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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Allophon</id>
	<title>Allophon - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T14:45:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Allophon&amp;diff=69921&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2026-04-14T06:20:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|erläutert die lautliche Variante eines Phonems; die soziolinguistische Verwendung des Begriffs in Kanada wird unter [[Allophon (Québec)]] behandelt.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allophon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (aus {{grcS|ἄλλος|állos|de=anders}} und {{lang|grc|φωνή|phōnḗ|de=Stimme}}, also ‚anderer Klang‘) bezeichnet man in der [[Linguistik]] eine lautliche Variante eines [[Phonem]]s. Allophone werden auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Phonemvarianten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;subphoneme Varianten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Allgemeinverständlichkeit|Grund=Es fehlen Beispiele, damit Laien das verstehen. Bsp.: Das Wort Eimer kann hinten „er“ oder mit „a“ ausgesprochen werden}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung zum Phonem ==&lt;br /&gt;
Allophone sind zwei oder mehrere freie oder stellungsbedingte Realisierungen ein und desselben [[Phonem]]s. Sie berühren nicht den Status des Phonems als solches: Phoneme, die allophone Realisierungen haben, sind solchen ohne Realisierungsvarianten gleichgestellt. Die lautlichen Merkmale, durch welche sich Allophone voneinander unterscheiden, sind nicht bedeutungsunterscheidend, aber solchermaßen, dass sie nicht mehr als [[Koartikulation]]seffekte erklärt werden können. Was in der einen Sprache als subphoneme Variante gilt, kann in einer anderen Sprache ein eigenes Phonem sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freie Allophonie liegt z.&amp;amp;nbsp;B. vor, wenn ein Phonem in verschiedenen Dialekten unterschiedlich realisiert wird. Wenn z.&amp;amp;nbsp;B. in einer Sprache /g/ ein Phonem mit den dialektalen Allophonen [g] und [d͡ʒ] ist, dann sprechen die Sprecher des einen Dialekts überall dort [g], wo die anderen [d͡ʒ] sprechen. (Als Phonemzeichen wird hier das schlichtere der beiden Allophonzeichen verwendet. Man könnte aber auch das Zeichen der Variante des Hauptdialekts oder dasjenige der sprachgeschichtlich älteren Variante als Phonemzeichen wählen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellungsbedingte Allophonie liegt z.&amp;amp;nbsp;B. vor, wenn die Qualität eines folgenden Vokals bestimmt, mit welcher Variante ein Phonem realisiert wird. Wenn z.&amp;amp;nbsp;B. in einer Sprache das Phonem /s/ vor [a] und [u] mit dem Allophon [s], vor [i] aber mit dem Allophon [ʃ] realisiert wird, dann bedeutet dies, dass [s] nie vor [i] und [ʃ] nie vor [a] oder [u] vorkommt (Das Schriftzeichen der häufigeren Variante wird gewöhnlich als Phonemzeichen verwendet).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer [[Minimalpaar]]analyse, in der (vorzugsweise lexikalische) [[Morphem]]e gesucht werden, die sich in nur einem [[Phonetik|phonetischen]] Merkmal unterscheiden, können Laute als Allophone ein und desselben Phonems klassifiziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten von Allophonen ==&lt;br /&gt;
Es werden unterschieden:&lt;br /&gt;
;Freie Variation&lt;br /&gt;
:Die Varianten sind gleichberechtigte Realisationen eines Phonems, z.&amp;amp;nbsp;B. das Zungen- und Zäpfchen-r im Deutschen: vorne gerollt {{IPA-Phon|r}} oder hinten mit dem Gaumenzäpfchen {{IPA-Phon|ʀ}}, oder dort gerieben {{IPA-Phon|ʁ}}. Die Vertauschung der Varianten führt nicht zu einer Bedeutungsänderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kombinatorische Variation&lt;br /&gt;
:Die Varianten treten in Abhängigkeit von der [[Phonologie|phonologischen]] Umgebung auf, z.&amp;amp;nbsp;B. die mit dem [[Digraph (Linguistik)|Digraphen]] &amp;#039;&amp;#039;ch&amp;#039;&amp;#039; geschriebenen Laute im Deutschen. Sie werden nach [[Vorderzungenvokal|vorderen]] („hellen“) Vokalen (/iː/, /ɪ/, /aɪ̯/, /eː/, /ɛ/, /æː/, /æ/, /yː/, /ʏ/, /ɔʏ̯/, /øː/, /œ/) wie {{IPA-Phon|ç}} in „[[Ich-Laut|ich]]“ gesprochen („als {{IPA-Phon|ç}} realisiert“), nach [[Hinterzungenvokal|hinteren]] („dunklen“) und nach offenen Vokalen (/uː/, /ʊ/, /aʊ̯/, /oː/, /ɔ/; /aː/, /a/) im selben [[Morphem]] wie {{IPA-Phon|χ}} oder {{IPA-Phon|x}} in „[[Ach-Laut|ach]]“ gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In einem solchen Fall „stellungsgebundener“ Allophone spricht man auch von Allophonen in „komplementärer Distribution“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karl-Heinz Best]]: &amp;#039;&amp;#039;LinK – Linguistik in Kürze mit einem Ausblick auf die Quantitative Linguistik.&amp;#039;&amp;#039; 5., durchgesehene Auflage. RAM Verlag, Lüdenscheid 2008, S.&amp;amp;nbsp;4. Keine ISBN. Kapitel: &amp;#039;&amp;#039;Phonetik und Phonologie (= Phonemik) des Deutschen&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;3–8 und S.&amp;amp;nbsp;12&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
* [[Hadumod Bußmann]] (Hrsg.) unter Mitarbeit von Hartmut Lauffer: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Sprachwissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; 4., durchgesehene und bibliographisch ergänzte Auflage. Kröner, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-520-45204-7, Stichwörter: &amp;#039;&amp;#039;Allophon, Phonem, Phonemanalyse.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Theodor Lewandowski]]: &amp;#039;&amp;#039;Linguistisches Wörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, 2; 4. Auflage. Heidelberg 1984; ISBN 3-494-02020-5, ISBN 3-494-02021-3, Stichwörter: &amp;#039;&amp;#039;Allophon, Phonem, Phonemanalyse.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Allophon}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4491201-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Phonologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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