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	<title>Aline von Kapff - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T06:17:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Aline_von_Kapff&amp;diff=1667345&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Krakatausz: /* Biografie */ Link zu Kapff (Familie) gesetzt, Angaben zu ihren Vorfahren und dem Weinhandel (Johann Carl Ludwig von Kapff) reduziert, da dies in einen eigenen Artikel gehört und so auch nicht stimmen kann, vgl. Ludwig von Kapff</title>
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		<updated>2025-10-12T12:15:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Biografie: &lt;/span&gt; Link zu Kapff (Familie) gesetzt, Angaben zu ihren Vorfahren und dem Weinhandel (Johann Carl Ludwig von Kapff) reduziert, da dies in einen eigenen Artikel gehört und so auch nicht stimmen kann, vgl. &lt;a href=&quot;/index.php/Ludwig_von_Kapff&quot; title=&quot;Ludwig von Kapff&quot;&gt;Ludwig von Kapff&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Aline von Kapff - 1890.jpg|miniatur|Selbstbildnis in Öl von Aline von Kapff (um 1890)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Haus von Kapff - Bremen - 1907.jpg|miniatur|Haus der Familie &amp;#039;&amp;#039;von Kapff&amp;#039;&amp;#039; an der [[Große Weserbrücke|Großen Weserbrücke]] (1907)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aline Charlotte von Kapff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Juli]] [[1842]] in [[Bremen]]; † [[21. März]]&amp;lt;ref&amp;gt;lt. Schwarzwälder (2003) und Kunsthalle &amp;lt;/ref&amp;gt; (andere Quellen 25. März&amp;lt;ref&amp;gt;lt. Domdey (2016)&amp;lt;/ref&amp;gt;) [[1936]] in Bremen) war eine deutsche [[Malerei|Malerin]] und [[Kunstmäzen]]in.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aline von Kapff stammte aus einer alten, vermögenden Bremer [[Weinhändler]]familie, die sich auf den aus [[Schorndorf]] in [[Württemberg]] stammende Uhrmacher [[Ludwig von Kapff]] zurückführen lässt. Sie gehörte damit zur weitverzweigten [[Kapff (Familie)|Familie Kapff]]. Sie war die Tochter des liberalen und kunstliebenden Weinkaufmanns Johann Wilhelm André von Kapff (1806–1875) und seiner Frau Louise geb. Storck (1812–1877), die seit 1850 in der „Wachtstraße 43“ ihren Wohnsitz hatten. Das Haus wurde von dem Architekten [[Heinrich Müller (Architekt, 1819)|Heinrich Müller]] entworfen. Das Gebäude diente als Domizil und Weinhandlung; es lag nahe der [[Große Weserbrücke|Weserbrücke]] und wurde 1944 zerstört. Ihr Bruder Paul Ludwig übernahm 1863 die Firma in der Bremer [[Martinistraße (Bremen)|Martinistraße]] 48.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Kapff absolvierte eine Höhere Töchterschule und war Malschülerin von [[Amalie Murtfeldt]]. Sie studierte dann Malerei in [[München]], auch war sie zeitweise Schülerin von [[Gottfried Hofer]] und später Mäzenin seiner Arbeiten. Danach studierte sie in [[Paris]] beim belgischen Maler [[Alfred Stevens]]. Bei ausgedehnten Reisen nach Italien, Spanien und Nordafrika sammelte sie Erfahrungen und Impressionen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wirtschaftlich unabhängig, bewohnte die Künstlerin nach ihrer Rückkehr bis zu ihrem Tod in Bremen in der „[[Schwachhauser Heerstraße]]“ ein großes Haus (Nr.&amp;amp;nbsp;14, umbenannt Nr.&amp;amp;nbsp;62), das zuvor ihre Eltern bewohnten und nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zum [[Kippenberg-Gymnasium]] gehörte und schließlich 1968 abgerissen wurde. Ein Porträt von ihr, gemalt 1870 von C. Accarisi, befindet sich im Bremer [[Focke-Museum]]. Aline Charlotte von Kapff liegt auf dem [[Riensberger Friedhof]] in [[Schwachhausen|Bremen-Schwachhausen]] begraben.&amp;lt;ref&amp;gt;Christine Holzner-Rabe, Regine Contzen: &amp;#039;&amp;#039;Bremer Frauen. Eine Spurensuche auf dem Riensberger Friedhof&amp;#039;&amp;#039;. Carl Schünemann Verlag, Bremen 2024, ISBN 978-3-7961-1209-6, S. 28–30.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war [[Stillleben]]- und [[Genremalerei|Genremalerin]]. Die Motive – z.&amp;amp;nbsp;B. häufig Fische – stammen aus ihrer heimatlichen Umgebung. In zahlreichen Ausstellungen konnten ihre Arbeiten gesehen werden. 1883 stellte sie am [[Salon de Paris|Pariser Salon]] aus sowie 1888 und 1889 im [[Glaspalast (München)|Münchner Glaspalast]]. In der [[Kunsthalle Bremen]] befinden sich die Bilder &amp;#039;&amp;#039;Fischverkäuferin&amp;#039;&amp;#039;, 1887 und &amp;#039;&amp;#039;Gemüseverkäuferin&amp;#039;&amp;#039; (Stillleben). Sie war befreundet mit [[Paula Modersohn-Becker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunehmend trat sie als Förderin der Kunst auf und unterstützte die Bremer und [[Worpswede]]r Künstlerszene. Ihr häufiger Gast [[Magdalene Pauli]] schilderte, wie sie es meisterhaft verstand, als „große Gönnerin bremischen Zuschnitts (...) Kunst und Gesellschaft auf bezaubernde Art miteinander zu verbinden“.&amp;lt;ref&amp;gt;Marga Berck: &amp;#039;&amp;#039;Die goldene Wolke&amp;#039;&amp;#039;, Bremen 1954, S.&amp;amp;nbsp;29.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 29.&amp;amp;nbsp;März 1912 sollte ihr Geschick einen ernsthaften Streit schlichten, als konservative Bremer den Ankauf von Bildern der französischen Impressionisten (u.&amp;amp;nbsp;a. das Mohnfeld von [[Vincent van Gogh|van Gogh]]) kritisierten. Eingeladen hatte sie Maler wie [[Konrad von Kardorff]] und [[Rudolf Tewes]], Kunstsachverständige wie [[Alexander von Salzmann]], [[Julius Meier-Graefe]] und [[Alfred Lichtwark]] sowie die Schriftsteller [[Rudolf Alexander Schröder]] und [[Alfred Heymel]] und andere Freunde. Die Protestversammlung endete in „einen Beifallssturm für den Leiter der Bremer Kunsthalle“, der die Ankäufe getätigt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Marga Berck: &amp;#039;&amp;#039;Die goldene Wolke&amp;#039;&amp;#039;, Bremen 1954, S.&amp;amp;nbsp;83 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zu ihrem weiteren Bremer Freundeskreis zählten auch der Keramiker und Landschaftsmaler [[Walter Magnussen]] und dessen Frau, die Bildhauerin [[Anna Magnussen-Petersen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karin Magnussen]]: Walter Magnussen, 1869–1946 Landschaftsmaler und Keramiker. Hauschild, Bremen 1991, ISBN 3926598492, S. 57 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Jörn Christiansen]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kunst und Bürgerglanz in Bremen&amp;#039;&amp;#039;. [[Hauschild Verlag]], Bremen 2000, ISBN 3-89757-063-7.&lt;br /&gt;
* [[Hannelore Cyrus]]: &amp;#039;&amp;#039;Portrait der Malerin Aline von Kapff (1842-1936).&amp;#039;&amp;#039; In: Dies.: „&amp;#039;&amp;#039;Denn ich will aus mir machen das Feinste...“ Malerinnen und Schriftstellerinnen im 19. Jahrhundert in Bremen&amp;#039;&amp;#039;. Verlag in der Sonnenstraße, Bremen 1987, S. 69–81.&lt;br /&gt;
* Ute Domdey: &amp;#039;&amp;#039;Kapff, Aline Charlotte von&amp;#039;&amp;#039;. In: Bremer Frauenmuseum e.V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Frauen Geschichte(n), Biografien und FrauenOrte aus Bremen und Bremerhaven.&amp;#039;&amp;#039; Edition Falkenberg, Bremen 2016, ISBN 978-3-95494-095-0.&lt;br /&gt;
* [[Werner Kloos]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Bremerin – Porträts und Illustrationen aus den Sammlungen des Focke-Museums.&amp;#039;&amp;#039; [[Schünemann Verlag|Schünemann]], Bremen, 1. Aufl. 1965, 2. Aufl. 1980.&lt;br /&gt;
* [[Herbert Schwarzwälder]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Große Bremen-Lexikon]].&amp;#039;&amp;#039; 2., aktualisierte, überarbeitete und erweiterte Auflage. Edition Temmen, Bremen 2003, ISBN 3-86108-693-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116045264|VIAF=35197857}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kapff, Aline von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Schwachhausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1842]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kapff, Aline von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kapff, Aline Charlotte von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Malerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Juli 1842&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bremen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. März 1936&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bremen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Krakatausz</name></author>
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