<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Aline_Furtm%C3%BCller</id>
	<title>Aline Furtmüller - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Aline_Furtm%C3%BCller"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Aline_Furtm%C3%BCller&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T01:24:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Aline_Furtm%C3%BCller&amp;diff=1281353&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Goesseln am 9. Juli 2025 um 17:00 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Aline_Furtm%C3%BCller&amp;diff=1281353&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-07-09T17:00:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aline Furtmüller&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Oktober]] [[1883]] in [[Wien]], [[Österreich-Ungarn]]; † Dezember [[1941]] in [[New York City]]) war eine österreichische Politikerin der [[Sozialdemokratische Arbeiterpartei (Österreich)|Sozialdemokratischen Arbeiterpartei]] SDAP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Aline Furtmüller kam als Tochter des um 1880 aus Russland geflüchteten Revolutionärs [[Samuel Klatschko]] (auch: Klačko, Klacko, Klatchko) († 1914)&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nfp|19|04|1914|30|AUTOR=([[Parte]])|Samuel Klatschko|ZUSATZ=Morgenblatt, Nr. 17833/1914|ALTSEITE=30 Mitte.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie dessen am 20. Oktober 1883 in Wien angetrauter Ehefrau Anna geborener Lwoff&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Geboren am 7. November 1860. — Siehe: Anna L. Staudacher: &amp;#039;&amp;#039;„… meldet den Austritt aus dem mosaischen Glauben“. 18000 Austritte aus dem Judentum in Wien, 1868–1914: Namen–Quellen–Daten&amp;#039;&amp;#039;. Lang, Frankfurt am Main (u.&amp;amp;nbsp;a.) 2009, ISBN 978-3-631-55832-4, S. 761. [http://books.google.at/books?id=jebmm-jFU_UC&amp;amp;pg=PA761 (online)].&amp;lt;br /&amp;gt;Gestorben in Paris während der Besetzung durch die deutsche [[Wehrmacht]], jedoch noch vor dem Tode ihrer Tochter Aline. — Siehe: Judith Szapor: &amp;#039;&amp;#039;From Budapest to New York: The Odyssey of the Polanyis&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Hungarian Studies Review&amp;#039;&amp;#039;. (englisch). Band 30.2003, Nr. 1–2, S. 41. [https://epa.oszk.hu/00000/00010/00037/pdf/HSR_2003_1-2_029-060.pdf (online, PDF; 2,4&amp;amp;nbsp;MB)].&amp;lt;/ref&amp;gt; zur Welt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|uzf|22|12|1923|02|AUTOR=Aline Furtmüller|Die Tochter des russischen Revolutionärs. Was Gemeinderätin Aline Furtmüller über ihr Leben erzählt|NAME=Die Unzufriedene|ZUSATZ=Nr. 14/1923|ALTSEITE=2 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie studierte Französisch. Nach ihrer Promotion im Jahr 1908 ergriff sie den Lehrerberuf, den sie aber erst nach dem Zusammenbruch der [[Österreich-Ungarn|Donaumonarchie]] ausüben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1904 bis 1909 war sie im [[Středočeský kraj|mittelböhmischen]] [[Kladno]] mit dem Aufbau der Ortsgruppe des „Verein Freie Schule“ beschäftigt. In einem nicht genannten Zeitabschnitt war sie als Lehrerin an der &amp;#039;&amp;#039;[[Eugenie Schwarzwald|Schwarzwald]]-Schule&amp;#039;&amp;#039; in Wien tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1919 und 1934 war Aline Furtmüller – sie hatte 1904 den [[Gymnasiallehrer]] [[Carl Furtmüller]] (1880–1951) geheiratet – Mitglied des [[Wiener Landtag und Gemeinderat]]es. Sie engagierte sich in der Bildungsbewegung und war Vorsitzende der sozialdemokratischen Frauenorganisation von Wien-[[Landstraße (Wien)|Landstraße]]. Bei den politischen Diskussionen, zu denen das Ehepaar regelmäßig lud, waren [[Otto Bauer]], [[Alfred Adler]], [[Max Adler (Jurist)|Max Adler]] sowie Leopoldine und [[Otto Glöckel]] Stammgäste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Ereignissen des [[Österreichischer Bürgerkrieg|Frühjahrs 1934]] wurde das Ehepaar Furtmüller zunächst inhaftiert und anschließend fristlos entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entweder 1938 oder 1939 emigrierten die beiden nach Paris. Für 1939 als Zeitpunkt der Emigration würde die Information passen, dass Aline Furtmüller die Kinder der inhaftierten [[Käthe Leichter]] in Pflege genommen und dafür von der &amp;#039;&amp;#039;Sozialistischen Arbeiterhilfe&amp;#039;&amp;#039; SAH finanziell unterstützt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Claudia Kuretsidis-Haider, Andrea Steffek: &amp;#039;&amp;#039;Vermögensentzug bei politisch verfolgten Personen. Eine Untersuchung am Beispiel jener 304 Prozesse, in denen der nationalsozialistische Volksgerichtshof oder das Oberlandesgericht Wien die Einziehung von Tatwerkzeugen verfügten&amp;#039;&amp;#039;. Veröffentlichungen der Österreichischen Historikerkommission, Band 24, {{ZDB|2135683-X}}. Oldenbourg, Wien 2004, ISBN 3-486-56797-7.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Paris waren sie Mitglieder des „Kreises österreichischer Sozialisten“ in der Auslandsvertretung der österreichischen Sozialisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Westfeldzug|Sommer 1940]] flüchteten sie zunächst weiter nach Südfrankreich und wurden später wegen des illegalen Grenzübertritts nach Spanien verhaftet und für mehrere Monate dort inhaftiert. Nach ihrer Enthaftung konnten sie ihre Reise nach [[New York City|New York]] fortsetzen, wo Aline Furtmüller allerdings nach der Ankunft Ende Dezember 1941 an [[Leukämie]] starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
1949 wurde ein vor dem Zweiten Weltkrieg errichteter Gemeindebau in der [[Liste der Straßennamen von Wien/Floridsdorf#Z|Ziegelofengasse]] 12–14 in Wien-[[Margareten]] auf „Aline-Furtmüller-Hof“ umbenannt. Nach dem Tod ihres Ehemannes Carl wurde der Name der Wohnhausanlage auf „Furtmüllerhof“ geändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Kampf der Geschwister&amp;#039;&amp;#039;. In: Alfred Adler, Carl Furtmüller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heilen und Bilden. Ärztlich-pädagogische Arbeiten des [[Verein für Individualpsychologie|Vereins für Individualpsychologie]].&amp;#039;&amp;#039; Reinhardt, München 1914, S. 262–266. [http://archive.org/stream/Adler_Furtmueller_1914_Heilen_und_Bilden#page/n273/mode/2up (Volltext online)].&lt;br /&gt;
* {{ANNO|aiz|21|12|1920|04|AUTOR=|Die Verhandlungen der Frauenreichskonferenz|ZUSATZ=Nr. 24/1920|ALTSEITE=4 ff.}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pour jouer en classe! Zwei anspruchslose Reimspiele für das zweite Jahr des Französischunterrichts&amp;#039;&amp;#039;. Deutscher Verlag für Jugend und Volk, Wien 1920.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Notre livre de francais. Lehrbuch für deutsche und allgemeine Mittelschulen sowie verwandte Schulgattungen&amp;#039;&amp;#039;. Drei Bände. Verlag für Jugend und Volk, Wien 1924/1925/1930.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Notre livre de francais. Lehrbuch für Mittelschulen und Hauptschulen&amp;#039;&amp;#039;. Drei Bände. Verlag für Jugend und Volk, Wien 1928–1930.&lt;br /&gt;
* {{ANNO|aze|02|03|1931|03|AUTOR=|Die Frau als geistige Arbeiterin. (…) Die Mittelschullehrerin|ZUSATZ=Nr. 61/1931|ALTSEITE=3, unten links.}}&lt;br /&gt;
* {{ALO|25351|465|Frauenarbeit und Frauenbewußtsein|KeinText=Ja}}. In: Käthe Leichter (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Frauenarbeit in Österreich&amp;#039;&amp;#039;. Kammer für Arbeiter und Angestellte (Hrsg.), Wien 1930, S. 465–470. (Online bei [[Austrian Literature Online|ALO]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Oskar Achs: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Gestern und Morgen. Carl und Aline Furtmüllers Kampf um die Schulreform.&amp;#039;&amp;#039; Lit, Wien/Münster 2015, ISBN 978-3643507167.&lt;br /&gt;
* {{ANNO|aze|12|10|1927|07|AUTOR=|Die Frauen demonstrieren. Gewaltige Protestkundgebungen gegen den neuen § 144|ZUSATZ=Nr. 279/1927|ALTSEITE=7, oben links.}}&lt;br /&gt;
* {{ANNO|uzf|11|06|1932|04|AUTOR=W. G.|Die sozialdemokratischen Gemeinderätinnen von Wien. (…) Aline Furtmüller (3. Bezirk, Landstraße)|NAME=Die Unzufriedene|ZUSATZ=Nr. 23/1932|ALTSEITE=4.}}&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Stadler]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Vertriebene Vernunft. Emigration und Exil österreichischer Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;. Zwei Bände. Jugend &amp;amp; Volk, Wien 1987/1988, ISBN 3-224-16528-6 / ISBN 3-224-16525-1.&lt;br /&gt;
* Daniela Ritt-Krenek: &amp;#039;&amp;#039;Aline Furtmüller. Leben und Flucht einer Sozialdemokratin (1883–1941)&amp;#039;&amp;#039;. Diplomarbeit Universität Wien, 1994.&lt;br /&gt;
* [[Claudia Kuretsidis-Haider]], Andrea Staffek: &amp;#039;&amp;#039;Vermögensentzug bei politisch verfolgten Personen. Eine Untersuchung am Beispiel jener 304 Prozesse, in denen der nationalsozialistische Volksgerichtshof oder das Oberlandesgericht Wien die Einziehung von Tatwerkzeugen verfügten&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Oldenbourg, München/Wien 2004, ISBN 3-7029-0505-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Furtmüller, Aline&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933. Band 1: Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben&amp;#039;&amp;#039;. München: Saur, 1980, S. 210&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117540595}}&lt;br /&gt;
* {{Rwien|furtmueller-aline}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117540595|VIAF=20460253}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Furtmuller, Aline}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Austrofaschismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPÖ-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Emigrant in den Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Emigrant zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1883]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Furtmüller, Aline&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichische Politikerin (SDAP), Landtagsabgeordnete&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Oktober 1883&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=Dezember 1941&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[New York City]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Goesseln</name></author>
	</entry>
</feed>