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	<title>Alice Brasse-Forstmann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T12:09:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Schudi 45 am 2. Januar 2025 um 20:22 Uhr</title>
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		<updated>2025-01-02T20:22:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alice Brasse-Forstmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* {{JULGREGDATUM|26|7|1903|Link=1}}&amp;lt;ref&amp;gt;Eintrag im {{Webarchiv|url=http://www.lvva-raduraksti.lv/de.html |wayback=20200504095300 |text=Taufregister der Dreifaltigkeitskirche zu Libau |archiv-bot=2023-03-01 20:52:47 InternetArchiveBot }} (lettisch: Liepājas sv. Trīsvienības katedrāle)&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Liepāja|Libau]], [[Lettland]]; † [[4. Februar]] [[1990]] in [[Berlin]]) war eine [[baltendeutsche]] Malerin und Grafikerin. Sie verwendete die Künstlernamen &amp;#039;&amp;#039;Alifo&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Ali Fo&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Alice Forstmann wuchs von deutscher wie auch russischer Kultur geprägt auf. Mit 19 Jahren begann sie ein Studium an der [[Kunstakademie]] in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]], ab 1924 war sie für zwei Jahre an der [[Hochschule für Bildende Künste in Berlin]]. In dieser Zeit widmete sie sich besonders der [[Radierung]]. In Königsberg begegnete sie ihrem späteren Mann, dem Maler und Grafiker [[Otto Adolf Brasse]]. Nach der Heirat 1928 lebten beide, bis auf kriegsbedingte Unterbrechungen, in ihrer Atelier-Wohnung in Berlin. Sie waren durch ihre künstlerische Partnerschaft bis zu Brasses Tod 1988 eng miteinander verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit des [[Nationalsozialismus]] fiel Alice Brasse-Forstmann beim [[Regime]] in Ungnade. Sie hatte in einer Ausgabe der &amp;#039;&amp;#039;[[Westermanns Monatshefte]]&amp;#039;&amp;#039; einen Artikel über [[Lettland]] mit eigenen Bildern illustriert, die Missfallen erregten, da sie als zu „ostisch“ galten. Danach stellte die Künstlerin vorerst nicht mehr aus. Sie und ihr Mann lebten von dem Geld, das er als Kinderbuchillustrator verdiente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 gab es für sie einen Neuanfang. Brasse-Forstmann beteiligte sich unter anderem beim Wiederaufbau zerstörter [[Kirche (Bauwerk)|Kirchen]] und stellte kirchliche Wandteppiche und [[Antependium|Antependien]] her. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1946 bis 1980 war Brasse-Forstmann Mitglied im [[Berufsverband Bildender Künstler Berlin]]. 1946 hatte sie ihre erste Ausstellung in [[London]], ab 1955 folgten weitere in Deutschland und in anderen Ländern. Da ihr gesamter Besitz einschließlich der Bilder 1943 bei Bombenangriffen zerstört worden war, konnte sie ausschließlich nach dem [[Krieg]] entstanden Werke ausstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemalt hat sie hauptsächlich in der Nacht. Sie war seit 1956 Mitglied und von 1958 bis 1983 auch Vorsitzende des [[Verein der Berliner Künstlerinnen|Vereins der Berliner Künstlerinnen]]. Gemeinsam wurde ausgestellt und die künstlerische Auseinandersetzung untereinander gesucht. 1968 wurde ihr das [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstkreuz am Bande]] der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Seit 1986 war sie Dozentin am Schwesternhaus des [[Evangelischer Diakonieverein|Evangelischen Diakonievereins]], wo sie Vorträge über Künstler hielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit ihrem Mann pflegte sie engen Austausch mit dem Künstlerehepaar [[Gisela Lehner]] und [[Hubertus Lehner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1967 bis zu ihrer Pensionierung 1983 arbeitete das Künstlerpaar im [[Brücke-Museum Berlin|Brücke-Museum]] in [[Berlin-Dahlem]]. Danach waren beide wieder freischaffend tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Februar 1990 starb Alice Brasse-Forstmann nach einer schweren Krankheit in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Brasse-Forstmann arbeitete in verschiedenen Techniken: Radierung, Glasdruck, [[Holzschnitt]] und [[Textilkunst]]. Zudem schuf sie Wandgemälde, Bilder in Mischtechnik und [[Buchillustration]]en. Ihre Darstellungen sind geprägt von der osteuropäischen Kultur, der sie entstammte. Sie zeigen beispielsweise ländliche Motive, Bäuerlichkeit, Bodenständigkeit und jüdisches Leben. Ähnlichkeiten zu Arbeiten von [[Käthe Kollwitz]], die auch Mitglied im Verein der Berliner Künstlerinnen war, oder [[Otto Mueller]] sind in manchen Werken erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele von Brasse-Forstmanns Arbeiten haben einen biblischen oder kirchlichen Bezug. So fertigte sie künstlerische Wandteppiche für die Gemeinde Berlin-Schmargendorf&amp;lt;ref&amp;gt;Alice Brosse-Forstmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Entstehung der Wandteppiche der [[Kreuzkirche (Berlin-Schmargendorf)|Kreuzkirche]]&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;50 Jahre Kreuzkirche 1929–1979&amp;#039;&amp;#039;, S. 19–22, {{OCLC|1396546891}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und das Altersheim Tegel sowie für die Zweigstelle des Evangelischen Diakonievereins in [[Göttingen]] an. Ihre Ausstellungen fanden teilweise auch in kirchlichen Räumen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Käthe, Paula und der ganze Rest]]&amp;#039;&amp;#039;,  hrsg. vom Verein der Berliner Künstlerinnen e.V. in Zsarb. mit der Berlinischen Galerie, Museum für Moderne Kunst, Photographie und Architektur. - Berlin : Kupfergraben Verlagsgesellschaft, 1992.  ISBN 3-89181-411-9, S. 28–29&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zeit ist ihr kostbarstes Gut – Ein Leben für die Malerei&amp;#039;&amp;#039;, Tagesspiegel, 21. August 1988&lt;br /&gt;
* Christian Hufen: &amp;#039;&amp;#039;Über die Künstlerin Alice Brasse-Forstmann&amp;#039;&amp;#039; in: Jahrbuch des baltischen Deutschtums 2007. Band LIV: 2007 (2006)&lt;br /&gt;
* Ellen Waldmüller: &amp;#039;&amp;#039;Alice Brasse-Forstmann achtzig Jahre&amp;#039;&amp;#039;, in: Die Diakonie-Schwester 7/8 1983&lt;br /&gt;
* {{BBLD|0000000071133178|NAME=Brasse-Forstmann, Alice}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=139161589|VIAF=100462350}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:BrasseForstmann, Alice}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch-Balte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1990]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Brasse-Forstmann, Alice&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Forstmann, Alice&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=baltisch-deutsche Malerin und Grafikerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Juli 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Liepāja|Libau]], [[Lettland]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Februar 1990&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schudi 45</name></author>
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