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	<title>Allmacht - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T13:41:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Allmacht&amp;diff=60160&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tuncker: /* Allmacht Gottes in der Bibel */ Hajah wird gewöhnlich als „sein“ übersetzt, in Exodus 3, 14 meist als „Ich bin, der ich bin“ und nicht mit „wirken“.</title>
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		<updated>2025-10-13T11:27:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Allmacht Gottes in der Bibel: &lt;/span&gt; Hajah wird gewöhnlich als „sein“ übersetzt, in Exodus 3, 14 meist als „Ich bin, der ich bin“ und nicht mit „wirken“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allmacht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allmächtigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Omnipotenz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von [[Latein|lateinisch]] &amp;#039;&amp;#039;omnis&amp;#039;&amp;#039; „ganz“, „alles“ und &amp;#039;&amp;#039;potentia&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;potestas&amp;#039;&amp;#039; „Macht“) wird die Fähigkeit bezeichnet, jedes Ereignis – ggf. auch jenseits [[naturwissenschaft]]licher Erklärbarkeit – in Gang zu setzen oder zu beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Allmacht Gottes ==&lt;br /&gt;
=== Antike religiöse Vorstellungen ohne einen allmächtigen Gott ===&lt;br /&gt;
Die Götter der [[Griechische Mythologie|griechischen Mythologie]] waren &amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039; allmächtig. [[Uranos]] wurde von [[Kronos]] entmannt, weil er als erstes Unrecht ersann, so erklärte es letzterem die Mutter [[Gaia (Mythologie)|Gaia]]. [[Zeus]] – der mächtigste unter den Göttern – entmachtete wieder diesen und brauchte selbst wieder die Hilfe der [[Hekatoncheiren]], um im Kampf gegen die [[Titan (Mythologie)|Titanen]] bestehen zu können. Bei [[Vergil]] wird er allerdings oft mit dem sich auch metrisch anbietenden &amp;#039;&amp;#039;Júpiter ómnipoténs&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, und die [[Schicksal|Fata]], unklar entweder mit einem ihm übergeordneten [[Schicksal]] oder mit seinen eigenen Willensentschlüssen zu identifizieren, sind unfehlbar und unabänderlich, zeichnen sich aber besonders auch dadurch aus, dass sie innerhalb gesteckter Grenzen Spielraum offenlassen. „Omnipotens“ steht hier als [[epitheton ornans]] in Analogie zu Ausdrücken wie &amp;#039;&amp;#039;ignipotens&amp;#039;&amp;#039; (der Feuerbeherrscher: [[Vulcanus]]) oder &amp;#039;&amp;#039;armipotens&amp;#039;&amp;#039; (der Waffenmächtige: [[Mars (Mythologie)|Mars]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verschiedene Auffassungen vom Begriff der Allmacht ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allmacht als Attribut &amp;#039;&amp;#039;eines&amp;#039;&amp;#039; [[Gott]]es kennzeichnet die [[Monotheismus|monotheistischen]] [[Religion]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff der Allmacht ist in unterschiedlichen Bedeutungen gebraucht worden. Es lassen sich drei prinzipielle Bedeutungen unterscheiden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Gott kann absolut alles, es gibt für ihn nicht nur keine denkbare, sondern gar keine Handlungsbeschränkung, d.&amp;amp;nbsp;h., er kann auch die [[Physikalisches Gesetz|Naturgesetze]] und die Gesetze der Logik (z.&amp;amp;nbsp;B. durch widersprüchliches Handeln) überschreiten.&lt;br /&gt;
# Gott kann alles, d.&amp;amp;nbsp;h., auch in den Lauf der Welt eingreifen und dabei gegen die Naturgesetze verstoßen (d.&amp;amp;nbsp;h., Gott kann [[Wunder]] tun), nicht jedoch widersprüchlich handeln.&lt;br /&gt;
# Gott vermag außer widersprüchlichem Handeln alles zu tun, ist jedoch durch verschiedene weitere Eigenschaften oder Umstände in seinem Handeln beschränkt (beispielsweise Allgüte, Liebe, Ermöglichung der [[Freier Wille|Willensfreiheit]],&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. dazu die Theorie des Nominalisten Wilhelm von Ockham: Georg Dietlein: &amp;#039;&amp;#039;Macht und Allmacht Gottes bei Wilhelm von Ockham. Eine philosophisch-theologische Untersuchung der Frage nach Allmacht und Freiheit.&amp;#039;&amp;#039; Meidenbauer, München 2008, ISBN 3-89975-860-9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Verständlichkeit, Unveränderlichkeit der Vergangenheit,&amp;lt;ref&amp;gt;So schreibt der Philosoph [[Joachim Kahl]]: „Die Unumkehrbarkeit der Zeit ist die unüberschreitbare Grenze jeder Allmachtsidee.“ &amp;#039;&amp;#039;([http://ibka.org/artikel/ag98/atheismus.HTML Die Antwort des Atheismus])&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Respektierung der Naturgesetze,&amp;lt;ref&amp;gt;So schreibt der Theologe [[Hans Küng]] „Gott wirkt […] als der […] Lenker der Welt – allgegenwärtig (omni-präsent) und allmächtig (omni-potent) – unter voller Respektierung der Naturgesetze, deren Ursprung er selber ist.“ (&amp;#039;&amp;#039;24 Thesen zur Gottesfrage&amp;#039;&amp;#039;), Serie Piper SP 171, Piper, München/Zürich, ISBN 3-492-10171-2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Einhaltung dessen, was er selbst versprochen oder angekündigt hat ([[Wort Gottes|Gottes Wort]])).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allmacht und Allwissenheit ===&lt;br /&gt;
Vielfach wird [[Allwissenheit]] für eine logische Konsequenz von Allmacht gehalten. So schreibt [[Gerhard Streminger]]: „Die Eigenschaft der Allwissenheit dürfte bereits im Begriff der Allmacht enthalten sein, denn ein Wesen, dem es an Wissen fehlt, fehlt es auch an Macht. Ist ein Wesen hingegen allmächtig, so ist es auch allwissend.“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://alt.gkpn.de/theodizee.html Von der Güte Gottes und die Leiden der Welt. Ein Überblick über das Theodizeeproblem]&amp;#039;&amp;#039;, aus: Aufklärung und Kritik 1/2003, S.&amp;amp;nbsp;11&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite gibt es die Auffassung, dass Allmacht und Allwissenheit eines Gottes einander ausschließen – jedenfalls wenn man Allwissenheit so versteht, dass sie vollständiges Wissen über die Zukunft einschließt, und man voraussetzt, dass Gott an Zeit gebunden agiert. [[Richard Dawkins]] führt aus, es sei „der Aufmerksamkeit der Logiker nicht entgangen, dass Allwissenheit und Allmacht unvereinbar sind. Wenn Gott allwissend ist, muss er bereits wissen, wie er mit seiner Allmacht eingreifen und den Lauf der Geschichte verändern wird. Das bedeutet aber, dass er es sich mit dem Eingriff nicht mehr anders überlegen kann, und demnach ist er nicht allmächtig.“&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Dawkins: &amp;#039;&amp;#039;Der Gotteswahn&amp;#039;&amp;#039;, ISBN 978-3-548-37232-7, S. 109.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kritik am Begriff der Allmacht ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Allmachtsbegriff gerät vor allem im Zusammenhang mit dem [[Theodizee]]-Problem in die Kritik. In Anbetracht der Leiden auf der Welt kann die Kombination von Allmacht, Allgüte, Allwissenheit und Verständlichkeit in einer Gottheit problematisch erscheinen.&lt;br /&gt;
[[Hans Jonas]] vertritt die Theorie, die Allmacht sei logisch hinfällig. Macht sei ja nur dann Macht, wenn sie auf Widerstand treffe, unendliche Macht habe aber keinen Widerstand mehr, hier wäre also die Allmacht eine leere Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Allmachtsparadoxon]]: Ein allmächtiger Gott müsste einen Stein schaffen können, den er selbst nicht heben kann. Entweder er kann es, dann ist er nicht allmächtig, sonst könnte er ihn heben. Oder er kann es nicht, auch dann ist er nicht allmächtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann dem entgegenhalten, dass für einen allmächtigen Gott die Regeln der [[Logik]] –&amp;amp;nbsp;die das Paradoxon entstehen lassen&amp;amp;nbsp;– nicht gelten, so dass auch bei einem absoluten Allmachtsverständnis (vergleiche oben) ein Paradoxon gar nicht entstünde. Nach dieser Interpretation könnte Gott uneingeschränkt handeln, das heißt, er könnte auch einen unhebbaren Stein, trotz weiterbestehender Allmacht, schaffen. Dies führt allerdings dazu, dass ein solcher Gott nicht mehr (differenziert) erkannt und verstanden werden kann, und sich letztlich in einem leeren Begriff erschöpft, über den keine weiteren vernünftigen Aussagen mehr möglich sind. Aus einem so verstandenen Begriff folgen nicht nur beliebige Möglichkeiten (eine Unmöglichkeit gäbe es nicht mehr); auch die Aussage, dass nichts unmöglich sei, wäre sinnlos, da es sich dabei selbst um eine logische Folgerung handelt (und gerade für die Ungültigkeit der Logik steht ja in diesem Sinne die absolute Allmacht).&lt;br /&gt;
Eine solche Auslegung des Begriffes der Allmacht ist indes nur sehr selten anzutreffen, da ein solcher Gott nicht mehr Bestandteil einer [[Kohärenztheorie|kohärenten]] Lehre sein kann und es für den Menschen sinnlos ist, über etwas zu spekulieren, das man per definitionem nicht mit nachvollziehbaren Mitteln (Logik) erkennen oder deuten kann. Daher wird von der überwiegenden Mehrheit der Philosophen und Theologen ein gemäßigterer Allmachtsbegriff vertreten, der nicht zum oben genannten Paradoxon führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Lösung dieser Frage besteht im Betrachten dessen, was da gefordert wird:&lt;br /&gt;
Da ein Objekt nur in einem Gravitationsfeld gehoben werden könnte, kann ein Stein, der deutlich größer und schwerer als jedes andere Objekt im Universum ist, mangels geeignetem Gravitationsfeld nicht gehoben werden. Um ihn heben zu können, müsste Gott also einen noch größeren Stein erschaffen, um den ersten Stein dann im Gravitationsfeld des zweiten Steins anzuheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Auffassung des Realismus liegt eine Auflösung des Paradoxons darin, dass das in sich Widersprüchliche auch und gerade von Gott nicht gefordert werden darf. Gott ist demnach nicht nur logisch, sondern die Quelle aller Logik, ja der [[Logos]] selbst. Einen Mangel vom Vollkommenen zu fordern oder eine Beschränkung für eine Fähigkeit auszugeben, ist in sich (und gerade wegen Gott) unschlüssig. Deshalb bleibt die Vollkommenheit Gottes, zu der auch seine Allwissenheit, Allmacht und Allgüte gehören, diesen Lehren zufolge unangetastet; vergleiche auch die [[Natürliche Theologie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Auflösungsversuche gehen allerdings mit Einschränkungen des Allmachtsbegriffs einher oder können durch Umformulierungen des Paradoxons entkräftet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allmacht Gottes in der Bibel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Bibel kommt der Allmachtsbegriff nicht vor, jedenfalls nicht explizit. Die [[Vulgata]] verwendet den Terminus &amp;#039;&amp;#039;omnipotens&amp;#039;&amp;#039; als lateinische Übersetzung der entsprechenden hebräischen und griechischen Ausdrücke (z.&amp;amp;nbsp;B. in 1. Mose 17,1 und in Offb 21,12: &amp;#039;&amp;#039;Deus omnipotens&amp;#039;&amp;#039;). Das hebräische „Alte Testament“ benutzt indes Ausdrücke wie „Jahwe Zebaoth“ („Herr der Heerscharen“) oder „El Shaddai“, wobei nicht klar ist, was „Shaddai“ genau bedeutet&amp;lt;ref&amp;gt; [[Gesenius]], 17. Auflage, Seiten 808b-809a.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Septuaginta verwendet parallel dazu nicht selten die Vokabel &amp;#039;&amp;#039;pantokratōr&amp;#039;&amp;#039; („Allherrscher“ [o.&amp;amp;nbsp;ä.]), die auch im Neuen Testament zehnmal vorkommt, neunmal davon in der Johannesoffenbarung. In Offb 11,17 beispielsweise ist vom „Allherrscher“ in einem Gebet die Rede, und dabei gilt Gott, dem „Allherrscher“, der hier in der zweiten Person angeredet wird, der Dank dafür, dass er bzw. „dass du“ nun „deine große Macht ergriffen und die Herrschaft angetreten hast“. Das Wort &amp;#039;&amp;#039;pantokratōr&amp;#039;&amp;#039; beschreibt damals also nicht eine Eigenschaft, meint insofern durchaus noch &amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039; „Allmächtiger“ (und spricht insbesondere auch &amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039; von „Allmacht“), sondern ist zunächst ein „Namenselement“, zugleich (lediglich) „Ausdruck kontrafaktischer &amp;#039;&amp;#039;Hoffnung&amp;#039;&amp;#039;“, und das gerade auch auf dem Hintergrund „früher erfahrener Rettungen und angesichts entgegenstehender Mächte“&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Bachmann, Gott der Allmächtige. Der Pantokrator der Bibel und die Theodizeediskussion, Freiburg 2019 [ISBN 978-3-451-38068-6], S. 191 (ohne den Kursivdruck).&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen von der Begrifflichkeit wird in der Bibel aber die Allmacht Gottes beschrieben.&lt;br /&gt;
In Exodus 3, 14 wird Gottes Name mit hajah beschrieben, was gewöhnlich als „sein“ übersetzt wird („Ich bin, der ich bin“), das nach Ratschow allerdings mit „wirken“ wiederzugeben ist, alles Wirken also in Gott gegründet ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Carl Hainz Ratschow, Gott existiert. Eine dogmatische Studie, Berlin 1968, S. 71.&amp;lt;/ref&amp;gt; Keinem anderen kann also hajah zugeschrieben werden (ebd. S. 73).&lt;br /&gt;
In Amos 3, 6 wird die rhetorische Frage gestellt: „Ist ein Unglück in der Stadt, dass der HERR nicht tut?“&lt;br /&gt;
In Jesaja 45,7 wird alles Geschehen (typisch Hebräisch in Gegensatzpaaren) allein auf das Schaffen (hebr. barah) Gottes zurückgeführt. Es wird kein philosophisches Konzept der Allmacht Gottes dargelegt (weil von Gott immer nur im Zusammenhang seines konkreten Heilshandeln gesprochen wird), aber im Zuspruch des Heils (Z. B. Jesaja 40, 12-31) wie auch in Ermahnungen und Gerichtsankündigungen (Z. B. Amos 5, 8-17) wird Gottes Wirken in allem Geschehen geschildert.&lt;br /&gt;
Im Neuen Testament wird dies vorausgesetzt – so bei Jesus (Lukas 13,4). Vor allem in Hymnen wird die Allmacht Gottes beschrieben: „Denn von ihm und durch ihn und zu ihm sind alle Dinge.“ (Römer 11, 36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religiöse Vorstellungen ohne allmächtigen Gott  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Monotheisten lehnen die Vorstellung, dass Gott allmächtig sei, völlig ab. Im &amp;#039;&amp;#039;[[Unitarismus (Religion)|Unitarischen]] [[Universalismus (Religionswissenschaft)|Universalismus]]&amp;#039;&amp;#039;, in weiten Teilen des [[Konservatives Judentum|Konservativen Judentums]] und des [[Reformjudentum]]s, und in einigen Strömungen des [[Protestantismus]], der [[Prozesstheologie]] und des [[Offener Theismus|Offenen Theismus]] heißt es, Gott wirke in der Welt nicht durch Zwang, sondern durch Überzeugung. Gott manifestiere sich in der Welt durch Inspiration und durch die Schaffung von Möglichkeiten, nicht durch [[Wunder]] und durch Verletzungen der Naturgesetze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die evangelische Theologin [[Dorothee Sölle]] entwickelte eine kritische Haltung zur Lehre von der Allmacht Gottes. Sie vertrat die Auffassung: „Gott hat keine anderen Hände als unsere.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Orthodoxe Kirchen|Orthodoxe Theologie]] lehrt statt der Allmacht, dass Gottes Macht unbeschränkt ist ([[Negative Theologie]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.samstorms.org/all-articles/post/eastern-orthodoxy|abruf=2024-01-10 |werk=Sam Storms|titel=Eastern Orthodoxy|datum=2009-04-01|sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Allmacht des Staates ==&lt;br /&gt;
Gelegentlich wird der Begriff auch im Zusammenhang mit [[Staat|staatlichem]] Handeln benutzt, insbesondere in [[Herrschaft]]sformen in denen dieses Handeln einer unzureichenden [[Kontrolle]] unterliegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Allmacht des Menschen (Allmachtsphantasien) ==&lt;br /&gt;
Allmächtig ist somit jenes [[Lebewesen|Wesen]], das alle erdenklichen Situationen meistert, den Gesetzen von Werden und Vergehen nicht unterworfen ist und phantastische [[Fähigkeit (Psychologie)|Fähigkeiten]] besitzt – so z.&amp;amp;nbsp;B. allein mit den Mitteln des Willens zu bewirken, was dem Rest der Welt verwehrt bleibt. Erwähnenswert sind auch Allmachtsphantasien, in denen der Mensch als [[Reaktionsbildung]] der tiefen [[Kränkung]] begegnet, zumindest seine eigene [[Abstammung|Herkunft]] nicht beeinflussen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Herbert Frohnhofen]]: &amp;#039;&amp;#039;Ist der christliche Gott allmächtig? Zur aktuellen Diskussion über ein altes Bekenntnis.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Stimmen der Zeit.&amp;#039;&amp;#039; 210 (1992), S.&amp;amp;nbsp;519–528.&lt;br /&gt;
* Johannes Grössl: &amp;#039;&amp;#039;Allmacht&amp;#039;&amp;#039;, in: Cornelia Dockter, Martin Dürnberger, Aaron Langenfeld: &amp;#039;&amp;#039;Theologische Grundbegriffe. Ein Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Paderborn, Schöningh 2021 (Grundwissen Theologie), ISBN 978-3-8252-5395-0, S. 18 f.&lt;br /&gt;
* Michael Bachmann, Gott der Allmächtige. Der Pantokrator der Bibel und die Theodizeediskussion, Freiburg 2019, ISBN 978-3-451-38068-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{WiBiLex|13033|Allmacht Gottes|Autoren=[[Walter Dietrich (Theologe)|Walter Dietrich]]|Datum=2006-11}}&lt;br /&gt;
* {{SEP|https://plato.stanford.edu/entries/omnipotence/|Omnipotence|Joshua Hoffman, Gary Rosenkrantz}}&lt;br /&gt;
* {{IEP|http://www.iep.utm.edu/omnipote/|Omnipotence|Kenneth L. Pearce}}&lt;br /&gt;
* [http://www.theologie-systematisch.de/gotteslehre/12allmacht.htm ausführliche Bibliographie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glaube und Dogma]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religionsphilosophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Natürliche Theologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biblisches Thema]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Macht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tuncker</name></author>
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