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	<title>Algenlaminit - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-26T05:19:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Runzelmarken.jpg|mini|Feinschichtiges Sedimentgestein (&amp;quot;Runzelmarken&amp;quot;) im südlichen Teil der Insel [[Gotland]].]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Algenlaminit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; („Laminit“ von {{LaS|&amp;#039;&amp;#039;lāmina&amp;#039;&amp;#039;}} „Platte, Blatt, Scheibe“) ist ein feingeschichtetes [[Sedimentgestein]] mit englagigen Strukturen, das durch die Stoffwechseltätigkeit von [[Alge]]n und anderen Mikroben sowie durch eine Bindung von Karbonatpartikeln in den Mikrobenmatten (früher: Algenmatten) entstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Algenlaminite sind bezüglich ihrer Entstehungsweise den [[Stromatolith]]en ähnlich und mit ihnen grundsätzlich vergleichbar. Einige [[Mikroorganismus|Mikroorganismen]] in den Flachwasserbereichen von Meeren und Seen bauen durch Ausscheidung mineralischer Stoffwechselprodukte (Karbonate, Kieselsäure) einen eigenen [[Habitat|lebensnahen Raum]] auf. Besonders bekannt sind dafür beispielsweise die [[Korallen]]. Andere binden mineralische [[Schwebstoffe]] in ihren Lebensraum ein.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für die Entstehung feinschichtiger planarer oder leicht gekräuselter Laminite sind in der Hauptsache [[Cyanobakterien]] verantwortlich. In ihren mattenförmigen Kulturen werden [[Mikrit|biomikritische]] Karbonatpartikel aus dem Schwebstoffanteil des Wassers eingebunden. Die Mikroben wachsen senkrecht zur Mattenebene weiter und erzeugen auf diese Weise einen systematisch wiederkehrenden lagenartigen Aufbau. Besonders charakteristisch ist dabei die parallele Lage dieser in geringer Distanz zueinander liegenden Schichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die feinen Schichten eingelagert finden sich versteinerte Gasblasen („Birdseyes“ oder syngenetische Poren), welche nachträglich mit Mineralsubstanzen ausgefüllt sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dorrik A. V. Stow: &amp;#039;&amp;#039;Sedimentgesteine im Gelände&amp;#039;&amp;#039;. Heidelberg (Spektrum) 2008  ISBN 978-3-8274-2015-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biogenes Sedimentgestein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kalkstein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Huge-iq</name></author>
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