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	<title>Allgemeine Ortskrankenkasse - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Allgemeine_Ortskrankenkasse&amp;diff=1045275&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-22841-60: /* Wissenschaftliches Institut */</title>
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		<updated>2026-04-14T12:56:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wissenschaftliches Institut&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|AOK}}&lt;br /&gt;
[[Datei:AOK-2021.svg|mini|AOK-Logo ab Oktober 2021]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Ortskrankenkasse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (kurz &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;AOK&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) bestehen derzeit in Deutschland elf rechtlich selbständige [[Krankenkasse]]n. Sechs von ihnen erstrecken sich auf ein [[Land (Deutschland)|Land]], fünf AOKs sind infolge von Zusammenschlüssen in den Jahren 2006 bis 2012 für mehrere Länder zuständig. Bei den AOKs waren 2021 etwa 27 Millionen Menschen versichert. 2021 waren 73,29 Mio. Menschen gesetzlich krankenversichert. Der Marktanteil der AOK beträgt daher rund 37 %&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zahlen_und_Daten&amp;quot;&amp;gt;{{Cite web| title = Zahlen und Fakten der AOK| work = aok.de| accessdate = 2023-03-22| url = https://www.aok.de/pk/magazin/cms/fileadmin/pk/pdf/zahlen-fakten-kompakt-2022.pdf|format=PDF; 1,42&amp;amp;nbsp;MB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Ortskrankenkassen wurden im Jahr 1884 unmittelbar nach der Einführung der [[Gesetzliche Krankenversicherung|gesetzlichen Krankenversicherung]] im Jahr 1883 auf Initiative von [[Reichskanzler]] [[Otto von Bismarck]] gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Frühgeschichte der Ortskrankenkassen vgl. [[Quellensammlung zur Geschichte der deutschen Sozialpolitik 1867 bis 1914]], II. Abteilung: Von der Kaiserlichen Sozialbotschaft bis zu den Februarerlassen Wilhelms II. (1881–1890), 5. Band: Die gesetzliche Krankenversicherung und die eingeschriebenen Hilfskassen, bearbeitet von Andreas Hänlein, [[Florian Tennstedt]] und Heidi Winter, Darmstadt 2009; Quellensammlung zur Geschichte der deutschen Sozialpolitik 1867 bis 1914, III. Abteilung: Ausbau und Differenzierung der Sozialpolitik seit Beginn des Neuen Kurses (1890–1904), 5. Band, Die gesetzliche Krankenversicherung, bearbeitet von [[Wolfgang Ayaß]], Florian Tennstedt und Heidi Winter, Darmstadt 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfangs gab es 8200 von ihnen, denen die Arbeiter zugewiesen wurden, wenn sie nicht anderweitig zu versichern waren. Ab 1892 konnten auch Angestellte und Heimarbeiter neben gewerblichen Arbeitern Mitglied werden. Im Lauf der Zeit wurden die AOKs auf Kreisebene organisiert und auch im Gefolge der [[Gebietsreform|Kreisverwaltungsreformen]] reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen großen Orten wurden für die Verwaltung Gebäude errichtet, die heute noch oft als [[AOK-Gebäude]] oder Krankenkassengebäude bezeichnet und manchmal auch noch als solche genutzt werden. Das [[Gesundheitsstrukturgesetz]] von 1992 hat mit der Einführung der [[Freie Krankenkassenwahl|freien Krankenkassenwahl]] der Versicherten und des freien Wettbewerbs unter den Krankenkassen zu einer weiteren Fusionswelle unter den damals knapp 300 AOKs auf nunmehr elf geführt (siehe Abschnitt: [[#Gliederung|Gliederung]]). Seit dem Ende der Primärzuständigkeit im Jahr 1996 ist auch die Schließung von Ortskrankenkassen bei mangelnder Leistungsfähigkeit durch die Aufsichtsbehörden möglich. Dies ist bisher allerdings noch nie geschehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Geschichte der Sozialversicherung in Deutschland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Anzahl der AOKs ===&lt;br /&gt;
{{Entwicklung Anzahl der AOKen}}&lt;br /&gt;
(Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.gbe-bund.de/oowa921-install/servlet/oowa/aw92/dboowasys921.xwdevkit/xwd_init?gbe.isgbetol%2Fxs_start_neu%2F&amp;amp;p_aid=i&amp;amp;p_aid=45889391&amp;amp;nummer=304&amp;amp;p_sprache=D&amp;amp;p_indsp=-&amp;amp;p_aid=52325734 |text=Gesundheitsberichterstattung des Bundes |wayback=20180202190123}} (GBE). Abgerufen am 14. Januar 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisation ==&lt;br /&gt;
Die AOKs treten in der Öffentlichkeit als AOK – Die Gesundheitskasse mit einheitlichem Erscheinungsbild auf.  Jede AOK ist sowohl Krankenkasse als auch Landesverband im Sinne des [[Fünftes Buch Sozialgesetzbuch|SGB&amp;amp;nbsp;V]] sowie in [[Personalunion]] [[Pflegekasse]] im Sinne des [[Elftes Buch Sozialgesetzbuch|SGB&amp;amp;nbsp;XI]]. Sie unterliegen als landesunmittelbare [[Körperschaft des öffentlichen Rechts (Deutschland)|Körperschaften des öffentlichen Rechts]] der Fach- und Rechtsaufsicht der jeweils für die Gesundheitspolitik zuständigen Landesministerien. Das [[Autonomes Recht|autonome Recht (Satzungsrecht)]] wird durch eigene Selbstverwaltungsgremien aus Vertretern der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer konstituiert: den [[Vorstand|Vorständen]] und den [[Vertreterversammlung]]en. Die laufenden Verwaltungsgeschäfte werden gem. §&amp;amp;nbsp;36 SGB&amp;amp;nbsp;IV von der Geschäftsführung wahrgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gliederung ===&lt;br /&gt;
Nach den Fusionswellen, ausgelöst durch das [[Gesundheitsstrukturgesetz]] von 1992, erreichten die AOKs eine Reduzierung von 300 auf 17 Kassen, die sich meist genau auf ein Land erstreckten. Da jedoch die Strukturen der Kassen teilweise historisch gewachsen sind, bestehen in Nordrhein-Westfalen zwei AOKs, nämlich die AOK Nordwest und die AOK Rheinland/Hamburg. Aktuell existieren fusionsbereinigt in Deutschland folgende AOKs:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Krankenkasse !! Sitz !! Versicherte&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(01.01.2023)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Versichertenzahlen&amp;quot;&amp;gt;{{Cite web| title = Zahl der Versicherten| work = krankenkassen.de| accessdate = 2023-03-22| url = https://www.krankenkassen.de/krankenkassen-vergleich/statistik/versicherte/aktuell/}}&amp;lt;/ref&amp;gt;!! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[AOK Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
| [[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 4.598.006&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[AOK Bayern]]&lt;br /&gt;
| [[München]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 4.647.912&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[AOK Bremen/Bremerhaven]]&lt;br /&gt;
| [[Bremen]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 278.635&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[AOK Hessen]]&lt;br /&gt;
| [[Bad Homburg vor der Höhe|Bad Homburg v. d. H.]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 1.723.328&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;zum 1. Januar 2011 geplante Fusion mit der AOK PLUS gescheitert&amp;lt;ref name=&amp;quot;Saechsische2024AOKPlus&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.saechsische.de/sachsen/aok-plus-sagt-fusion-mit-aok-hessen-ab-DCLDWGP7NLEHLOLGFUCJRHISLU.html |titel=AOK Plus sagt Fusion mit AOK Hessen ab |hrsg=[[Sächsische Zeitung]] |datum=2024-03-21 |abruf=2026-04-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[AOK Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
| [[Hannover]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 2.998.753&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;zum 1. April 2010 Eingliederung der [[Innungskrankenkasse Niedersachsen]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.aok.de/niedersachsen/nachrichten/index_138948.php | wayback=20100404075357 | text=AOK und IKK haben fusioniert}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[AOK Nordost]]&lt;br /&gt;
| [[Potsdam]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 1.695.661&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;seit 1. Januar 2011, hervorgegangen aus [[AOK Berlin-Brandenburg]] und [[AOK Mecklenburg-Vorpommern]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[AOK Nordwest]]&lt;br /&gt;
| [[Dortmund]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 2.946.825&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;seit 1. Oktober 2010, hervorgegangen aus AOK Westfalen-Lippe und AOK Schleswig-Holstein&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[AOK Plus]]&lt;br /&gt;
| [[Dresden]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 3.482.774&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;seit 1. Januar 2008, hervorgegangen aus AOK Sachsen und AOK Thüringen, geplante Fusion mit AOK Hessen gescheitert&amp;lt;ref name=&amp;quot;a&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |abruf=2020-06-10 |offline=ja |titel=&amp;#039;&amp;#039;AOK Hessen bleibt eigenständig&amp;#039;&amp;#039;|autor=aok.de|url=http://www.aok.de/hes/tool/presse/pressemitteilungen/AOK-bleibt-eigenstaendig.htm }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[AOK Rheinland/Hamburg]]&lt;br /&gt;
| [[Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 3.035.630&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;seit 1. Juli 2006, hervorgegangen aus AOK Rheinland und AOK Hamburg&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[AOK Rheinland-Pfalz/Saarland]]&lt;br /&gt;
| [[Eisenberg (Pfalz)|Eisenberg]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 1.218.317&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;seit 1. März 2012, hervorgegangen aus AOK Rheinland-Pfalz und [[AOK Saarland]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[AOK Sachsen-Anhalt]]&lt;br /&gt;
| [[Magdeburg]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 828.285&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Besonderheit unterhalten die AOKs Geschäftsstellen in [[Frankreich]] und in den [[Niederlande|Niederlanden]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web| title = AOK-Servicestellen im Ausland| work = aok.de| accessdate = 2023-03-22| url = https://www.aok.de/pk/leistungen/ausland/versicherungsschutz-im-urlaub/#c1590608498}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Servicestelle auf [[Mallorca]] wurde Ende des Jahres 2017 geschlossen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web| title = Jahresbericht des Bundesrechnungshofes - Bemerkungen 2016 Band II| work = www.bundesrechnungshof.de| accessdate = 2017-11-17| url = https://www.bundesrechnungshof.de/de/veroeffentlichungen/bemerkungen-jahresberichte/jahresberichte/2016-band-ii/langfassungen/25| archiveurl = https://web.archive.org/web/20171118222234/https://www.bundesrechnungshof.de/de/veroeffentlichungen/bemerkungen-jahresberichte/jahresberichte/2016-band-ii/langfassungen/25| archivedate = 2017-11-18| offline = 0 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kennzahlen ===&lt;br /&gt;
Die AOKs haben zusammen etwa 60.000 Mitarbeiter (Stand: Juli 2022) und rund 1.032 Geschäfts- und Servicestellen (Stand: November 2022). Im Jahresschnitt 2021 hatten die elf AOKs nach Angaben des AOK-Bundesverbandes 20,9 Millionen Mitglieder. Das entspricht einem Marktanteil von 37 Prozent und etwas über einem Drittel der Bevölkerung Deutschlands. Die täglichen Leistungsausgaben für die Gesundheitsversorgung beliefen sich 2021 auf 271 Mio. EUR&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zahlen_und_Daten&amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|Der AOK-Bundesverband}}AOK-Bundesverband ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin, Mitte, Sophienstrasse 12-15, Warenhaus Wertheim.jpg|mini|Sitz des AOK-BV in Berlin-Mitte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AOKs werden vom AOK-Bundesverband als Arbeitsgemeinschaft im Sinne des [[Sozialgesetzbuch]]es ([[SGB X]]) in Form einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts vertreten. Kernaufgaben des AOK-Bundesverbandes sind die Interessenvertretung gegenüber der Bundespolitik und auf Europaebene, gegenüber dem GKV-Spitzenverband und den Vertragspartnern der AOKs auf Bundesebene. Hinzu kommen die Entwicklung neuer Produkte, die Markenpflege und das Finanzmanagement im Haftungsverbund der AOK-Gemeinschaft. Der Bundesverband hat seinen Sitz in [[Berlin]] in der Rosenthaler Str. 31. Bis Oktober 2008 war der Bundesverband in Bonn angesiedelt. Seit 1. Januar 2022 ist [[Carola Reimann]] Vorstandsvorsitzende.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.aok-bv.de/aok/bundesverband/vorstand/ |titel=Der Geschäftsführende Vorstand des AOK-Bundesverbandes/Vorstandsvorsitzende Dr. Carola Reimann |werk=aok-bv.de |abruf=2026-04-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Stellvertretender Vorstandsvorsitzender ist Jens Martin Hoyer. Jährlich wechselnde (alternierende) Vorsitzende des Aufsichtsrates des AOK-Bundesverbandes sind Susanne Wagenmann (Arbeitgeberseite)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.aok.de/pp/bv/aufsichtsrat-aok-bundesverband/ |titel=Der Aufsichtsrat des AOK-Bundesverbandes |abruf=2026-04-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und Knut Lambertin (Versichertenseite).&amp;lt;ref name=&amp;quot;AOKSelbstverwaltung&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.aok.de/pp/selbstverwaltung/informationen-zur-paritaetischen-selbstverwaltung/ |titel=Informationen zur paritätischen Selbstverwaltung |hrsg=AOK-Bundesverband |abruf=2026-04-01 |kommentar=Erläuterung der Zusammensetzung des Verwaltungsrates aus Vertretern der Versicherten und der Arbeitgeber.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1995 vergibt der AOK-Bundesverband gemeinsam mit der [[Ärztekammer Berlin]] und der [[AOK Nordost]] jährlich die [[Auszeichnung (Ehrung)|Auszeichnung]] &amp;#039;&amp;#039;Berliner Gesundheitspreis&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;AOK-Bundesverband, [[Ärztekammer Berlin]], [[AOK Nordost]] (Hrsg.): [http://aok-bv.de/include/bgp/#1 &amp;#039;&amp;#039;20 Jahre Berliner Gesundheitspreis&amp;#039;&amp;#039;.] Berlin 2015 (PDF).&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem lobt der AOK-Bundesverband alle zwei Jahre den Fritz-Schösser-Medienpreis aus. Premiere feierte die Auszeichnung im Jahr 2020. Mit dem Preis möchte der AOK-Bundesverband das Verständnis von gesundheitspolitisch komplexen Sachverhalten in der Öffentlichkeit stärken. Der Medienpreis wird im Gedenken an die Persönlichkeit und das Lebenswerk von [[Fritz Schösser]] verliehen und mit insgesamt 20.000 Euro dotiert&amp;lt;ref name=&amp;quot;AOKFritzSchoesserMedienpreis&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.aok.de/pp/fritz-schoesser-medienpreis/ |titel=Fritz-Schösser-Medienpreis |hrsg=AOK-Bundesverband |abruf=2026-04-01 |kommentar=Informationen zur Auszeichnung für herausragende journalistische Arbeiten zur sozialen Selbstverwaltung.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der AOK-Bundesverband gibt unter anderem monatlich &amp;#039;&amp;#039;G+G&amp;#039;&amp;#039; Medien (Gesundheit und Gesellschaft) heraus. Zur G+G-Familie gehören neben dem G+G-Magazin das G+G-Spezial zu Schwerpunktthemen, die G+G-Wissenschaft mit wissenschaftlichen Analysen und das G+G-Update mit aktuellen Nachrichten&amp;lt;ref name=&amp;quot;GGDigitalArchiv&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gg-digital.de/ |titel=G+G Digital – Das Magazin der AOK für Gesundheit und Gesellschaft |hrsg=AOK-Bundesverband |abruf=2026-04-01 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20220812023314/https://www.gg-digital.de/ |archiv-datum=2022-08-12 |kommentar=Offizielles Digitalorgan des AOK-Bundesverbandes zur Berichterstattung über Gesundheitspolitik und paritätische Selbstverwaltung.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der AOK-Bundesverband war vor dem 1. Januar 2009 eine [[Körperschaft des öffentlichen Rechts (Deutschland)|Körperschaft des öffentlichen Rechts]]. Nach Gründung des [[GKV-Spitzenverband]]es durch das GKV-Wirtschaftlichkeitsstärkungsgesetz wurde der Bundesverband zum 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2009 in eine [[Gesellschaft bürgerlichen Rechts (Deutschland)|Gesellschaft bürgerlichen Rechts]] umgewandelt. Hoheitliche Aufgaben, die der AOK-Bundesverband und die anderen Krankenkassen-Spitzenverbände bis dahin wahrgenommen hatten, wurden durch das GKV-WSG zum 1. Juli 2008 auf den GKV-Spitzenverband übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wissenschaftliches Institut  ===&lt;br /&gt;
Das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO), 1976 gegründet, ist eine selbstständige Einheit mit ca. 75 Mitarbeitern innerhalb des AOK-Bundesverbandes ohne eigene Rechtspersönlichkeit. Es ist in 9 Forschungsbereiche gegliedert: Ambulante Analysen und Versorgung, Arzneimittel, Arzneimittelinformationssysteme und Analysen&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wido.de/forschung-projekte/arzneimittel/gkv-arzneimittelindex/ GKV-Arzneimittelindex]&amp;lt;/ref&amp;gt;, Ärztliche Versorgung, Betriebliche Gesundheitsförderung und Heilmittel, Gesundheitspolitik und Systemanalysen, Integrierte Daten und Analysen, Krankenhaus, Pflege und Qualitäts- und Versorgungsforschung. Das Institut publiziert gesundheits- und sozialpolitische Fragestellungen in seiner Quartalsschrift &amp;#039;&amp;#039;G+G Wissenschaft (GGW)&amp;#039;&amp;#039;, die der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft und Gesundheit (G&amp;amp;G)&amp;#039;&amp;#039; beiliegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.wido.de/publikationen/g-g-wissenschaft.html | titel=G+G Wissenschaft | hrsg=Wissenschaftliches Institut der AOK | zugriff=2018-12-10 | kommentar=Info über die Publikation | archiv-url=https://web.archive.org/web/20181211010622/https://www.wido.de/publikationen/g-g-wissenschaft.html | archiv-datum=2018-12-11 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der regelmäßig erscheinende Arzneiverordnungsreport wird vom WIdO herausgegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wido.de/publikationen-produkte/buchreihen/arzneiverordnungs-report/ Arzneiverordnungsreport], abgerufen am 29. Januar 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== IT-Zusammenarbeit ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schulkind-Jolinchen.jpg|mini|hochkant|[[Jolinchen]], Kommunikationscharakter der AOKs]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kooperation mit der [[SAP]] entwickelt die AOK eine Branchensoftware, die den gesamten Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung abdecken soll. Hierfür wurde die &amp;#039;&amp;#039;AOK Systems GmbH&amp;#039;&amp;#039; gegründet, die das Programm entwickelt und bei den Kassen implementiert. Das Programm &amp;#039;&amp;#039;oscare&amp;#039;&amp;#039; wird seit 2005 vermarktet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.aok-systems.de/produkte-loesungen/gkv-branchenloesung-oscarer.html | wayback=20100501165208 | text=GKV-Branchenlösung oscare® Eine einheitliche IT-Plattform für die Prozesse der GKV}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wurde auch bereits an andere gesetzliche Krankenkassen wie z.&amp;amp;nbsp;B. die [[Barmer GEK]] und die [[Knappschaft (Krankenkasse)|Knappschaft]] verkauft. Die Auftraggeber verfolgen damit das Ziel eine Standardsoftware im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung zu entwickeln, in der sich die ständig wechselnden gesetzlichen Anforderungen realisieren lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur weiteren Entwicklung der IT und zur Nutzung von Synergie-Effekten haben sich in der gesetzlichen Krankenversicherung mehrere Kassen zu einer Arbeitsgemeinschaft namens [[gkv informatik]] zusammengeschlossen. Dazu zählen die [[AOK Nordost]], [[AOK Nordwest|AOK NordWest]], [[AOK Rheinland/Hamburg]] sowie die [[Barmer Ersatzkasse]] und die [[HEK – Hanseatische Krankenkasse]]. Zusammen decken sie rund 23 % der in Deutschland gesetzlich versicherten Personen ab. Seit Oktober 2006 betreibt die gkv Informatik ein gemeinsames Rechenzentrum in Wuppertal-Lichtscheid.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.barmer.de/barmer/web/Portale/Versichertenportal/Presse-Center/Presse-Archiv/2006_2010_20bis_2012/061006_20gkv_20informatik/content_20informatik.html |titel=&amp;#039;&amp;#039;Sieben Aok und die Barmer arbeiten im Bereich der Informationstechnologie zusammen&amp;#039;&amp;#039; |abruf=2026-04-01 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20090519052357/http://www.barmer.de/barmer/web/Portale/Versichertenportal/Presse-Center/Presse-Archiv/2006_2010_20bis_2012/061006_20gkv_20informatik/content_20informatik.html |archiv-datum=2009-05-19 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Januar 2008 hat die AOK Plus zusammen mit der AOK Bayern die gesamte IT in das Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;kubus IT GbR&amp;#039;&amp;#039; ausgelagert und ein weiteres, gemeinsam genutztes Rechenzentrum in Bayreuth errichtet, wo die Daten von 8,0 Mio. Versicherten verarbeitet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.kubus-it.de/ueber-uns/unsere-kunden&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AOKs [[AOK Hessen|Hessen]], AOK Thüringen, [[AOK Rheinland-Pfalz/Saarland|Rheinland-Pfalz]] und [[AOK Saarland|Saarland]] haben bereits im letzten Jahrtausend eine Zusammenarbeit ihrer IT-Bereiche beschlossen und daraufhin die ARGE mit Sitz im hessischen Ziegenhain gegründet. Die ARGE wurde 2007 zur &amp;#039;&amp;#039;IT|S|Care – IT-Dienstleistungen für den Gesundheitsmarkt&amp;#039;&amp;#039; umgestaltet. Nachdem die AOK Thüringen 2008 durch die Fusion zur AOK PLUS zur kubus IT wechselte, trat die AOK Baden-Württemberg der IT|S|Care bei. Die Sozialdaten von insgesamt 6,7 Millionen Versicherten der beteiligten AOKs werden durch die IT|S|Care verarbeitet und verwaltet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ITSCARE_Gesellschafter2018&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.itscare.de/its_care_gesellschafter.html |titel=Gesellschafter der ITSCARE |hrsg=ITSCARE IT-Services für den Gesundheitsmarkt |abruf=2026-04-01 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180103000058/http://www.itscare.de/its_care_gesellschafter.html |archiv-datum=2018-01-03 |kommentar=Stand 2018: Gemeinschaftsunternehmen der AOK Baden-Württemberg, der AOK Hessen und der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sitz des Unternehmens ist Frankfurt, das zentrale Rechenzentrum war bis 2017 in Stuttgart.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ITSCARE_Standorte2018&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://itscare.de/its_care_standorte.html |titel=Standorte der ITSCARE |hrsg=ITSCARE IT-Services für den Gesundheitsmarkt |abruf=2026-04-01 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180103000759/http://itscare.de/its_care_standorte.html |archiv-datum=2018-01-03 |kommentar=Stand 2018: Zentrale in Frankfurt am Main sowie Standorte in Stuttgart, Karlsruhe, Mainz und Eisenstack.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die ITSCare war der erste IT-Dienstleister der AOK, der seine Rechenzentrum-Infrastruktur zu einem externen IT-Dienstleister, der [[T-Systems]], ausgelagert hat. Dieser betreibt seit 2017 den Infrastrukturbetrieb mit Rechenzentrums- und Netzwerkservices sowie dezentrale Dienstleistungen wie Service-Desk und Workplace.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=AOK Systems Newsletter |url=https://systematic.aok-systems.de/ausgabe-drei-2017/mensch-und-meinung.html |titel=Drei in einem Bunde |werk= |hrsg= |datum= |abruf=2026-04-01 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.it-zoom.de/dv-dialog/e/cloud-investitionen-belasten-die-bilanz-von-t-systems-14378/ |titel=Cloud-Investitionen belasten die Bilanz von T-Systems |abruf=2026-04-01 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiteres ==&lt;br /&gt;
=== Design ===&lt;br /&gt;
Das Design der AOK wurde 2021 von allen elf Landes-AOKs gemeinsam mit dem AOK-Bundesverband und der [[MetaDesign|Berliner Agentur MetaDesign]] überarbeitet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.aok.de/design/ |titel=Der neue visuelle Markenauftritt der AOK {{!}} AOK – Die Gesundheitskasse |abruf=2026-04-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ziel war es, die Marke moderner, digitalfreundlich und einheitlich zu gestalten.&lt;br /&gt;
[[Datei:AOK Plus 07.2021.svg|mini|156x156px|Logo vor 2021 der AOK Plus]]&lt;br /&gt;
Das Redesign umfasst mehrere zentrale Elemente: Der ikonische „[[Baum des Lebens|Lebensbaum]]“ wurde aus dem „O“ der Wortmarke herausgelöst und kann nun eigenständig verwendet werden. Der Zusatz „Die Gesundheitskasse“ wurde vom Logo getrennt und kann nun eigenständig als „AOK. Die Gesundheitskasse.“ genutzt werden. Als Hausschrift wurde „AOK Buenos Aires“ eingeführt, die freundlich wirkt und sowohl digital als auch analog gut lesbar ist.&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo-aok-plus-2021.svg|mini|282x282px|Logo nach 2021 der AOK Plus]]&lt;br /&gt;
Das Farbsystem basiert auf kräftigem AOK-Grün, Weiß als Basis sowie zusätzlichen Farben wie Hellgrün, Interaktivgrün, Akzentgelb und Akzentblau. Dabei wurden die Kontraste für bessere [[Barrierefreiheit]] optimiert. Icons und [[Illustration|Illustrationen]] folgen einer einheitlichen [[Formensprache]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein einheitliches Designsystem wurde außerdem für alle digitalen Anwendungen wie „Mein AOK“ umgesetzt. Ziel des Redesigns ist ein konsistentes, modernes Erscheinungsbild, das die Marke AOK stärker als Einheit darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.aok.de/pp/bv/ Website des AOK-Bundesverbandes]&lt;br /&gt;
* [https://www.aok.de/ Gesundheitsportal der AOKs]&lt;br /&gt;
* [https://www.wido.de/ WIdO – Wissenschaftliches Institut der AOK]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Allgemeine Ortskrankenkassen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Allgemeine Ortskrankenkasse| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-22841-60</name></author>
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