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	<title>Alice Orlowski - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T23:33:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lightiggy: Specified categories</title>
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		<updated>2023-11-28T20:35:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Specified categories&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Alice Orlowski Auschwitz Trial 1947.tiff|mini|Alice Orlowski beim Krakauer Auschwitzprozess (1947)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alice Elisabeth Minna Orlowski&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, geborene &amp;#039;&amp;#039;Elling&amp;#039;&amp;#039;, (* [[30. September]] [[1903]] in [[Berlin]]; † Mai [[1976]]) war eine deutsche [[SS-Gefolge|KZ-Aufseherin]] in mehreren [[Konzentrationslager]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Alice Elling war die Tochter eines Obersteuerinspektors. Sie besuchte das [[Mädchengymnasium|Lyzeum]] in Berlin. Mit 18 gebar sie ein uneheliches Kind und wurde aus dem Elternhaus verstoßen. Ein begonnenes Medizinstudium musste sie aus finanziellen Gründen nach einigen Semestern beenden. Danach war sie als Mannequin tätig. Im Jahr 1934 heiratete&amp;lt;ref&amp;gt;Heiratsregister Standesamt Charlottenburg 1, Nr. 63/1934&amp;lt;/ref&amp;gt; sie Georg Orlowski, einen staatenlosen Adligen und Geschäftsmann aus [[Odessa]], und leitete das gemeinsame Lederwarengeschäft. Nach der Scheidung 1936 übernahm sie eine Bar in Aachen, bis diese während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] 1943 infolge eines Bombenangriffs zerstört wurde. Danach lebte sie bei ihrer Mutter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orlowski wurde zum Dienst als Aufseherin in Konzentrationslagern dienstverpflichtet und im Juli 1943 im [[KZ Ravensbrück]] innerhalb kurzer Zeit zur KZ-Aufseherin ausgebildet. Entsprechend ihrer Ausbildung wurde sie von Juli 1943 bis zum April 1944 im [[KZ Majdanek]] als Kommandoführerin eingesetzt. Anschließend erfolgte ihre Versetzung im Zuge der Räumung des KZ Majdanek in das [[KZ Plaszow]], wo sie als Aufseherin tätig war. Ab Anfang Oktober 1944 war Orlowski als Kommandoführerin im [[Landwirtschaftsbetriebe des KZ Auschwitz#Nebenlager der Landwirtschaftsbetriebe|Nebenlager Budy]] des [[KZ Auschwitz]] eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Auschwitz in den Augen der SS.&amp;#039;&amp;#039; Oświęcim 1998, S. 239.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitte Januar 1945 begleitete Orlowski einen [[Evakuierungsmarsch]] vom KZ Auschwitz über Loslau ([[Wodzisław Śląski]]). Möglicherweise war sie danach noch bis zum April 1945 als Aufseherin im KZ Ravensbrück oder einem der Nebenlager tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht|Kriegsende]] wurde Orlowski verhaftet und an Polen ausgeliefert. Bei dem [[Krakauer Auschwitzprozess]] vom 24. November bis zum 22. Dezember 1947 stand auch Orlowski vor dem [[Oberstes Nationales Tribunal Polens|Obersten Nationalen Tribunal Polens]]. Dort wurde sie wegen Zugehörigkeit zu einer kriminellen Vereinigung und wegen Misshandlung weiblicher Häftlinge angeklagt. Am 22. Dezember 1947 wurde sie zu 15 Jahren Haft verurteilt. Im Urteil wird Folgendes ausgeführt: „Die Angeklagte schlug entweder mit der bloßen Hand oder mit dem Klopfer oder auch mit der Lederpeitsche, wobei sie ihre Opfer auch dann misshandelte, wenn sie Greisinnen oder Kinder waren.“&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert bei [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Auschwitz. Täter, Gehilfen, Opfer und was aus ihnen wurde. Personenlexikon.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt/M. 2013, S. 305 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Haftstrafe verbüßte sie bis zu ihrer Entlassung 1956 in Polen. Nach ihrer Rückkehr in die Bundesrepublik Deutschland führte Orlowski ein unauffälliges Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund antisemitischer Äußerungen wurde die Sozialrentnerin Orlowski 1973 zu einer zehnmonatigen Haftstrafe verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;Elissa Mailänder Koslov: Täterinnenbilder im Düsseldorfer Majdanek-Prozess (1975–1981). In: Simone Erpel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Im Gefolge der SS: Aufseherinnen des Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück&amp;#039;&amp;#039;, Redaktion: Jeanette Toussaint, Johannes Schwartz und Lavern Wolfram (Schriftenreihe der [[Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten]], Band 17). Metropol Verlag, Berlin 2007, S. 213.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im dritten [[Majdanek-Prozess]], der am 26. November 1975 vor dem [[Landgericht Düsseldorf]] begann, wurde sie mit weiteren Beschuldigten wegen ihrer im KZ Majdanek begangenen Taten angeklagt. Orlowski verstarb noch während der Hauptverhandlung im Frühjahr 1976 und das Verfahren gegen sie wurde am 14. Mai 1976 eingestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Auschwitz. Täter, Gehilfen, Opfer und was aus ihnen wurde. Personenlexikon.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt/M. 2013, S. 305 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783100393333}}&lt;br /&gt;
* [[Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Auschwitz in den Augen der SS.&amp;#039;&amp;#039; Oświęcim 1998, ISBN 83-85047-35-2.&lt;br /&gt;
* [[Elissa Mailänder|Elissa Mailänder Koslov]]: &amp;#039;&amp;#039;Gewalt im Dienstalltag: Die SS-Aufseherinnen des Konzentrations- und Vernichtungslagers Majdanek 1942–1944&amp;#039;&amp;#039;. Hamburger Edition 2009, ISBN 978-3-86854-212-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2020-01-27}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Orlowski, Alice}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Gefolge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personal im KZ Auschwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personal im KZ Ravensbrück]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personal im KZ Majdanek]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personal im KZ Plaszow]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person (Krakauer Auschwitzprozess)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1976]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Orlowski, Alice&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Orlowski, Alice Elisabeth Minna (vollständiger Name); Elling, Alice Elisabeth Minna (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche KZ-Aufseherin in verschiedenen Konzentrationslagern&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. September 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=Mai 1976&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lightiggy</name></author>
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