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	<title>Aljubarrota - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Reinhardhauke: /* Schlacht von Aljubarrota */</title>
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		<updated>2023-01-08T15:41:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Schlacht von Aljubarrota&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Portugal&lt;br /&gt;
|Typ              = Vila&lt;br /&gt;
|Wappen           = ACB-aljubarrota.jpg&lt;br /&gt;
|Karte            = &lt;br /&gt;
|LAU              = 100120&lt;br /&gt;
|Breitengrad      = 39/33/50/N&lt;br /&gt;
|Längengrad       = 8/56/08/W&lt;br /&gt;
|Höhe             = &lt;br /&gt;
|PLZ              = &lt;br /&gt;
|Bürgermeister    = &lt;br /&gt;
|VerwaltungName   = &lt;br /&gt;
|VerwaltungStraße = &lt;br /&gt;
|VerwaltungAdresse= &lt;br /&gt;
|VerwaltungOrt    = &lt;br /&gt;
|Webseite         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aljubarrota&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Portugal|portugiesische]] Stadt (Vila) und eine [[Freguesia]] im [[Município (Portugal)|Kreis]] [[Alcobaça (Portugal)|Alcobaça]], im [[Verwaltungsgliederung Portugals|Distrikt]] [[Distrikt Leiria|Leiria]] und in der historischen Provinz [[Estremadura]]. Die Freguesia entstand aus den beiden bis 2013 selbständigen [[Freguesia|Gemeinden]] [[Prazeres de Aljubarrota]] und [[São Vicente de Aljubarrota]] und hat {{EWZ|PT|100120}} Einwohner (Stand {{EWD|PT|100120}}){{EWR|PT|100120}}. Sie ist historisch eine der dreizehn Städte der [[Coutos de Alcobaça]], dem ehemaligen Herrschaftsgebiet der [[Mosteiro de Alcobaça|Abtei von Alcobaça]]. Sie war Schauplatz der [[Schlacht von Aljubarrota]] von 1385.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Aljubarrota.pelourinho.green 2.jpg|mini|links|Schandpfahl der Abtei von 1514]]&lt;br /&gt;
Aljubarrota gehörte zu den frühen Gründungen der Abtei Alcobaça, die dank ihrer auf einem langen Höhenzug liegenden fruchtbaren Böden vermutlich schon zwischen 1163 und 1167, auf jeden Fall vor 1230 ein selbständiges Nutzungsrecht erhielt. Es wird angenommen, dass Aljubarrota aber bereits auf römische Siedlungen zurückgeht, zumal man in neuerer Zeit nur etwa 200 Meter vom Ort entfernt unter anderem eine größere Anzahl von römischen Silbermünzen gefunden hat. Der Name ist mit großer Wahrscheinlichkeit arabischen Ursprungs und geht auf die jahrhundertelange Besatzungszeit durch die [[Mauren]] zurück. Er bedeutet übersetzt &amp;#039;&amp;#039;offene Weide&amp;#039;&amp;#039;. Denkbar ist auch eine Ableitung vom arabischen &amp;#039;&amp;#039;Aljobbe&amp;#039;&amp;#039; (Brunnen).&amp;lt;ref name=&amp;quot;ippar&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.patrimoniocultural.gov.pt/en/patrimonio/patrimonio-imovel/pesquisa-do-patrimonio/classificado-ou-em-vias-de-classificacao/geral/view/74417 |titel=Pelourinho de Aljubarrota |werk=Pesquisa Geral – Pesquisa do Patrimonio |hrsg=[[Direção Geral do Património Cultural]] |sprache=pt |abruf=2018-03-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1316 erhielt Aljubarrota einen [[Freibrief]] der Abtei, der 1514 nochmals durch König [[Manuel I. (Portugal)|Manuel I.]] bestätigt wurde, ungeachtet der weiter bestehenden Pflicht, der Abtei Tribut zu leisten. Mit der Aufgabe des Klosters von Alcobaça durch die Mönche im Jahre 1833 und der im Jahr danach angeordneten [[Mosteiro de Alcobaça#Staatliche Schließung der Klöster|staatlichen Schließung aller Klöster]] in Portugal endete auch die klösterliche Herrschaft über die Stadt Aljubarrota. Sie bestand noch einige Jahrzehnte als selbständiger Landkreis mit den Gemeinden Prazeres und São Vicente weiter, bevor sie aufgrund der Landkreisreform von 1855 zu Alcobaça kam. Im Jahre 1995 wurde beiden Gemeinden Prazeres und São Vicente das Stadtrecht wieder verliehen, so dass sie seitdem gemeinsam auch in der Neuzeit die Stadt Aljubarrota bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schlacht von Aljubarrota ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Aljubarrota.padeira.azulejo.jpg|mini|links|Die Bäckerin von Aljubarrota]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Schlacht von Aljubarrota}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die portugiesische Geschichte ging Aljubarrota durch die im Jahre 1385 nach ihr benannte Schlacht von Aljubarrota ein, als auf dem unterhalb von ihr sich in östlicher Richtung zu dem Gebirge &amp;#039;&amp;#039;Serra de Candieiro&amp;#039;&amp;#039; hin erstreckenden Gebiet in einer Schlacht zwischen [[Portugal]] und [[Kastilien]] über die Unabhängigkeit der siegreichen Portugiesen entschieden wurde. Vor der Schlacht soll der portugiesische Feldherr [[Nuno Álvares Pereira]] in der Kirche &amp;#039;&amp;#039;Nossa Senhora da Prazeres&amp;#039;&amp;#039; (vgl. unten) zur Heiligen Maria gebetet haben, der zu Ehren sein König [[Johann I. (Portugal)|João I.]] zum Dank für den Sieg nur 12 km entfernt vom Ort der Schlacht das [[Kloster Batalha]] (portugiesisch für Schlacht) errichtet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer sich seit Jahrhunderten in der portugiesischen Geschichte haltenden anderen Legende nach sollen sich nach der Schlacht im Backofen der Bäckerin von Aljubarrota, &amp;#039;&amp;#039;Brites de Almeida&amp;#039;&amp;#039;, sieben flüchtige Soldaten Kastiliens versteckt haben, die die als grobschlächtig bekannte, zudem mit sechs Fingern an jeder Hand geborene Frau, als sie sie entdeckt hatte, mit ihrer [[Brotschaufel]] erschlagen haben soll. Ihr wurde in Aljubarrota noch in neuerer Zeit ein Denkmal gesetzt und bei einer landesweiten Umfrage im Jahr 2006 wurde sie zu den bedeutendsten historischen Personen des Landes gerechnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.vidaslusofonas.pt/brites_de_almeida.htm |text=Vidas Lusófonas – Brites de Almeida |wayback=20150424110218}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtanlage ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Aljubarrota.pelourinho.torre.2a.jpg|mini|links|Alter Rathausturm mit Schandpfahl]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aljubarrota.n.s.prazeres2.jpg|mini|Nossa Senhora dos Prazeres]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aljubarrota wird in der portugiesischen Fachliteratur als Beispiel einer spätmittelalterlichen Stadtanlage beschrieben. Die meisten noch vorhandenen Gebäude sind der Zeit zwischen dem 16. und dem 18. Jahrhundert zuzuordnen. Nicht wenige Gebäude wurden zerstört oder im Laufe der Jahre so umgestaltet, dass sie ihre Eigenarten verloren haben. Aber insgesamt gibt Aljubarrota auch heute noch ein gutes Beispiel für den Städtebau aus dieser Zeit. Auf die Zeit der Gründung durch die Mönche von Alcobaça geht noch die Kirche [[Nossa Senhora dos Prazeres]] ([[Maria Lätitia|Unsere Liebe Frau der Freuden]]) zurück, die im 13. Jahrhundert errichtet wurde. Sie wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrmals umgestaltet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.patrimoniocultural.gov.pt/en/patrimonio/patrimonio-imovel/pesquisa-do-patrimonio/classificado-ou-em-vias-de-classificacao/geral/view/74415 |titel=Igreja de Nossa Senhora dos Prazeres |werk=Pesquisa Geral – Pesquisa do Patrimonio |hrsg=[[Direção Geral do Património Cultural]] |sprache=pt |abruf=2018-03-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seitlich auf dem Vorplatz befindet sich die Büste des bekanntesten Sohnes der Stadt, des Architekten &amp;#039;&amp;#039;Eugénio dos Santos&amp;#039;&amp;#039; (1711–1760), der nach dem [[Erdbeben von Lissabon]] im Jahre 1755 einige zerstörte Stadtteile Lissabons wiederaufgebaut hat. Eine andere Kirche des Ortes, &amp;#039;&amp;#039;Igreja de São Vicente de Aljubarrota&amp;#039;&amp;#039;, wurde 1549 auf den Resten der zuvor beseitigten aus dem 12. Jahrhundert stammenden Kapelle der Mönche von Alcobaça errichtet. Anlass war eine Auseinandersetzung der Bewohner der Stadt, die zur Gründung einer zweiten Gemeinde in Aljubarrota führte (São Vicente) und wofür eine eigene Pfarrkirche beansprucht wurde. In Aljubarrota ist auch noch der [[Schandpfahl]] der Abtei von Alcobaça erhalten, der jedoch von 1514 stammt und den alten Pfahl vermutlich aus dem 12. Jahrhundert ersetzt hat. Damals hatte König Manuel ein neues Stadtstatut für Aljubarrota festgesetzt und infolgedessen wurde auch ein neuer die geänderte Gerichtsbarkeit der Abtei dokumentierender Schandpfahl ({{ptS|pelourinho|de=Arme-Sünder-Säule}}) für notwendig erachtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ippar&amp;quot; /&amp;gt; Der Schandpfahl steht heute noch neben einem Turm, der aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts stammt und der zu dem nicht mehr vorhandenen früheren Rathaus der Stadt gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heute ===&lt;br /&gt;
{{Mehrere Bilder&lt;br /&gt;
 | Fußzeile    = Lage der beiden ehemaligen Freguesias im Kreis&lt;br /&gt;
 | Breite      = 170&lt;br /&gt;
 | Bild1       = Prazeresdealjubarrota (alcobaca).gif&lt;br /&gt;
 | Untertitel1 = Prazeres (25,72 km²)&lt;br /&gt;
 | Bild2       = Saovicentedealjubarrota (alcobaca).gif&lt;br /&gt;
 | Untertitel2 = São Vicente (21,43 km²)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Am 29. September 2013 wurden die beiden zuvor selbständigen Freguesias [[Prazeres de Aljubarrota|Aljubarrota (Prazeres)]] und [[São Vicente de Aljubarrota|Aljubarrota (São Vicente)]] zur neuen Freguesia Aljubarrota zusammengeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://dre.pt/pdf1sdip/2013/01/01901/0000200147.pdf Veröffentlichung der administrativen Neuordnung] im Gesetzesblatt [[Diário da República]] vom 28. Januar 2013, abgerufen am 1. Oktober 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Die heutige Wirtschaft Aljubarrotas wird wie die der gesamten Region der ehemaligen [[Coutos de Alcobaça]] durch Obstanbau sowie mittelständische Glas-, Keramik- und Porzellanindustrie geprägt, es spielt aber auch die Gewinnung von Baumaterialien aus Steinen und Erde eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rui Rasquilho: &amp;#039;&amp;#039;Reiseführer für die Gegend von Alcobaça.&amp;#039;&amp;#039; Übersetzt von Wolfgang Lind. Tabacaria Rossio, Alcobaça 1980.&lt;br /&gt;
* Maria Zulmira Albuquerque Furtado Marques: &amp;#039;&amp;#039;Monumentos dos antigos coutos de Alcobaça.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Roteiro Cultural da Região de Alcobaça.&amp;#039;&amp;#039; Alcobaça 2000, ISBN 972-98064-3-8, S. 112–137.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Freguesias im Concelho Alcobaça}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alcobaça (Portugal)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Reinhardhauke</name></author>
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