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	<title>Allan Bloom - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T12:22:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Triomint69: Added image</title>
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		<updated>2025-06-25T03:55:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Added image&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Internationales_Management-Gespräch-Allan_Bloom_(3x4_cropped).jpg | mini | rechts | Allan David Bloom]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allan David Bloom&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. September]] [[1930]] in [[Indianapolis]]; † [[7. Oktober]] [[1992]] in [[Chicago]]) war ein [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischer]] [[Philosoph]] und [[Professor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bloom wurde bekannt durch seine politisch-philosophische [[Kulturkritik]] &amp;#039;&amp;#039;The Closing of the American Mind&amp;#039;&amp;#039; (1987, deutsch 1988: &amp;#039;&amp;#039;Der Niedergang des amerikanischen Geistes&amp;#039;&amp;#039;). Bloom zählt zu den bedeutendsten Schülern des deutschamerikanischen Philosophen [[Leo Strauss]]. Zwar wurde &amp;#039;&amp;#039;The Closing of the American Mind&amp;#039;&amp;#039; in den Vereinigten Staaten ein [[Bestseller]], aber in Deutschland sind Blooms Werke weitgehend unbekannt. Sein Schüler [[Francis Fukuyama]] wurde dagegen in deutschen Feuilletons stärker wahrgenommen, insbesondere dessen Werk über ein vermeintliches „[[Ende der Geschichte]]“&amp;amp;nbsp;(1992) wurde kontrovers diskutiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bloom entwickelte seine Gedanken ausgehend von [[Platon]], [[Jean-Jacques Rousseau]], [[Friedrich Nietzsche]] und Leo Strauss. Sein Werk übte starken Einfluss auf die [[Neokonservatismus|neokonservative]] Denkrichtung in den USA aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jugend und Bildung ==&lt;br /&gt;
Allan Bloom war das einzige Kind seiner Eltern, die beide in der Sozialarbeit tätig waren. Im Alter von fünfzehn Jahren schrieb sich Bloom an der [[University of Chicago]] ein, die damals ein Programm für die frühe Zulassung besonders begabter Schüler hatte. Damit begann seine lebenslange Leidenschaft für das &amp;#039;&amp;#039;Konzept&amp;#039;&amp;#039; einer Universität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorwort zu &amp;#039;&amp;#039;[[Giants and Dwarfs]]&amp;#039;&amp;#039;, einem Sammelband seiner von 1960 bis 1990 veröffentlichten Essays, sagt Bloom, dass seine Erziehung &amp;#039;&amp;#039;mit [[Sigmund Freud|Freud]] begann und mit [[Platon]] endete.&amp;#039;&amp;#039; Das Thema dieser Erziehung war [[Selbsterkenntnis]], ein Ziel, das für einen Jugendlichen aus dem [[Mittlerer Westen|Mittleren Westen]] unvorstellbar schien, wie Bloom später anmerkte. Bloom rechnete es [[Leo Strauss]] hoch an, dass er ihm diese Bestrebungen ermöglichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Akademische Karriere ==&lt;br /&gt;
Allan Bloom promovierte (Ph.D.) 1955 an der University of Chicago beim &amp;#039;&amp;#039;[[Committee on Social Thought]]&amp;#039;&amp;#039;. Er studierte und lehrte in Paris (1953–55) und Deutschland (1957). Nach seiner Rückkehr in die USA war er zusammen mit seinem Freund [[Werner J. Dannhauser]], dem Autor von &amp;#039;&amp;#039;[[Nietzsche&amp;#039;s View of Socrates]]&amp;#039;&amp;#039;, an der Universität von Chicago in der [[Erwachsenenbildung]] tätig. Später lehrte er an der [[Yale University]], [[Cornell University]], [[Universität Tel Aviv]] und an der [[University of Toronto]], bevor er wieder an die University of Chicago zurückkehrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1963, während seiner Zeit als Professor an der Cornell University, arbeitete Bloom auch für die Fakultät der [[Telluride Association]]. So hatte Bloom möglicherweise Einfluss auf einige Bewohner des [[Telluride House]]s, darunter auch [[Paul Wolfowitz]], einen der Mitbegründer sowohl des [[Project for the New American Century]] als auch des [[New Citizenship Project]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Rückkehr nach Chicago begegnete er dem Literatur-Nobelpreisträger [[Saul Bellow]] und gab mit ihm gemeinsam Unterricht. Bellow schrieb das Vorwort zu &amp;#039;&amp;#039;The Closing of the American Mind&amp;#039;&amp;#039;, dem Buch, das Bloom berühmt und wohlhabend machte, und verewigte den inzwischen verstorbenen Freund in dem Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Ravelstein]]&amp;#039;&amp;#039;, in dem auch Blooms Lehrer, Leo Strauss, als &amp;#039;&amp;#039;Felix Davarr&amp;#039;&amp;#039; auftaucht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.complete-review.com/reviews/bellows/ravels.htm Ravelstein] Im Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;The complete review&amp;#039;s&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Protagonist Ravelstein ähnelt Bloom in vielen Eigenschaften und ist, ebenso wie dieser, homosexuell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blooms letztes Werk war &amp;#039;&amp;#039;[[Love and Friendship]]&amp;#039;&amp;#039;. Es ist ungeklärt, ob er an [[AIDS]] starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Philosophie und Werke ==&lt;br /&gt;
Blooms Werke können unterteilt werden in akademische Abhandlungen (z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;The Republic of Plato&amp;#039;&amp;#039;), die an ein geisteswissenschaftliches Publikum gerichtet sind, und politische Werke (z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;The Closing of the American Mind&amp;#039;&amp;#039;), die an ein Allgemeinpublikum gerichtet sind. Oberflächlich gesehen, ist diese Unterscheidung stimmig, eine nähere Betrachtung lässt jedoch eine Verbindung beider Typen erkennen, die seine Sicht der Philosophie und der Rolle des Philosophen im politischen Leben reflektieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== The Republic of Plato ===&lt;br /&gt;
1968 veröffentlichte Bloom sein bedeutendstes übersetzerisches Werk, eine [[Englische Sprache|englische]] Neuübersetzung und Interpretation der &amp;#039;&amp;#039;[[Politeia]]&amp;#039;&amp;#039; von Platon. Nach Ansicht Blooms waren die vorangegangenen Übersetzungen mangelhaft. Er versuchte als Vermittler zwischen den von ihm übersetzten und interpretierten Texten und dem Leser zu wirken. Diesem Ansatz folgte er auch bei seiner Übersetzung von [[Jean-Jacques Rousseau|Rousseaus]] &amp;#039;&amp;#039;[[Émile oder über die Erziehung]]&amp;#039;&amp;#039; während seiner Professur an der [[University of Toronto]]. Im Hinblick auf die &amp;#039;&amp;#039;Politeia&amp;#039;&amp;#039; war Bloom bestrebt, die Übersetzungen und philosophischen [[Interpretation]]en vom Einfluss des [[Platonismus|Christlichen Platonismus]] zu befreien. Bis in das späte [[20. Jahrhundert]] folgten viele englischsprachige Platoniker einer Tradition, die christliche Theologie mit der Lehre Platons vermischte. Seine wortgetreue Übersetzung ist umstritten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--According to the assessment of online bookseller Alibris, &amp;quot;it is the first translation of Plato&amp;#039;s Republic that attempts to be strictly literal, the volume has been long regarded as the closest and best English translation available.&amp;quot;  Bloom was an editor for the scholarly journal &amp;#039;&amp;#039;[[Political Theory]]&amp;#039;&amp;#039; as well as a contributor to &amp;#039;&amp;#039;[[History of Political Philosophy]]&amp;#039;&amp;#039; edited by [[Joseph Cropsey]] and [[Leo Strauss]] among many other publications during his years of academic teaching. Bloom also translated and commented upon Rousseau&amp;#039;s &amp;quot;Letter to D&amp;#039;Alembert On the Theater&amp;quot; on which he relied heavily upon Plato&amp;#039;s Laws.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In 1971, he wrote, &amp;quot;With the &amp;#039;&amp;#039;Republic&amp;#039;&amp;#039;, for example, a long tradition of philosophy tells us what the issues are.  […]  This sense of familiarity may be spurious; we may be reading the text as seen by the tradition rather than raising Plato&amp;#039;s own questions.&amp;quot; (&amp;quot;The Political Philosopher in a Democratic Society&amp;quot;, &amp;#039;&amp;#039;Giants &amp;amp; Dwarfs&amp;#039;&amp;#039;, 1990, p.106).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Christian Platonism]] interprets Plato as prophet of the coming Christian age, a [[monotheist]] in a [[polytheist]] world. In this school, [[Socrates]] is considered a pre-Christian saint; the tradition emphasizes [[Socrates]]&amp;#039; &amp;#039;goodness&amp;#039; and other-worldly attributes, such as accepting his death like a [[martyr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yet there developed a different type of [[Platonism]], [[Paganism|Pagan]] Platonism, a type of which Bloom became aware and most certainly adopted from his teacher [[Leo Strauss]] (1899-1973), the most important representative of this thought in the past century. Adherents have a significantly different view of &amp;#039;&amp;#039;Plato’s Republic&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strauss developed this point of view by studying ancient Islamic and Jewish theorists, such as [[Al-Farabi]] (870-950) and [[Moses Maimonides]] (1135-1204). Each philosopher was faithful to his religion but sought to integrate classical political philosophy  into [[Islam]] and [[Judaism]]. Islam has a prophet-legislator [[Muhammad]] and similarly, Jewish law is a function of its theology. Thus these philosophers had to write with great skill, incorporating the ideas of [[Plato]] and [[Aristotle]], many of which contradicted or contravened Islamic or Jewish thought and practice, without being seen to challenge the theology. According to Strauss, [[Al-Farabi]] and [[Moses Maimonides]] were really writing for potential philosophers within the pious faithful. Strauss calls this the discovery of esoteric writing, and he first presents it as a possibility in &amp;#039;&amp;#039;Persecution and the Art of Writing&amp;#039;&amp;#039; (1952).  Christianity differed from these faiths in that philosophy was always free to establish a foothold in Christendom, without necessarily being seen as [[heretical]]. All one has to do is think of [[Augustine of Hippo|Saint Augustine]] (354-430) and his &amp;#039;&amp;#039;City of God&amp;#039;&amp;#039; and &amp;#039;&amp;#039;On Free Will&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strauss took this insight and applied it eventually to [[Plato|Plato’s]] writings themselves. Bloom&amp;#039;s translation and essay of the &amp;#039;&amp;#039;Republic&amp;#039;&amp;#039; takes this stance; therefore, it is radically different in many important aspects than the previous translations and interpretations of the &amp;#039;&amp;#039;Republic&amp;#039;&amp;#039;. Most notable is Bloom&amp;#039;s discussion of [[Socratic irony]]. In fact, [[irony]] is the key to Bloom’s take on the &amp;#039;&amp;#039;Republic&amp;#039;&amp;#039;. (See his discussion of Books II-VI of the &amp;#039;&amp;#039;Republic&amp;#039;&amp;#039;.) But what is this irony? Allan Bloom says a philosopher is immune to irony because he can see the [[tragic]] as [[comic]] and comic as tragic. Bloom refers to Socrates, the philosopher &amp;#039;&amp;#039;par excellence,&amp;#039;&amp;#039; in his Interpretative Essay stating, &amp;quot;Socrates can go naked where others go clothed; he is not afraid of ridicule. He can also contemplate sexual intercourse where others are stricken with terror; he is not afraid of moral indignation. In other words he treats the comic seriously and the tragic lightly.&amp;quot; (&amp;#039;&amp;#039;Plato’s Republic&amp;#039;&amp;#039;, Interpretative Essay, p.387). Thus irony in the &amp;#039;&amp;#039;Republic&amp;#039;&amp;#039; refers to the &amp;#039;[[Just City in Speech]]&amp;#039;. Bloom looks at it not as a model for future [[society]], nor as a template for the human [[soul]]; rather, it is an ironic city, an example of the distance between philosophy and every potential philosopher. Bloom follows Strauss in suggesting that the &amp;#039;[[Just City in Speech]]&amp;#039; is not [[natural]]; it is man-made, and thus ironic.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== The Closing of the American Mind ===&lt;br /&gt;
Sein Hauptwerk &amp;#039;&amp;#039;The Closing of the American Mind&amp;#039;&amp;#039; ist ein massiver Angriff auf die zeitgenössische [[Universität]], die ihre Studenten im Stich lasse. Auch die [[Analytische Philosophie]] wird von Bloom missbilligt: &amp;#039;&amp;#039;Professoren dieser Schulen wollten und konnten einfach nicht über irgendetwas von Bedeutung sprechen, und auch ihr persönliches Beispiel stellte für die Studenten keine philosophische Lebensweise dar.&amp;#039;&amp;#039; Ein großer Teil von Blooms Kritik richtet sich gegen die Abwertung des westlichen [[Literaturkanon]]s (&amp;#039;&amp;#039;Great Books of Western Thought&amp;#039;&amp;#039;) als Quelle der Weisheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blooms Kritik geht jedoch über den universitären Raum hinaus und behandelt auch die allgemeine Krise der US-amerikanischen Gesellschaft. In &amp;#039;&amp;#039;The Closing of the American Mind&amp;#039;&amp;#039; zieht er Parallelen zwischen der historischen Entwicklung der Vereinigten Staaten und der [[Weimarer Republik]]. Die moderne liberale Philosophie, verehrt im [[Zeitalter der Aufklärung|aufklärerischen Gedanken]] von [[John Locke]], dass eine [[Gerechtigkeit|gerechte Gesellschaft]] im Sinne Platons allein auf [[Eigennutz]] aufgebaut sein könne, gepaart mit dem Auftreten des [[Relativismus]] im US-amerikanischen Denken, habe zu dieser Krise geführt. Aus Sicht Blooms entstand dadurch eine seelische Leere bei den US-Amerikanern, die durch „demagogische Radikale“, wie zum Beispiel die [[Studentenbewegung|Studentenführer]] der [[1960er Jahre]], besetzt werden konnte. Dies entspreche der Leere, die in der &amp;#039;&amp;#039;Weimarer Republik&amp;#039;&amp;#039; geherrscht habe, die von [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] Aktivisten wie der [[Sturmabteilung|SA]] besetzt wurde. Dies sei deshalb möglich gewesen, weil an die Stelle einer [[Zeitalter der Aufklärung|aufklärerischen]] Philosophie der reinen [[Gedankenfreiheit]] eine Pseudo-Philosophie bzw. Ideologie getreten sei. So habe heute der Relativismus als Merkmal der liberalen Philosophie die Platonisch-Sokratische Lehre unterminiert&amp;amp;nbsp;– dadurch sei der westliche Literaturkanon zu weitschweifigem Gerede von toten weißen Männern verkommen, anstatt als leuchtende Quelle, die zu den höchsten Errungenschaften führe, zu gelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kraft von Blooms Kritik der zeitgenössischen [[Soziale Bewegung|sozialen Bewegungen]] an den Universitäten und in der Gesamtgesellschaft rührt von seiner philosophischen Ausrichtung. Das Versagen der zeitgenössischen liberalen [[Erziehung]] &amp;lt;!--eigentlich wäre es schön, wenn es einen Begriff gäbe, der &amp;quot;liberal education&amp;quot; entspricht--das ist nämlich ein compound und nicht zwei zusammengestellte Begriffe - &amp;quot;emanzipierende Bildung&amp;quot;, aber das Wort ist leider an Blooms Gegner vergeben--&amp;gt;führe zu den sozialen und sexuellen Verhaltensweisen der modernen Studierenden und zu deren Unfähigkeit, ihr Leben jenseits der als Erfolg geltenden profanen Angebote zu gestalten. Die Verfolgung kommerzieller Ziele habe eine höhere Wertschätzung in der Gesellschaft erlangt als die philosophische Suche nach der [[Wahrheit]] oder das zivilisierte Streben nach [[Ehre]] und [[Ruhm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--ich setze diesen Teil aus, weil er bereits erwähnt wurde und etwas zu sehr darauf herumreitet. Seine Philosophie ist wesentlich interessanter, es wäre gut, den Beitrag mit Zitaten zu versehen…  Während Bloom zeitgenössische soziale Bewegungen untersucht, und dabei insbesonders solche, die in den [[1960er]] Jahre in Mode gekommen waren, erwähnt er die [[Lesben- und Schwulenbewegung]] mit kaum einem Wort. Dies ist von einem gewissen Interesse, da es eine öffentliche Diskussion zu Blooms eigener Homosexualität gegeben hat, obwohl Bloom sich in seinen Schriften dazu nicht geäußert hat, auch wenn es unter seinen Freunden und vielen seiner Studenten weitgehend bekannt war.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--===Conclusion ===&lt;br /&gt;
Bloom&amp;#039;s work is not easily definable. Yet there is a thread that links all of his published material. Allan Bloom was a philosopher and he was primarily concerned with preserving that way of life for future philosophers. He accomplished this through [[scholarly]] and popular writing, which required different styles of writing, but his objective was consistent throughout.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Die Moderne hat eine Auffassung vom Menschen, in dem die Seele ausgegliedert wird. Sie gehört nicht länger zur Natur, sondern eher zu einer Art [[Mythos]], zur Dichtung und gilt somit als unseriös und unwissenschaftlich. Sie ist im modernen Menschen nicht erkennbar. Dieselbe Auffassung, die zum [[Rechtspositivismus]] führt, zur Auffassung, dass es kein übergesetzliches Recht oder gesetzliches Unrecht geben könne, genau dieselbe Auffassung wirkt in der Wissenschaft weiter und macht aus dem Menschen eine Art Minimalprogramm.&lt;br /&gt;
 |Quelle=S. 227, deutsche Ausgabe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Law may prescribe that the male nipples be made equal to the female ones, but they still will not give milk.&lt;br /&gt;
 |Sprache=en&lt;br /&gt;
 |Quelle=&amp;#039;&amp;#039;Closing of the American Mind.&amp;#039;&amp;#039; S. 131&lt;br /&gt;
 |Übersetzung=Das Gesetz mag vorschreiben, dass männliche Brustwarzen mit den weiblichen Brustwarzen gleichberechtigt seien, aber sie werden dennoch keine Milch geben.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wichtigste Lebensstationen ==&lt;br /&gt;
* 1955: Ph.D., &amp;#039;&amp;#039;The Political Philosophy of Isocrates&amp;#039;&amp;#039; bei David Grene, Altphilologe&lt;br /&gt;
* 1957: Aufenthalt in Deutschland (Heidelberg) &amp;lt;!-- nicht ganz gesichert --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1962: Assistant Professor, Department of Political Science, Yale University&lt;br /&gt;
* 1963: Cornell University (-1969)&lt;br /&gt;
* 1968: Visiting Professor, Department of American Studies, University of Paris (Vincennes)&lt;br /&gt;
* 1969: Visiting Professor, Department of Political Science, University of Tel Aviv&lt;br /&gt;
* 1970: Prof. Department of Political Science, University of Toronto (1970–79)&lt;br /&gt;
* 1979: Professor, Committee on Social Thought and the College, University of Chicago (1979–1992)&lt;br /&gt;
* 1983: Co-Director, John M. Olin Center for Inquiry into the Theory and Practice of Democracy (1983–1992)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
=== Monografien ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Shakespeare on Love &amp;amp; Friendship&amp;#039;&amp;#039; (2000) (Nachdruck eines Ausschnitts von &amp;#039;&amp;#039;Love &amp;amp; Friendship&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Love &amp;amp; Friendship&amp;#039;&amp;#039; (1993)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Giants and Dwarfs: Essays, 1960–1990&amp;#039;&amp;#039;. (1990)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Closing of the American Mind&amp;#039;&amp;#039; (1987), dt.: &amp;#039;&amp;#039;Der Niedergang des amerikanischen Geistes&amp;#039;&amp;#039; (1988)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Shakespeare&amp;#039;s Politics&amp;#039;&amp;#039;. (1981) (mit [[Harry V. Jaffa]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herausgeberschaften ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Plato&amp;#039;s Symposium: a translation by Seth Benardete with commentaries by Allan Bloom and Seth Benardete&amp;#039;&amp;#039;. (2001) (mit [[Seth Benardete]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Confronting the Constitution&amp;#039;&amp;#039;. (1990)&lt;br /&gt;
* Kojève: &amp;#039;&amp;#039;Introduction to the reading of Hegel.&amp;#039;&amp;#039; herausgegeben von Allan Bloom, übersetzt von James H. Nichols Jr. (1969)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Republic of Plato.&amp;#039;&amp;#039; Übersetzung mit Anmerkungen und ein interpretierender Essay (1968), (2. Auflage 1991)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Letter to D&amp;#039;Alembert and writings for the theater&amp;#039;&amp;#039;. (Bearbeitet und übersetzt von Allan Bloom, [[Charles E. Butterworth]] und [[Christopher Kelly]]) (1968)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &amp;lt;!--Werke ÜBER Bloom--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Michael Palmer und [[Thomas Pangle]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Political Philosophy and the Human Soul: essays in memory of Allan Bloom&amp;#039;&amp;#039;. 1995.&lt;br /&gt;
* [[Saul Bellow]]: &amp;#039;&amp;#039;Ravelstein. Roman&amp;#039;&amp;#039;, Biographie Blooms nach allen künstlerischen Freiheiten. 2000.&lt;br /&gt;
* [[Till Kinzel]]: &amp;#039;&amp;#039;Platonische Kulturkritik in Amerika. Studien zu Allan Blooms „The Closing of the American Mind“&amp;#039;&amp;#039; (Reihe: Schriften zur Literaturwissenschaft, 18) Duncker &amp;amp; Humblot, Berlin 2002.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118953451|LCCN=n79029228|VIAF=80888153|NDL=00463403}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bloom, Allan}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosoph (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der University of Chicago]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (University of Toronto)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1930]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1992]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bloom, Allan&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bloom, Allan David (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer Philosoph und Professor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. September 1930&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Indianapolis]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Oktober 1992&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Chicago]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Triomint69</name></author>
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