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	<title>Alloy 926 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T09:27:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alloy_926&amp;diff=2725292&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Horst Gräbner: danke für den SEO-Link</title>
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		<updated>2024-12-11T19:54:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;danke für den SEO-Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Legierung|Alloy]] 926 ([[Werkstoffnummer]] 1.4529)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Austenit (Gefügebestandteil)|austenitischer]] (kubisch-flächenzentriertes Gefüge), [[Rostfreier Stahl|nichtrostender]] Sonder[[edelstahl]]. Dieser Edelstahl ist eine Weiterentwicklung von Alloy 904l (1.4539). Allerdings wurde der [[Molybdän]]gehalt auf 6,5 % angehoben und der Werkstoff mit 0,2 % Stickstoff versehen. Hierdurch konnte die Beständigkeit gegen Loch- und [[Spaltkorrosion]] verbessert werden. Die Beständigkeit gegen durch [[Lochkorrosion]] induzierte [[Spannungsrisskorrosion]] steigt ebenfalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[UNS-Nummer]] des Werkstoffes ist N08926. Weitere Markennamen sind &amp;#039;&amp;#039;Alloy 6Mo&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Cronifer 1925hMo&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Werkstoff wurde von ThyssenKrupp VDM (heute [[VDM Metals]]) in den 1980er Jahren entwickelt. Ein ähnlicher Werkstoff ist Alloy 254SMO (1.4547), welcher von Avesta in Schweden entwickelt wurde. Dieser hat allerdings einen niedrigeren Nickelgehalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haupteinsatzgebiete ==&lt;br /&gt;
Anwendung findet Alloy 926 vor allem in:&lt;br /&gt;
* Konzentrations- und Kristallisationsanlagen bei der [[Salzgewinnung]] durch Verdampfung&lt;br /&gt;
* [[Kondensator (Verfahrenstechnik)|Kondensatorrohre]] und Rohrleitungssysteme in Kraftwerken mit stark verunreinigtem [[Kühlwasser]]&lt;br /&gt;
* Pumpenstangen für [[Ölförderung|Ölförderanlagen]]&lt;br /&gt;
* Verdampfern, [[Wärmetauscher]]n, Tankauskleidungen und bei der [[Phosphorsäure]]produktion&lt;br /&gt;
* Tanks für den Transport aggressiver chemischer Produkte&lt;br /&gt;
* Verteilersysteme und Kühler für [[Schwefelsäure]]anlagen&lt;br /&gt;
* Feuerlöschsysteme, Meerwasserfiltrierung, [[Hydraulik]]- und Injektionssysteme der Offshoretechnik&lt;br /&gt;
* Flexible Rohre in der Offshore-Industrie&lt;br /&gt;
* in [[Schwimmbad|Schwimmbädern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schwimmbadbau ist der Werkstoff nach dem Unfall in [[Uster]] in die Baunorm aufgenommen worden und wird verbindlich vorgeschrieben. Bei dem Unfall ist die Hallenbaddecke während des Badebetriebs heruntergefallen, etliche Menschen kamen dabei ums Leben. Grund hierfür war chlorinduzierte [[Spannungsrisskorrosion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alloy 926 zeichnet sich aus durch:&lt;br /&gt;
* Zulassung für Druckbehälter mit Temperaturen zwischen −196 und 400&amp;amp;nbsp;°C&lt;br /&gt;
* erhöhte Beständigkeit gegen Spannungsrisskorrosion im Vergleich zu anderen austenitischen Edelstählen&lt;br /&gt;
* ausgezeichnete allgemeine [[Korrosionsbeständigkeit]] im Bereich oxidierender und auch reduzierender Medien&lt;br /&gt;
* geringere Neigung zur Bildung von [[Intermetallische Verbindung|intermetallischen Phasen]] verglichen mit ähnlichen Stählen mit nur 18 % Nickel&lt;br /&gt;
* sehr gute Beständigkeit gegen Loch- und Spaltkorrosion&lt;br /&gt;
* Bauaufsichtliche Zulassung für Bauteile und Verbindungsmittel aus nichtrostenden Stählen, [[Deutsches Institut für Bautechnik]], September ‘98&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chemische Zusammensetzung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| C  0 - 0,02 %|| Si  0 - 0,5 %|| Mn  0 - 1,0 %|| P  0 - 0,03 %|| S  0 - 0,005 %|| Cr  20,0 - 21,0 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mo  6,0 - 6,8|| Ni  24,5 - 25,5 %|| N  0,18 - 0,2 %|| Cu  0,8 - 1,0 %|| Fe  Rest|| &lt;br /&gt;
|}&amp;lt;ref name=&amp;quot;Materialdatasheet&amp;quot;&amp;gt;[http://www.vdm-metals.com/fileadmin/user_upload/Downloads/Data_Sheets/Datenblatt_VDM_Alloy_926.pdf Material Data Sheet VDM Metals]  (PDF; 460 kB), zum Materialdatenblatt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Overview&amp;quot;&amp;gt;[http://6mo.hempel-metals.com/ Homepage], Kurzübersicht.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besondere Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Temperaturbereich&lt;br /&gt;
| || Korrosionswerkstoff nach Vd-TÜV bis 400°C&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Vd-TÜV Blatt 502 |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum= |ISBN= |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schmelztemperaturbereich&lt;br /&gt;
| || 1320 - 1390&amp;amp;nbsp;°C&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dichte&lt;br /&gt;
| || 8,14 g/cm³&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ISO-V [[Kerbschlagbiegeversuch|Kerbschlag]]zähigkeit&lt;br /&gt;
| || Mittelwert bei RT längs und quer ≥ 150 J/cm²&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Werkstoff besitzt die [[ISO 15156|ISO 15156 / NACE MR0175]] Klasse 5 für Sauergasanwendungen in der Öl- und Gasindustrie und wird im [[VdTÜV-Merkblatt]] 502&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; beschrieben. Die [[Wirksumme]] beträgt 47.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schweißzusatzwerkstoffe ==&lt;br /&gt;
Mit folgenden [[Schweißzusatzwerkstoff]]en kann [[Schweißen|geschweißt]] werden:&lt;br /&gt;
*SG-NiCr23Mo16, Werkstoff-Nr. 2.4607, AWS A5.14, ERNiCrMo-13&lt;br /&gt;
*EL-NiCr22Mo16, Werkstoff-Nr. 2.4609, AWS A5.11, ENiCrMo-13&lt;br /&gt;
*SG-NiCr21Mo9Nb, Werkstoff-Nr. 2.4831, FM 625, AWS A5.14, ERNiCrMo-3&lt;br /&gt;
*EL-NiCr20Mo9Nb, Werkstoff-Nr. 2.4621, AWS A5.11, ENiCrMo-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schweißverfahren: WIG, WIG-Heißdraht, Plasma, MIG/MAG, UP und E-Hand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stahlsorte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Horst Gräbner</name></author>
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