesamte Molekül verteilt, also [[Delokalisierung|delokalisiert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allyl-Anion ===&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zum Allylkation, stellt das Allyl-Anion eine negativ geladene Allylgruppe dar. Wiederum lassen sich hierbei zwei  mesomere Grenzstrukturen zeichnen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Resonance structures of allyl anion.svg|rahmenlos|hochkant=2.0|zentriert|Resonanzstrukturen des Allyl-Anions (mesomere Grenzstrukturen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Freies Elektronenpaar|freie Elektronenpaar]] ist dabei nicht an den endständigen [[Kohlenstoff|Kohlenstoffatomen]] lokalisiert, sondern mesomer über das gesamte Molekül delokalisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=K. Peter C. Vollhardt, Neil E. Schore, Katrin-M. Roy|Hrsg=Holger Butenschön |Titel=Organische Chemie |Auflage=5 |Verlag=Wiley-VCH Verlag GmbH &amp;amp; Co. KGaA |Ort=Weinheim |Datum=2011 |ISBN=978-3-527-32754-6 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4348522-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funktionelle Gruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Allylverbindung| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Anagkai</name></author>
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