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	<title>Allerstedt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Allerstedt&amp;diff=689041&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-30475-41: /* Lage */</title>
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		<updated>2025-10-29T12:51:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Lage&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Ort Allerstedt. Zum Adelsgeschlecht siehe [[Allerstedt (Adelsgeschlecht)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Kaiserpfalz (Gemeinde)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Kaiserpfalz&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/15/13/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11/26/35/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 126 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 352&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.vgem-finne.de/webNC/de/content/content.php?areaID=4&amp;amp;menuID=6&amp;amp;contentID=139&amp;amp;active_menu=6&amp;amp;vhm=&amp;amp;area=Gemeinden&amp;amp;menu=Gemeinde%20Kaiserpfalz&amp;amp;content=Allerstedt |titel=Allerstedt |werk=Webauftritt |hrsg=Verbandsgemeinde An der Finne |abruf=2025-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1950-07-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = [[Wohlmirstedt]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 06642&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 034672&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allerstedt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, früher auch Allerstädt geschrieben, ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Kaiserpfalz (Gemeinde)|Kaiserpfalz]] in Sachsen-Anhalt.&lt;br /&gt;
[[Datei:AllerstedtLindenstraße.JPG|mini|Die Lindenstraße]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Allerstedt liegt südöstlich der Stadt [[Roßleben-Wiehe]] an der Grenze zu Thüringen nördlich der [[Finne (Höhenzug)|Finne]] in einem Ackerbaustandort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 9. Jahrhunderts wurde Allerstedt erstmals im [[Breviarium Sancti Lulli]], einem Verzeichnis der Güter des vom Erzbischof [[Lullus (Lul)|Lullus]] († 786) von Mainz gestifteten [[Kloster Hersfeld|Klosters Hersfeld]], als &amp;#039;&amp;#039;Alarestede&amp;#039;&amp;#039; in den schriftlichen Quellen erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;UB Hersfeld I, 1, Nr. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaiser [[Otto III. (HRR)|Otto III.]] schenkte am 30. November 998 dem [[Pfalz und Kloster Memleben|Kloster Memleben]] die &amp;#039;&amp;#039;civitas Uuihi&amp;#039;&amp;#039;, die Burg und Herrschaft [[Wiehe]], im Wisichgau (Gau Wigsezi, Wiehegau) und mehrere umliegende Dörfer, darunter auch &amp;#039;&amp;#039;Alehsteti&amp;#039;&amp;#039; sowie ausgedehnte Weinländereien bei Wiehe. Teil der Schenkung sind ebenfalls &amp;#039;&amp;#039;aldiabus campis vineis&amp;#039;&amp;#039; – dies ist zugleich die erste Erwähnung des Weinbaus an der Unstrut.&amp;lt;ref&amp;gt;MGH DD OIII 305. [https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00000443/images/index.html?id=00000443&amp;amp;seite=758 Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bischof [[Thietmar von Merseburg]] berichtet in seiner Chronik zum Jahre 1015 von einer &amp;#039;&amp;#039;domus nimis lapidibus firmata&amp;#039;&amp;#039;, einem mit Steinen gebauten Haus, in der &amp;#039;&amp;#039;villa Elerstidi&amp;#039;&amp;#039;. Hier soll der bei einem [[Mädchenraub]] in der [[Schloss Beichlingen|Burg Beichlingen]] verwundete [[Werner von Walbeck]], der 1009 abgesetzte Markgraf der [[Nordmark]], ein Jahr zuvor verstorben sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Thietmar VII, 5. [https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00000870/images/index.html?id=00000870&amp;amp;nativeno=838 Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit &amp;#039;&amp;#039;Hartnidus de Alrestete&amp;#039;&amp;#039; erscheint 1157 erstmals ein Vertreter der [[Ministeriale]]nfamilie [[Allerstedt (Adelsgeschlecht)|von Allerstedt]], die sich nach dem Ort benannte.&amp;lt;ref&amp;gt;UB Pforte I Nr. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1487 erwarb [[Hans von Werthern]] das Gut Allerstedt, das fortan zum Besitz der Familie [[Werthern (Adelsgeschlecht)|von Werthern]] zählte. Im Rahmen von Erbteilungen fiel das Gut über die „Wiehesche Linie“ an die „Werthern-Bachraer Linie“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil des Ortes gehörte bis 1815 zum sächsischen [[Amt Wendelstein]]. 1822 standen 87 Häuser in Allerstedt, in denen 420 Einwohner lebten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1950 wurde Allerstedt nach [[Wohlmirstedt]] eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Reste der Burg Allerstedt liegen am Südwestrand des Dorfes auf einem leicht nach Westen ansteigenden Gelände mit dem Flurnamen &amp;#039;&amp;#039;Die Burg&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Untergut Allerstedt&amp;#039;&amp;#039; genannt. Es handelt sich um eine etwa 65 mal 35 Meter große Fläche auf einer flachen Erhöhung, die durch zwei breite und tiefe, teilweise verschliffene Gräben und einen dazwischenliegenden Wall abgetrennt wird. Der äußere Graben wird als [[Hohlweg]] genutzt. An der Nordostecke der Burg hat sich der Stumpf eines [[Bergfried]]s mit sorgfältig gearbeitetem Quadermauerwerk in [[Gips]]mörtel erhalten, der wohl im 12. Jahrhundert entstanden ist und zur Ministerialenburg gehörte. Reste des erwähnten Steinhauses des 11. Jahrhunderts sind nicht bekannt. Auch dessen Lage ist nicht gesichert, zumal ausführlichere historische, archäologische oder baugeschichtliche Untersuchungen bislang ausstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hermann Größler]]: &amp;#039;&amp;#039;Führer durch das Unstrutthal von Artern bis Naumburg. Teil I.&amp;#039;&amp;#039; Mitteilungen des Vereins für Erdkunde zu Halle a.S. 1892, 84–149, hierzu S. 113 mit Grundriss Abb. 3.&lt;br /&gt;
* Hermann Größler: &amp;#039;&amp;#039;Führer durch das Unstruttal von Artern bis Naumburg für Vergangenheit und Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Zweite vermehrte und verbesserte Auflage. Finke, Freyburg 1904; Reprint 2. Aufl. Dingsda-Verlag, Querfurt 1995, ISBN 3-928498-04-5, S. 48–50.&lt;br /&gt;
* [[Louis Naumann]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Kreises Eckartsberga&amp;#039;&amp;#039;. Eckartshaus-Verlag, Eckartsberga i.Th. 1927, S. 353–354.&lt;br /&gt;
* [[Paul Grimm]]: &amp;#039;&amp;#039;Die vor- und frühgeschichtlichen Burgwälle der Bezirke Halle und Magdeburg. Handbuch vor- und frühgeschichtlicher Wall- und Wehranlagen 1&amp;#039;&amp;#039; (Schriften der Sektion für Vor- und Frühgeschichte / Deutsche Akademie der Wissenschaften zu Berlin Bd. 6). Akademie-Verlag, Berlin 1958, hierzu v. a. S. 266 f. Nr. 413.&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Schmitt]]: &amp;#039;&amp;#039;Burgen des hohen Mittelalters an der unteren Unstrut und um Naumburg. Zum Stand der Forschung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Burgen um Freyburg und Naumburg&amp;#039;&amp;#039;. Burgen und Schlösser in Sachsen-Anhalt Sonderheft. Halle/Saale 1996, S. 6–48 hierzu S. 9 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Kaiserpfalz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1059495104|VIAF=311189973}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Burgenlandkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Burgenlandkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Kaiserpfalz, Gemeinde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1950]]&lt;/div&gt;</summary>
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