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	<title>Allalinhorn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Allalinhorn&amp;diff=215633&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Yuriklim: Links</title>
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		<updated>2026-03-28T19:47:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
| BILD             = AllalinhornFromNE.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG = Allalinhorn von Nordosten, von [[Mittelallalin]]&lt;br /&gt;
| HÖHE             = 4027&lt;br /&gt;
| HÖHE-BEZUG       = CH&lt;br /&gt;
| LAGE             = [[Kanton Wallis]], [[Schweiz]]&lt;br /&gt;
| GEBIRGE          = [[Walliser Alpen]], [[Mischabel]]&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD      = 46/02/50/N&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD       = 7/53/50/E&lt;br /&gt;
| REGION-ISO       = CH-VS&lt;br /&gt;
|DOMINANZ          = 2.01&lt;br /&gt;
|SCHARTENHÖHE      = 257&lt;br /&gt;
|DOMINANZ-BEZUG    = [[Rimpfischhorn]]&lt;br /&gt;
|SCHARTE           = Alphubeljoch&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schweizer Landeskarte&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://map.geo.admin.ch |titel=Schweizer Landeskarte 1:10&amp;#039;000|abruf=2023-09-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| TYP              = &lt;br /&gt;
| GESTEIN          = &lt;br /&gt;
| ALTER            = &lt;br /&gt;
| ERSTBESTEIGUNG   = 28. August 1856 durch [[Edward Levi Ames]] mit [[Franz Andenmatten]] und einem Imseng&lt;br /&gt;
| NORMALWEG        = Westflanke über das Feejoch (Gletschertour)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allalinhorn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (oder einfach &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allalin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein {{Höhe|4027|CH|link=true}} hoher [[Berggipfel|Gipfel]] in den [[Walliser Alpen]]. Der Gipfel erhebt sich im [[Mischabel]]kamm zwischen [[Saastal]] im Osten und [[Mattertal]] im Westen und gehört zu der nach ihm benannten [[Allalingruppe]], der mit dem [[Alphubel]], [[Strahlhorn|Strahl-]] und [[Rimpfischhorn]] drei weitere, allesamt höhere Viertausender angehören. Es zählt zu den leichtesten und meistbestiegenen [[Viertausender]]n der [[Alpen]], nicht zuletzt, da die [[Metro Alpin]] bis auf etwa 570&amp;amp;nbsp;Höhenmeter an den Gipfel heranführt und er von der Bergstation der Bahn in etwa zwei Stunden erreichbar ist. Eine Besonderheit ist, dass der Berggipfel in der Wintersaison nachts angestrahlt wird.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.saas-fee.ch/de/unterkuenfte/pauschalen-und-angebote/allalin-mein-erster-viertausender Website der Saastal Tourismus AG &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Allalinhorn Swisstopo.jpg|links|mini|Kartenausschnitt der Mischabel- und Allalingruppe, Swisstopo 1:100&amp;#039;000]]&lt;br /&gt;
Das Allalinhorn befindet sich sieben&amp;amp;nbsp;Kilometer südwestlich von [[Saas-Fee]] und ist von vier grossen [[Gletscher]]n umgeben: Im Norden befindet sich der [[Feegletscher]], östlich der [[Hohlaubgletscher]], im Südosten der [[Allalingletscher]] und im Südwesten der [[Mellichgletscher]]. Zum Gipfel streben vier [[Gebirgsgrat|Grate]], die sich aber mit Ausnahme des Ostgrates –&amp;amp;nbsp;auch &amp;#039;&amp;#039;Hohlaubgrat&amp;#039;&amp;#039; genannt&amp;amp;nbsp;– im Gipfelbereich unter einer dicken Eishaube verlieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westlich befinden sich Feekopf ({{Höhe|3887|CH}})&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schweizer Landeskarte&amp;quot; /&amp;gt; und Alphubel ({{Höhe|4206|CH}}), durch Feejoch ({{Höhe|3808|CH}})&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schweizer Landeskarte&amp;quot; /&amp;gt; und Alphubeljoch ({{Höhe|3770|CH}})&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schweizer Landeskarte&amp;quot; /&amp;gt; getrennt. Südlich trennt der Allalinpass ({{Höhe|3552|CH}})&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schweizer Landeskarte&amp;quot; /&amp;gt; das Rimpfischhorn ({{Höhe|4199|CH}}) vom Allalinhorn.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensherkunft ==&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;Allalin&amp;#039;&amp;#039; bezieht sich neben dem [[Berg]] auf das östlich unter dem Gipfel gelegene Gebiet einschliesslich einiger [[Alm (Bergweide)|Alpen]]. Die Endbetonung lässt auf eine vordeutsche Herkunft schliessen. &amp;#039;&amp;#039;Allalin&amp;#039;&amp;#039; war auch einer jener Namen, die [[Christian Moritz Engelhardt]] 1840 zur „[[Sarazenen]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;hypothese“ verleitete, bei der er unterstellte, das Saastal sei im 10. Jahrhundert von Menschen arabischer Herkunft besiedelt worden. Engelhardt gibt als Namensform &amp;#039;&amp;#039;Alalain&amp;#039;&amp;#039; an und führt diese auf arabisch &amp;#039;&amp;#039;ala ain&amp;#039;&amp;#039; (‚an der Quelle‘) zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wartenweiler2004&amp;quot;&amp;gt;Johannes Wartenweiler: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv | url=http://www.woz.ch/artikel/inhalt/2004/nr41/Schweiz/10613.html | wayback=20090513034731 | text=Die Sarazenen von Saas Fee}}&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[WOZ Die Wochenzeitung|Die Wochenzeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, vom 7. Oktober 2004.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werlen2008&amp;quot;&amp;gt;[[Iwar Werlen]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Grundwörter der Oberwalliser Gipfelnamen.&amp;#039;&amp;#039; In: Brigitte Huber (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Chomolangma, Demawend und Kasbek. Festschrift für Roland Bielmeier zu seinem 65. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Demawend und Kasbek&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Zentralasienforschung.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 12). IITBS, Halle (Saale) 2008, ISBN 978-3-88280-079-1, S. 577–614.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Deutung stammt aus dem Jahr 1976 von [[Jules Guex]], der sich auf einen Brief [[Johann Ulrich Hubschmied]]s beruft. Er führt &amp;#039;&amp;#039;Allalin&amp;#039;&amp;#039; auf das [[Keltische Sprachen|keltische]] &amp;#039;&amp;#039;*akarnos&amp;#039;&amp;#039; (‚Ahorn‘) zurück. Ein [[Diminutiv]] &amp;#039;&amp;#039;*agarinus&amp;#039;&amp;#039; habe sich zu &amp;#039;&amp;#039;agalin&amp;#039;&amp;#039; gewandelt, das im [[Valle Verzasca]] für ‚kleiner Ahorn‘ existierte. Im noch nicht germanisierten Saastal sei dann daraus &amp;#039;&amp;#039;ayalin&amp;#039;&amp;#039; geworden, woraus Hubschmied eine hybride Form &amp;#039;&amp;#039;all’ayalin&amp;#039;&amp;#039; konstruiert, die später von den einwandernden Alemannen zu &amp;#039;&amp;#039;Allalin&amp;#039;&amp;#039; gemacht worden sei. Auch diese Deutung findet keine allgemeine Akzeptanz, angesichts fehlender historischer Belege gibt es keine besseren Erklärungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werlen2008&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besteigungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1828 überschritt Heinrich Michaelis in Begleitung eines [[Bergführer|Führers]] den Allalinpass und erschloss damit die Route zum Südwestgrat. Doch erst 28 Jahre später gelang die [[Erstbesteigung]] des Allalinhorns über diesen [[Gebirgsgrat|Grat]]. Am 28. August 1856 führten [[Franz Andenmatten]] und ein Führer aus der Familie Imseng, beide aus [[Saas-Grund]], den Engländer [[Edward Levi Ames]] auf den Gipfel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Edward Levi Ames |Titel=Ascents of the Fletsch-Horn and Alleleinhorn |Kapitel=VIII |Hrsg=John Ball |Sammelwerk=Peaks, Passes and Glaciers |WerkErg=A Series of Excursions by Members of the Alpine Club| Auflage= |Verlag=Longman, Green, Longman, &amp;amp; Roberts |Ort=London |Datum=1860 |ISBN= |Seiten= |Sprache=en |Online=https://books.google.de/books?id=Wn0SAAAAYAAJ}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Nordwestgrat, der heutige Normalweg, wurde erstmals am 1. August 1860 begangen, wieder war Franz Andenmatten mit von der Partie, ausser ihm Sir [[Leslie Stephen]], F. W. Short, Frederick William Jacomb, C. Fisher, Moritz Anthamatten, [[Peter Taugwalder]] und Johann Kronig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DumlerBurkhardt&amp;quot;&amp;gt;Dumler, Burkhardt: &amp;#039;&amp;#039;Viertausender der Alpen.&amp;#039;&amp;#039; 1998, S. 85 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Überschreitung des Gipfels gelang am 27. Juli 1882 dem Berner Gymnasiallehrer und Historiker [[Heinrich Dübi]] mit den Führern Alphons und Peter Supersaxo. Sie gelangten dabei über den schwierigen Nordostgrat auf den Gipfel, der Abstieg erfolgte über den Hohlaubgrat. Beide Grate wurden im Zuge dieses bemerkenswerten Unternehmens [[Erstbegehung|erstbegangen]]. Im Aufstieg wurde der Hohlaubgrat erst fünf Jahre später bewältigt, am 12. Juli 1887, durch die Engländer Harold Ward Topham, C. H. Redall mit dem Führer [[Aloys Supersaxo]]. Ein Jahr zuvor hatten Aloys Supersaxo und der Brite C. A. C. Bowlker als erste die Südwand durchstiegen, die Kletterschwierigkeiten des IV. Grads aufweist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DumlerBurkhardt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Winterbesteigung gelang dem Schweizer R. Bracken im Jahr 1907 im Alleingang. Am 17. April desselben Jahres vollbrachten die Zürcher A. Hurter und Max Stahel mit Othmar und Oskar Supersaxo die erste Skibesteigung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DumlerBurkhardt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erschliessung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Metro Alpin.jpg|mini|[[Metro Alpin]]]]&lt;br /&gt;
Bereits 1912 wurde mit dem Bau der [[Britanniahütte]] die Besteigung des Allalinhorns erleichtert, 1938 kam als weiterer Stützpunkt das [[Berghaus Längfluh]] hinzu. Heute ist das Allalinhorn neben dem [[Breithorn (Zermatt)|Breithorn]] der am besten durch Bergbahnen erschlossene Viertausender der Alpen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vielen vorwiegend für den Skitourimus gebauten Anlagen beschränken sich auf die Nordostseite des Bergs. Dort wurde 1954 mit dem Bau einer Gondelbahn zum Spielboden begonnen, die 1959 nach Längfluh ({{Höhe|2869|CH-m}}) verlängert wurde, dem Gebiet zwischen den beiden Zungen des Feegletschers. Noch näher rückten die Bergbahnen 1969 mit dem Bau der [[Felskinnbahn|Grosskabinenbahn ins Felskinngebiet]] ({{Höhe|2989|CH-m}}) an den Gipfel heran.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Supersaxo&amp;quot;&amp;gt;Otto Supersaxo:&lt;br /&gt;
{{Webarchiv | url=http://www.ferienart.ch/Portals/0/Download/1_multipart_xF8FF_3_Entwicklung-Dt,%20ES,%20100107,%20V.1..pdf | wayback=20110721094601 | text=&amp;#039;&amp;#039;Touristische Entwicklung des Gletscherdorfes&amp;#039;&amp;#039;}} (Pressetext für die Tourismusorganisation Saas-Fee)&amp;lt;/ref&amp;gt; In den 1970er Jahren war geplant, diese Bahn noch weiter bis zum Feekopf ({{Höhe|3888|CH-m}}) zu verlängern. Diesem Projekt wurde vom [[Bundesrat (Schweiz)|Schweizerischen Bundesrat]] die Konzession verweigert, etwas landschaftsverträglicher wurde als Alternative die [[Metro Alpin]] zum [[Mittelallalin]] ({{Höhe|3456|CH-m}}) gebaut, wo sich heute ein [[Sommerskigebiet]] befindet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DumlerBurkhardt&amp;quot; /&amp;gt; Zahlreiche Nationalmannschaften und Nachwuchskader aus den Bereichen &amp;#039;&amp;#039;Alpin&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Freestyle&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Cross&amp;#039;&amp;#039; absolvieren hier ihre Sommertrainings. Auf dem Mittelallalin befindet sich auch der Freestyle Park &amp;#039;&amp;#039;Stomping Grounds Project&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stompinggroundsprojects.com |titel=Stomping Grounds Project |abruf=2020-04-14 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; mit zahlreichen Kickers, Rails, Boxes, Transitions und einer [[Halfpipe]]. Im Januar 2011 gab die Betreibergesellschaft der Bergbahnen bekannt, einen Ausbau bis zum Feejoch anzustreben, von wo aus der Gipfel in 45 Minuten zu erreichen wäre.&amp;lt;ref&amp;gt;Radio Rottu Oberwallis: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.rro.ch/2009/cms/index.php/news/detail/46138 Saas-Fee: Bergbahnen AG arbeitet an der Zukunft]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Routen ==&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; border-collapse:collapse;&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:AllalinhornFromFeejoch.jpg|mini|Westflanke vom Feejoch]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:FeejochFromAllalinhorn.jpg|mini|Feejoch vom Gipfel]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Westflanke (Normalweg) ===&lt;br /&gt;
Der kürzeste Anstieg auf das Allalinhorn beginnt bei der Station Mittelallalin der [[Metro Alpin]] ({{Höhe|3454|CH-m}}). Bei Nutzung der Bahn ist die Besteigung dabei als Tagestour möglich. Von der Station quert man zunächst das Pistengebiet nach Westen. Der Anstieg führt dann weiter auf der fast immer deutlichen Spur unter den [[Sérac (Gletschererscheinung)|Séracs]] der Allalinhorn-Nordwand hindurch, einige [[Gletscherspalte|Spalten]] und [[Bergschrund|Schründe]] umgehend zum Feejoch. Vom Joch geht es weiter in östlicher Richtung über den mässig steilen Firnhang auf den etwas südlich des Gipfels gelegenen Gratrücken. Von dort gelangt man in wenigen Minuten zum Gipfelgrat und zum aus einigen Felsen bestehenden Gipfel mit Kreuz. Diese Route nimmt ungefähr zwei Stunden in Anspruch, der Schwierigkeitsgrad ist [[SAC-Berg- und Hochtourenskala|L]].&amp;lt;ref&amp;gt;M. Waeber: &amp;#039;&amp;#039;Walliser Alpen.&amp;#039;&amp;#039; 2003, Randzahl 731.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Zugangsmöglichkeit zu dieser Route besteht von Längfluh ({{Höhe|2870|CH-m}}). Diese Alternative bietet bei Nächtigung im [[Berghaus Längfluh]] die Möglichkeit, dem grössten Andrang während der Betriebszeiten der Bergbahnen zeitlich auszuweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hohlaubgrat (Ostgrat) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:AllalinhornHohlaubgrat1.jpg|mini|Gipfelaufbau des Hohlaubgrats von P.3837]]&lt;br /&gt;
Ausgangspunkt einer Besteigung über den Hohlaubgrat ist die [[Britanniahütte]]. Dieser Grat trennt den [[Allalingletscher|Allalin-]] und [[Hohlaubgletscher]]. Der Grat ist im oberen Teil recht scharf geschnitten und besteht dort überwiegend aus Firn, mit Ausnahme einer etwa 20 Meter hohen Felsstufe knapp unterhalb des Gipfels, der [[Schlüsselstelle]] der Route.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:AllalinhornHohlaubgrat2.jpg|mini|links|Vor der Felsstufe kurz unterhalb des Gipfels]]&lt;br /&gt;
Von der Britanniahütte führt zunächst ein deutlicher Pfad in südwestlicher Richtung zum Hohlaubgletscher hinab. Auf diesem hält man sich zunächst rechts, am nördlichen Rand des Gletschers, um die Spaltenzone des Gletschers zu umgehen. Später biegt man in südlicher Richtung ab, in Richtung der ersten deutlichen Einsattelung des Hohlaubgrats. Auf etwa 3100&amp;amp;nbsp;m wird der Grat betreten. Weiter gelangt man entweder über Blockwerk direkt auf dem Grat, oder in der rechten, nördlichen Gletscherflanke zu einem Gratgipfel ({{Höhe|3597|CH-m}}). Nach kurzem, aber markantem Abstieg führt der Anstiegsweg nun über einen langen, steilen Hang zur Ostschulter ({{Höhe|3837|CH-m}}), von dieser über drei kürzere Steilaufschwünge an den Gipfelaufbau heran. Die folgende, teilweise brüchige Felsstufe, ist mit [[Bohrhaken]] versehen und weist Kletterschwierigkeiten des [[Schwierigkeitsskala (Klettern)#Erklärung der UIAA-Skala|II. Grads]] auf. Über zwei Seillängen gelangt man zum Gipfelfirn und über diesen in wenigen Minuten zum Gipfel.&amp;lt;ref&amp;gt;M. Waeber: &amp;#039;&amp;#039;Walliser Alpen.&amp;#039;&amp;#039; 2003, Randzahl 733.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt sind für diesen Weg 4&amp;amp;nbsp;Stunden zu veranschlagen, die Schwierigkeit wird mit [[SAC-Berg- und Hochtourenskala|WS+]] bewertet. Eine weitere Zugangsmöglichkeit zum oberen Teil des Grats besteht von der Mittelstation der [[Metro Alpin]] auf 3300&amp;amp;nbsp;Meter, der Station &amp;#039;&amp;#039;Hohlaub&amp;#039;&amp;#039;, die nur bei der ersten morgendlichen Bergfahrt bedient wird. Durch eine Röhre gelangt man dort auf den Hohlaubgletscher und über diesen zum Hohlaubgrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Südwestgrat vom Allalinpass ===&lt;br /&gt;
Dieser Weg der Erstbesteiger wird heute weit seltener als die Westflanke oder der Hohlaubgrat begangen. Der Allalinpass ist in etwa drei Stunden sowohl von der [[Britanniahütte|Britannia]]- als auch von der [[Täschhütte]] erreichbar. Anfänglich führt der Weg über Firn, später auf Felsen zur Schulter ({{Höhe|3752|CH-m}}), eine [[Felsnadel]] wird links umgangen. Weiter geht es über den Firngrat zum felsigen Gipfelaufschwung. Das folgende schwierige Gratstück wird über Bänder in der Südostflanke umgangen, anschliessend kehrt man zum Grat zurück. Ein weiterer Felsaufschwung kann direkt erstiegen oder über Firn in der Südostseite umgangen werden. Anschliessend gelangt man zum Gipfelfirn und über diesen zum Gipfel. Vom Allalinpass benötigt man 1½ Stunden, stellenweise sind Kletterschwierigkeiten des [[Schwierigkeitsskala (Klettern)#Erklärung der UIAA-Skala|II. Grads]] zu bewältigen, die Gesamtschwierigkeit wird mit [[SAC-Berg- und Hochtourenskala|WS+]] bewertet.&amp;lt;ref&amp;gt;M. Waeber: &amp;#039;&amp;#039;Walliser Alpen.&amp;#039;&amp;#039; 2003, Randzahl 732.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Anstiege ===&lt;br /&gt;
Auf das Allalinhorn gibt es folgende weitere lohnende, schwierige und seltener begangene Anstiegsmöglichkeiten:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Goedeke&amp;quot;&amp;gt;R. Goedeke: &amp;#039;&amp;#039;4000er.&amp;#039;&amp;#039; 1990, S. 92–96.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Route&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| Schwierig-&amp;lt;br /&amp;gt;keit&lt;br /&gt;
! Kurzbeschreibung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nordostgrat&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| [[SAC-Berg- und Hochtourenskala|ZS+]]&lt;br /&gt;
| Eis bis 50°, 580 Höhenmeter, 3 Stunden von Mittelallalin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Südwand&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| [[SAC-Berg- und Hochtourenskala|ZS+]]&lt;br /&gt;
| Fels bis [[Schwierigkeitsskala (Klettern)#Erklärung der UIAA-Skala|IV]], kombiniert (Eis und Firn), 600 m Wandhöhe, vom Einstieg 4 Stunden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nordostwand&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| [[SAC-Berg- und Hochtourenskala|SS]]&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| Extreme Eisroute nördlich des Nordostgrats, Eis 60 bis 90°, in [[Sérac (Gletschererscheinung)|Seraczone]] auch überhängend, 570 m Wandhöhe, vom Einstieg 8 Stunden&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Im Bereich des Allalinhorns ist die &amp;#039;&amp;#039;Zone von Zermatt–Saas Fee&amp;#039;&amp;#039; [[Anstehendes Gestein|anstehend]]. Diese Einheit bildet mit der &amp;#039;&amp;#039;Tsaté-Decke&amp;#039;&amp;#039; die &amp;#039;&amp;#039;Bünderschiefer-Ophiolith-Decke&amp;#039;&amp;#039;, die über der &amp;#039;&amp;#039;Monte-Rosa-Decke&amp;#039;&amp;#039; liegt. Sie stellt eine mächtige Masse [[Metamorphose (Geologie)|metamorpher]] ozeanischer [[Sedimente und Sedimentgesteine|Sedimente]] dar, die stellenweise sehr viele [[Ophiolith]]e enthält. Es finden sich [[Kalkschiefer]] sowie Grüngesteine wie [[Serpentinit]], Meta-[[Gabbro]] und Meta-[[Basalt]].&amp;lt;ref&amp;gt;Toni P. Labhard: &amp;#039;&amp;#039;Geologie der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; 5., überarbeitete Auflage. Ott, Thun 2001, ISBN 3-7225-6760-2, S. 94 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr bekannt ist der aus dem Bereich des Allalinhorns und Saas Fees stammende &amp;#039;&amp;#039;Allalin-Gabbro&amp;#039;&amp;#039; (eigentlich ein Meta-Gabbro). Hierbei handelt es sich um ein [[Leitgeschiebe|Leitgestein]]. Der widerstandsfähige Allalin-Gabbro wurde über den Saaser- und dem [[Rhonegletscher]] abtransportiert und zwar mindestens vor 14&amp;#039;000 bis 16&amp;#039;000 Jahren, als der Saasergletscher zuletzt bis an den Rhonegletscher heranreichte. [[Findling]]e wurden im Einzugsbereich des Rhonegletschers gefunden, beispielsweise ein kopfgrosses Exemplar, das in einer Kiesgrube in [[Ins BE|Ins]] im [[Kanton Bern]] gefunden wurde und heute im Saaser Museum ausgestellt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Supersaxo: &amp;#039;&amp;#039;Im Saastal zu Hause.&amp;#039;&amp;#039; Rotten-Verlag, Visp 1994, ISBN 3-907816-24-2, S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das auffälligste Mineral dieses auch &amp;#039;&amp;#039;Schweizer Jade&amp;#039;&amp;#039; genannte Gesteins ist der leuchtend grüne [[Omphacit]] neben dem [[jade]]ähnlichen [[Saussurit]].&amp;lt;ref&amp;gt;Toni P. Labhard: &amp;#039;&amp;#039;Geologie der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; 5., überarbeitete Auflage. Ott, Thun 2001, ISBN 3-7225-6760-2, S. 32&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wallis Allalinhorn pano mg-k.jpg|mini|zentriert|600px|Gipfelpanorama des Allalinhorns]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Karten ==&lt;br /&gt;
* Wolfgang Pusch, Helmut Dumler, Willi P. Burkhardt: &amp;#039;&amp;#039;Viertausender der Alpen.&amp;#039;&amp;#039; 14., völlig neubearbeitete und neubebilderte Auflage. Bergverlag Rother, München 2014, ISBN 978-3-7633-7431-1&lt;br /&gt;
* Michael Waeber: &amp;#039;&amp;#039;Walliser Alpen. Gebietsführer für Wanderer, Bergsteiger, Skitourengeher, Kletterer. Die beliebtesten Anstiege auf alle wichtigen Gipfel mit Beschreibung aller empfehlenswerten Skitouren.&amp;#039;&amp;#039; 13. Auflage. Bergverlag Rother, München 2003, ISBN 3-7633-2416-X.&lt;br /&gt;
* [[Richard Goedeke]]: &amp;#039;&amp;#039;4000er. Die Normalwege. Mit Beschreibungen der Normalanstiege auf alle Viertausender der Alpen.&amp;#039;&amp;#039; J. Berg bei Bruckmann, München 1990, ISBN 3-7634-1007-4.&lt;br /&gt;
* [[Bundesamt für Landestopografie]] (swisstopo): &amp;#039;&amp;#039;Landeskarte der Schweiz 1:50&amp;#039;000&amp;#039;&amp;#039;, Zusammensetzung 5006, &amp;#039;&amp;#039;Matterhorn – Mischabel&amp;#039;&amp;#039;, Wabern 2014, ISBN 978-3-302-05006-5 ([https://map.geo.admin.ch/?topic=swisstopo&amp;amp;lang=de&amp;amp;layers=ch.swisstopo.lk50-papierkarte-zusammensetzung.metadata&amp;amp;X=98682.00&amp;amp;Y=626603.12&amp;amp;zoom=4&amp;amp;bgLayer=ch.swisstopo.pixelkarte-farbe Blattschnitt])&lt;br /&gt;
* Bundesamt für Landestopografie (swisstopo): &amp;#039;&amp;#039;Landeskarte der Schweiz 1:25&amp;#039;000&amp;#039;&amp;#039;, [[Landeskarte der Schweiz #1329|Blatt 1329, &amp;#039;&amp;#039;Saas&amp;#039;&amp;#039;]], Wabern 2012, ISBN 978-3-302-01329-9 ([https://map.geo.admin.ch/?topic=swisstopo&amp;amp;lang=de&amp;amp;layers=ch.swisstopo.lk25-papierkarte.metadata&amp;amp;X=102547.00&amp;amp;Y=645473.12&amp;amp;zoom=5&amp;amp;bgLayer=ch.swisstopo.pixelkarte-farbe Blattschnitt])&lt;br /&gt;
* Bundesamt für Landestopografie (swisstopo): &amp;#039;&amp;#039;Landeskarte der Schweiz 1:25&amp;#039;000&amp;#039;&amp;#039;, [[Landeskarte der Schweiz #1196|Blatt 1196, &amp;#039;&amp;#039;Randa&amp;#039;&amp;#039;]], Wabern 2012, ISBN 978-3-302-01328-2 ([https://map.geo.admin.ch/?topic=swisstopo&amp;amp;lang=de&amp;amp;layers=ch.swisstopo.lk25-papierkarte.metadata&amp;amp;X=102547.00&amp;amp;Y=628473.12&amp;amp;zoom=5&amp;amp;bgLayer=ch.swisstopo.pixelkarte-farbe Blattschnitt])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://tourendatenbank.com/tours/allalinhorn Normalweg auf das Allalinhorn]&lt;br /&gt;
* {{4000er.de|19}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesenswert|14. November 2008|52969318}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4826243-2|VIAF=234358966}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Kanton Wallis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in den Walliser Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Saas-Fee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Täsch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Yuriklim</name></author>
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