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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Alkoholyse</id>
	<title>Alkoholyse - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T11:43:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alkoholyse&amp;diff=354969&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Feigenkaktus: Umstruktureirung, Esteralkoholyse als einzener Abschnitt, Formulierung angepasst, Glykolyse hinzugefügt</title>
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		<updated>2026-04-01T17:33:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Umstruktureirung, Esteralkoholyse als einzener Abschnitt, Formulierung angepasst, Glykolyse hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alkoholyse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die Spaltung einer chemischen Verbindung durch Reaktion mit einem [[Alkohole|Alkohol]]. Dabei wird formal ein Proton an das eine Molekülfragments abgegeben, das verbleibende Alkoholat wird an das andere Fragment gebunden. Die Alkoholyse fällt unter den Oberbegriff „[[Nukleophile Substitution|Solvolyse]]“ – eine nukleophile Substitution, bei der das Lösemittel selbst das [[Nukleophilie|Nukleophil]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alkoholyse von Carbonsäureestern ==&lt;br /&gt;
Die Alkoholyse von [[Carbonsäureester]]n ergibt ein Gleichgewichtsgemisch aus beiden möglichen Estern und Alkoholen. Diese Umsetzung kann durch Säure oder Basen katalysiert werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hauptmann&amp;quot;&amp;gt;[[Siegfried Hauptmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Organische Chemie&amp;#039;&amp;#039;, 2. durchgesehene Auflage, VEB Deutscher Verlag für Grundstoffindustrie, Leipzig, 1985, S.&amp;amp;nbsp;419, ISBN 3-342-00280-8.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meist wird dabei ein [[Carbonsäureester|Ester]] eines niedermolekularen Alkohols in einen [[Carbonsäureester|Ester]] eines höhermolekularen Alkohols umgewandelt, wobei der niedermolekulare Alkohol destillativ aus dem Reaktionsgemisch entfernt wird. Die Umkehrung besitzt industrielle Bedeutung: Fette (Glycerinester von [[Fettsäure]]n) – beispielsweise [[Rapsöl]] – werden durch saure oder basische [[Katalyse]] in Gegenwart von [[Methanol]] in [[Fettsäuremethylester]] ([[Biodiesel]]) und [[Glycerin]] umgewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Glycolyse wird die Solvolyse in [[Ethylenglycol]] bezeichnet. Die Glycolyse findet Anwendung beim [[Chemisches Recycling|chemischen Recycling]] des Polyesters [[Polyethylenterephthalat|PET]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=A. Lechleitner, D. Schwabl, T. Schubert, M. Bauer, M. Lehner |Titel=Chemisches Recycling von gemischten Kunststoffabfällen als ergänzender Recyclingpfad zur Erhöhung der Recyclingquote |Sammelwerk=Österreichische Wasser- und Abfallwirtschaft |Band=72 |Nummer=1-2 |Datum=2020-02 |ISSN=0945-358X |DOI=10.1007/s00506-019-00628-w |Seiten=47–60 |Online=http://link.springer.com/10.1007/s00506-019-00628-w |Abruf=2026-04-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;[[Datei:FAME Synthesis V.1.png|miniatur|rechts|Beispiel für die säurekatalysierte Umesterung eines  natürlichen Triglycerids (oben) in Fetten und Ölen. Der &amp;lt;span style=&amp;quot;color:blue;&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;blau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/span&amp;gt; markierte Fettsäurerest ist gesättigt, der &amp;lt;span style=&amp;quot;color:green;&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;grün&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/span&amp;gt; markierte ist einfach, der &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red;&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;rot&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/span&amp;gt; markierte dreifach [[ungesättigte Verbindungen|ungesättigt]]. Bei der Gleichgewichtsreaktion wird [[Glycerin]] abgespalten und es entsteht FAME (unten), ein Gemisch von Fettsäuremethylestern (Biodiesel), im Beispiel drei verschiedene.|316x316px]]&lt;br /&gt;
== Weitere Reaktionsbeispiele ==&lt;br /&gt;
* Bei der Alkoholyse eines [[Carbonsäureanhydrid]]s entstehen ein [[Carbonsäureester|Ester]] und eine Carbonsäure.&lt;br /&gt;
* Ein  [[Carbonsäurehalogenid]] reagiert mit einem Alkoholen zu einem [[Carbonsäureester|Ester]]  und [[Halogenwasserstoff]]. Die Umsetzung von Alkoholen mit Carbonsäurechloriden in Gegenwart einer [[Alkalilauge]] ist als [[Schotten-Baumann-Methode]] bekannt, dabei entsteht als Nebenprodukt das [[Halogenid]] des [[Alkalimetalle|Alkalimetalls]] (z. B. [[Natriumchlorid]]).&lt;br /&gt;
* Analog sind aus anorganischen Säurehalogeniden die entsprechenden Ester erhältlich; so ergibt [[Phosphoroxychlorid]] [[Phosphorsäureester]] und Chlorwasserstoff.&lt;br /&gt;
* Bei der Alkoholyse von [[Alkylhalogenid]]en, [[Alkylsulfonat]]en oder [[Ester|Alkylsulfaten]]  entstehen [[Ether]]. Üblicherweise verwendet man hier aber wegen der höheren [[Nukleophilie]] [[Alkoholat]]e ([[Williamson-Ethersynthese]]) statt der entsprechenden Alkohole.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Patent| Land=EP| V-Nr=1358306| Code=B1| Titel=Verfahren zur Umesterung von Fett und/oder Öl mittels Alkoholyse| A-Datum=2002-07-02| V-Datum=2004-09-22| Anmelder=Siegfried Peter| Erfinder=Siegfried Peter, Eckhard Weidner}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemische Reaktion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Feigenkaktus</name></author>
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