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	<title>Allagoptera - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T00:28:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Allagoptera&amp;diff=2587838&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Graph Pixel: Tippfehler korrigiert.</title>
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		<updated>2025-07-11T03:34:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = &lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Allagoptera&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Christian Gottfried Daniel Nees von Esenbeck|Nees]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Palmengewächse&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Arecaceae&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Palmenartige&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Arecales&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Commeliniden&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Monokotyledonen&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Bedecktsamer&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Magnoliopsida&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Allagoptera arenaria.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &amp;#039;&amp;#039;[[Allagoptera arenaria]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allagoptera&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine in Südamerika heimische [[Palmengewächse|Palmengattung]]. Sie wachsen auf trockenen Standorten und sind durch ihre meist kriechende Wuchsweise und ihre ährenförmigen Blütenstände charakterisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Die Vertreter sind kleine, stammlose oder mäßig große, aufrechte Palmen. Sie sind einzelstämmig oder mehrstämmig, bewehrt oder unbewehrt, stets jedoch mehrmals blühend und einhäusig getrenntgeschlechtig ([[Monözie|monözisch]]). Der Stamm ist aufrecht oder sehr kurz und unterirdisch. Manchmal ist er dichotom verzweigt. Er ist rau und dicht mit ringförmigen Blattnarben besetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GP2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosom]]enzahl ist 2n = 32.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GP2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blätter ===&lt;br /&gt;
Die [[Blatt (Pflanze)|Blätter]] sind gefiedert und [[marzeszenz|marzeszent]] (verbleiben nach dem Absterben an der Pflanze). Die [[Blattscheide]] ist kurz bis lang, röhrig und noch jung adaxial aufreißend. Sie wird holzig oder weichfasrig. An der Basis zum [[Blattstiel]] ist sie leicht erweitert. Der Blattstiel ist kurz bis lang, schlank bis kräftig, adaxial tief gefurcht, abaxial gerundet, oder im Querschnitt dreieckig. Die Oberfläche des Stiels ist glatt oder mit Schuppen besetzt. Die Fiederblättchen sind einfach gefaltet und sitzen regelmäßig oder in Gruppen. Sie sind lang, schmal, zum Ende hin verschmälert, mit spitzem Ende oder zweilappig und apikal gespaltet. Die Mittelrippe ist auf Ober- und Unterseite erkennbar. Sie ist kahl oder bereift auf beiden Seiten, oder an der Unterseite silbrig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GP2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blütenstände ===&lt;br /&gt;
Die [[Blütenstand|Blütenstände]] stehen einzeln und zwischen den Blättern (interfoliar). Sie sind aufrecht oder hängend sowie unverzweigt. Der [[Blütenstandsstiel]] ist kurz bis sehr lang und im Querschnitt kreisförmig. Das [[Vorblatt]] ist röhrig, dünn, dorsiventral abgeflacht, seitlich zweikielig, kahl oder beschuppt. Es wird mit der Zeit fasrig und öffnet sich an der Spitze. Es gibt ein [[Hochblatt]] am Blütenstandsstiel. Dieses ist lang, an der Basis schlank, sodass es fast gestielt erscheint, weiter oben dann aufgeblasen und am Ende in einen Schnabel auslaufend. Es ist holzig, etwas gefaltet und reißt abaxial auf. Die [[Blütenstandsachse]] trägt eng stehend auf der unteren Hälfte Blütentriaden, weiter oben paarige männliche [[Blüte]]n. Die männlichen Blüten werden früh abgeworfen, es entsteht derart ein langes, freies, spitzes Ende des Blütenstandes. Die Hochblätter, die die Triaden tragen, sind oval, zugespitzt; die Hochblätter der männlichen Blütenpaare haben eine längere Spitze. Die Hochblätter sind seitlich mit der Blütenstandsachse verwachsen und auch mit den Basen der benachbarten Hochblätter. Die Brakteolen der Einzelblüten sind unauffällig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GP2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blüten ===&lt;br /&gt;
Die männlichen Blüten sind groß, asymmetrisch, eiförmig oder verkehrteiförmig, und kantig. In den Triaden stehen sie manchmal an langen, flachen Stielen, die sich um die weibliche Blüte krümmen. Die distal stehenden, paarigen Blüten sind ungestielt. Die drei [[Kelchblatt|Kelchblätter]] sind schmal, auf dem unteren Viertel ihrer Länge verwachsen, danach weit abstehend. Sie sind zugespitzt, gekielt, die Ränder sind ganz oder gekerbt. Die drei [[Kronblatt|Kronblätter]] sind frei, unregelmäßig, kantig, dreieckig, [[Knospendeckung|valvat]] und leicht länger als bis viermal so lang wie der Kelch. Die Spitzen der Kronblätter sind leicht verdickt. Es gibt 6 bis rund 100 [[Staubblatt|Staubblätter]]. Die Filamente sind ahlenförmig, an der Basis vereint, aufrecht, manchmal biegsam und verschieden gebogen. Die [[Anthere]]n sind etwas unregelmäßig, kurz bis lange, gebogen, aber nicht gekrümmt, und dorsifix nahe der Basis des ausgeprägten Konnektivs, oder nahe der Mitte. Die Antheren sind latrors oder intrors. Das Stempelrudiment fehlt oder ist schlank, konisch und halb so lang wie die Staubblätter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GP2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Pollen]] ist ellipsoidisch, kann aber auch länglich und/oder birnenförmig sein. Meist ist er leicht bis deutlich asymmetrisch. Die Keimöffnung ist ein distaler Sulcus. Die längste Achse misst 20 bis 50 Mikrometer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GP2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weiblichen Blüten sind kugelig, und kleiner oder etwas größer als die männlichen. Die drei Kelchblätter sind frei und breit [[Knospendeckung|imbricat]], lediglich die Spitzen sind in der Knospe valvat. Die drei Kronblätter sind frei, etwa gleich lang wie die Kelchblätter und breit imbricat, die Spitzen valvat. Die [[Staminodium|Staminodien]] sind zu einem niedrigen, flach gelappten Becher verwachsen. Das [[Gynoeceum]] ist eiförmig oder verkehrteiförmig, dreifächrig mit drei [[Samenanlage]]n. Die [[Narbe (Botanik)|Narben]] sind schmal und zur Blüte zwischen den Kronblattspitzen nach hinten gebogen. Die Samenanlagen setzen seitlich an und sind anatrop.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GP2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Früchte und Samen ===&lt;br /&gt;
Die Frucht ist verkehrt eiförmig, durch die dicht gedrängte Anordnung kantig gedrückt, und von grünlichgelber bis brauner Farbe. Sie ist meist einsamig. Die Narbenreste verbleiben als apikaler Knopf an der Frucht, die Blütenhülle ist vergrößert und ausdauernd. Das [[Exokarp]] ist glatt oder mit Schuppen besetzt. Das [[Mesokarp]] ist faserig und fleischig. Das [[Endokarp]] ist hart und dünn, oder dick und knochig, glatt, mit drei Keimporen nahe der Basis. An seiner Innenseite befinden sich drei breite, glänzende Linien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GP2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Samen ist verkehrt eiförmig oder länglich und setzt basal an. Der Nabel (Hilum) ist klein, die [[Samenanlage#Aufbau|Raphe]] ist weit mit großen, gekrümmten und kleinen anastomosierenden Ästen. Das [[Endosperm]] ist hart, eine zentrale Höhle kann vorhanden sein oder fehlen. Es ist homogen oder flach gefurcht (ruminat).&amp;lt;ref name=&amp;quot;GP2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Standorte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Allagoptera&amp;#039;&amp;#039; kommt im Nordosten von [[Argentinien]] (Provinzen [[Misiones (Argentinien)|Misiones]] und San Pedro), bis zu den östlich-zentralen und nordwestlichen Gebieten von [[Bolivien]] vor: Departamentos von [[Departamento La Paz (Bolivien)|La Paz]], [[Departamento Beni|Beni]] und [[Departamento Santa Cruz|Santa Cruz]]. In [[Brasilien]] kommt die Gattung in den Küstengebieten des Ostens und Südwestens vor: [[Bahia]], [[Distrito Federal do Brasil|Distrito Federal]], [[Espírito Santo]], [[Goiás]], [[Mato Grosso do Sul|Süd]]- und Zentral-[[Mato Grosso]], [[Minas Gerais]], [[Paraná]], [[Rio de Janeiro (Bundesstaat)|Rio de Janeiro]] und [[São Paulo (Bundesstaat)|São Paulo]]. In [[Paraguay]] kommt sie im zentralen und nordöstlichen Bereich vor: [[Departamento Amambay|Amambay]], [[Departamento Canindeyú|Canindeyú]], [[Departamento Concepción (Paraguay)|Concepción]] und [[Cordillera (Paraguay)|Cordillera]]. Das Areal reicht dabei etwa vom 11. bis zum 39. südlichen Breitengrad.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Moraes&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dransfield und Kollegen geben allerdings nur Brasilien und Paraguay als Verbreitungsgebiet an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GP2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vertreter wachsen in Tieflandregionen von Meeresniveau bis etwa 1200&amp;amp;nbsp;m Seehöhe. Sie besiedeln Savannen, Hänge und Hügelkuppen. Sie wachsen auch an den Rändern von Inseln immergrünen Waldes und in [[xerophyt]]ischen Wäldern. Charakteristische Böden sind sandig oder felsig, stets gut drainiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Moraes&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptvorkommen liegen in zwei Vegetationstypen: in der Savanne (&amp;#039;&amp;#039;[[campos cerrados]]&amp;#039;&amp;#039;) und in Küstendünen. Die Cerrado-Region ist dabei durch das extrem trockene Klima der [[Caatinga]] beeinflusst, das im Süd-Zentral-Brasilien humider wird. Der westliche Teil des Cerrado umfasst die Trockenwälder des [[Gran Chaco]]. &amp;#039;&amp;#039;Allagoptera arenaria&amp;#039;&amp;#039; bildet in den Küstendünen im Osten Brasiliens dichte Populationen, diese Gebiete sind lokal als &amp;#039;&amp;#039;restingas&amp;#039;&amp;#039; bekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Moraes&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
=== Keimung und Wachstum ===&lt;br /&gt;
Die [[Keimung]] von &amp;#039;&amp;#039;Allagoptera&amp;#039;&amp;#039; erfolgt „remote tubular“: die junge Pflanze ist mit dem Samen über einen langen, röhrigen Keimblatt-Blattstiel verbunden, eine [[Blatthäutchen|Ligula]] fehlt. Das [[Eophyll]] ist ungeteilt oder kurz bifid.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GP2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Keimung nimmt der Sämling eine [[Plagiotropie|plagiotrope]] Wuchsform an, nach einer gewissen, kurzen oder langen Wachstumsphase wächst die Palme dann aufrecht. &amp;#039;&amp;#039;Allagoptera brevicalyx&amp;#039;&amp;#039; besitzt als Jungpflanze stark [[Wurzel (Pflanze)#Zugwurzeln|kontraktile Wurzeln]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Moraes&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wächst der Stamm knapp unter der Bodenoberfläche und bildet mehrere oberirdische Sprosse aus. Alle Seitenknospen bilden Blütenstände, mit Ausnahme der untersten. Die Architektur von &amp;#039;&amp;#039;Allagoptera&amp;#039;&amp;#039; setzt sich aus orthotropen (senkrechten) und plagiotropen (waagrechten) Sprossachsen zusammen. Die Achsen verzweigen sich dichotom. Ansonsten bilden sie keine vegetativen Seitenachsen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Moraes&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Phänologie ===&lt;br /&gt;
Die Blütenstände sind [[Proterandrie|proterandrisch]]. In den Populationen kommen zeitgleich blühende und fruchtende Individuen vor. Die Blühzeitpunkte unterscheiden sich leicht zwischen den Arten. Auch innerhalb der Arten ist der Blühzeitpunkt von der geographischen Verbreitung, vom Mikroklima und von Bodenfaktoren abhängig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Moraes&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei &amp;#039;&amp;#039;Allagoptera arenaria&amp;#039;&amp;#039; kommen Blüh- und Fruchtphase gleichzeitig und das ganze Jahr hindurch vor, im Nordosten Brasiliens konzentrieren sich beide Phasen auf die Monate Dezember und Januar. Ähnliches gilt für die übrigen Arten, wobei sich die reproduktiven Phasen in den Hauptregenzeiten oder in Zeiten von kleineren Niederschlägen während der Trockenmonate konzentrieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Moraes&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Allagoptera arenaria in Guriri Beach, Brazil.jpg|miniatur|Habitus von &amp;#039;&amp;#039;Allagoptera&amp;#039;&amp;#039; sp.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Allagoptera_arenaria_-_Mounts_Botanical_Garden_-_Palm_Beach_County,_Florida_-DSC03769.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;[[Allagotera arenaria]]&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Allagoptera_brevicalyx_M.Moraes_(6424601149).jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;[[Allagotera brevicalyx]]&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bestäubung und Ausbreitung ===&lt;br /&gt;
Die [[Bestäubung]]smechanismen bei &amp;#039;&amp;#039;Allagoptera&amp;#039;&amp;#039; sind wenig bekannt. Die gelblichen Blütenstände sind typisch für Bestäubung durch [[Bienen]], [[Käfer]] und [[Fliegen]]. Der stammlose Habitus im Unterwuchs ist typisch für Bestäubung durch Fliegen. In Blüten von &amp;#039;&amp;#039;Allagoptera leucocalyx&amp;#039;&amp;#039; wurden Bienen und Ameisen beobachtet, sowie Käfer der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Andranthobius]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Curculionidae]]). &amp;#039;&amp;#039;Allagoptera arenaria&amp;#039;&amp;#039; weist Merkmale der [[Anemophilie|Wind]]- wie der [[Entomophilie|Insektenbestäubung]] auf, hier sind Insekten der Ordnungen Käfer, [[Hautflügler]] und [[Schmetterlinge]] beteiligt. &amp;#039;&amp;#039;A. arenaria&amp;#039;&amp;#039; kann sich zwar selbst bestäuben (ist selbstkompatibel), wird in der Natur aber normalerweise fremdbestäubt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Moraes&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Ausbreitungsmechanismen von Pflanzen|Ausbreitung]] der Früchte erfolgt durch indirekte [[Zoochorie]]: Bei &amp;#039;&amp;#039;Allagoptera brevicaulyx&amp;#039;&amp;#039; vergraben Käfer Früchte und Samen, um ihre Eier darin abzulegen. Bei &amp;#039;&amp;#039;Allagoptera arenaria&amp;#039;&amp;#039; tun dies Käfer der Art &amp;#039;&amp;#039;[[Ateuchus squalidus]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Scarabaeidae]]). Eine weitere diskutierte Ausbreitungsvariante ist die Ausbreitung durch nachtaktive Säugetiere, vor allem [[Nagetiere]] und [[Beuteltiere]] der Restinga-Vegetation (etwa &amp;#039;&amp;#039;[[Proechimys ihering]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Akodon]]&amp;#039;&amp;#039; sp., &amp;#039;&amp;#039;[[Metachirus nudicaudatus]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Philander opossum]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Didelphis aurita]]&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Moraes&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Allagoptera&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Nees}} wird innerhalb der Palmengewächse in die Unterfamilie [[Arecoideae]], [[Tribus (Biologie)|Tribus]] [[Cocoseae]] und Subtribus Attaleinae gestellt.  Die Gattung ist [[Monophylie|monophyletisch]]. Die genauen Verwandtschaftsbeziehungen zu den anderen Vertretern der Subtribus sind nicht geklärt: eine Arbeit sieht &amp;#039;&amp;#039;Allagoptera&amp;#039;&amp;#039; als Schwestersippe einer Gruppe aus &amp;#039;&amp;#039;[[Attalea]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Lytocaryum]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Syagrus]]&amp;#039;&amp;#039;, eine andere als Schwester zu &amp;#039;&amp;#039;[[Cocos]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Attalea&amp;#039;&amp;#039;, beides jedoch mit geringer statistischer Absicherung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GP2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der &amp;#039;&amp;#039;World Checklist of Selected Plant Families&amp;#039;&amp;#039; der [[Royal Botanic Gardens, Kew]], werden folgende Arten anerkannt:&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Allagoptera arenaria]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Gomes) Kuntze}} (Syn.: &amp;#039;&amp;#039;Allagoptera pumila&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Nees}}): Die Heimat ist Brasilien vom Bundesstaat [[Sergipe]] bis zum östlichen [[Paraná]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Allagoptera brevicalyx]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|M.Moraes}}: Die Heimat ist Brasilien vom Bundesstaat [[Sergipe]] bis zum nordöstlichen [[Bahia]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Allagoptera campestris]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Mart.) Kuntze}}: Die Heimat ist Brasilien, Paraguay und die [[Provinz Misiones]] in Argentinien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Allagoptera caudescens]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Mart.) Kuntze}}: Die Heimat ist das östliche Brasilien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Allagoptera leucocalyx]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Drude) Kuntze}}: Die Heimat ist Brasilien, Bolivien, Paraguay und die [[Provinz Misiones]] in Argentinien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Allagoptera robusta]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|R.C.Martins &amp;amp; Filg.}}: Die 2015 erstbeschriebene Art kommt in Brasilien vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Allagoptera&amp;#039;&amp;#039; wurde 1821 von [[Christian Gottfried Daniel Nees von Esenbeck|Nees von Esenbeck]] in [[Maximilian zu Wied-Neuwied]]: &amp;#039;&amp;#039;Reise nach Brasilien in den Jahren 1815 bis 1817&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Seite 335 [[Erstbeschreibung|erstbeschrieben]]. [[Typus (Nomenklatur)|Typus]] ist &amp;#039;&amp;#039;Allagoptera pumila&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Nees}} (= &amp;#039;&amp;#039;Allagoptera arenaria&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Gomes) Kuntze}}).&amp;lt;ref name=&amp;quot;GP2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zuordnung von &amp;#039;&amp;#039;Allagoptera caudescens&amp;#039;&amp;#039; zu &amp;#039;&amp;#039;Allagoptera&amp;#039;&amp;#039; wird etwa in &amp;#039;&amp;#039;Genera Palmarum&amp;#039;&amp;#039; (2008), der Flora Brasiliens (2010) und bei R. Govaerts akzeptiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fossil ist die Gattung nicht bekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GP2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
Die Früchte von &amp;#039;&amp;#039;Allagoptera campestris&amp;#039;&amp;#039; sind essbar. Das Endosperm der Früchte wird zum einen zur Fiebersenkung eingesetzt, zum anderen zum Färben von Stoffen. Die Wurzel von &amp;#039;&amp;#039;Allagoptera arenaria&amp;#039;&amp;#039; ist rötlichbraun, essbar und hat einen süßen Geschmack. Aus den Blättern dieser Art werden Fasern für Seile hergestellt, die Blätter werden zu Körben verarbeitet. Aus dem Mesokarp der Früchte werden Getränke hergestellt. Auch die Früchte von &amp;#039;&amp;#039;Arenaria leucocalyx&amp;#039;&amp;#039;, genauer Mesokarp und Samen, sind essbar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Moraes&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Arten &amp;#039;&amp;#039;Allagoptera arenaria&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Allagoptera leucocalyx&amp;#039;&amp;#039; werden häufig als [[Zierpflanze]]n gesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Moraes&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[John Dransfield]], [[Natalie W. Uhl]], Conny B. Asmussen, William J. Baker, Madeline M. Harley, Carl E. Lewis: &amp;#039;&amp;#039;Genera Palmarum. The Evolution and Classification of Palms&amp;#039;&amp;#039;. Zweite Auflage, Royal Botanic Gardens, Kew 2008, ISBN 978-1-84246-182-2, S. 410–413.&lt;br /&gt;
* Mónica Moraes R.: &amp;#039;&amp;#039;Allagoptera (Palmae)&amp;#039;&amp;#039;. In: Flora Neotropica, Band 73. The New York Botanical Garden, New York 1996, ISBN 0-89327-410-0 [http://www.jstor.org/stable/4393875 (JSTOR)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;GP2&amp;quot;&amp;gt;[[John Dransfield]], [[Natalie W. Uhl]], Conny B. Asmussen, William J. Baker, Madeline M. Harley, Carl E. Lewis: &amp;#039;&amp;#039;Genera Palmarum. The Evolution and Classification of Palms&amp;#039;&amp;#039;. Zweite Auflage, Royal Botanic Gardens, Kew 2008, ISBN 978-1-84246-182-2, S. 410–413.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Moraes&amp;quot;&amp;gt;Mónica Moraes R.: &amp;#039;&amp;#039;Allagoptera (Palmae)&amp;#039;&amp;#039;. Flora Neotropica, Band 73. The New York Botanical Garden, New York 1996, ISBN 0-89327-410-0 [http://www.jstor.org/stable/4393875 (JSTOR)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot;&amp;gt;{{WCSP|Allagoptera|Zugriff=2018-08-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Arecaceae]]&lt;/div&gt;</summary>
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