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	<title>Algund - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Algund&amp;diff=175782&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Amwenti: /* Pfarrkirche zum Heiligen Josef */ Entfernen unbelegter und unbelegbarer Inhalte</title>
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		<updated>2026-04-30T10:46:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Pfarrkirche zum Heiligen Josef: &lt;/span&gt; Entfernen unbelegter und unbelegbarer Inhalte&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Südtirol&lt;br /&gt;
| Name= Algund&lt;br /&gt;
| AndereNamen= ital.: &amp;#039;&amp;#039;Lagundo&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| BZG= Burggrafenamt (Bezirksgemeinschaft){{!}}Burggrafenamt&lt;br /&gt;
| EinwohnerVZ= 4877&lt;br /&gt;
| VZJahr= 2011&lt;br /&gt;
| ProzDeutsch= 82,75&lt;br /&gt;
| ProzItal= 16,90&lt;br /&gt;
| ProzLad= {{0}}0,35&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 46.68342&lt;br /&gt;
| Längengrad = 11.12129&lt;br /&gt;
| Höhe1 = 302&lt;br /&gt;
| Höhe2 = 2600&lt;br /&gt;
| HöheZ = 350&lt;br /&gt;
| Fläche= 23,6&lt;br /&gt;
| Dauersiedlungsraum= 7,6&lt;br /&gt;
| Fraktionen= [[Aschbach (Algund)|Aschbach]]-Ried, [[Algund Dorf|Dorf]], [[Forst (Algund)|Forst]], Mitterplars, Mühlbach, Oberplars, [[Vellau]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.algund.eu/system/web/fakten.aspx?detailonr=222551136&amp;amp;menuonr=219435300&amp;amp;noseo=1 Webpräsenz der Gemeinde Algund]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Nachbargemeinden= [[Lana (Südtirol)|Lana]], [[Marling (Südtirol)|Marling]], [[Meran]], [[Naturns]], [[Partschins]], [[Plaus]], [[Dorf Tirol|Tirol]]&lt;br /&gt;
| Partnergemeinde= [[Etzenricht]], Bayern&lt;br /&gt;
| Postleitzahl= 39022&lt;br /&gt;
| Vorwahl= 0473&lt;br /&gt;
| ISTAT= 021038&lt;br /&gt;
| Steuernummer= 82003130216&lt;br /&gt;
| JahrBürgermeister= 2025&lt;br /&gt;
| Bürgermeister= Alexandra Ganner&lt;br /&gt;
| Karte= Algund in Südtirol - Positionskarte.svg&lt;br /&gt;
| Wappen= Lagundo-Stemma.svg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Algund&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([{{IPA|alˈgʊnt}}]; früher im [[Dialekte in Tirol#Südtirol|Südtiroler Dialekt]] &amp;#039;&amp;#039;Lagund&amp;#039;&amp;#039;;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://digital.tessmann.it/tessmannDigital/Medium/Seite/22577/120 Maria Kiem: 1000 Jahre Algund, S. 115]&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Italienische Sprache|italienisch]] &amp;#039;&amp;#039;Lagundo&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[italien]]ische [[Italienische Gemeinden|Gemeinde]] mit {{EWZ|IT|021038}} Einwohnern (Stand {{EWD|IT|021038}}) in [[Südtirol]]. Sie grenzt unmittelbar an [[Meran]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Algund 003.JPG|mini|Blick über den Burggräfler Teil der Gemeinde Algund Richtung [[Töll]]]]&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Algund erstreckt sich über zwei voneinander getrennte Gebiete im [[Etschtal]]: ein größeres im [[Burggrafenamt]], ein kleineres im [[Vinschgau]]. Administrativ ist sie der [[Bezirksgemeinschaft]] [[Burggrafenamt (Bezirksgemeinschaft)|Burggrafenamt]] zugeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größten Siedlungszentren liegen im Burggrafenamt am Westrand des [[Meran]]er Talkessels unterhalb der [[Töll]]. Auf der [[Orographisch links und rechts|orographisch linken]], nördlichen Talseite befinden sich hier das heutige Gemeindezentrum &amp;#039;&amp;#039;Mühlbach&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|350}}) und in etwas erhöhter Hanglage die [[Fraktion und Circoscrizione (Italien)|Fraktionen]] &amp;#039;&amp;#039;[[Algund Dorf|Dorf]]&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|390}}), &amp;#039;&amp;#039;Mitterplars&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|400}}) und &amp;#039;&amp;#039;Oberplars&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|550}}). Noch weiter oben bietet eine Hangverebnung der Ortschaft &amp;#039;&amp;#039;[[Vellau]]&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|950}}) Platz, überragt von der [[Mutspitze (Texelgruppe)|Mutspitze]] ({{Höhe|2291}}) und der [[Spronser Rötelspitze]] ({{Höhe|2625}}). Diese stellen als Teil der [[Texelgruppe]] die südöstlichsten Ausläufer der [[Ötztaler Alpen]] dar und sind im [[Naturpark Texelgruppe]] unter Schutz gestellt. Im Talboden auf der anderen Seite der [[Etsch]] liegt die Fraktion &amp;#039;&amp;#039;[[Forst (Algund)|Forst]]&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|380}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zur Gemeinde Algund gehörende territoriale [[Exklave]] im Vinschgau liegt südwestlich von [[Partschins]] größtenteils auf der orographisch rechten, südlichen Talseite.&amp;lt;ref&amp;gt;Algund ist eine von nur zwei Südtiroler Gemeinden mit einer territorialen Exklave. Die andere Gemeinde ist [[Tramin]] im [[Südtiroler Unterland|Unterland]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie zieht sich vom Talboden mit dem [[Weiler]] &amp;#039;&amp;#039;Ried&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|520}}) über die Hänge des [[Nördersberg]]s hoch, wo sich die Ortschaft &amp;#039;&amp;#039;[[Aschbach (Algund)|Aschbach]]&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|1350}}) befindet. Darüber erreicht das Gemeindegebiet am Bergrücken des [[Vigiljoch]]s, der im [[Zufrittkamm]] den nordöstlichsten Ausläufer der [[Ortler-Alpen]] bildet, am &amp;#039;&amp;#039;Rauhen Bichl&amp;#039;&amp;#039; noch eine Höhe von {{Höhe|2018}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Auf dem Saxnerknott und dem Burgstallknott sowie zwischen Oberplars und Schloss Plars sind Siedlungen aus der [[Ur- und Frühgeschichte|Ur- und Frühzeit]] nachgewiesen. Auch im Algunder Ortsgebiet gab es prähistorische Siedlungsaktivitäten etwa auf der Anhöhe von Schloss Forst. In Mitterplars mehren sich Funde [[Villa rustica|römischer Landvillen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://maps.civis.bz.it/ |titel=GeoBrowser |hrsg=Provinz Bozen |abruf=2021-10-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein in den Jahren 995–1005 im [[Traditionsbuch]] des [[Diözese Bozen-Brixen|Hochstifts Brixen]] verzeichnetes &amp;#039;&amp;#039;Alagumna&amp;#039;&amp;#039; wird häufig als Erstbeleg des Ortsnamens gedeutet,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Oswald Redlich]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Traditionsbücher des Hochstiftes Brixen vom zehnten bis in das vierzehnte Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Acta Tirolensia]]&amp;#039;&amp;#039;. Band 1). Wagner: Innsbruck 1886, Nr. 120.&amp;lt;/ref&amp;gt; dieser These wurde allerdings auch widersprochen, da &amp;#039;&amp;#039;Alagumna&amp;#039;&amp;#039; in der Quelle nicht weiter lokalisiert ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Diether Schürr: &amp;#039;&amp;#039;Tiroler Toponyme und das Zeugnis venetischer Inschriften.&amp;#039;&amp;#039; In: Beiträge zur Namenforschung NF 40, 2005, S. 425–451.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gesicherte Nennungen gehen auf das 12. Jahrhundert zurück (&amp;#039;&amp;#039;Agundis&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Alegunde&amp;#039;&amp;#039;). Die Deutung des Namens ist unklar. Eine Theorie führt ein [[latein]]isches &amp;#039;&amp;#039;ad lacumina&amp;#039;&amp;#039; (‚bei dem Weiher‘) an, womit sich der [[Flurname]] wohl auf ein [[Marschland|Schwemmland]] aus der Zeit, als die Etsch noch nicht reguliert war, bezogen hätte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Christian Schneller (Philologe)|Christian Schneller]] |Hrsg=Zweigverein der Leo-Gesellschaft für Tirol und Vorarlberg |Titel=Beiträge zur Ortsnamenkunde Tirols |Verlag=Verlag der Vereinsbuchhandlung |Ort=Innsbruck |Datum=1893 |Seiten=5–6 |Sprache=de |Online=[https://archive.org/details/beitrgezurortsn00schngoog/page/n24/mode/1up?q=Algund Digitalisat] |Abruf=2020-08-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Andere Hypothesen setzen den Namen als vorrömisch an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Algund wurden 1932 und 1942 vier [[Menhir|Figurenmenhire]] aus der [[Kupferzeit]] gefunden, zwei davon befinden sich im [[Südtiroler Archäologiemuseum]] in [[Bozen]], die anderen beiden im [[Palais Mamming Museum]] in [[Meran]] (siehe auch [[Algunder Menhire]]). Replikate sind vor dem Tourismusbüro ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Römerzeit verlief die [[Via Claudia Augusta]] vermutlich durch Algund. Der vermeintlich aus dieser Zeit stammende &amp;#039;&amp;#039;[[Brückenkopf (Algund)|Brückenkopf]]&amp;#039;&amp;#039; am Etschufer wurde 2011 mit einer Glaskonstruktion überdacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um [[1241]] stiftete Adelheid, Tochter des Grafen [[Albert III. (Tirol)|Albert von Tirol]], das [[Maria Steinach (Kloster)|Kloster Maria Steinach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des [[Deutscher Bauernkrieg|Deutschen Bauernkriegs]] kam es [[1525]] zum Aufstand der Tiroler unter [[Michael Gaismair]], wobei auch Algund zum Kampfgebiet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27. Juli 1765 wurde in Algund Anna Ladurner geboren, die am 21. Juli 1789 in [[Meran]] den [[Sandwirt]] [[Andreas Hofer]] heiratete. Sie starb am 6. Dezember 1836 in [[St. Leonhard in Passeier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Wasserkraftwerk Töll]] ging als das erste Großkraftwerk in Südtirol und als eines der ersten in Europa 1898 in Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1974 wurde Algund um die Fraktion [[Forst (Algund)|Forst]] vergrößert, die bis dahin zu [[Marling (Südtirol)|Marling]] gehört hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wenn Grenze Bad und Klo trennt&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Dolomiten (Zeitung)|Dolomiten]]&amp;#039;&amp;#039;, 27. Februar 2025, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Bürgermeister seit 1952:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.gvcc.net/gemeindeamt/html/GEMEINDEN50-Jahre-dt.pdf |titel=Die Bürgermeister der Gemeinden Südtirols seit 1952 |werk=Festschrift 50 Jahre Südtiroler Gemeindenverband 1954–2004 |hrsg=[[Südtiroler Gemeindenverband]] |seiten=139–159 |abruf=2015-11-16 |format=PDF; 15 MB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Johann Gamper: 1952–1995&lt;br /&gt;
* Anton Schrötter: 1995–2010&lt;br /&gt;
* Ulrich Gamper: 2010–2025&lt;br /&gt;
* Alexandra Ganner: seit 2025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Seit mehr als 50 Jahren ist [[Etzenricht]] in [[Bayern]] [[Partnergemeinde]] von Algund. Es besteht regelmäßiger Austausch zwischen den Gemeinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Algund ist gemäß den erhobenen [[Ethnischer Proporz (Südtirol)|Sprachgruppenzugehörigkeitserklärungen bzw. Sprachgruppenzuordnungserklärungen]] eine mehrheitlich deutschsprachige Gemeinde. Als Berechnungsgrundlage der folgenden Prozentwerte wurden die gültigen Erklärungen von Personen mit italienischer Staatsbürgerschaft herangezogen.&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ style=&amp;quot;padding-bottom:1em&amp;quot; |Verteilung nach Sprachgruppenzugehörigkeits- bzw. Sprachgruppenzuordnungserklärungen&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Sprache !! 1981&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat1981&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://astat.provinz.bz.it/de/aktuelles-publikationen-info.asp?news_action=300&amp;amp;news_image_id=899072|titel=Volkszählung 1981 – Die amtliche Bürgerzahl und die Sprachgruppen in Südtirol nach Gemeinde und Bezirk|hrsg=[[Landesinstitut für Statistik der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol]]|datum=1983-03|zugriff=2024-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; !! 1991&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2001&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://astat.provinz.bz.it/downloads/mit17_02.pdf|titel=Volkszählung 2001 – Berechnung des Bestandes der drei Sprachgruppen in der Provinz Bozen-Südtirol|hrsg=[[Landesinstitut für Statistik der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol]]|datum=2002-08|zugriff=2024-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; !! 2001&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2001&amp;quot; /&amp;gt; !! 2011&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2024&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://astat.provinz.bz.it/de/aktuelles-publikationen-info.asp?news_action=300&amp;amp;news_image_id=1160209|titel=Ergebnisse Sprachgruppenzählung 2024 – Berechnung des Bestandes der drei Sprachgruppen in der Autonomen Provinz Bozen - Südtirol|hrsg=[[Landesinstitut für Statistik der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol]]|datum=2024-12|zugriff=2024-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  !! 2024&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Deutsch&lt;br /&gt;
| 86,49 %&lt;br /&gt;
| 87,79 %&lt;br /&gt;
| 86,81 %&lt;br /&gt;
| 85,17 %&lt;br /&gt;
| 82,75 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Italienisch&lt;br /&gt;
| 13,34 %&lt;br /&gt;
| 11,96 %&lt;br /&gt;
| 12,93 %&lt;br /&gt;
| 14,58 %&lt;br /&gt;
| 16,90 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Ladinisch&lt;br /&gt;
| 0,17 %&lt;br /&gt;
| 0,25 %&lt;br /&gt;
| 0,26 %&lt;br /&gt;
| 0,25 %&lt;br /&gt;
| 0,35 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehenswert sind die vielen Kirchen und Kapellen, das [[Kloster Maria Steinach]] und die [[Burg Vorst]].&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Algund|Liste der Naturdenkmäler in Algund}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Algund (Südtirol) von oben.JPG|mini|Das Ortszentrum von Algund]]&lt;br /&gt;
=== Pfarrkirche zum Heiligen Josef ===&lt;br /&gt;
In den Jahren von 1966 bis 1971 entstand nach den Plänen des Architekten Willi Gutweniger im neuen, modernen, touristisch geprägten Ortszentrum eine neue Pfarrkirche. Der ordentliche Betrieb konnte schließlich im Mai 1971 nach dem Bauabschluss beginnen. Die feierliche Einweihung musste allerdings noch bis zum März 1977 warten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Veröffentlicht von admin |url=https://www.diebaz.com/2017/06/01/algunds-mittelpunkt/ |titel=Algunds Mittelpunkt |werk=die BAZ |datum=2017-06-01 |sprache=de |abruf=2026-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue Kirche mit ihrem für das Alpenland untypischen, 70 Meter hohen, nadelförmig zulaufenden [[Kirchturm]] weist zahlreiche symbolträchtige Besonderheiten auf. So ist sie im Gegensatz zu den traditionellen Bauten nach Süden orientiert. Neben dem Altar weiten sich jeweils nach Osten und Westen zwei große, deckenhohe Glasfenster in den Besucherraum.&lt;br /&gt;
{{Panorama|Algund Neue Pfarrkirche St. Joseph Altarraum.jpg|750|&amp;lt;small&amp;gt;Pfarrkirche zum Heiligen Joseph: Links und rechts neben dem Altar befinden sich die nach Osten und Westen zeigenden, deckenhohen Glasfenster.&amp;lt;/small&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Algund, Kirche zum Hl. Joseph, Weihwasserbecken.jpg|mini|Weihwasserstein auf [[Pentagramm]]]]&lt;br /&gt;
Bemerkenswert ist der in die Breite ausgerichtete Kirchenraum, der die Gottesdienstbesucher im Gegensatz zur traditionellen Längsstruktur näher an den Altar rücken lässt. Das in seiner Grundstruktur sechseckige Gebäude ist ausgestattet mit religiöser Symbolik. So lastet der Weihwasserstein im Eingangsbereich auf dem fünfzackigen [[Pentagramm|Drudenfuß]], als Wahrzeichen des Heidnischen und will damit die Befreiung vom Bösen durch die Taufe darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Roman Bridge of the Via Claudia Augusta in Algund, South Tyrol.jpg|Reste der vermeintlichen [[Brückenkopf (Algund)|Algunder Römerbrücke]] (Entstehung im 15. Jh. wahrscheinlicher)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Abteilung Denkmalpflege des Landes Südtirol |Titel=Denkmalpflege in Südtirol 2008 |Verlag=Tappeiner |Ort=Bozen |Datum=2009 |ISBN=978-88-7073-525-3 |Kapitel=Kapitel Brücke |Seiten=152–153 |Online=[http://www.provinz.bz.it/denkmalpflege/themen/286.asp?somepubl_action=300&amp;amp;somepubl_image_id=185306 provinz.bz.it] |Format=PDF |KBytes=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Aschbach (Algund) Kapelle Maria Schnee.jpg|Kapelle Maria Schnee in Aschbach, erbaut 1695&lt;br /&gt;
 Algund, neue Sankt Josef Kirche foto3 2012-08-12 11.19.jpg|Neue St.-Josef-Kirche&lt;br /&gt;
 Algund, Alte Pfarrkirche St. Hippolyt und St. Erhard.jpg|Alte Pfarrkirche St.&amp;amp;nbsp;Hippolyt und St.&amp;amp;nbsp;Erhard {{Coordinate|NS=46.687550|EW=11.128470|type=building|region=IT-BZ|name=Alte Pfarrkirche St. Hippolyt und St. Erhard|text=ICON0|dim=500}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Waale, Waalwege ===&lt;br /&gt;
Die bereits seit dem 13. Jahrhundert zur Bewässerung der landwirtschaftlichen Flächen errichteten [[Waal (Bewässerung)|„Waale“]] verlaufen im Süden der [[Texelgruppe]] in Richtung Meran. Ihr Wasser wird im Westen von der Etsch abgezweigt und gilt anfangs als &amp;#039;&amp;#039;Plarser Waal&amp;#039;&amp;#039;. Dieser setzt sich fort als &amp;#039;&amp;#039;Algunder Waal&amp;#039;&amp;#039; und endet weiter im Osten als &amp;#039;&amp;#039;Gratscher Waal&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zur Aufrechterhaltung der Wasserversorgung auch aktuell noch benutzten Wege werden heutzutage im Wesentlichen als Wanderwege benutzt und bilden insgesamt den &amp;#039;&amp;#039;Algunder Waalweg&amp;#039;&amp;#039;. Er bietet durch seine Lage am Fuß der Texelhänge reizvolle Talblicke über Algund und ins Meraner Land und ist wegen seiner geringen Neigung und insgesamt nur ca. 6&amp;amp;nbsp;km Länge unschwierig zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abzweigend vom Algunder Waalweg bieten sich weitere Wandermöglichkeiten an: In Mitterplars führt der Sessellift Algund-Vellau über die Leiteralm zum [[Meraner Höhenweg]]. Es gibt eine (etwas steile) Abzweigung, den „Ochsentodweg“, nach [[Dorf Tirol]] und zum [[Schloss Tirol]]. Nach dem östlichen Ende des Waalwegs beginnt nach ca. 600 Metern der [[Tappeinerweg]] (ein botanisches Erlebnis), der nach Meran führt. Ein weiterer Waalweg, am &amp;#039;&amp;#039;Marlinger Waal&amp;#039;&amp;#039;, führt rechts der Etsch über 12 km bis nach Oberlana.&lt;br /&gt;
&amp;lt;Gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 AlgundWaal 1333.JPG|Infotafel am Waalweg zur Entstehung des Algunder Waals&lt;br /&gt;
 AlgundWaalwegEnde Ost.jpg|An einer Metallbrücke oberhalb von Gratsch endet der Algunder Waalweg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Algunder Musikkapelle ===&lt;br /&gt;
Entstanden ist die Musikkapelle im Jahr 1837 und zählt zurzeit über 80 aktive Mitglieder.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.diealgunder.com/de/musikkapelle.html |titel=Algunder Musikkapelle - Die Algunder - Musikkapelle in Südtirol - Musikkapelle Algund |abruf=2019-04-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Literatur umfasst Transkriptionen von klassischen Werken der Opern-, Operetten und Orchesterliteratur, Originalwerke für Blasmusik von Tiroler und internationalen Komponisten, Walzer, Märsche, Polkas, Filmmusik und Musicals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Unternehmen ===&lt;br /&gt;
Wirtschaftlich bedeutsam sind vor allem der [[Fremdenverkehr|Tourismus]] sowie der [[Obst]]- und [[Wein]]anbau. In der [[Fraktion (Italien)|Fraktion]] &amp;#039;&amp;#039;Forst&amp;#039;&amp;#039; befindet sich die [[Brauerei Forst]], eine der größten [[Italien]]s. Mit 40 Geschäften zählt das &amp;#039;&amp;#039;Einkaufszentrum Algo&amp;#039;&amp;#039; zu den größten Einkaufszentren in Südtirol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Die in Algund angesiedelten Bildungseinrichtungen für die deutsche Sprachgruppe umfassen zwei Kindergärten (in Mühlbach und Forst), sowie eine [[Grundschule (Südtirol)|Grundschule]] und [[Mittelschule (Südtirol)|Mittelschule]] in Mühlbach. Für die italienische Sprachgruppe gibt es allein einen Kindergarten in Mühlbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde wird von der [[Strada Statale 38 dello Stelvio|SS&amp;amp;nbsp;38]] durchquert, die von Süden von [[Bozen]] kommend bis Algund als „[[MeBo]]“ zu einer Schnellstraße ausgebaut ist. Die [[Vinschgaubahn]] ([[Mals]]–[[Meran]]) bedient Algund mit einer Haltestelle. Zudem führt die [[Radroute&amp;amp;nbsp;2 „Vinschgau–Bozen“]] durch das Gemeindegebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höchstgelegenen Algunder Fraktionen [[Aschbach (Algund)|Aschbach]] und [[Vellau]] sind außer über langgewundene Bergstraßen auch durch die [[Seilbahn Aschbach]] bzw. den [[Sessellift]] Algund–Vellau erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Ehrenbürger === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Chronologisch gereiht nach Geburtsjahr --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Anna Ladurner Hofer]] (1765–1836), Frau von [[Andreas Hofer]]&lt;br /&gt;
* [[Peter Thalguter]] (1776–1809), Schütze&lt;br /&gt;
=== Mit der Gemeinde verbundene Persönlichkeiten ===&lt;br /&gt;
* [[Günther Dissertori]] (* 1969), Physiker und Rektor der [[ETH Zürich]]&lt;br /&gt;
* [[Johannes Frasnelli]] (* 1974), Mediziner und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Martina Ladurner]] (* 1969), Politikerin&lt;br /&gt;
* [[Norberto Oberburger]] (* 1960), Gewichtheber&lt;br /&gt;
* [[Omar Visintin]] (* 1989), Snowboarder&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.algund.info/de/entdecken-erleben/sport-freizeit/omar-visintin-algund-testimonial/257-0.html Omar Visintin]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Maria Kiem: &amp;#039;&amp;#039;1000 Jahre Algund.&amp;#039;&amp;#039; Athesia, 2008 ([https://digital.tessmann.it/tessmannDigital/Medium/Seite/22577/4 online]).&lt;br /&gt;
* [[Franz-Heinz Hye]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte von Algund bei Meran.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. Gemeinde Algund, 1986.&lt;br /&gt;
* [[Adelgott Schatz]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Algunder Pfarr-Familienbuch&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Schlern]]&amp;#039;&amp;#039; 3, 1922, S. 38–43 ([https://digital.tessmann.it/tessmannDigital/Zeitungsarchiv/Seite/Zeitung/62963/1/01.02.1922/256077/6 online]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* {{Tirol Atlas|210038}}&lt;br /&gt;
* [http://www.algund.net/ Gemeinde Algund]&lt;br /&gt;
* {{Landschaftsplan Südtirol|4|Algund}}&lt;br /&gt;
* {{GeschichteTirol|ort}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden Südtirol}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4001184-7|LCCN=n80118100|VIAF=128857659}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Algund| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinde in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1000]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturpark Texelgruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Etsch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Amwenti</name></author>
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