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	<title>Allstromgerät - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T14:20:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Allstromger%C3%A4t&amp;diff=227139&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schiefbauer: lütt</title>
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		<updated>2026-04-26T20:02:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lütt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Allstrom-Werbung 1935.jpg|mini|Werbung für Allstrom-Röhrentechnik 1935]]&lt;br /&gt;
Bei einem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allstromgerät&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; handelt es sich um ein elektrisches Gerät, das sowohl mit [[Gleichspannung]] als auch mit [[Wechselspannung]] betrieben werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wissen.de/lexikon/allstromgeraet &amp;#039;&amp;#039;Definition Allstromgerät&amp;#039;&amp;#039;].  [[wissen.de]]. Abgerufen am 16. Februar 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung ist wenig spezifisch und wurde in der Vergangenheit fast ausschließlich für Radiogeräte (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allstromempfänger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) verwendet, so etwa für die [[Volksempfänger]] VE301GW und VE301dynGW.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Paul Gaukler |url=https://radiogeschichte.de/radiogeschichte-erfindungen-technik-hersteller-und-geraete |titel=5.1 Die Volksempfänger |werk=radiogeschichte.de |sprache=de |abruf=2025-07-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei typischen Elektrowärmegeräten mit Widerstandsheizung und bei [[Glühlampe]]n war die Stromart nicht relevant, so z.&amp;amp;nbsp;B. ungeregelte Bügeleisen, Lötkolben oder Heizgeräte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1920er Jahren wurden [[Radio]]s trotz vorhandener Stromversorgung im Haus (früher &amp;#039;&amp;#039;Lichtnetz&amp;#039;&amp;#039; genannt) zumeist aus [[Akkumulator]]en (&amp;#039;&amp;#039;Kalisammlern&amp;#039;&amp;#039;, Bleiakkumulatoren für die Röhrenheizung und sogenannten [[Anodenbatterie]]n) für die Anodenspannung betrieben. Der Wunsch nach einfacherer Handhabung führte im Laufe der Zeit zu Empfängern, die ihre Versorgung mit dem [[Stromnetz]] decken konnten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.emuseum-tettnang.de/labels/salon/Rundfunkausstellung/Empfangsstation_1920er |titel=Empfangsstation in den wilden 1920ern (P) |hrsg=Elektronikmuseum Tettnang |abruf=2025-07-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der [[Grüne Woche|Grünen Woche]] 1935 in Berlin stellten der [[Reichsverband Deutscher Rundfunkteilnehmer]] und der [[Deutscher Funktechnischer Verband|Deutsche Funktechnische Verband]] einen Volksempfänger für Allstrombetrieb vor:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Das Problem der Allstromausführung konnte durch ganz geringfügigen Umbau eines gewöhnlichen Gleichstrom-Volksempfängers gelöst werden. Aus dem Gleichstrom-Volksempfänger wurde der Voltwiderstand herausgenommen, an seine Stelle eine Vollnetz-[[Röhrendiode|Gleichrichterröhre]] gesetzt, die Heizleistung umgeschaltet und die 20-Voltröhren gegen österreichische Vollnetzröhren vertauscht.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Funkmagazin&amp;#039;&amp;#039; – Radiotechnische Monatsschrift (Österreich), Heft 83, S. 87 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab bis zum Ende der Nachkriegszeit um 1950 regional keine einheitliche [[Netzspannung]] und Netzart (Gleich- oder Wechselspannung) in Deutschland, teilweise war sie sogar innerhalb einer Stadt unterschiedlich. Dazu kamen noch die Anforderungen, die sich aus dem Export der Geräte ins Ausland ergaben. Aus dieser Situation heraus und aus Kostengründen wurden die Allstromgeräte entwickelt. Sie besaßen keinen [[Transformator|Netztransformator]], da Gleichspannung nicht transformiert werden kann. Die meist verwendete Einweggleichrichtung erforderte eine bestimmte Steckerpolung am Gleichspannungsnetz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.verivox.de/strom/themen/230-volt/ |titel=Warum kommen aus der Steckdose 230 Volt? |hrsg=Verivox |abruf=2025-07-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei allen Allstromradios (und auch bei den ersten röhrenbestückten Fernsehgeräten, siehe unten) lag bei entsprechender Steckerpolung das [[Chassis (Elektronik)|Metallchassis]] an der Netzphase. Bei Berührung eines Metallteiles bestand Lebensgefahr. Die Geräte enthielten je einen [[Kondensator (Elektrotechnik)|Kondensator]] zur Trennung der Erd- und Antennenanschlüsse von der Netzspannung. Historische Allstromgeräte entsprechen nur bei Verwendung eines [[Trenntransformator]]s geltenden Sicherheitsanforderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Besonderheit war die [[Elektronenröhre#Serien- und Parallelheizung|Heizung]] der [[Elektronenröhre]]n, deren Heizfäden bei Allstromgeräten in Serie geschaltet wurden. Hierzu waren sie für einen einheitlichen Heizstrom ausgelegt, unterschiedlichem Heizleistungsbedarf wurde durch unterschiedlich große Spannungsabfälle Rechnung getragen. Übliche Nennströme waren je nach Röhrenanzahl 50, 100 oder 300&amp;amp;nbsp;mA (TV-Geräte) Heizstrom. Der „Rest“ der Netzspannung musste in einem offenen Drahtwiderstand „verheizt“ werden. Zur Stromstabilisierung war ein [[Eisenwasserstoffwiderstand]] und zum Sanftanlauf ein [[Heißleiter|Urdox]]-Widerstand, meist kombiniert zu einer [[Heizkreisregelröhre]], zwischengeschaltet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.radiomuseum.org/forum/heizkreisregelroehren_ew_u_eu.html?language_id=1#google_vignette |titel=Heizkreisregelröhren: U, EW, EU, C |werk=Radiomuseum.org |abruf=2025-07-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis auf wenige Ausnahmen waren auch erste Röhren-[[Fernseher|Fernsehgeräte]] in ähnlicher Technik ausgeführt. Der Hauptgrund war das Einsparen eines Netztransformators.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die meisten modernen [[Schaltnetzteil]]e können an Gleichspannung funktionieren. Manche Geräte sind auch für Betrieb an Gleichspannung spezifiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://docs-europe.electrocomponents.com/webdocs/0cdb/0900766b80cdbb06.pdf docs-europe.electrocomponents.com] (PDF) S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Da sie mit Hochfrequenz-[[Zwischenkreis]] arbeiten, haben sie einen großen Eingangsspannungsbereich von 90&amp;amp;nbsp;V bis 264&amp;amp;nbsp;V. Schaltnetzteile besitzen schutzisolierte Transformatoren und verursachen keine [[Gefährliche Spannungen|gefährliche Spannung]] am Ausgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gleichspannungs-Zwischenkreis in vielen Schaltnetzteilen ist auf den Scheitelwert der Netzspannung ausgelegt. Bei sinusförmigem Spannungsverlauf ist das das &amp;lt;math&amp;gt;\sqrt{2}&amp;lt;/math&amp;gt;-fache des Effektivwerts. In einem mit 230 Volt betriebenen Schaltnetzteil beträgt die Zwischenkreisspannung beispielsweise ca. 325 Volt. Wird dieses Schaltnetzteil mit einer Gleichspannung gleichen Effektivwerts betrieben, so stiege bei gleicher sekundärer Last die primäre Stromaufnahme des Schaltnetzteils um den Faktor &amp;lt;math&amp;gt;\sqrt{2}&amp;lt;/math&amp;gt;. Das könnte zu Überlastung der Leistungshalbleiter des Schaltnetzteils und damit zur Zerstörung des Schaltnetzteils führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.bb-roehrentechnik.de/Allstrom.html bb-roehrentechnik.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Allstromgerat}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spannungswandler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hörfunk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historischer Funkempfänger]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schiefbauer</name></author>
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